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This is the official website of the musician, sound engineer, DJ, composer & producer for film & media Ingo Vogelmann. No MySpace, Fuckbook or whatever ... this is a real real deal.

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Below this welcome message and the (very important) ads you find Ingo's (multilangual) Blog posts. Also explore the internal pages and (masses of) good stuff in the sidebars to the right and have a nice stay!

Thursday, October 23, 2008 by Ingo

Nervpaque

Ihr kennt den sicher:

Ich kann nicht soviel essen, wie ich kotzen könnte.

Ich dichte den für heute mal um:

Ich kann nicht soviel auftreten, wie ich den Schrott anderer wieder gut machen möchte.

Kollegenschelte ist ja nicht mein Ding, aber muss auch mal ehrlich sein. Da schrauben sich manche Leute eine Shyce zusammen, da muss man sich ernsthaft fragen, wie die an Bookings kommen. Gut, für Fahrgeld und ‘ne Cola Light sind viele Veranstalter froh, wenn sie einen DJ haben, egal was der spielt.

Sei es ein eklatanter Mangel an Wissen um Veranstaltungstechnik (Bedienung eines Mischpultes z.B.), besoffen (oder sowas) auflegen, anderen auf den Saque gehen, z.B. durch Ohrabkauungversuche und Kottelet-an-die-Wange-nähungs-Anstalten nach oraler Einnahme illegaler Psychopharmaka … es gibt da draußen ‘Kollegen’, die ich nicht einmal als Gast reinlassen würde, wenn das mein Laden wäre.

Und - um Himmels Willen - kann mal einer bei diesen schauderhaften Möchtergern-DJanes, die lustig mit ihrer zu dicken Kiste zur eigenen Scheißmusik hin- und herwippern, den Nüppel zum Luftrauslassen ziehen? 90% dieser Haselnußprinten haben soviel Plan vom Auflegen - oder Musik generell - wie ich Menstruationseigenerfahrung. Nicht vorhandene Schönheit feiern lassen, das ist nicht Zweck der Übung.

DJanes gehen mir auf den Saque.

Tuesday, August 26, 2008 by Ingo

Das Kuh-Phänomen

Als ich kürzlich urlaubte, lernte ich eine Herde toller Kühe kennen, was ich zum Anlaß nahm, sie zu fotografieren. Erst später, als ich die Bilder auf den Rechner übertrug, fiel mir etwas - für mich - sehr Sonderbares auf: ALLE Kühe standen in dieselbe Richtung schauend, Kopf und Hinterteil jeweils absolut gleich ausgerichtet. Und so sah das aus (bitte großklicken):

Da frug ich mich, verständlicherweise:

Ingo, was soll das, was hat es auf sich?

Ich besprach die Angelegenheit umgehend mit den weltweit anerkanntesten Wissenschaftlern, die ja ständig bei mir anrufen ein paar Bekannten, und wir kamen recht einhellig zu dem Schluß: Witterung! Die Kühe richten sich dem Winde nach aus, um gefräßige Feindschaft besser wittern zu können. Macht Sinn, so als Herden- und damit Fluchttier.

Fakt ist nun: Dieser Gedanke ist zwar einleuchtend, jedoch Bullshit. Denn:

Kühe folgen Magnetismus

Sagt n-tv.de. Ich bin platt. Da hätte ich selbstverständlich auch jederzeit und in vollem Umfang selbst unter Umständen drauf kommen können.

Sunday, July 27, 2008 by Ingo

Nach den ‘Geboten’ von Jesus Christus

“Du bist ein toter Mann” - Karadzic wehrt sich

Der 63-jährige Karadzic hat inzwischen in seiner Belgrader Gefängniszelle vom serbisch-orthodoxen Bischof Amfilohije die heilige Kommunion erhalten. Er habe gebeichtet und dem Bischof versichert, dass er schon 30 Jahre lang sein persönliches und professionelles Leben nach den “Geboten von Jesus Christus” führe, gab die serbische Kirche am Samstag bekannt.

