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After the rain sun follows.

 


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This is the official website of the musician, sound engineer, DJ, composer & producer for film & media Ingo Vogelmann. No MySpace, Fuckbook or whatever ... this is a real real deal.

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getFrisky! Germany 2008

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Thursday, August 21, 2008 by Ingo

Depressionen

Eine - meiner Ansicht nach - viel zu oft unterschätzte Krankheit, häufig zu beobachten bei kreativen, sehr sensitiven Menschen. Ins Loch fallen, ohne genau zu wissen warum, und nicht wissen, wo der Ausgang daraus ist.

Versteht keiner, keiner kann helfen. Ich neige zu Depressivem seit ich denken kann. Nicht besonders stark, auch nicht oft, aber ich neige dazu. Momentan hat’s mich wieder erwischt. Schlaflosigkeit, Gedanken irren durch meine Waffel, Fluchtwünsche, jede Verantwortung und Verpflichtung kotzt einen an, jede Aufgabe wiegt 30 Tonnen (selbst pinkeln gehen oder essen … oh, gute Gelegenheit zum Abnehmen!), raus aus allem, sich nur befreien. Aber wie?

‘Deep Understanding’ ist in einer solchen Phase entstanden, und es gibt sogar Leute, die das raushören, ohne, daß ich das vorher verraten habe. Das habe ich nämlich so noch nie verraten, daß ich mich da monatelang im Studio versteckt habe, weil ich die Außenwelt nicht ertragen konnte. Ich konnte mich selbst nicht ertragen, sah nach Wochen aus, wie ein Penner Obdachloser.

Ich habe heute mit einem Berufskollegen gesprochen, der dasselbe Problem hat. Es hilft mir - so dämlich es klingt - zu hören, wenn jemand dasselbe Problem hat. Dann fühle ich mich nicht so derart alleine damit.

Ca. einmal im Jahr überrollt mich so eine Welle der Depressionen. Ich versuche jetzt, mich mit Produktionen zu therapieren, daß war bisher immer das Einzige, was half.

Und ihr so? Und überhaupt auch sonst so?

Sunday, July 27, 2008 by Ingo

vMovie 5 | Der Unwettertag

Gestern ging hier im Ruhrgebiet die Welt unter. Und wir mitten drin …


Veoh » Original-Unwetter

Und bei euch so?

Achso, noch was:

Irre.

Saturday, July 26, 2008 by Ingo

Obama in Berlin - Der Bericht

Also Freunde, ich bin zurück,(1) und daß Erste, was ich tun möchte:

Herzlichsten Dank an Sascha Lobo für seine Gastfreundschaft(2) … ebenso herzlichsten Dank an Sven Weimann (Durango) und Tom Beltor (beide friskyDJs) für die gute Zeit, die wir zusammen in Berlin hatten. Es schreit nach Wiederholung, die aber sowieso am 9. August stattfindet.

Bei der Masse an Menschen war es nicht nur nahezu unmöglich, nahe an das Geschehen heran zu kommen, es sei denn, man war gewillt, körperliche Schäden in Kauf zu nehmen (was ich nicht war). Das Ganze erinnerte mich an die Beatles (oder Elvis) in den 60-ern, als reihenweise Menschen in Ohnmacht fielen, wenn die irgendwo auftraten.(3)

Ohne weitere große Umschweife, hier der vMovie zum Geschehen. Anmerkung: Ich konnte nicht so, wie ich ursprünglich wollte. Warum, das seht ihr, wenn ihr den vMovie schaut:


Veoh » Original-Obama

Fazit

Der Mann ist ein reiner Popstar. Wenn einer, dann er. Obama hat selbst in den USA noch nie vor 250.000 Menschen gesprochen, noch nicht einmal vor mehr als 100.000. Wenn man das (fast) hautnah miterlebt, dann wird der Unterschied zwischen einem Bildschirm und ‘live’ schon sehr deutlich (ähnlich wie bei mir und meinen Sendungen auf friskyRadio, obgleich ich sicher nicht mit Obama zu vergleichen bin). Obama elektrisiert, fesselt und emotionalisiert die Massen. Seine Aura ist unbeschreiblich, er ist der ‘Freund der Menschen’. Man nimmt die Inszenierung zwar wahr, aber irgendwie passt es trotzdem. Oder genau deshalb, ich weiss es nicht genau zu beschreiben.

