This is the official website of the musician, sound engineer, DJ, composer & producer for film & media Ingo Vogelmann. No MySpace, Fuckbook or whatever ... this is a real real deal.
Below this welcome message and the (very important) ads you find Ingo's (multilangual) Blog posts. Also explore the internal pages and (masses of) good stuff in the sidebars to the right and have a nice stay!
(Das Originaldatum dieses Beitrages ist älter. Ich habe ihn aber der Wichtigkeit halber nach oben verschoben.)
Mitnichten.
Meine Nachbarn, ein Paar, direkt neben mir sind liebe Menschen. Einfach, äußerlich von grober Erscheinung, im Innern funkelt bei beiden ein Herz aus Gold. Wer genauer hinsieht, erkennt das schnell. Ihre Blicke sind jedoch von Angst zerfressen.
Sie sind vor 2 Monaten aus Teneriffa zurück nach Deutschland gekommen, wo er ein kleines Baugeschäft betrieb, mit dem er gescheitert ist. Hier in Deutschland war der erste Gang zunächst zum ‘Amt’ … dort, wo man betteln muss, denn sie sind mit nichts zurück nach Deutschland gekommen, außer dem Fummel am Leib und einem kleinen Kater. Der Drang nach mehr Freiheit hat seinen Tribut gezollt.
Die Wohnung hat nackt verputzte Wände, Tapeten sind finanziell undenkbar, der Boden besteht aus den Holzdielen, aus denen der Boden halt ursprünglich auch besteht. Wenige Möbelstücke vom Sperrmüll, hier und da etwas Zusammengeschnorrtes. Einen Monat lang haben sie auf dem Boden geschlafen, bis ihnen jemand ein altes Bett geschenkt hat.
Sie hat zunächst einen 1 Euro 50 Job gemacht, er wartet noch auf Arbeitsgelegenheit. Sie hat Schrauben in Lüsterklemmen gedreht. Als sie sich bei der Arbeit unwürdig behandelt fühlte, ist sie dort nicht mehr hingegangen. Jetzt hat man den beiden größtenteils die Leistungen vom ‘Amt’ gestrichen. Sie hatte 2 Nervenzusammenbrüche deswegen. Beide wissen nicht mehr, was sie essen sollen, wie sie Rechnungen bezahlen sollen und was sie dem kleinen, spanischen Kater ‘Lucky’ als Futter präsentieren können. Er versucht, auch irgendwo im Ausland, einen Job zu bekommen, die Zukunft ist vollkommen ungewiss.
Momentan leben sie in völliger Armut und fühlen sich machtlos und zerschlagen.
Sie macht nun meinen Job, den ich eigentlich alle 2 Wochen habe: Hausflur reinigen. Dann haben sie etwas mehr im Portemonnaie. Heute habe ich doppelt eingekauft. Ich kann nicht hier sitzen, mir den Bauch vollschlagen, wenn ich weiß: Nebenan wird gehungert.
Glückwunsch, liebe Bundesregierung, ihr habt einen sensationellen Job gemacht. Yes We Can. Spätestens 2009 wird abgerechnet.
Update
Es sind mittlerweile Geldbeträge via PayPal als Spenden von euch bei mir eingetroffen, um das an die beiden weiter zu leiten. HERZLICHEN DANK in ihrem Namen! Ich leite das so weiter.
Und weil ich das eine Superidee finde, mache ich jetzt eine Art Spenden-Hinweis-Stöckchen daraus. Das geht so:
Bitte einfach einen Link auf diesen Post setzen und die PayPal-Spenden-Email finance(at)l2music.net angeben. PayPal ist sicher, schnell und man benötigt keine Kreditkarte.
Jeder Euro oder Cent ist wichtig, die Verzweiflung und Angst ist nach wie vor groß. Die beiden sind auch nicht mehr die Jüngsten und somit auch ihre Chancen auf Arbeit nicht die Größten.
Das Spenden-Hinweis-Stöckchen ist KEINE Aufforderung an die, denen ich es zuwerfe, zu spenden (einige davon haben es sowieso schon getan). Es wäre einfach cool, wenn noch ein paar andere Leute Wind von der Nummer kriegen und vielleicht ein paar Euros übrig haben.