Also, so wie ich Jesus, den Christus, kenne (und ich kenne ihn ganz gut), gibt es gar keine Gebote, die er ausgibt. Aber woher soll sowas schon die serbische Kirche wissen? :roll:

Wenn es eine Art ‘Gebot’ von Jesus Christus gibt, dann ist das eines, was Karadzic mehr mißachtet hat als man überhaupt kann:

Liebe deinen Nächsten.

Saturday, June 28, 2008 by Ingo

Bundeswehr: Drei-Tonnen-Kampfroboter

Militärtechnik: Bundeswehr bekommt Drei-Tonnen-Kampfroboter - Nachrichten Wissenschaft - WELT ONLINE

Bei der US-Armee sind Roboter im Kriegseinsatz schon Routine: Allein im Irak werden rund 3000 solcher High-Tech-Maschinen eingesetzt. Dagegen steckt diese Technik bei der Bundeswehr noch in den Kinderschuhen. Doch das könnte sich bald ändern – durch einen Drei-Tonnen-Roboter, der in Bayern entwickelt wurde.

Genau! Die Welt hat ja noch nicht genug Kampfmaschinen und -technologien, IHR ARSCHLÖCHER! Siehe einen Beitrag vor diesem …

Ich habe momentan nur noch einen Hals wegen so einer Shyce. :evil: Wer erklärt sich dazu bereit, mit mir zusammen eine Petition im Bundestag einzureichen? Gegen Uranmunition und Kampfroboter. Meine ich ernst. Wir hängen das an die große Glocke, so weit es eben geht.

Saturday, June 28, 2008 by Ingo

Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra

Sehr lange Reportage auf Google Video. Bitte ansehen:

Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra

Vielleicht habt ihr über’s Wochenende mal eine dreiviertel Stunde Zeit. Ich halte das darin enthaltene Wissen für unverzichtbar. Es geht um Uranmunition, die mindestens seit dem ersten Golfkrieg - bis heute - von Amerika und Großbritannien im Krieg eingesetzt wird. Sowohl Soldaten auf beiden Seiten als auch Zivilisten (und natürlich auch deren Kinder) leiden unter Strahlungsschäden.

Radioaktives Uran(1) hat eine Halbwertzeit(2) von 4,468 Milliarden Jahren.

Deadliest Roadside Bombing
Creative Commons License photo credit: nukeit1

Man sollte die Verantwortlichen (Bush und Komplizen) - natürlich nicht nur deshalb - SOFORT vor ein internationales Kriegtribunal(3) stellen. Mir ist absolut schleierhaft, wie diese Verbrecher immer noch frei umherwandeln und weiteres Unrecht in der Welt verbreiten können.

Update

Thomas Nolte hat mal wieder hervorragend recherchiert (siehe Kommentare). Natürlich ist es mal wieder DIE LINKE, die diese Umstände im Bundestag thematisiert. Hier ein sehr interessantes PDF dazu.

  1. Uran ist IMMER radioaktiv. (back)
  2. Die Halbwertszeit (Abkürzung HWZ) ist die Zeit, in der sich ein exponentiell mit der Zeit abnehmender Wert halbiert hat. Quelle: WIKIPEDIA (back)
  3. Wie mit Milosevic. (back)
Friday, June 20, 2008 by Ingo

Eis auf dem Mars

“Phoenix” erfolgreich Eis auf dem Mars - n-tv.de

Die amerikanische Mars-Sonde “Phoenix” ist bei ihrem Einsatz auf dem Mars nach Überzeugung von Wissenschaftlern auf Eis gestoßen. “Phoenix” habe in einem mit ihrem Roboterarm ausgehobenen Graben in der Mars-Arktis Klumpen aus hellem Material fotografiert, die später nicht mehr dagewesen seien, teilte der wissenschaftliche Leiter der Mission, Peter Smith, mit. Dieses allmähliche Verschwinden deute darauf hin, dass es sich um Eis gehandelt habe, das an der freigelegten Oberfläche verdampft sei.

Okay, dann lagen wir wohl doch leicht daneben. Aber: Eis > Leben > Party … passt ja doch irgendwie, oder? :roll:

Auch interessant und sehr gut geschrieben ist dieser Artikel zu dem Thema.

