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This is the official website of the musician, sound engineer, DJ, composer & producer for film & media Ingo Vogelmann. No MySpace, Fuckbook or whatever ... this is a real real deal.

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Below this welcome message and the (very important) ads you find Ingo's (multilangual) Blog posts. Also explore the internal pages and (masses of) good stuff in the sidebars to the right and have a nice stay!

Wednesday, July 16, 2008 by Ingo

Definitiv Urlaub

… hat der Arschbildermann

Hier bitte keine Werbung einwerfen! | marcO’s_br4inh4ck.

Tuesday, June 24, 2008 by Ingo

Jogi Löw Interview

Super Interview mit Jogi Löw in der Süddeutschen!

Joachim Löw - ”Ich liebe diese Extremsituationen” - Sport - sueddeutsche.de

SZ: Bild hat nach dem Kroatien-Spiel Fotos Ihrer Frau aus dem Stadion veröffentlicht und Ihre Anwesenheit thematisiert. Bisher war dieser Teil Ihres Privatlebens ein Tabuthema. Hat Sie der Bruch dieses Tabus irritiert?

Löw: Ja, das hat mich irritiert. Das war nicht gewünscht. Meine Frau möchte nicht in die Öffentlichkeit. Sie ist eigentlich immer im Stadion. Jetzt ist diese Situation dargestellt worden. Ich war überrascht davon, und es war mir nicht recht.

SZ: Auch da spürt man dann womöglich die Last dieses Amtes.

Löw: Absolut. Sportlich gesehen, spüre ich es weniger, aber in dieser Hinsicht schon. Das ist einfach ein Eingriff. Bei uns zuhause stehen Leute vor der Tür und vor dem Garten, sie schießen Fotos, befragen Nachbarn und Familienmitglieder. Das belastet mich, weil es auch die Betroffenen belastet. Man ist ohnmächtig. Meine Verwandten können sich ja nicht einschließen.

SZ: Eines der bekannten Fotos von Ihnen ist ein Paparazzo-Foto aus dem Urlaub, mit Sonnenbrille. Immerhin eine vorteilhafte Version des coolen Herrn Löw.

Löw: Ich weiß nicht, ob ein Foto von mir mit Zigarette im Mund vorteilhaft ist. Es gibt ja schon Politiker in Deutschland, die sich beschweren, dass ich in der Loge in Basel geraucht habe.

Jetzt bloß nicht einknicken, mein Guter. Rauche, wenn du Bock hast!

Monday, June 23, 2008 by Ingo

Urlaub versaut?

ARAG Reisekostenminderungsrechner

I really should stop changing my white balance setting every 5 seconds
Creative Commons License photo credit: nina_theevilone

Urlaubszeit! Leider entsprechen die gebuchten Reisen oft nicht den Erwartungen der Urlauber. Wenn die im Katalog gemachten Versprechungen vom Reiseveranstalter nicht eingehalten werden, besteht die Möglichkeit den Reisepreis zu mindern. Viele Urlauber überschätzen allerdings die von den Gerichten zugesprochenen Minderungssätze. Diese liegen meistens zwischen ein und zehn Prozent des Reisepreises, nur selten geht es deutlich darüber hinaus. Wie hoch die Erstattung im Falle eines Falles sein kann und ob ein Streit sich lohnt, lässt sich jetzt leicht mit dem ARAG Reisekostenminderungsrechner nach der Frankfurter Tabelle in Erfahrung bringen.

Via Udo Vetter.

Ich war noch nie ein Pauschalbucher. Mehr so die Sorte ‘Rucksacktourist’. Auch die nahtlose, kaum spürbare Integration in ortstypische Gepflogenheiten liegt mir sehr. Ich will keine Deutschen sehen, kein deutsches Essen (bis auf Brot), keine deutsche Sprache hören. Aber abgesehen von alledem: Ich mache ja sowieso so gut wie nie Urlaub.

Wednesday, June 11, 2008 by Ingo

Pisa? Lächerlich …

Hab ich gepfiffen:


YouTube » Original-Familienduell

Was reimt sich auf ‘tief’?

Runter.

oder

Nennen sie etwas, was man an seinem letzten Arbeitstag macht.

Urlaubsantrag stellen.

:D

Tuesday, June 3, 2008 by Ingo

Burnie fragt

Bernhard Wöstheinrich hat einen derart guten Kommentar unter diesem Beitrag - einem Interview mit hervorragender Recherche gleichend - abgelassen, daß ich den mal aus der 2. Reihe nach vorne hole und auch gleich bewortante:

Sach’ ma’ Ingo, wieviel Stunden hat eigentlich Dein Tag? Meiner hat 24, und ich habe dazu die lästige Angewohnheit täglich etwas schlafen zu wollen.