Es hat mich schlicht ergriffen, als ich mir bewusst machte, daß ein US-Senator aus Illinois - der noch kein US-Präsident ist - eine private Veranstaltung an der Berliner Siegessäule abhält, die derartige Ausmaße annimmt. Das ist schon abgefahren.

Die Rede, vom Inhalt her, war fast nebensächlich, obgleich sehr gut. Man kann, wenn man will, Vieles daran kritisch betrachten (Thomas), muss man aber nicht, es geht nämlich um HOFFNUNG und WECHSEL, und da bin ich doch erstmal prinzipiell dabei; kaum etwas brauchen wir ALLE mehr.

Ich mag die positiven Vibes, die Obama weckt und verbreitet. Etwas, was auf der Welt defintiv fehlt … dieses Gefühl, dieser Antriebsmotor, der Menschen bewegt. Ich finde das gut, damit rennt Barack bei mir offene Türen ein.

Ich möchte mir gerne einbilden, daß er DER RICHTIGE ist, genau der Richtige zum Richtigen Zeitpunkt. Möge man das kritisch betrachten, soviel man möchte … mich juckt erstmal nur der positive Effekt. Und ich erinnere nur: Obama predigt keine Gewalt, keine heile Welt, keine radikalen Schritte.

Cool down people. Man gehe nicht fehl und vergleiche das Eine mit dem Anderen. Lasst uns alle ein wenig in dem Gefühl verweilen und Hoffnung haben. Sie stirbt zuletzt.

Auch wenn’s schwer fällt: Auch Bush (beide) war Gottes Wille.

  1. Eisenbahn fahren bei der Hitze suckt big time! (back)
  2. Ein wirklich superbequemes Bett! Ich habe geschlafen wie ein Baby. (back)
  3. Ich lebte zwar zu der Zeit nicht, aber es gibt ja ausreichend Filmmaterial, welches das bezeugt. (back)
Wednesday, July 23, 2008 by Ingo

Read my feed and feed me right

Read my feed and feed me right

Yo, der Winkelsen MC schmeißt mit Baumgut, und da ich in seinem Reader bin, empfange ich mal:

1. Welchen Feedreader benutzt Du und seit wann?

Netvibes, seit Ewigkeiten. Unverschämt und unverständlich, wie erfolgreich dieses geniale Teil ignoriert wird.

2. Wieviele Feeds hast Du abonniert, wieviele davon sind Blogs (in %)?

46, davon ca. 30% Blogs. Ich habe viele unterschiedliche News abonniert, einige Photoblogs, ein paar Podcasts und noch weiteren, undefinierbaren Crample.

3. Wieviele feeds liest Du täglich (wöchentlicher Schnitt)?

Nicht immer alle 46 von oben, aber vielleicht so die Hälfte.

4. Dein meistgelesenster Feed/deutscher Blog-Feed?

Lawblog.de. Ansonsten friskygeek.com, aber das war ja nicht die Frage.

5. Welche Nachrichtenseiten hast Du abonniert (nenne max. 3)?

  1. Tagesspiegel
  2. Welt
  3. Google Topnews (also ein Mix aus allen)

6. Dein erstes und Dein letztes Blog im Reader?

Erstes: friskyRadio Blog. Letztes: Thomas Nolte Blog. Die Chronologie hat aber rein gar nichts über die Wichtigkeit auszusagen.

7. Lesegewohnheit: alphabetisch, chronologisch, durcheinander?

Durcheinander.

8. Hast Du Blogs/Feeds, von denen Du nicht zugeben würdest, dass Du sie liest, im Reader?

Es gibt nichts, was ich tue, jedoch nicht zugeben würde. Die Frage ist nur: Lasse ich jeden daran teilhaben? ;)

Ich schmeiße weiter an ALLE, DIE MEINEN FEED ABONNIERT HABEN(1) und im Speziellen an Lilith, FrauLehmann und den Arschbildermann.

  1. Wenn kein Blog vorhanden, bitte in die Kommentare posten. (back)
Wednesday, July 2, 2008 by Ingo

“Kannst du mir nicht was geben?”

Verbot für organisierte Sterbehilfe?

Neben der gewerbsmäßigen wollen einige Bundesländer auch die organisierte Sterbehilfe verbieten. Unterdessen kritisiert die Gesundheitsministerin das Vorgehen Roger Kuschs als Propaganda.

Dieser Fall macht momentan in den Medien die Runde. Dazu habe ich nicht viel zu kommentieren, aber ich habe eine kleine, persönliche Geschichte dazu auf Lager.