Thursday, May 22, 2008 by Ingo

“Eines der seltenen, medizinisch unerklärlichen Phänomene”

Mit diesen Worten verabschiedete mich heute der diensthabende Oberarzt der Station N1 (Neurologie) des Dortmunder Klinikums, dessen ‘Häftling’ ich nunmehr für 4 beschissene Tage war.

Und das ging so …

Freitagabend

Wenn ihr meine Ergüsse auf twitter verfolgt, habt ihr sicher mitbekommen, daß ich zu diesem Zeitpunkt bereits heftigen Kopfschmerz beklagte und mich - für meine Verhältnisse recht früh - in die Falle (Bett) knallen (legen) wollte. Das tat ich auch. Klarer Fall für mich: Der Wetterumschwung, ich bin wetterfühlig. Ansonsten habe ich recht selten Kopfschmerzen.

Samstagmorgen

… erwachte ich mit noch heftigeren Schmerzen. Das fand ich sehr seltsam. Üblicherweise sind meine Kopfschmerzen weg, wenn ich geschlafen habe. Ich quälte mich also über den ganzen Tag damit und bettete mich erneut irgendwann mit der Hoffnung, der Schmerz würde schon vergehen, wenn ich Sonntagmorgen erwachte. Jetzt nahm ich zum Ersten Mal - was für mich auch eher ein Tabu ist - eine Paracetamol 500 (die quasi Null Effekt hatte).

Sonntagmorgen

Ich habe die ganze Nacht vor Pein keine Minute geschlafen. Als ich Sonntagmorgen auf die Uhr schaute und acht Uhr ablas, war mir klar: Hier stimmt etwas gewaltig nicht. Der Schmerz war astronomisch angewachsen und vernebelte meinen Verstand nahezu völlig. Ich hatte das Gefühl, mir platzt der Kopf, wenn ich ihn nur mit einem Finger berühre. Ausserdem konnte ich kaum noch schlucken. Bei jeder Aktivität in diese Richtung zersprang mir gefühlt der Schädel.

Ich hatte mittlerweile 6 (in Worten: Sechs) Paracetamol 500 intus. Wenn mein Kopfschmerz nicht so massiv gewesen wäre, hätte ich meinen Magenschmerz vielleicht noch gespürt. Mit meinen letzten noch arbeitenden Gehirnzellen überlegte ich, was ich tun sollte. Ich kam zu dem Schluß: Notarzt anrufen.

Dieser war 15 Minuten später da und packte mich sofort ein und brachte mich ins Dortmunder Klinikum, Notaufnahme.

Dort sah ich so aus(1):

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt so Scheiße aussah. Nach einer Flasche Johnnie Walker sehe ich besser aus. Das war meine Perspektive:

Minuten später wurde ich zum Ersten Mal perforiert:

Innerhalb von 10 Minuten tröpfelte man mir 500 ml Flüssigkeit in den Balg, mit der abschließenden Bemerkung der Krankenschwester:

Huch, das war ja ein halber Liter, das ging aber schnell.

Ich weiß bis heute nicht, was das sollte, ist aber auch egal. Gefühlte Stunden später - ich hatte aber schon  Anti-Schmerz-Drogen bekommen, also ging das einigermaßen - kam ein netter Orthopädieonkel herein und schloß zunächst pauschal ein orthopädisches Problem aus (eingeklemmter Nerv etc.). Dann kam eine Neurologietante rein, schloß Neurologisches nicht aus, wollte sich aber bei einem HNO-Onkel rückversichern, um ein HNO-Problem auszuschließen. Und zwar mit der Randbemerkung:

Wenn es das auch nicht ist, sind sie mein Patient. Dann müssen wir sofort ihr Nervenwasser untersuchen (Lumbalpunktion, mit einer Hohlnadel ins Rückenmark, ohne Betäubung) , weil es Meningitis (Hirnhautentzündung), Hirnblutung oder Schlimmeres (Zyste, Tumor) sein könnte.

Das klang alles nicht wirklich erquickend, ich war einigermaßen angefressen.