Und natürlich auch an alle anderen, die das gerne machen möchten! Ich kann mich nicht genug bedanken.
Update 2
Mit euren bisherigen Spenden habe ich heute für die beiden nochmal für 80 € eingekauft, dabei eine ganze Palette Katzenfutter und jede Menge ‘Basics’ (Milch, Brot, Käse, Eier und so’n Kram). Das wird vermutlich für die nächsten 2 Wochen reichen. Es ist nicht ganz leicht, ihnen die Scham dafür zu nehmen, aber sie nehmen es an, ohne das Haupt dabei senken zu müssen. Das ist mir persönlich wichtig dabei. Ich versuche, die ganze Sache dann durch blöde Vogelmann-Scherze aufzulockern, und dann kehrt tatsächlich ein wenig Heiterkeit ein.
Sie sagte gerade zu mir:
Mensch, endlich mal nicht mehr jeden Tag das Gleiche essen … und vor Allem mal jeden Tag was essen. Und jetzt hat Lucky auch mal jeden Tag was.
Ihre Augen haben gestrahlt, ich hab mich toll gefühlt. Es wäre super, wenn wir zusammen den beiden den nächsten Monat halbwegs auf die Reihe kriegen.
Update 3
Er kam gestern nochmal rüber an meine Tür, war sehr gerührt und strahlte ebenfalls über beide Ohren.
Ich möchte mich nochmal bedanken, ich mach das irgendwann wieder gut …
Was denn? Es ist bereits alles gut, vergiß es.
Ich möchte das irgendwann wieder gut machen.
Nochmal: Es ist alles gut, mach dir keine Gedanken, geh jetzt wieder rüber, und dann esst ihr zusammen und macht euch einen coolen Abend.
Nahrungsmittel sind für die nächsten, geschätzten 2 Wochen gesichert. Die beiden brauchen unbedingt Bodenbelag, Tapeten, Lampen und andere Dinge, die eine Wohnung wohnlich machen. Ich selbst habe noch schier unendlich viel Kram im Keller stehen - in Kartons verpackt - den ich nicht mehr brauche. Da wühle ich heute noch ein bißchen zusammen mit ihm drin herum.
Bitte die Spendenbereitschaft noch nicht einschlafen lassen. Momentan sind insgesamt ca. 200 € eingegangen, was ganz akut geholfen hat und noch weiter hilft. Für die Herrichtung der Wohnung brauchen wir leider noch mehr. Auch Kleinbeträge helfen.
Update 4
Ihr habt sicher mitbekommen, daß ich einige Tage im Krankenhaus verbracht habe. Ich selbst habe in diesem Moment nicht die superaktuellsten Informationen von Karl & Bettina (meine Nachbarn), wir haben nur kurz gesprochen, als ich aus dem Krankenhaus zurückkam.
Das ‘Amt’ hat nochmal Kürzungen vorgenommen. Zwei Erwachsene Menschen sollen im nächsten Monat mit 150 € leben. Dank eurer bisherigen Spenden wird das nicht so sein.
Karl arbeitet derzeit - in Form eines 1 € Jobs - bei der Dortmunder Tafel in der ‘Verteilung’ (”Die Würde des Menschen ist unantastbar? Wer weiß, was Armut ist, hat andere Erfahrungen gemacht.” ) , ganz offiziell, wo er auch ein bißchen Nahrungsmittel einheimsen kann. Um Nahrung brauchen wir uns also - nicht zuletzt auch deshalb - momentan weniger Sorgen machen.
Am Mittwoch, als ich gerade zurückkehrte, traf ich Karl im Hausflur, der mir berichtete, das er gerade aus Spanplattenresten einen Kleiderschrank baut. Freunde von mir und Besucher dieser Website kümmern sich derzeit um einen Job für Karl, der übrigens gelernter Maurermeister ist (ja, sogar Meister). Ich rechne damit, daß wir etwas für Karl finden. Er selbst checkt aber auch ständig Gelegenheiten, um an Arbeit zu kommen. Einen Computer haben die beiden leider nicht, obwohl Karl mit sowas umgehen kann. Internet bräuchte er nichtmal, er könnte meine WLAN-Verbindung nutzen.