Meine Großmutter war 89 Jahre alt, als ihr Tod absehbar wurde, mit 91 ist sie dann gestorben. Leider nicht in Würde. Meine Mutter, manchmal meine Schwester und ich, haben sie die letzten Jahre gepflegt, denn alleine war sie nicht mehr lebensfähig. Die letzten 3 Monate verbrachte sie in einem Pflegeheim, in dem meine Tante arbeitete, weil meine Mutter die Pflegebelastung nervlich nicht mehr tragen konnte. Meine Oma war regelrecht verfallen, ja quasi bereits tot. Ihr Geist war völlig vernebelt und der Körper nur noch eine fast leblose Hülle. Sie war bereits länger vollkommen inkontinent und wusste das auch irgendwann gar nicht mehr. Es gab aber auch eine Phase, natürlich zu Anfang, als sie das alles noch sehr bewusst selbst erlebt hat und sich sehr schämte. Sie hatte auch so ‘helle Momente’, in denen sie ihren Verfall deutlich begriff. Dann war sie am Boden zerstört und weinte.

Meine Oma war eine liebe Frau und eine richtige Oma, wie man sie sich vorstellt.(1) Dick (als es ihr noch gut ging), gemütlich, lustig, hatte immer einen guten Knaller (Spruch) auf Lager und immer Süßigkeiten im Schrank. Und auch immer ein paar Mark für ihre Enkel in der Schublade bereitliegen. Wann immer wir bei ihr waren: Sie hat sich gefreut, wenn die Hütte voll war.

Meine Mutter hat sich bis zum letzten möglichen Moment bis zur Selbstaufgabe für sie aufgeopfert. Aus Liebe und Dankbarkeit. Oma war immer für uns da, in guten und schlechten Zeiten. Sie hat nie in Frage gestellt, was man ihr vortrug; wenn sie merkte, daß es einem nicht gut ging, hat sie einfach geholfen.

Kurz: Meine Großmutter hätte ein Sterben in Würde verdient. Wie jeder Mensch.

Es muss so um 1996 gewesen sein, also knapp 2 Jahre vor ihrem Tod, als es ihr bereits nicht gut ging und sie kaum noch alleine lebensfähig war, als sie - wie jeden Sonntag - bei meiner Mutter zum Essen war. Ich war auch da und saß gerade für ein paar Minuten allein mit meiner Oma am Esstisch, weil meine Mutter sich gerade in der Küche um das Essen kümmerte. Ich unterhielt mich etwas mit ihr, fragte sie, wie sie sich so fühle, als sie mich plötzlich mit Tränen in den Augen zu ihrem Ohr winkte, so als wollte sie mir etwas zuflüstern. Ihr Gesichtsausdruck war regelrecht bettelnd, und sie flüsterte mir ins Ohr:

Es ist schrecklich, so zu leben. Ich will sterben, mein Junge. Kannst du mir nicht was geben?

Ich werde ihre kleinen, lieben, bettelnden und tränennassen Augen in diesem Moment nie vergessen. Ich antwortete:

Oma, ich verstehe dich und würde das wirklich gerne tun. Das kann ich aber nicht. Du weisst doch … das geht nicht.

Von diesem Gespräch hat nie jemand etwas gewusst, denn meine Oma bat mich um Verschwiegenheit. Mir ist die Antwort auf die Bitte meiner Oma damals sehr schwer gefallen.

Ich befürworte die Regelungen in der Schweiz, wo aktive Sterbehilfe unter ordentlichen Voraussetzungen möglich ist. Ich wiederhole mich: Jeder Mensch hat ein Recht auf Würde, das ist das oberste Gebot, welches in unserer Welt zu achten ist.

Das letzte Wort meiner Oma war “Ingo”. Da hatte sie zum Letzten mal ihre Augen und ihren Mund zum Sprechen geöffnet, und ich hatte sie zum Letzten Mal gesehen. Stunden später erreichte uns der Anruf, das sie jetzt gestorben sei.

Stünde ich heute nochmal vor der Frage meiner Oma, würde ich anders entscheiden. Ich bereue meine damalige Reaktion nicht, denn damals waren meine persönlichen Möglichkeiten gefühlt andere. Aber heute würde ich mich verpflichtet fühlen, den Wunsch meiner Oma zu ermöglichen.