Ich wurde dann in die HNO-Ambulanz gekarrt, wo ein Assistenzarzt mich untersuchte. Dabei führte er mir einen ca. 40 cm langen, sondenartigen Schlauch ins linke Nasenloch ein (Nasenfick, gefühlt bis zum Enddarm) und verlangte dabei von mir “Hiiiiii” zu sagen. Dabei heraus kam eine Art “Ääääääääää”.

Nach ca. 3 Minuten sprach er:

Ein HNO-Problem haben sie nicht, sieht alles gut aus.

Alles klar, also die harte Tour (Neurologie, Lumbalpunktion usw.). Also sprach besagte Neurologin:

Rufen sie bitte Verwandte an, regeln sie ihren Kram, sie müssen bis mindestens morgen hier bleiben.

Dagegen sträubte ich mich zunächst massiv, kam aber letztlich nicht daran vorbei und sah das auch irgendwie ein. Mir wurde halt klar, daß es was ziemlich Ernstes sein könnte, und das wollte ich jetzt auch wissen. Angst hatte ich überhaupt keine. Mein erster Gedanke, als ich mich mit etwas sehr Ernstem beschäftigte, war “was passiert eigentlich mit meiner Musik, wenn ich weg bin …?”. Worte wie Testament, Patientenverfügung und Koma schossen mir durch die Rübe. Aber nochmal: Angst hatte ich keine.

Man brachte mich auf die N1 (Neurologie), und es dauerte nicht lange, bis ein junger Arzt ins Zimmer kam, um mir mitzuteilen:

Hallo Herr Vogelmann. In 5 Minuten bin ich wieder bei ihnen, und dann haben sie sich bitte oben freigemacht, damit wir die Lumbalpunktion durchführen können.

Zugegeben, vor der 80 Meter langen Hohlnadel in meinen Rücken habe ich mir erstmal in die Hose gemacht. Mir kam das mehr wie ein Mittelalterschwert vor. Grundlos. Die ganze Prozedur war völlig harm- und schmerzlos. Mag aber auch an meinem völlig zugedröhnten Zustand gelegen haben. Dabei heraus kam zumindest erstmal optisch völlig unbedenkliches Nervenwasser, klar wie ein Schluck aus einem Gebirgsbach. Das bedeutete vorerst: Keine eitrige (bakterielle) Entzündung, keine Blutungen. Blieb noch, herauszufinden, ob es möglicherweise eine virale Entzündunng war, denn meine Entzündungswerte im Blut waren astronomisch hoch (was bis dato unerklärt ist).

Ich weiss nicht mehr genau, wie oft man mir Blut abnahm - unwitzigerweise jedes Mal mittels erneuter Armperforation, obwohl man mir ja bereits zwei Standleitungen gelegt hatte. Pipicheck natürlich auch. Der ganze Sermel ging dann ins Labor, und alles, was man dort feststellte, waren sehr hohe Entzündungswerte.

Im Folgenden ballerte man mich - aber auch auf meinen Wunsch - mit Schlaf-, Beruhigungs- und Schmerzmitteln voll, denn am liebsten wollte ich von dem ganzen Shyce nichts mitkriegen. Aus einem Tag wurde natürlich mehr, man wollte schließlich auch was an mir verdienen, als sich abzeichnete, daß ich KEIN teurer Tumorpatient oder Ähnliches war.

Die erste Nacht auf der Station habe ich kaum geschlafen, denn da hatte ich noch kein Schlafmittel. In der Nacht von Montag auf Dienstag sank ich in einen todesähnlichen Schlaf, dank eines Cocktails aus Tavor exp. und Ibuprofen 400. Am nächsten Morgen freute ich mich zwar über den Schlaf, den ich hatte, fühlte mich aber dennoch wie ein ausgekackter Kirschkern und hatte ausserdem wieder Schmerzen. Jetzt aß ich zum Ersten Mal was. Was soll ich sagen … Krankenhausfraß. Der Hunger trieb es rein. Ich habe gelernt: Als Vegetarier hast du im Krankenhaus ganz übel verloren. Meine Socken gegrillt hätten vermutlich besser geschmeckt.

Was ihr da oben seht, habe ich allerdings nur probiert und so stehen gelassen (bis auf den Joghurt, der war gut). Sehr verstimmend empfand ich auch den Umstand, Abends keinen Kaffee mehr zu bekommen.