Schlafen …? Abknicker. Mein Tag hat definitiv mehr Stunden. Hinsichtlich meiner Schlafgewohnheiten überhole ich den Monat regelmässig um ca. 4 Tage, sprich: Einen Tag in der Woche (den ich schlafmässig ganz weglasse). Auf einen Tag gerechnet hat mein Tag also ca. 27,4285714 Stunden.

Bei Dir habe ich aber den Eindruck, dass Du, neben Deiner Musiker- und Produzententätigkeit auch noch DJ-Sets vorbereitest,

Ich spiele sie auch noch.

sämtliche Pressemitteilungen auf allen relevanten Websites durchliest,

Für sowas hat man Feedreader. Die sortieren gut vor.

Fotos auf FlickR odR sonstwohin lädst, mit Deinem Hund spazieren gehst, amouröse Affairen anbandelst,

Affären? Ich?? Frechheit. :-o

in den Urlaub fährst, Dich ins Krankenhaus einliefern lässt, ab und zu Freunde durch die Gegend chauffierst - oder Dich chauffieren lässt, den Innenminister verklagst,

Den habe ich nicht verklagt sondern angezeigt. Die wirkliche Arbeit hatte der Staatsanwalt. Aber dafür wird er ja schließlich auch bezahlt. Und zwar von uns allen. :)

mit dem Fahrrad einhändig ohne Sauerstoffgerät zufuß in der Nacht bei strahlendem Sonnenschein auf den höchsten Berg des Sauerlands in der Schweiz fährst,

Dabei klöppele ich noch mit verbundenen Augen einen Pulli. Unter Wasser.

Dich zum Kanzlerkandiaten der Linken wählen lässt (dann aber das Amt nicht annimmst),

Doch, ich nehme ihn an, wenn ich dann genauso faul sein darf wie die Merkel, damit ich Zeit für all die Dinge habe, die du so schön beschrieben hast. :)

Anne Will (nicht) heiratest

Anne Will ist lesbisch. Aber selbst, wenn sie es nicht wäre: Ich heirate nicht. Da zerstöre ich mich lieber durch Arbeit.

und das erste vegetarische Schweineschnitzel erfindest,

Gibt es bereits. Aber ich konsumiere sowas nicht. Dann kann ich mir auch Gummipuppen kaufen.

in Moskau auftritts und Interviews zum Zewa-Wandle gibst. Vom kontinuierlichen Rauchen und Kaffee trinken mal ganz abgesehen.

Kaffee, mein Guter, habe ich so gut wie ELIMINIERT aus meinen Suchtschemata!

Ach, ja, einen Blog hast Du ja auch, den Du täglich mit mindestens 5 originellen, witzigen, nachdenklichen oder einfach nur ulkigen Beiträgen fütterst. Und das alles an einem Tag…

Ich sage nur: 27,4285714. Ausserdem gibt es mindestens 10 Mal so viele Menschen, die mir lieber den Mund zukleben würden.

Mir fällt dabei ein, dass ich kürzlich in einem esoterischen Schmierblättchen gelesen habe, dass die Zeit auf der Welt immer schneller vergehen soll. Die Begründung war so hanebüchend, dass ich sie wieder vergessen habe. Aber vielleicht ist ja doch ‘was ‘dran; Vielleicht hat Ingo ja inzwischen die Krümmung und die Kompression der Zeit er- oder gefunden….

Und das ist erst der Anfang! 8-)

Ingo, lass’ uns nicht dumm sterben: Wie machst Du’s??? ;-)

Es kam wie von selbst. Das fing an, als ich noch in der Schule war und dadurch bemerkt habe, daß Zeit ein kostbares Gut sein kann, welches ich sinnvoll (nach meinem Empfinden sinnvoll) nutzen wollte. Ich kann nicht wirklich ruhen, ich gebe es zu. Unproduktiv sein bringt mich innerlich um. Vermutlich auch irgendwann äußerlich, aber besser so als anders. ;)

Wednesday, May 28, 2008 by Ingo

Macht ihr Urlaub?

Wenn ja, wo? Und warum dort? Und überhaupt. Wenn nein: Wo würdet ihr denn gerne? Mir ist momentan sehr danach:

weekend inspiration
Creative Commons License photo credit: muha…

Friday, May 16, 2008 by Ingo

Urlaub

Wie ihr vielleicht wisst, habe ich ein bißchen Urlaub (nach 8 Jahren) gemacht, und zwar in Kopenhagen, Dänemark. Es war supertoll! Die Menschen in Kopenhagen (wie meistens in Skandinavien) sind auffällig schön, freundlich, offen, telefonieren die ganze Zeit und fahren alle Fahrrad. Ich war während meiner Zeit dort auch zu 80% mit dem Fahrrad unterwegs:

friskyBike
The Official friskyBike

Und einfach machen sie es sich auch. Zur Begrüßung sagt man “Hi”, zum Verabschieden “Hi hi” (das wird sicher anders geschrieben, aber so hört es sich an). Außerdem sind ALLE Frauen schwanger und schieben einen Kinderwagen vor sich her. Zigaretten gibt’s nur an Kiosken und aus dem Automaten, und die Auswahl ist leicht eingeschränkt.(1)

Das Wetter war der Hammer, weshalb ich auch einigermaßen gebräunt bin. 8-)

Maniküre
Ja, ich feile gerade meine Nägel.