  1. Auf dem Foto von links nach rechts: Mein Bruder Dirk, meine Oma, meine Schwester. (back)
Monday, June 30, 2008 by Ingo

Köhler unterzeichnet Vertrag von Lissabon (vorerst) nicht

Bundespräsident : Köhler unterzeichnet Vertrag von Lissabon nicht - Nachrichten Politik - WELT ONLINE

Bundespräsident
Creative Commons License photo credit: carlsonimkeller

Der EU-Reformvertrag liegt in Deutschland vorerst auf Eis. Bundespräsident Horst Köhler will bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über Klagen gegen den Vertrag die Ratifikationsurkunde nicht unterzeichnen. „Angesichts vorliegender Anträge auf einstweilige Anordnung folgt der Bundespräsident damit einer Bitte des Bundesverfassungsgerichts“, teilte das Präsidialamt in Berlin mit.

Gegen den EU-Reformvertrag haben der CSU- Abgeordnete Peter Gauweiler und DIE LINKE Klagen in Karlsruhe eingereicht. Linke-Fraktionschef Gregor Gysi sagte zur Entscheidung Köhlers: „Das ist ein erster Erfolg der Linksfraktion bei ihrer Klage gegen den Lissabon-Vertrag.“

Wunderbar, ich freu mich. :)

Sunday, June 29, 2008 by Ingo

EM - 2008 - Support - Vogelmann - Website - Beflaggung

Wir werden heute Europameister. Und weil die besten Fußballteams sowieso aus Europa kommen, werden wir heute im Prinzip auch gleich Weltmeister.

Ich wollte das nur mal klarstellen. 8-)

Mein Tipp:

 

4:2

 

für Deutschland.

Adios, mi hermanos d’Espana!

Saturday, June 28, 2008 by Ingo

Bundeswehr: Drei-Tonnen-Kampfroboter

Militärtechnik: Bundeswehr bekommt Drei-Tonnen-Kampfroboter - Nachrichten Wissenschaft - WELT ONLINE

Bei der US-Armee sind Roboter im Kriegseinsatz schon Routine: Allein im Irak werden rund 3000 solcher High-Tech-Maschinen eingesetzt. Dagegen steckt diese Technik bei der Bundeswehr noch in den Kinderschuhen. Doch das könnte sich bald ändern – durch einen Drei-Tonnen-Roboter, der in Bayern entwickelt wurde.

Genau! Die Welt hat ja noch nicht genug Kampfmaschinen und -technologien, IHR ARSCHLÖCHER! Siehe einen Beitrag vor diesem …

Ich habe momentan nur noch einen Hals wegen so einer Shyce. :evil: Wer erklärt sich dazu bereit, mit mir zusammen eine Petition im Bundestag einzureichen? Gegen Uranmunition und Kampfroboter. Meine ich ernst. Wir hängen das an die große Glocke, so weit es eben geht.

Saturday, June 28, 2008 by Ingo

Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra

Sehr lange Reportage auf Google Video. Bitte ansehen:

Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra

Vielleicht habt ihr über’s Wochenende mal eine dreiviertel Stunde Zeit. Ich halte das darin enthaltene Wissen für unverzichtbar. Es geht um Uranmunition, die mindestens seit dem ersten Golfkrieg - bis heute - von Amerika und Großbritannien im Krieg eingesetzt wird. Sowohl Soldaten auf beiden Seiten als auch Zivilisten (und natürlich auch deren Kinder) leiden unter Strahlungsschäden.

Radioaktives Uran(1) hat eine Halbwertzeit(2) von 4,468 Milliarden Jahren.

Deadliest Roadside Bombing
Creative Commons License photo credit: nukeit1

Man sollte die Verantwortlichen (Bush und Komplizen) - natürlich nicht nur deshalb - SOFORT vor ein internationales Kriegtribunal(3) stellen. Mir ist absolut schleierhaft, wie diese Verbrecher immer noch frei umherwandeln und weiteres Unrecht in der Welt verbreiten können.

Update

Thomas Nolte hat mal wieder hervorragend recherchiert (siehe Kommentare). Natürlich ist es mal wieder DIE LINKE, die diese Umstände im Bundestag thematisiert. Hier ein sehr interessantes PDF dazu.

  1. Uran ist IMMER radioaktiv. (back)
  2. Die Halbwertszeit (Abkürzung HWZ) ist die Zeit, in der sich ein exponentiell mit der Zeit abnehmender Wert halbiert hat. Quelle: WIKIPEDIA (back)
  3. Wie mit Milosevic. (back)
Thursday, June 26, 2008 by Ingo

Obama für Todesstrafe für Kinderschänder

Obama und McCain für Todesstrafe für Kinderschänder | tagesschau.de

Barack Obama on the Primary
Creative Commons License photo credit: jurvetson

Trotz eines gegenteiligen Urteils des Obersten Gerichtshofs haben sich die beiden Bewerber um das US-Präsidentenamt für die Todesstrafe für Kinderschänder ausgesprochen. Die Vergewaltigung eines Kindes sei ein “abscheuliches Verbrechen”, sagte der Demokrat Barack Obama.