Mein lieber Bruder brachte mir zum Glück ein paar persönliche Sachen nach, damit ich mir zumindest ein Bißchen die Zeit vertreiben konnte, und ich musste aufpassen, nicht schon wieder zu arbeiten. Habe ich aber trotzdem. LIGHTWORKS für nächsten Dienstag ist im Krankenhaus gemixt worden, ich hatte ja sonst nichts zu tun …

Bereits am Dienstag kündigte ich an, daß Krankenhaus am Mittwoch zu verlassen, wenn man nichts finden würde, denn es ging mir etwas besser. Der Schmerz war zwar noch da (ist er übrigens immer noch), aber nicht mehr so massiv. Ich konnte meinen Kopf schon wieder etwas bewegen und längere Phasen ohne Schmerzmittel auskommen, wobei schlafen ohne Drogen noch ein Problem war (ich versuche gleich die erste Nacht ohne, auch ohne Schmerzmittel).

Am Mittwoch also machte man noch ein paar Untersuchungen, deren Ergebnisse (jetzt irgendwie) erwartungsgemäss unauffällig waren, dann packte ich meine 2 ¼ Sachen zusammen und machte einen Schuh, ab nach Hause.

Bei meinem Abschlußgespräch mit dem Oberarzt der Station frug ich:

Herr Doktor, können sie mir mal annähernd verraten, was ich habe?

Nein. Sie sind einer der äußerst seltenen, medizinisch unerklärlichen Phänomene. Sowas kommt vor, ist aber medizinisch nicht zu erklären. Insbesondere ihre hohen Entzündungswerte sind unerklärlich, wir haben auf alles Mögliche getestet, sie sind zumindest auf dem Papier ein kerngesunder und fitter 35-jähriger Mann.

Und was soll ich jetzt mit der Erfahrung und der Info anfangen? Soll ich mein Leben umstellen, weniger Stress und sowas?

Ganz ehrlich?

Sicher.

Machen sie einfach so weiter wie vorher. Ich sehe keinen Grund, irgendwas zu ändern. Mein Tipp: Vergessen sie die Sache hier und leben sie ihr Leben weiter, wie vorher auch.

So, Freunde. Und nun sitze ich hier und weiß nicht wirklich, was der ganze Shyce eigentlich soll(te). Der liebe Gott hat die Bremse sicher nicht grundlos getreten. Ich werde das Gefühl nicht los, daß sich irgendwas irgendwann ganz tief in mir vergraben hat und ich das tatsächlich (ja, ich!) völlig verdrängt und zugeschaufelt habe. Bei einem unbewusst daherlebenden Menschen würde mich das ja gar nicht wundern, in meinem Fall jedoch bin ich so etwas ähnliches wie ratlos.

Markiere ich den Harten, wie man mir ja unlängst ausgiebig an den Kopf warf, und leide tief drin doch sehr unter irgendwelchen Dingen, oder was geht hier ab?

Ich werde mir jetzt ein bißchen die Ruhe antun und habe auch das dringende Bedürfnis danach. Vielleicht komme ich an Wissen heran, was mir momentan fehlt, ich weiss es nicht.

  1. Ja, ich habe hatte 5 Kilo zugenommen. (back)
Friday, April 25, 2008 by Ingo

Offener Brief der Musikindustrie

… an Merkelinchen. Hier isser:

Es wurde viel gesagt, auch von mir. Es wurde wenig getan, begriffen, umgesetzt. Ich wiederhole mich nicht. Alles Pfeifen.

Update

Yvonne Catterfeld hat ja auch unterschrieben. Die hat Titel, die von ihm produziert wurden (auf dem Papier):

youtube.com/watch?v=…

:D

Dank an den Plattenboss für den Hinweis auf das Video.