Ungesicherte WLANs gibt es dort genauso viele wie in Deutschland und dem Rest der Welt, daß scheint normalmenschliches Verhalten zu sein.

Ein Highlight für jeden, der Kopenhagen besucht, ist ganz sicher Christiania:

http://de.wikipedia.org/wiki/Freistadt_Christiania

http://www.christiania.org

Bananenhaus
Das Bananenhaus in Christiania

Außerdem habe ich natürlich auch ein wenig dem Tanzvergnügen zu elektronischer Musik gefröhnt:

Nadsat
www.nadsat.dk (hier spiele ich eventuell bald)

Die Welt, in der ich mich täglich bewege, nämlich die Musikwelt, ist klein. Also habe ich Banel von iboga Records (www.iboga.dk)(2) bei einem Open-Air-Event getroffen (der in dem Video auch gerade selbst auflegt) und wir haben tüchtig gefeiert:


YouTube » Original-ibogaParty

Hier noch ein paar Fotos:

Vogelmann & Banel
Mit Banel (Michael Abel-Larsen) von iboga Records

Erbsenschote
Erbsenschote, die ich von Monica (blond, rechts) aus Australien nebst einer Einladung nach Bali geschenkt bekommen habe

Menschen über 70 haben getanzt, ebenso Kinder unter 5. In Kopenhagen bedeutet Lebensfreude etwas anderes.

So, weiter will ich euch gar nicht vollquatschen, schaut euch alle Bilder hier an:

http://www.ipernity.com/doc/vogelmann/album/64832

  1. Ich habe fast die ganze Zeit Prince geraucht. (back)
  2. Eines der besten Labels weltweit, für mich. (back)
Sunday, April 27, 2008 by Ingo

Uns geht es gut

Mein Name ist Peter Müller, ich bin 40 Jahre alt, verheiratet mit Heike, 2 Kinder, 5 und 7 Jahre alt. Ich bin Sozialversicherungsfachangestellter (Niederlassungsleiter), meine Frau war - vor den Kindern - Versicherungskauffrau, Sachversicherungen, Abteilung Krankenversicherungen. Wir haben uns vor 15 Jahren auf einem beruflichen Seminar kennengelernt und 3 Jahre später geheiratet.


Creative Commons License photo credit: *MarS

Wir haben vor 8 Jahren ein Einfamilienhaus gebaut, in 22 Jahren ist das abbezahlt. Ich fahre einen Passat, meine Frau einen Golf. Ich stehe morgens um 5 Uhr auf, frühstücke mit der Familie und bin um 7 Uhr im Büro, während meine Frau die Kinder zum Kindergarten und zur Schule bringt. Ich komme gegen 17 Uhr nach Hause, je nach Stausituation, dann gibt es Abendbrot, danach sitze ich mit meiner Frau vor dem Fernseher und die Kinder sind im Bett. Gegen 22 Uhr schlafe ich in der Regel beim Fernsehen ein. Dann gehen wir ins Bett.

Am Wochenende ist Samstags Einkauf- und Autowaschtag, abends Fernsehen. Sonntags unternehmen wir was mit den Kindern, am Montag geht die Arbeitswoche wieder los. Mein Job ist ziemlich sicher, ich habe mich privat gut abgesichert, in 25 Jahren bekomme ich sicher eine gute Rente.

Wir führen ein gutes Leben.

Nach der ersten Geburt hatte Heike nicht mehr viel Lust auf Sex, nach der zweiten gar nicht mehr. Wir haben vor 3 Jahren zuletzt miteinander geschlafen. Sex habe ich jetzt manchmal mit einer Kollegin aus dem Büro. Ich glaube, Heike geht in der Kindererziehung und Hausarbeit auf. Über Standardsex ist das mit Heike noch nie hinausgegangen, sie findet Oralverkehr ekelhaft und alles darüber Hinausgehende sowieso. Ein weiblicher Azubi hat mir vor ein paar Jahren zum Ersten Mal in meinem Leben sowas beschert. Ich versuche mit allen Kräften, das alles vor der Welt geheim zu halten. In einem Bordell war ich auch schonmal. Nach den Geburten hat sich Heikes Körper ziemlich verändert bzw. er ist auf dem Stand ‘direkt nach der Geburt’ stehen geblieben … ich habe auch gar keine Lust mehr auf sie.