Minuspunkt.

Ich bin komplett GEGEN die Todesstrafe, egal, was ein Mensch ‘verbrochen’ hat. Niemand auf der Welt hat das (Gottes-)Recht bewusst Leben zu beenden, wenn es keine andere Möglichkeit zur Lösung eines Problems gibt. Jemanden einzusperren ist definitiv eine andere mögliche Lösung. Eine.

Lieber Barack,

bitte überdenke deine Haltung in diesem Punkt noch einmal gründlich. Ich würde mich freuen, wenn DU dafür sorgen würdest, daß die Todesstrafe GENERELL abgeschafft wird. Die angewandte Todesstrafe ist ein Versagen der gesamten Menschheit, Leben auslöschen ist das Zeugnis dafür.

Dein Supporter Ingo

Wednesday, June 25, 2008 by Ingo

Stöckchen: Zwänge, Ängste, Lebensnöte

MC Winkels weBlog» Blog Archiv » Zwänge, Ängste, Lebensnöte

Hab ich feist beim MC aufgelesen. Und weil der Winkelmann eine tiefenthematisch (WTF?) so gute Vorlage geliefert hat, klaue ich auch noch das. Schließlich ist er der A-Blogger, nicht ich …

  1. Duschverhaltensstörungen. Ich habe eine ziemlich klare Reihenfolge: Erstmal muss ich das Gefühl haben, überall richtig nass zu sein. Das Ganze natürlich so heiß, wie es eben erträglich ist. Dann Haupthaar waschen, danach gegebenenfalls mit Duschgelartigem einseifen, abduschen. Dazwischen könnte eine ausgiebige Körperhaarentfernungsarie ablaufen, aber nur max. einmal die Woche oder je nach Bedarf (ja, Bedarf).
  2. Auch ich (wie der Winkelsen) habe eine feste Hosentaschen-Materialdispositionsstruktur: Vorne links Schlüssel und Münzgeld, rechts Handy (wenn keine Jacke auf dem Programm steht), hinten rechts Patte. Das alles wird stets im Türrahmen stehend auf Vollständigkeit geprüft. Ich bin übrigens Weltmeister im Vergessen meiner externen Soundkarte, wenn es zu einem Gig geht. Ich merke es aber meistens noch rechtzeitig.
  3. An der Stelle weiche ich mal von den Winkelmann-Vorlagen ab. Ich habe einen Schnalzzwang. Nach dem Essen schnalze ich, bis ich restlos alle genervt habe. Ich kann es absolut nicht haben, was zwischen den Zähnen hängen zu haben. Die Ausbeute schicke ich dann immer eingeschweisst an ‘Brot für die Welt’.
  4. Ich schlafe am liebsten auf dem Bauch … und wache dann immer mit fürchterlichen Rückenschmerzen auf. Total behämmert.
  5. Ich habe immer HAARGENAU so lange Lampenfieber, bis ich hinter dem DJ Pult stehe. Sobald ich meinen Job beginne ist alles wie weggeblasen (nicht, was ihr wieder denkt …) und ich bin die Coolness in Person.  8-) War schon immer so. Komisch. Beim Auftritt trinke ich meistens Bier und rauche jede Zigarette maximal zu 33 %. Als Perfektionist, was meine Darbietungen angeht, meide ich jegliche Form von härteren Psychopharmaka WÄHREND des Auftritts.
  6. Ich habe eine Hygienefanatikerphobie. Überhygienische Menschen gehen mir auf die Nerven, aber mächtig. Das heißt nicht, daß ich ungepflegt bin (oder gar charlotterochig), es heißt aber zum Beispiel, daß ich jemandem auch die Hand gebe, mit der ich noch vor einer Minute mein äußeres Geschlechtsteil zum Urinieren in der Hand hatte, ohne daß ich mir nachher die Hände gewaschen habe.

Ähnliches würde ich gern lesen von FrauLehmann, dem Arschbildermann, Lilith und dem Papst, aber der traut sich ja nicht, die Pfeife.

Tuesday, June 24, 2008 by Ingo

Jogi Löw Interview

Super Interview mit Jogi Löw in der Süddeutschen!