Monday, April 21, 2008 by Ingo

Stöckchen-Monday

Stöckchen | .:: Lilith - Blog ::. - Kartenlegen

Ich wusste es, ich wusste es … :D Okay legen wir los:

Wo ist Dein Handy?
Liegt neben mir auf dem Boden.
Dein Partner?
Liegt am Fußende (nicht drin) meines Bettes (Hund).
Deine Haare?
Sind momentan schön kurz.
Deine Mama?
Ist gerade 70 geworden und erfreut sich sehr guter Gesundheit, was mich sehr freut.
Dein Papa?
Ist vor 16 Jahren gestorben.
Lieblingsgegenstand?
Trommel.
Dein Traum von letzter Nacht?
Was ganz Wildes. Kamen Personen drin vor, die ich seit 20 Jahren - oder so - nicht mehr gesehen habe. Sehr komisch.
Dein Lieblingsgetränk?
Besteht ja eigentlich aus mehreren Getränken: Mojito.
Dein Traumauto?
Gar keins.
Der Raum in dem Du dich befindest?
Ist schön.
Dein/e Ex?
Nicht bei Sinnen.
Deine Angst?
Angst zu haben.
Was möchtest Du in 10 Jahren sein?
Das, was ich sein soll.
Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend?
Wie Lilith: Mit meinem Hund.
Was bist Du nicht?
Perfekt.
Das letzte was Du getan hast?
Am Saque gekratzt.
Was trägst Du?
Da ich gerade aus der Dusche komme: Ein Handtuch.
Dein Lieblingsbuch?
‘Essener Erinnerungen’ von Anne und Daniel Meurois-Givaudan.
Das letzte was Du gegessen hast?
Pizza mit Spinat und so.
Dein Leben?
Gefällt mir immer mehr.
Deine Stimmung?
War schon besser.
Deine Freunde?
Sind super.
Woran denkst Du gerade?
An meinen Urlaub.
Was machst Du gerade?
Nicht das, was ich sollte. Hey, dafür gibt’s twitter!
Dein Sommer?
Werde ich in vollen Zügen genießen.
Was läuft in Deinem TV?
Wie Lilith: So gut wie nix. Wenn, dann Boxen.
Wann hast Du das letzte Mal gelacht?
Boah, ich lache jeden Tag, das geht gar nicht anders.
Das letzte Mal geweint?
Weiss ich nicht mehr.
Schule?
Schreckliches Repressionsorgan.
Was hörst Du gerade?
Was wohl? friskyRadio. Läuft den ganzen Tag, wenn ich nicht gerade selbst Musik mache.
Liebste Wochenendbeschäftigung?
Wie Lilith: Hab kein Wochenende. Aber weil’s passt: Auftreten.
Traumjob?
Der, den ich mache.
Dein Computer?
Ist sexy.
Außerhalb Deines Fensters?
SONNE SATT! Und dicke Kinder.

Will ich wissen vom Arschbildermann, SuperSiggi und allen, die es verkünden möchten. :)

Sunday, April 20, 2008 by Ingo

Chillout am Sonntag

Ich liege halb-entspannt in der Badewanne, auf dem Toilettendeckel das Notebook, aus den Lausprechern wabert TIME OUT 420 Edition daher, ich bin kurz davor in andere Sphären zu driften, als ich plötzlich seltsames Audio aus dem nur 3 Meter vom Bad entfernten Hausflur vernehme:

Ja komm! Komm! Na komm, komm, na komm, ja komm … Ja komm! Komm! Na komm, komm, na komm, ja komm … Ja komm! Komm! Na komm, komm, na komm, ja komm … Ja komm! Komm! Na komm, komm, na komm, ja komm … Ja komm! Komm! Na komm, komm, na komm, ja komm … Ja komm! Komm! Na komm, komm, na komm, ja komm … Ja komm! Komm! Na komm, komm, na komm, ja komm … Ja komm! Komm! Na komm, komm, na komm, ja komm … Ja komm! Komm! Na komm, komm, na komm, ja komm …

Und so weiter und so fort. Ich denke:

WHAT. THE. FUCK?

Offensichtlich ist Besuch im Haus unterwegs, welcher einen Hund dabei hat, dem es nicht gefällt, Treppen zu steigen. Geschlagene 20 (!) Minuten und geschätzte 500 Male “Ja komm!” weiter habe ich den Kaffee auf, hüpfe aus der Wanne, lege mir ein Handtuch um den Genitalbereich und rutsche triefend zur Wohnungstür. Als ich diese öffne, sehe ich 250 kg Abrissbirnen; 125 Kilo Frau und 125 Kilo Bernhardiner. DAS Frau spricht vergnügt:

Nicht erschrecken, die ist ganz lieb.