Unser Umfeld, unsere Familie, Freunde und Nachbarn finden, wir sind eine perfekte Familie. Manchmal träume ich von anderen Dingen, manchmal frage ich mich, ob das alles ist. Manchmal frage ich mich auch, ob ich frei bin. Aber Heike hat schon Recht: Wir haben es echt gut.

Sie achtet darauf, das alle Rechnungen bezahlt werden, und wenn ich mal was vergessen habe, erinnert sie mich daran. Sie bügelt meine Hemden, wäscht die Wäsche, kocht, putzt, und so weiter. Handwerkliches kann ich nicht, wenn was im oder am Haus kaputt ist, kümmert Heike sich um Handwerker.

Als ich jünger war, habe ich gerne Musik gehört, Konzerte besucht. Dazu habe ich heute keinen Antrieb mehr. Und wenn ich mal Zeit habe, dann turnen die Kinder um mich herum. Ich finde dann auch keine Ruhe. In Kneipen gehen wir nicht, auch wegen der Kinder. Aber wir sind auch Nichtraucher, was sollen wir schon da. Früher habe ich geraucht, aber Heike fand das nicht toll, also habe ich aufgehört.

Ich glaube, wenn ich meinen Job an den Nagel hängen, das Haus aufgeben und ein unsichereres Leben führen würde, würde Heike mich mit den Kindern sofort verlassen. Bis auf die Familienurlaubsziele habe ich noch nicht viel von der Welt gesehen. Mallorca, Türkei, Kreta, im Winter zum Skifahren nach Österreich. Das war’s.

Heike weiss nicht, was ich gerne mal alles machen möchte. Sie würde das komisch finden, unvernünftig. Aber es geht uns ja auch gut. Sie hat ja schon Recht irgendwie.

Wir trennen Müll und wählen CDU. Es passieren ja schlimme Dinge auf der Welt, aber uns geht’s hier ja gut. Nächste Woche muss mein Wagen zur Inspektion. Manchmal surfe ich im Büro auf Pornoseiten herum, kriegt ja keiner mit. Im Auto habe ich einen MP3 Player und ein paar gebrannte CDs von Ingo Vogelmann. Wenn ich mit Heike zusammen im Auto sitze, sagt sie, ich soll den komischen Kram mal ausmachen, im Radio würde doch was Eingängiges laufen, was nicht so anstrengend ist. Irgendwie hat sie ja auch Recht.

Unser Leben läuft in geordneten Bahnen, Sicherheit ist ja auch wichtig. Wir sind ja auch so erzogen worden. Nur manchmal weiß ich nicht, worauf ich mich freuen soll. Ab und zu freue ich mich auf’s Wochenende, aber das ist dann auch immer dasselbe.

Aber wir sind ja auch glücklich so. Uns kann nichts passieren, ich habe doch keinen Grund, mich zu beschweren. Und Heike ja auch nicht, ist ja alles so, wie sie sich das vorstellt. Vor ein paar Tagen war ich beim Arzt, mal so zur Generaluntersuchung. Die Sprechstundenhilfe rief letztens an, ich solle nochmal vorbeikommen, der Arzt müsse etwas mit mir besprechen, es gäbe da etwas mit meinem Blutbild …

Saturday, April 26, 2008 by Ingo

Und sonst so?

Ich blogge momentan wenig. Nein, wenig Persönliches. Ich weiß. Nennt es Selbstzurückgewinnungsphase, oder sowas. Bin viel allein, eigentlich nur, und es tut mir wirklich gut, denn ich bin nicht einsam sondern ALL-EIN.

Ich werde auch bald wieder kreieren, und ich weiß, daß viele von euch auf Aquarius warten. Und einigen geht der Dance-Kram und das DJing auch sonstwo vorbei. Ich verstehe das, ihr wollt euch sowas wie GOD reinziehen und ab und zu meine Konzepte von Spiritualität, Leben und Liebe lesen, mich um meinen Freiheitskampf beneiden und wie ich ihn durchziehe.

Nach dem Crash meines Studiorechners (beim Umzug vom Transporter gefallen) beginnt jetzt irgendwie was Neues. Ich weiss immer noch nicht wieviele Daten auf wievielen kaputten Festplatten überhaupt noch da sind, und manchmal ist es mir auch egal, denn ich weiss: Kreieren kann ich immer. Ich kaufe ne neue Kiste und mache was Neues, drauf geschissen.