Momentan gibt es also immer noch keinen Bodenbelag, keine Farbe oder Tapeten an den Wänden und nur sehr dürftig ‘zusammengehauene’ Möbelstücke. Morgen werde ich nochmal mit den Beiden sprechen, wie der Stand der Dinge ist. Ich gehe aber davon aus, daß noch immer Einiges benötigt wird. Den einen oder anderen Farbeimer, teilweise ungeöffnet, habe ich auch noch im Keller stehen.
Meine Hilfe endet erstmal dort, wo ich sehen kann, das K. & B. unter menschenwürdigen Verhältnissen leben, und zwar bezogen auf dieses reiche Land.
Hat zwar nicht viel mit dem Thema des Beitrages zu tun (aber doch entfernt, denn Maniküre mag ich auch wirklich), finde das Bild aber witzig, weil behämmert
Es gibt so ein paar Dinge, bei denen manche Menschen “iiiiiiiiiiiiiiiiihhhhhhhhhh” sagen. Das ist mein Thema. Ich mag wirklich gern …
Im Bett essen.
Im Bett rauchen (allerdings mag ich es gern gut gelüftet, auch im Winter).
Genau genommen mag ich fast alles im Bett gern.
Den ganzen Tag barfuß durch die Bude laufen.
Chips mit Käsegeschmack. Passt ja dann auch zu Nr. 6 …
Füße. Ich schätze, ich habe da eine Art Fetisch.
Lange auf dem Bottich sitzen ohne zu stuhlen. Am besten mit Handy oder Notebook dabei. Wahlweise gehen auch schlechte Frauenzeitschriften.
Monströse Berge.
Tosendes Meer.
Naturgewalten überhaupt. Eine gewaltige Gewitterzelle bringt mich in Verzückung.
Große Hitze. Eher als Eiseskälte.
Pickel ausgedrückt bekommen.
Ich bin ein Freund des natürlichen Dufts. Parfums, Deos u. Ä. stoßen mich eher ab.
Durch einen Strohhalm in ein Getränk pusten, daß es blubbert. Gern auch ohne Strohhalm.
Stundenlang in der Badewanne liegen.
Solo Livemusiker so á la ‘Mann mit Gitarre’.
Nach dem Sex NICHT ins Bad rennen oder das Handtuch / die Küchenrolle zücken.
Speisen mit frischen Kräutern, viel Gewürz und null Tier.
So, und mit den 20 Dingern sind jetzt dran:
Der Arschbildermann, die Lilith und der Alex (Wotschblog.de). Bei Letztem habe ich übrigens den 3. Platz im Voting zum Superbloggerbart gemacht. Buuuuuuuuh …
Ich wusste es, ich wusste es … Okay legen wir los:
Wo ist Dein Handy?
Liegt neben mir auf dem Boden. Dein Partner?
Liegt am Fußende (nicht drin) meines Bettes (Hund). Deine Haare?
Sind momentan schön kurz. Deine Mama?
Ist gerade 70 geworden und erfreut sich sehr guter Gesundheit, was mich sehr freut. Dein Papa?
Ist vor 16 Jahren gestorben. Lieblingsgegenstand?
Trommel. Dein Traum von letzter Nacht?
Was ganz Wildes. Kamen Personen drin vor, die ich seit 20 Jahren - oder so - nicht mehr gesehen habe. Sehr komisch. Dein Lieblingsgetränk?
Besteht ja eigentlich aus mehreren Getränken: Mojito. Dein Traumauto?
Gar keins. Der Raum in dem Du dich befindest?
Ist schön. Dein/e Ex?
Nicht bei Sinnen. Deine Angst?
Angst zu haben. Was möchtest Du in 10 Jahren sein?
Das, was ich sein soll. Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend?
Wie Lilith: Mit meinem Hund. Was bist Du nicht?
Perfekt. Das letzte was Du getan hast?
Am Saque gekratzt. Was trägst Du?
Da ich gerade aus der Dusche komme: Ein Handtuch. Dein Lieblingsbuch?
‘Essener Erinnerungen’ von Anne und Daniel Meurois-Givaudan. Das letzte was Du gegessen hast?
Pizza mit Spinat und so. Dein Leben?
Gefällt mir immer mehr. Deine Stimmung?
War schon besser. Deine Freunde?
Sind super. Woran denkst Du gerade?
An meinen Urlaub. Was machst Du gerade?