Creative Commons License photo credit: pilot_micha

Ich bin die Ruhe selbst. Wären sie eventuell so freundlich, ihren Hund nicht in diesem Hausflur zu erziehen? Ich versuche gerade in der Badewanne zu entspannen. Wissen sie, wenn ihr Hund nach dem 500. Mal nicht die Treppen hoch geht, wird er es ganz sicher auch beim 600. Mal nicht machen. Verstehen sie? Nochmal: SO wird ihr Hund NIE eine Treppe nehmen.

Jetzt wird das Frau komisch:

Das geht sie ja wohl überhaupt nichts an, was ich hier mache!

Falsche Worte am falschen Ort zum Falschen Zeitpunkt.

Okay, hören sie mir jetzt bitte gut zu: Ich wohne hier, sie nicht, soviel ich weiss. Merken sie was? Erziehen sie ihren gequälten, weil völlig überfetteten Hund wie und wo sie wollen, aber nicht in diesem Hausflur. Ich werde jetzt zurück in die Wanne hüpfen, und wenn ich noch ein einziges Mal “Ja komm!” oder Ähnliches höre, dann ziehe ich mir was an und entferne sie samt Hund aus dem Hausflur. Ich kann für sie nur hoffen, sie haben das verstanden.

Tür zu. Und sofortige Ruhe. Wieso können manche Menschen nicht vernünftig kommunizieren? Nicht mal mit ihrem Hund … :-|

Friday, April 18, 2008 by Ingo

Vogelmann deckt auf

Immer am Puls der Zeit, knallhacht naachgefraacht. Deckt es mit mir auf:

Harry Belafonte hat den ‘Banana Boat Song’ in einem Ananasboot geschrieben. — behaupte.es


Creative Commons License photo credit: ƒernando

Wednesday, April 16, 2008 by Ingo

Orgelkomposition von (nicht aus dem) Bach entdeckt

Orgelkomposition von Bach entdeckt | MDR.DE

Sensationsfund in Halle: Musikwissenschaftler haben eine Orgelkomposition von Johann Sebastian Bach entdeckt.

Also, eine vorher unentdeckte jetzt. Bin gespannt, die zu hören. :) Bach finde ich grossartig! Orgeln auch. Und überhaupt …


Creative Commons License photo credit: Jorge Franganillo

Wednesday, April 16, 2008 by Ingo

IFPI löscht brisante Daten


Creative Commons License photo credit: pingnews.com

taz.de - Plattenlabel-Organisation löscht brisante Daten: Mussolini und die Filesharing-Jäger

STOCKHOLM taz Feiert eine Firma ihr 75jähriges Jubiläum, ist das für sie in der Regel ein Grund zu feiern und über ihre Geschichte zu erzählen. Bei der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) - der Lobbyorganisation der Plattenindustrie, die sich bekanntlich bei der Jagd auf Internet-Filesharing besonders hervortut - scheint das Verhältnis zur eigenen Vergangenheit etwas gestört zu sein. Das fiel dem schwedischen Historiker Rasmus Fleischer kürzlich auf, als er auf der IFPI-Webbseite vergeblich etwas über deren Geschichte erfahren wollte.

Drecksbacken! :evil:

Dank an Alex Schweigert für den Hinweis auf den Artikel.

Sunday, April 13, 2008 by Ingo

Der Ernst des Lebens

Ich will keine Riesengeschichte schreiben, nur ein paar Kleinigkeiten zu Bedenken geben, die in unserem Leben eine machtvolle Rolle spielen.

Von dem Moment an, wo wir zu irdischer Kommunikation in der Lage sind, werden uns Grenzen aufgezeigt, und es wird nichts unversucht gelassen, um uns darauf zu programmieren, der jeweils gültigen, entsprechenden Ordnung der Menschheit gefügig zu sein. Man verstehe mich nicht falsch: Ich halte es für sehr wichtig, bestehende Ordnungen voll und ganz anzunehmen, jedoch nur dann, wenn man auch Alternativen angeboten bekommt bzw. sie kennt. Das Gegenteil ist Gedankenkontrolle, jedenfalls mindestens der Versuch, wie zum Beispiel die Dummhaltung von Frauen in ‘bestimmten’ religiösen Systemen.