Joachim Löw - ”Ich liebe diese Extremsituationen” - Sport - sueddeutsche.de

SZ: Bild hat nach dem Kroatien-Spiel Fotos Ihrer Frau aus dem Stadion veröffentlicht und Ihre Anwesenheit thematisiert. Bisher war dieser Teil Ihres Privatlebens ein Tabuthema. Hat Sie der Bruch dieses Tabus irritiert?

Löw: Ja, das hat mich irritiert. Das war nicht gewünscht. Meine Frau möchte nicht in die Öffentlichkeit. Sie ist eigentlich immer im Stadion. Jetzt ist diese Situation dargestellt worden. Ich war überrascht davon, und es war mir nicht recht.

SZ: Auch da spürt man dann womöglich die Last dieses Amtes.

Löw: Absolut. Sportlich gesehen, spüre ich es weniger, aber in dieser Hinsicht schon. Das ist einfach ein Eingriff. Bei uns zuhause stehen Leute vor der Tür und vor dem Garten, sie schießen Fotos, befragen Nachbarn und Familienmitglieder. Das belastet mich, weil es auch die Betroffenen belastet. Man ist ohnmächtig. Meine Verwandten können sich ja nicht einschließen.

SZ: Eines der bekannten Fotos von Ihnen ist ein Paparazzo-Foto aus dem Urlaub, mit Sonnenbrille. Immerhin eine vorteilhafte Version des coolen Herrn Löw.

Löw: Ich weiß nicht, ob ein Foto von mir mit Zigarette im Mund vorteilhaft ist. Es gibt ja schon Politiker in Deutschland, die sich beschweren, dass ich in der Loge in Basel geraucht habe.

Jetzt bloß nicht einknicken, mein Guter. Rauche, wenn du Bock hast!

Monday, June 23, 2008 by Ingo

Renate hat’s gecheckt

Guter Kommentar zu dieser Meldung bei WELT ONLINE:

+++ Eilmeldung +++: EU beschließt neue Sanktionen gegen Iran - Nachrichten Politik - WELT ONLINE

Renate Wacker meint:
23.06.2008, 15:10 Uhr

Irgendwann kommt der Spruch “Wir können uns nicht weiter auf der Nase herumtanzen lassen” und schon hat Bush seinen nächsten Krieg.

Rechtmäßigkeit hin, Rechtmäßigkeit her.

Ich halte ganz platt gesagt unsere Politiker für doof: Sie versuchen im Grunde immer das gleiche, mit dem gleichen Ergebnis am Ende.
Laut Einstein ist das eine Definition für Dummheit.

Zu aller letzt aber haben sie sich unter Zugzwang gesetzt und starten lieber einen Krieg, nur um nicht dass Gesicht zu verlieren.

Irgendwie haben wir uns intellektuell zurück entwickelt auf ein geistiges Niveau, das zu Zeiten unseres letzten Kaisers herrschte und der Hurrah Patriotismus das Denken verdrängt hat.

Sunday, June 22, 2008 by Ingo

TV Tipp: Supervulkan im Yellowstone

Supervulkan im Yellowstone - Infos - TV Movie.de

Boiling Pot of Martian Doom
Creative Commons License photo credit: Fort Photo

Nur wenigen Besuchern des Yellowstone-Nationalparks, des ältesten Nationalparks der Welt im Nordwesten der USA, ist bewusst, dass sie sich auf einem der gigantischsten Vulkane der Welt bewegen. Im Gegensatz zu normalen Vulkanen ist der Supervulkan an der Oberfläche nicht sichtbar. Doch in etwa acht Kilometern Tiefe brodelt es auf 80 Kilometern Länge und 40 km Breite. Bei gewöhnlichen Vulkanen bahnt sich die Lava ihren Weg direkt nach oben. Der Supervulkan unter dem Yellowstone-Nationalpark hingegen spart seine Energie für den grossen Ausbruch. Der letzte war vor 600′000 Jahren. Vulkanologen haben berechnet, dass die nächste Explosion bevorsteht. Doch niemand kann vorhersagen, wann genau das sein wird. Forscher befürchten, dass die globalen Auswirkungen einer solchen Eruption das Ende der Menschheit bedeuten könnte.

UNBEDINGT ANSCHAUEN! 8-O

Sunday, June 22, 2008 by Ingo

Chaos?


Creative Commons License photo credit: pchweat

Interview: Warum unser Planet auf totales Chaos zusteuert - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE

Sehr interessantes Interview.

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