Ich mache bald erstmal Urlaub, und ich freue mich darauf. Ich weiß nicht mehr, wann ich zuletzt Urlaub gemacht habe, und nachdem es andere irgendwann nicht mehr interessiert hat (wenn überhaupt irgendwann mal), hat es mich irgendwann auch nicht mehr interessiert. Jetzt interessiert es mich aber. Und das sollte es (euch) auch.

Ich habe letzte Nacht einen schönen Film gesehen, in dem zum Schluß ein Satz gefallen ist, der haften blieb:

Versuche, dich mit meinen Augen zu sehen.

Ohne mich gibt’s keinen Vogelmann, so ist das. Wir hängen zusammen.

Monday, April 21, 2008 by Ingo

Stöckchen-Monday

Stöckchen | .:: Lilith - Blog ::. - Kartenlegen

Ich wusste es, ich wusste es … :D Okay legen wir los:

Wo ist Dein Handy?
Liegt neben mir auf dem Boden.
Dein Partner?
Liegt am Fußende (nicht drin) meines Bettes (Hund).
Deine Haare?
Sind momentan schön kurz.
Deine Mama?
Ist gerade 70 geworden und erfreut sich sehr guter Gesundheit, was mich sehr freut.
Dein Papa?
Ist vor 16 Jahren gestorben.
Lieblingsgegenstand?
Trommel.
Dein Traum von letzter Nacht?
Was ganz Wildes. Kamen Personen drin vor, die ich seit 20 Jahren - oder so - nicht mehr gesehen habe. Sehr komisch.
Dein Lieblingsgetränk?
Besteht ja eigentlich aus mehreren Getränken: Mojito.
Dein Traumauto?
Gar keins.
Der Raum in dem Du dich befindest?
Ist schön.
Dein/e Ex?
Nicht bei Sinnen.
Deine Angst?
Angst zu haben.
Was möchtest Du in 10 Jahren sein?
Das, was ich sein soll.
Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend?
Wie Lilith: Mit meinem Hund.
Was bist Du nicht?
Perfekt.
Das letzte was Du getan hast?
Am Saque gekratzt.
Was trägst Du?
Da ich gerade aus der Dusche komme: Ein Handtuch.
Dein Lieblingsbuch?
‘Essener Erinnerungen’ von Anne und Daniel Meurois-Givaudan.
Das letzte was Du gegessen hast?
Pizza mit Spinat und so.
Dein Leben?
Gefällt mir immer mehr.
Deine Stimmung?
War schon besser.
Deine Freunde?
Sind super.
Woran denkst Du gerade?
An meinen Urlaub.
Was machst Du gerade?
Nicht das, was ich sollte. Hey, dafür gibt’s twitter!
Dein Sommer?
Werde ich in vollen Zügen genießen.
Was läuft in Deinem TV?
Wie Lilith: So gut wie nix. Wenn, dann Boxen.
Wann hast Du das letzte Mal gelacht?
Boah, ich lache jeden Tag, das geht gar nicht anders.
Das letzte Mal geweint?
Weiss ich nicht mehr.
Schule?
Schreckliches Repressionsorgan.
Was hörst Du gerade?
Was wohl? friskyRadio. Läuft den ganzen Tag, wenn ich nicht gerade selbst Musik mache.
Liebste Wochenendbeschäftigung?
Wie Lilith: Hab kein Wochenende. Aber weil’s passt: Auftreten.
Traumjob?
Der, den ich mache.
Dein Computer?
Ist sexy.
Außerhalb Deines Fensters?
SONNE SATT! Und dicke Kinder.

Will ich wissen vom Arschbildermann, SuperSiggi und allen, die es verkünden möchten. :)

Monday, April 21, 2008 by Ingo

Meine Sünden kosten 2456.78 €

Meine Sünden kosten €1720,26 | marcO’s_br4inh4ck

Ist, glaube ich, schon gar nicht mal schlecht, aber irgendwie auch Popelkram für 35 Jahre Strassenköterdasein, oder? 8)

Allerdings kosteten meine wirklichen RealLife-Sünden schon wesentlich mehr … :| wenn ich mit der obigen Summe davongekommen wäre, würde ich jetzt erstmal ein Jahr Urlaub machen.

Ich schmeiße das Stockmopped weiter an Lilith, und alle, die es gerne fangen möchten. Die Sündenpreise dann auch gerne hier in die Comments.

Hier geht’s zur Berechnung: erbert.eu/suende/sta…

Irgendwie habe ich dieses Ding aber auch schonmal gemacht, ich glaube der MC Winkel hatte das schon auf dem Plan.