Nicht das, was ich sollte. Hey, dafür gibt’s twitter! Dein Sommer?
Werde ich in vollen Zügen genießen. Was läuft in Deinem TV?
Wie Lilith: So gut wie nix. Wenn, dann Boxen. Wann hast Du das letzte Mal gelacht?
Boah, ich lache jeden Tag, das geht gar nicht anders. Das letzte Mal geweint?
Weiss ich nicht mehr. Schule?
Schreckliches Repressionsorgan. Was hörst Du gerade?
Was wohl? friskyRadio. Läuft den ganzen Tag, wenn ich nicht gerade selbst Musik mache. Liebste Wochenendbeschäftigung?
Wie Lilith: Hab kein Wochenende. Aber weil’s passt: Auftreten. Traumjob?
Der, den ich mache. Dein Computer?
Ist sexy. Außerhalb Deines Fensters?
SONNE SATT! Und dicke Kinder.
Ist, glaube ich, schon gar nicht mal schlecht, aber irgendwie auch Popelkram für 35 Jahre Strassenköterdasein, oder?
Allerdings kosteten meine wirklichen RealLife-Sünden schon wesentlich mehr … wenn ich mit der obigen Summe davongekommen wäre, würde ich jetzt erstmal ein Jahr Urlaub machen.
Ich schmeiße das Stockmopped weiter an Lilith, und alle, die es gerne fangen möchten. Die Sündenpreise dann auch gerne hier in die Comments.
Ich erdreiste mir einmal eine Zweckentfremdung dessen, was Nadim da gesät hat, und bastele daraus ein - mehr oder weniger (mehr) - lustiges Wurfholz. Und das geht so:
Nenne 7 Worte, die dich entweder ganz aktuell oder generell nerven (kein Ranking in der Reihenfolge) und erkläre kurz, wieso sie dich nerven.
Linkspartei » Immer wieder, und wieder, und wieder sagt man in den Medien “Linkspartei”. So heisst die aber nicht, sie heisst ‘DIE LINKE.’. Punkt. Ist das so schwer?
Richter-Skala » Das Wort an sich ist gar nicht das Problem, jedoch dessen Mißbrauch. Wenn Erdbebenstärken gemessen werden, tätigt man z.B. Aussagen wie “… 8,4 auf der Richterskala …”. Das ist allgemein verbreitetes, dummes Zeug, da eine Messung nach Richter bei einer Stärke von 6,5 aufhört. Gemessen wird heute nicht mehr nach Richter sondern mit viel moderneren Methoden, also auch nicht mehr nach Richter-Skala.
Laden » Gemeint ist weder ‘Bin Laden’ noch Laden im Sinne von ‘Geschäft’ sondern im Sinne von ‘hoch- oder herunterladen’. In der Mac-Welt heißt das ‘Laden’, und zwar alles, egal ob hoch oder runter. Das ist wie die Maus mit nur einer Taste und dem blöden Apfel. Oder wie mit dem MacBook Air ohne optischem Laufwerk. Braucht man ja alles nicht. Gute Überleitung zum Nächsten Wort …
DAS bzw. EIN Email » Ebenso verbreitet unter Mac-Usern. Freunde: Email = elektronische Post = DIE elektronische Post. EIN/DAS Email = ‘Ein elektronische Post’ oder ‘das elektronische Post’. Merkt da mal einer was?
Linksruck » Hier kann ich mich Nadim nur anschließen. Was für ein bescheuertes Wort! Und deshalb bezichtige ich jetzt alle, die sich zur politischen Mitte zählen eines dramatischen Mitterucks!
Und Tschüss …» Diese - wasweißich - Redewendung kam Ende der 80-er, Anfang der 90-er schwer in Mode. Ich fand das immer bescheuert, und mir erschließt sich bis heute der Sinn dahinter nicht.
Lied » Für viele Menschen ist ein Lied gleich jedes mögliche Musikstück. Dabei hat das Wort ‘Lied’ eine ganz klare Definition, und die geht so (WIKIPEDIA): Der Begriff Lied (v. althochdt.: liod Gesungenes) bezeichnet ein gesungenesmusikalisches Werk, das aus mehreren gleich gebauten gereimtenStrophen oder einer auskomponierten variierenden Melodie für jede Strophe besteht. Also, Freunde, ich mache HÖCHST SELTEN Lieder!