Ich zähle mal Beispiele dieser Programmierungen auf, ihr alle kennt das (zu Genüge):


Creative Commons License photo credit: Felipe Morin

Mach deine Hausaufgaben anständig.

Mach die Musik nicht so laut.

Geh jetzt ins Bett, du musst morgen früh zur Schule.

Warte mal ab, wenn der Ernst des Lebens beginnt!

Glaubst du eigentlich, man braucht dafür nichts tun?

So wird nie was aus dir.

Wenn du nicht XY, dann wirst du nie YZ erleben.

Was soll nur aus dir werden?

Du musst einen guten Schulabschluss haben, damit aus dir was wird.

Streng dich an, damit du eine Ausbildung bekommst.

So nimmt dich keine Uni.

Du hast nur Unsinn im Kopf, solltest dich besser mal auf deine Aufgaben konzentrieren.

Du kannst doch nicht XY! Du musst doch YZ!!

Kurz: Man ist bestrebt, uns zu Leistungsmonstern zu trainieren. Wer nichts leistet, der zählt auch nicht. Wer nichts vorzuweisen hat, ist nichts Wert. Feststehende Begriffe, Finito, darüber wird nicht diskutiert.

Verwandte, Bekannte und sogenannte ‘Freunde’ stülpen einem ihre Erwartungen bereits VOR Stunde Null unseres Lebens über das Gehirn, und - würde man sie lassen - würde das nichtmal mit unserem Tod enden. Selbst, wenn wir schon in der Kiste liegen und Wurmnahrung sind, stellt man noch Erwartungen an uns, posthum. Beispiel: Verwandte, die mit dem Erbe nicht ‘einverstanden’ sind.

Du musst dies, du musst das, du musst jenes. Du musst, du musst, du musst … und es nimmt kein Ende. Wieso wehren wir uns nicht einfach dagegen? Weil wir es nicht besser wissen. Die Repressoren wissen es ja selbst nicht besser, sind ja selbst so erzogen und geprägt worden.

Das soll zur Anregung mal reichen. Es gibt Menschen, die sowas besser thematisiert haben als ich. Abschließend einer meiner Lieblingstexte von einem meiner Lieblingskünstler, Herman van Veen - und das kann viel mehr sagen, als all meine Worte da oben:


Creative Commons License photo credit: J. Star

Wer

Wer hat den Ernst in dein Gesicht gebracht
Wer hat das Licht gelöscht in dir
Wer hat die roten Wangen Bleich gemacht
Wer brach roh ein in dein Revier
Wer nahm die Leichtigkeit
die Unbefangenheit
Wer brachte dich um deine allerschönste Zeit

Wer machte deine klaren Augen blind
Wer trieb mit dir ein böses Spiel
Wer tötete das unbeschwerte Kind
das immer aufstand, wenn es fiel
Wer bremste deinen Drang
Wer lehrte dich den Zwang
Wer brach die Flügel dir, bevor der Flug gelang

Wer ließ dich immer in der Ecke stehn
wer hat dein Spielzeug dir zerstört
Zu wem hast du vergeblich aufgesehn
Auf wen hast du umsonst gehört
Wer hat nur unerlaubt
Die Zukunft dir geraubt
Wem hast du vorbehaltlos bis zum Schluß geglaubt

Wem hast du vorbehaltlos bis zum Schluß geglaubt

Ich danke Herman für diese wunderbaren, wenn auch für den einen oder anderen traurig anmutenden Worte. Von Herzen, denn da kann etwas herkommen … MUSS es aber nicht. ;)

Thursday, April 10, 2008 by Ingo

Der Weg raus aus dem Dunklen

Das Leben kann so schön sein. Wenn das nur mal der eine oder andere begreifen würde:

Analbleichung | Der Weg raus aus dem Dunklen

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