Thursday, March 13, 2008 by Ingo

Wahr gesprochen

law blog» Archiv » Er ist dann mal weg

Aus den Kommentaren bei Rechtsanwalt Udo Vetter:

Bei meinem letzten Umzug - zwar innerhalb Deutschlands - hab ich all mein Hab und Gut auf die Müllkippe gefahren. Alles was übrig war waren zwei Pappkartons und meine Kleidung. Ich hab mich lange nicht so frei gefühlt. Besitz kann einem viel Freiheit nehmen. Hat man ein Haus muss man sich ständig drum kümmern, hat man eine eigene Firma kann man nichtmal befreit Urlaub machen weil man ständig in Sorge ist ob im Betrieb wohl alles läuft usw.

Reich ist nicht unbedingt der der viel hat, sondern auch der der wenig braucht.

Wednesday, March 12, 2008 by Ingo

Offener Brief des HIAWATHA II Oldfield Fanclubs


Creative Commons License photo credit: [José Manuel - Viper]

Es geht um Mike Oldfield in Bilbao / Premierenkonzert. Der Brief ist gerichtet an Universal:

Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst einmal möchten wir uns bei allen bedanken, die sich dafür eingesetzt haben, uns als Herausgeber des deutschen Fanmagazins HIAWATHA II und unseren Lesern die Teilnahme am Premierenkonzert von Mike Oldfields neuem Werk Music Of The Spheres im Guggenheim Museum in Bilbao zu ermöglichen.

Es hätte eine grandiose Veranstaltung werden können. Austragungsort und Zusammenstellung des Premierenkonzerts verhießen einen unvergesslichen Abend. Unvergesslich wurde er leider in negativer Hinsicht. Die teilnehmenden Fans aus Europa und den USA wurden zum Teil bitter enttäuscht!

Über die äußerst vage und unzureichende Kommunikation im Vorfeld der Veranstaltung lässt sich sicher trefflich streiten. Auch dass die definitive Zusage für die Teilnehmer erst 6 Tage vorher vorlag, ist noch einigermaßen zu verschmerzen, wenn auch für einen Großteil der Beteiligten mit ganz erheblichen Mühen und enormen finanziellen Aufwendungen verbunden. So war ein Großteil der Flüge und Hotels ausgebucht oder nur mit unverhältnismäßig hohen Aufschlägen erhältlich; viele mussten auch Umwege über benachbarte Städte in Kauf nehmen. Vereinzelt wurden Flüge und Hotels gebucht, ohne dass eine definitive Urlaubszusage des Arbeitgebers vorlag. Vieles hätte also bereits bequem im Vorfeld geregelt werden können, hätte die Einladung ein paar Wochen vorher vorgelegen. Letztlich hat nur die gemeinsame Anstrengung aller es doch noch ermöglicht, den Teilnehmern die Anreise und das Finden einer Unterkunft zu ermöglichen.

Was die Art und Weise unserer Behandlung vor, während und nach des Konzerts angeht, lässt sie sich jedoch bestenfalls als geringschätzig bezeichnen. Hieß es im Vorfeld, wir würden um 20:45 Uhr vor dem Eingang abgeholt, wurden wir nach 21:00 Uhr hektisch zusammengetrommelt, um das Museum herumgeführt und durch einen Hintereingang - von den geladenen Gästen weitgehend unbemerkt - eingelassen.

Was uns dann erwartete, verschlug jedoch den meisten von uns die Sprache: Wir wurden vor ein Absperrband geleitet, das sich hinter zwei massiven Säulen des Auditoriums seitlich neben dem Orchester befand, und mussten dort während des gesamten Konzerts stehend verharren. Die Sicht auf das Orchester war massiv beeinträchtigt, auch wenn es im Vorfeld hieß, die Sicht „könne möglicherweise eingeschränkt” sein. Der Großteil der dort Verweilenden konnte nicht einmal Mike Oldfield selbst erblicken. So haben die meisten von uns buchstäblich in die „Röhre” geguckt!

Da die Klangausrichtung für die Teilnehmer im Auditorium optimiert worden war, war das, was wir zu hören bekamen, lediglich als diffus und schwammig zu bezeichnen. Mikes Gitarre war überwiegend gar nicht herauszuhören!

So gab es denn auch Teilnehmer, die das Museum aus lauter Wut und Verzweiflung während des Konzerts bereits wieder verließen. Auch wenn das Auditorium bis auf den letzten Platz besetzt war, hätte es doch andere Möglichkeiten gegeben: Die Balkonbrüstungen oberhalb der Bühne waren allesamt unbesetzt, lediglich Reinigungskräfte durften einen Blick von dort oben erhaschen!

Fragen wirft auch die unterschiedliche Behandlung der Fans einzelner Länder auf. So durften einige der spanischen Fans im Auditorium Platz nehmen, wohingegen wir nicht einmal hinter den Zuschauern stehen durften. Nach der Veranstaltung wurden wir mit eindeutigen Handbewegungen mehr oder we-niger unhöflich hinauskomplimentiert. Auch vor dem Eingang selbst durften wir nicht verweilen.