So, das Stöckchen schmeiße ich weiter an Marco, der wo der Arschbildermann am sein ist, SuperSiggi, und Sabrina, also einmal die gesamte ‘rechte Niederrhein-Fraktion’, nicht im Sinne von politisch rechts.
Lieblings-Bettwaesche?Hmmmm … ist mir nicht so wichtig. Sauber ist ganz gut.
Lieblings-Schlafposition?Alle Viere von mir gestreckt, dabei Arme oberhalb vom Kopf. Manchmal wache ich auch auf und habe keine Arme mehr. Eingeschlafen. Aber gut, wozu liegen sie auch im Bett?
Hast Du ein “Einschlafritual”?Ja, Bettdecke über den Körper ziehen, einschlafen. Nach Möglichkeit.
Hast Du ein Kuscheltier, Knuddelkissen oder aehnliches?Brauche ich nicht.
Was machst Du, wenn Du nicht schlafen kannst?Onanieren oder essen.
Wie groß ist Dein Bett? 2,10 x 1,40 (glaube ich).
Wie viele Kissen hast Du?Zwei.
Schlaefst Du alleine? Meistens.
Linke oder rechte Seite? Links. Oder was ist jetzt gemeint?
Wie laesst Du dich wecken?Handy. Ich werde aber vor wichtigen Terminen aber immer von selbst wach.
Stehst Du direkt auf oder bleibst Du liegen?Ich brauche schon ein Weilchen. Aus einer anderen Welt gerissen werden führt bei mir zu erhöhter Gefährlichkeit.
Dein erster Gedanke am Morgen?Wo bin ich, und warum?
Was machst Du um wach zu werden?Zeit verstreichen lassen. Kaffee-Unterstützung dabei. 2 bis 3 Ziggies.
Die letzten fuenf Taetigkeiten bevor du zu Bett gehst in umgekehrter Reihenfolge:WHAT??? Ömmm … so viele verrichte ich gar nicht. 1. Festellen, daß ich müde bin, 2. pennen. Basta. Also, umgekehrt jetzt … die Frage ist doof.
Und zum Schluss haette ich gerne noch ein Bild von deiner Schlafecke *g* Aber nicht in diesem Leben. Sorry, zu privat.
Ich werde ja pausenlos mit herabgefallendem Baumgut bombardiert, aber: VOGELMANN STRIKES BACK! Hier kommen meine Fragen, die ich auch gleich selbst bewortante:
Welcher ist für dich der schlimmste Song der Welt?
Scorpions - Wind Of Change. Das Geflöte bringt mich um, zumal ich Klaus Meine insgesamt GRAUENHAFT finde. Damit wären wir auch gleich bei …
Welche Band geht gar nicht?
Scorpions. Aufgesetzter geht es kaum. Dicht gefolgt von Bon Jovi. Dann kommen die Spochtfreunde Stiller. Ich kann mir eher den ganzen Tag die Les Humphries Singers reinziehen, als nur einen Song der Genannten.
Bei welcher Musik hattest du deinen ersten Sex?
Jetzt so richtig? Bei Whitney Houston, das ganze Album … ich weiß nicht mehr, wie es hieß. Aber im Fernsehen lief die 384-ste Wiederholung von ‘Planet der Affen’. Übrigens: Ich finde es höchst bedauerlich, was aus Whitney geworden ist.
Mit welchem Stück hast du deinen ersten Liebeskummer verschlimmert versucht, erträglicher zu machen?
The Police/Sting - Every breath you take. Sie hieß Petra. Und war eigentlich doof. Ich glaube, ich war 11, oder so.
Welchen Song kannst du bis an dein Lebensende (wenn auch nur momentan gefühlt) immer wieder hören?
Dire Straits - Money for nothing. Der Übersong, da geht kaum was drüber.
Bist du musikalisch?
Wer stellt denn so blöde Fragen?
Dein favorisiertes Ausgeh-Etablissement (wenn du jederzeit frei wählen könntest)?
Ich gehe ja selbst selten bis nie aus, stehe ja auf der ‘anderen Seite’, aber wenn ich wählen könnte, würde ich immer wieder gern ins Space Ibiza gehen. Bevorzugt Terasse, also draußen. 6 Stunden Carl Cox oder Sasha und mir geht’s gut.
Ein Konzert meines Lieblingskünstlers würde ich sausen lassen für …
… kaum etwas. Da müsste schon richtig was passieren.
Was war das beste Live-Konzert, daß du erlebst hast?
Dire Straits, Köln, Müngersdorfer Stadion, 86.000 Leute (Stadionrekord), 1992 (’On Every Street’).
Mit wem würdest du gern mal während eines Gigs auf der Bühne stehen (auch wenn du kein Musiker bist)? Mark Knopfler, für ihn trommeln. Ich glaube, ich würde den Hocker voll Pipi machen.
Hältst du einen Tag ohne Musik aus?
Ja. Ist nicht wirklich schwer, aber sehr komisch dann. Ab Tag 2 wird es dann auch schwer. Ganz klar: Mir fehlt dann schon sehr was.
Den Ast schmeiße ich an … na? … den Arschbildermann, Lilith, Thomas Nolte und SuperSiggi. Und Freunde: Kneifen gilt nicht, ist immerhin mein erstes! Also, reißt euch zusammen, ihr seit hier nicht auf Urlaub!
Hat’s mich wieder erwischt. Ich worte dann mal ant:
Was bedeutet Dir dieses Blog?
Schon viel. Ich liebe es, sozusagen! Mein Blog ist die Schnittstelle zwischen mir und außen, wenn wir mal vom Real Life absehen. Ich liebe es, hier mit den Leuten zu kommunizieren, Spaß zu haben, über weniger Lustiges zu reden. All das ist ‘Global Communication’, so wie Musik es ist. Natürlich ist das Blog auch mein persönliches Ventil, meine Überdruckschraube, die ich aufdrehe, wenn was raus muss. Das Feedback der Leute kann dann manchmal viel wieder abfedern, ohne das es Schaden verursachen würde. Es fühlt sich gut an, wenn ich weiß “hey, da nimmt jemand wahrhaftig Anteil an meiner Geschichte, die ich gerade erzählt habe, es berührt ihn/sie”.
Welcher Kommentar hat Dir viel bedeutet oder gut gefallen? Poste ihn!
In dem Moment, wo ich das hier schreibe, hat mein Blog 5.417 Kommentare. Es ist mir unmöglich, daß zu sagen. Aber ich kann sagen, daß mir jedes mal das Herz aufgeht, wenn jemand echt ist, authentisch, wenn jemand seine wahre Geschichte zu erzählen hat und dabei Herz in sein Geschriebenes legt. Das ist aber schon sehr oft vorgekommen, und ich würde mich achteckig suchen, um da was zu finden, was von Allem ‘besonders’ hervorsticht. Das ist alles besonders.(1)
Ist das Schreiben in Deinem Blog Last, Lust, Bedürfnis oder was anderes?
Alles ausser Last (das musste ich jetzt so vom Arschbildermann übernehmen, weil es 100% übereinstimmt). Für mich ist mein Geblogge aber auch noch ganz viel Anderes. Bei jedem Post habe ich einen anderen Grund. Jetzt frag mich nicht … es gibt 2.731 Posts …
Ist Dein Blog “eins unter vielen” oder “ganz speziell”?
Na ja, ich kenne keinen Musiker, Produzenten, Komponisten, DJ (und was weiss ich noch …), der SO bloggt (oder überhaupt bloggt). Insofern: Ja, es ist ’speziell’. Lässt man meinen Beruf außen vor, bin ich sicher ‘nur’ einer unter ganz vielen. Alles gut so.
Welche Ziele hat Dein Blog?
Mein Blog ist ja - wie weiter oben erwähnt - eine bidirektionale Kommunikationsplattform. Außerdem natürlich auch ein Marketinginstrument. Ich ‘verkaufe’ meine Personality. Gut, es gibt Leute, die sagen, ich habe keine, aber das macht nichts. Das Gute an dem Verkaufen meiner Personality ist: Das kostet nichts. Meine Musik schon.
Welche Gegebenheiten könnten dazu führen, Dein Blog zu löschen?