Der Vollständigkeit halber darf allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass sich eine deutsche Dame namens Barbara (Nachname leider unbekannt) zumindest verständisvoll bemüht hat. Sie wurde wohl rein zufällig damit beauftragt, uns zu „betreuen” - leider konnte auch sie nichts bewirken. Sie hat sich unsere Meinungen geduldig angehört und fand es nach eigener Auffassung auch absolut unverständlich, weshalb wir nicht zumindest auf eine der Galerien gelassen wurden.

Was übrig geblieben ist, ist ein kläglich gescheiterter Versuch, die Fans von Mike Oldfield mit einzubeziehen sowie ein fahler Beigeschmack. Als „Gast” dürfte sich an diesem Abend sicherlich keiner der Teilnehmer aus der Oldfield-Community gefühlt haben. Bestenfalls der Begriff „geduldet” wird der Situation einigermaßen gerecht.

Es stellt sich die Frage, mit wem Universal tatsächlich gerechnet hat: grölenden Rowdies oder hysterischen Teenies? Das Gros der Teilnehmer aus aller Welt unterstützt Mike und seine Musik bereits seit vielen Jahren oder gar Jahrzehnten, zum Teil auch seit Anbeginn seiner Karriere. Die meisten von uns sind gestandene Persönlichkeiten, die beruflich sehr erfolgreich sind und die Grundregeln des menschlichen Zusammenlebens beherrschen. Und nicht zuletzt waren und sind wir auch Garanten und Multiplikatoren für den wirtschaftlichen Erfolg von Mike Oldfield!

Wir haben in dieser langen Zeit oftmals Rückschläge und auch einen katastrophalen Mangel an Unterstützung durch den Künstler selbst erfahren. Insofern ist die Veranstaltung in Bilbao nur ein weiteres Kapitel im großen oldfieldschen Buch der Enttäuschungen, das möglicherweise bei vielen der Betroffenen dazu führen könnte, Ihre Unterstützung nicht länger aufrechtzuerhalten.

Trotz aller Kritik sind wir froh und dankbar, dass Universal den Dialog mit den Betreibern der Oldfield-Plattformen und -Zeitschriften sucht. Auch uns ist sehr an einem offenen, ehrlichen und respektvollen Umgang gelegen. Wir wollen aber auch ernst genommen und respektiert werden. Wir sind zudem überzeugt, dass mit unserer Unterstützung ein Erfolg für beide Seiten hätte erzielt werden können.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie dieses Schreiben an die Verantwortlichen von Universal Spain weiterleiten und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit im beiderseitigen Sinne in der weiteren Zukunft.

Herzliche Grüße

Das HIAWATHA II-Team

Aus dem deutschen Oldfield-Forum.

Saturday, March 8, 2008 by Ingo

Erstes Vogelmann-Musik-Stöckchen

Ich werde ja pausenlos mit herabgefallendem Baumgut bombardiert, aber: VOGELMANN STRIKES BACK! Hier kommen meine Fragen, die ich auch gleich selbst bewortante:

Welcher ist für dich der schlimmste Song der Welt?
Scorpions - Wind Of Change. Das Geflöte bringt mich um, zumal ich Klaus Meine insgesamt GRAUENHAFT finde. Damit wären wir auch gleich bei …


Creative Commons License photo credit: PabloBM

Welche Band geht gar nicht?
Scorpions. Aufgesetzter geht es kaum. Dicht gefolgt von Bon Jovi. Dann kommen die Spochtfreunde Stiller. Ich kann mir eher den ganzen Tag die Les Humphries Singers reinziehen, als nur einen Song der Genannten.


Creative Commons License photo credit: edgarkls

Bei welcher Musik hattest du deinen ersten Sex?
Jetzt so richtig? Bei Whitney Houston, das ganze Album … ich weiß nicht mehr, wie es hieß. Aber im Fernsehen lief die 384-ste Wiederholung von ‘Planet der Affen’. Übrigens: Ich finde es höchst bedauerlich, was aus Whitney geworden ist.


Creative Commons License photo credit: candid

Mit welchem Stück hast du deinen ersten Liebeskummer verschlimmert versucht, erträglicher zu machen?
The Police/Sting - Every breath you take. Sie hieß Petra. Und war eigentlich doof. Ich glaube, ich war 11, oder so.


Creative Commons License photo credit: penmachine

Welchen Song kannst du bis an dein Lebensende (wenn auch nur momentan gefühlt) immer wieder hören?
Dire Straits - Money for nothing. Der Übersong, da geht kaum was drüber.


Creative Commons License photo credit: aherrero

Bist du musikalisch?
Wer stellt denn so blöde Fragen? :?