Keiner. Ich schreibe ja auch kein Buch und lasse Jahre später alle Exemplare verbrennen, oder schreibe ein Album und möchte nicht mehr, daß es gehört wird. Das Blog gehört zu mir, wie alles andere, auch wenn ich mir selbst gestatte (oder besonders deshalb), mich ständig zu verändern und weiterzuentwickeln, Meinungen zu ändern, Sichtweisen zu justieren etc. …
Wie reagieren Leute aus Deinem “real life” auf deine Blogtexte?
Anerkennend. Die allermeisten finden das sehr gut und fühlen sich ‘entertaint’. Man erlaube mir das mal: Die meisten, die das bescheuert finden, haben auch sonst einen Haufen Probleme.
Könntest Du “blogsüchtig” sein oder werden?
Nein. Ich kann sehr gut wochenlang ohne leben.
Zwei gute und zwei schlechte Seiten am Bloggen?
Ooch, daß habe ich oben schon weitestgehend erläutert. Schlechte Seiten sehe ich sowieso nicht.
Soeben ergab sich ein Kommentar, der mich sehr tief berührt hat. Er ist ganz neu und dient deshalb als ein gutes Beispiel. Zu finden ist er hier (ganz weit unten). Er ist von Andi. (back)
Vielleicht sollte ich endlich mal den Kaffee trinken, den ich seit einer Stunde hier stehen habe.
Ich liebe alles.
Meine besten Freunde sind alle meine Freunde. Ich klassifiziere da nicht. Es gibt jedoch ‘enge’ und weniger enge Freunde.
Ich verstehe nicht alles, aber ich arbeite daran.
Ich habe keinen Respekt vor Menschen, ist eine Aussage, die mir schwer fallen würde. Es gibt etwas, was jeder Mensch in sich trägt, und ich versuche das auch immer zu sehen.
Ich hasse nichts. Die ‘Fähigkeit’ ist mir abhanden gekommen. Zum Glück. Brauche ich nicht mehr.
Mein Nickname bedeutete vielleicht etwas, wenn ich einen hätte.
Liebe ist bedingungslos. Alles andere ist KEINE Liebe.
Irgendwo ist irgendjemand der/ die so ist, wie ich. Und du.
Ich werde immer bemüht sein, mich nicht zu sehr zu bemühen. Wer sich anstrengt, macht was falsch.
Was gefaellt Dir an Deutschland? Und es muss was sein was es nur hier gibt.
Ach du Scheiße … wie seid ihr denn drauf?? Aber, natürlich gibt es Dinge, die es nur in Deutschland gibt, die ich richtig gut finde. Also, meine Lieblingssache ist:
Brot.
Es gibt weltweit kein besseres Brot, als in Deutschland. Gut, ich backe mein Brot mittlerweile nur noch selbst(1), aber auch sonst gibt es in Deutschland einfach sensationelles Brot.
Ich schmeiße das Stöckchen an jeden weiter, der was dazu sagen kann/möchte/muss/darf/soll.
Ein MC-Winkel-Stöckchen for the complete Blogosphere.
Ich wähle, genau wie der MC, mal Damen, die viele janz dolle finden, ich jedoch übergar haupt nicht. Fotos lasse ich mal weg: Okay, habe sie doch reingehauen:(1)
1. Verona Pooth
Da geht eigentlich alles gut, bis auf den Kopf, samt Inhalt. Also … ihr wisst schon. Ich zähle nicht zu den Zeitgenossen, die an einem Intellekt ‘vorbeivögeln’ können. Dämlichkeit ist für mich absolute ‘No-Fuck-Zone’.
2. Heidi Klum
Und da muss ich dem Winkelmann in allen Punkten Recht geben, ich empfinde das haargenau so.
3. Jessica Simpson
Sieht mördermässig gut aus, habe ich aber mal in einer Reality Show erlebt, und in echt geht die gar nicht. Einfach NUR blöde.
4. Amy Winehouse
Ist das überhaupt ‘ne Frau? Oder mehr eine wandelnde Spritze? Ich glaube, daß genügt als Erklärung.
5. Claudia Schiffer
Ich hab das nie verstanden, genauso wie bei der Klum nicht. Ich würde mir eher an einer Straßenlaterne einen reiben, als die Schiffer anzufassen.
Das Stöckchen reiche ich - ebenso wie der Winkelmann - an alle weiter, die es juckt.