Dein favorisiertes Ausgeh-Etablissement (wenn du jederzeit frei wählen könntest)?
Ich gehe ja selbst selten bis nie aus, stehe ja auf der ‘anderen Seite’, aber wenn ich wählen könnte, würde ich immer wieder gern ins Space Ibiza gehen. Bevorzugt Terasse, also draußen. 6 Stunden Carl Cox oder Sasha und mir geht’s gut.


Creative Commons License photo credit: brockleyboyo

Ein Ausgeh-Abend ohne Alkohol (oder Ähnliches) ist für mich …
… vollkommen in Ordnung. Vor Allem einen Tag danach. Dann SEHR in Ordnung. :)


Creative Commons License photo credit: law_keven

Ein Konzert meines Lieblingskünstlers würde ich sausen lassen für …
… kaum etwas. Da müsste schon richtig was passieren.

Was war das beste Live-Konzert, daß du erlebst hast?
Dire Straits, Köln, Müngersdorfer Stadion, 86.000 Leute (Stadionrekord), 1992 (’On Every Street’).

Mit wem würdest du gern mal während eines Gigs auf der Bühne stehen (auch wenn du kein Musiker bist)?
Mark Knopfler, für ihn trommeln. Ich glaube, ich würde den Hocker voll Pipi machen.

Hältst du einen Tag ohne Musik aus?
Ja. Ist nicht wirklich schwer, aber sehr komisch dann. Ab Tag 2 wird es dann auch schwer. Ganz klar: Mir fehlt dann schon sehr was.

Den Ast schmeiße ich an … na? … den Arschbildermann, Lilith, Thomas Nolte und SuperSiggi. Und Freunde: Kneifen gilt nicht, ist immerhin mein erstes! Also, reißt euch zusammen, ihr seit hier nicht auf Urlaub!

Monday, March 3, 2008 by Ingo

Vier bis sieben Tage

Ich habe am letzten Freitag einen Artikel im Internet bestellt. Bezahlt mit PayPal, wodurch die Bezahlung SOFORT erfolgt ist und auf beiden Seiten gebucht wird.

Heute schaue ich in mein Kundenaccount des Lieferanten und entdecke:

Dieser Auftrag ist noch offen!
Bitte überweisen Sie den Gesamtbetrag auf folgendes Konto:

Achten Sie unbedingt auf die richtige Angabe des Verwendungszwecks, ansonsten können wir Ihre Zahlung nicht zuordnen und die Auslieferung Ihrer Ware verzögert sich unnötig!

WTF?? Ich ruf da an, sagt mir die freundliche Dame am Telefon:

Ja, der Betrag ist gerade heute hier eingetroffen und gebucht.

HEUTE eingetroffen und gebucht? Das habe ich mit PayPal bezahlt, daß ist sofort gebucht, bezahlt und alles.

Ja, bei uns dauert das aber intern etwas, bis das ‘fakturiert’ wird.

Wozu bezahle ich eigentlich SOFORT mit PayPal, wenn sie DREI Tage zum ‘Fakturieren’ brauchen? PayPal schläft nie, das ist ja gerade der Vorteil. Die Zahlung war innerhalb von 2 Sekunden bei ihnen.

Ja, wir haben aber noch eine interne Software …

Und die braucht 3 Tage?

Ja.

Das ist richtig gut. Okay, wann kann ich mit Lieferung rechnen?

Vier bis sieben Tage.

Jetzt beiße ich mir gerade auf die Lippe …

Möglichweise etwas konkreter? Das sind 3 Tage Unterschied, wovon hängt sowas bei ihnen ab?

Von ein paar Dingen hier intern …

Jetzt schwante mir Unheil!

Ich merke, wir kommen nicht sehr weit. Sagen sie, reden wir von vier bis sieben Tagen vom Zeitpunkt meiner Bestellung an oder von HEUTE???

Und jetzt kam es:

HEUTE.

WAAAAAS??? Ist das ihr Ernst??

Ja, das ist üblich bei uns.

Ich bin seit 3 Jahren Kunde bei ihnen, daß habe ich noch nicht erlebt.

Jetzt kam eine hitzige Diskussion, in der mir die Dame fortwährend ins Wort fiel, mir zur Stornierung des Artikel riet, wenn ich nicht zufrieden sei usw. usf. … irgendwann sprach ich mit ihrem Chef (nachdem sie mir verkaufen wollte, Vorgesetzter sei im Urlaub). Das Gespräch war cool. Der Artikel stoniert.

Ich kann den Artikel hier in einem Laden bestellen, der ist am nächsten Tag da. Da gehe ich hin, bezahle, habe keine Versandkosten und den Artikel direkt in der Hand. Manchmal ist ein Internetkauf überhaupt nicht sinnvoll. Ich hätte das von Anfang an anders machen sollen. Die Bequemlichkeit …

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