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"Ingo Vogelmann, the host that never sleeps ..."
(Faisal Sultan)

 


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getFrisky! Germany 2008

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Thursday, May 22, 2008 by Ingo

“Eines der seltenen, medizinisch unerklärlichen Phänomene”

Mit diesen Worten verabschiedete mich heute der diensthabende Oberarzt der Station N1 (Neurologie) des Dortmunder Klinikums, dessen ‘Häftling’ ich nunmehr für 4 beschissene Tage war.

Und das ging so …

Freitagabend

Wenn ihr meine Ergüsse auf twitter verfolgt, habt ihr sicher mitbekommen, daß ich zu diesem Zeitpunkt bereits heftigen Kopfschmerz beklagte und mich - für meine Verhältnisse recht früh - in die Falle (Bett) knallen (legen) wollte. Das tat ich auch. Klarer Fall für mich: Der Wetterumschwung, ich bin wetterfühlig. Ansonsten habe ich recht selten Kopfschmerzen.

Samstagmorgen

… erwachte ich mit noch heftigeren Schmerzen. Das fand ich sehr seltsam. Üblicherweise sind meine Kopfschmerzen weg, wenn ich geschlafen habe. Ich quälte mich also über den ganzen Tag damit und bettete mich erneut irgendwann mit der Hoffnung, der Schmerz würde schon vergehen, wenn ich Sonntagmorgen erwachte. Jetzt nahm ich zum Ersten Mal - was für mich auch eher ein Tabu ist - eine Paracetamol 500 (die quasi Null Effekt hatte).

Sonntagmorgen

Ich habe die ganze Nacht vor Pein keine Minute geschlafen. Als ich Sonntagmorgen auf die Uhr schaute und acht Uhr ablas, war mir klar: Hier stimmt etwas gewaltig nicht. Der Schmerz war astronomisch angewachsen und vernebelte meinen Verstand nahezu völlig. Ich hatte das Gefühl, mir platzt der Kopf, wenn ich ihn nur mit einem Finger berühre. Ausserdem konnte ich kaum noch schlucken. Bei jeder Aktivität in diese Richtung zersprang mir gefühlt der Schädel.

Ich hatte mittlerweile 6 (in Worten: Sechs) Paracetamol 500 intus. Wenn mein Kopfschmerz nicht so massiv gewesen wäre, hätte ich meinen Magenschmerz vielleicht noch gespürt. Mit meinen letzten noch arbeitenden Gehirnzellen überlegte ich, was ich tun sollte. Ich kam zu dem Schluß: Notarzt anrufen.

Dieser war 15 Minuten später da und packte mich sofort ein und brachte mich ins Dortmunder Klinikum, Notaufnahme.

Dort sah ich so aus(1):

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt so Scheiße aussah. Nach einer Flasche Johnnie Walker sehe ich besser aus. Das war meine Perspektive:

Minuten später wurde ich zum Ersten Mal perforiert:

Innerhalb von 10 Minuten tröpfelte man mir 500 ml Flüssigkeit in den Balg, mit der abschließenden Bemerkung der Krankenschwester:

Huch, das war ja ein halber Liter, das ging aber schnell.

Ich weiß bis heute nicht, was das sollte, ist aber auch egal. Gefühlte Stunden später - ich hatte aber schon  Anti-Schmerz-Drogen bekommen, also ging das einigermaßen - kam ein netter Orthopädieonkel herein und schloß zunächst pauschal ein orthopädisches Problem aus (eingeklemmter Nerv etc.). Dann kam eine Neurologietante rein, schloß Neurologisches nicht aus, wollte sich aber bei einem HNO-Onkel rückversichern, um ein HNO-Problem auszuschließen. Und zwar mit der Randbemerkung:

Wenn es das auch nicht ist, sind sie mein Patient. Dann müssen wir sofort ihr Nervenwasser untersuchen (Lumbalpunktion, mit einer Hohlnadel ins Rückenmark, ohne Betäubung) , weil es Meningitis (Hirnhautentzündung), Hirnblutung oder Schlimmeres (Zyste, Tumor) sein könnte.

Das klang alles nicht wirklich erquickend, ich war einigermaßen angefressen.

Ich wurde dann in die HNO-Ambulanz gekarrt, wo ein Assistenzarzt mich untersuchte. Dabei führte er mir einen ca. 40 cm langen, sondenartigen Schlauch ins linke Nasenloch ein (Nasenfick, gefühlt bis zum Enddarm) und verlangte dabei von mir “Hiiiiii” zu sagen. Dabei heraus kam eine Art “Ääääääääää”.

Nach ca. 3 Minuten sprach er:

Ein HNO-Problem haben sie nicht, sieht alles gut aus.

Alles klar, also die harte Tour (Neurologie, Lumbalpunktion usw.). Also sprach besagte Neurologin:

Rufen sie bitte Verwandte an, regeln sie ihren Kram, sie müssen bis mindestens morgen hier bleiben.

Dagegen sträubte ich mich zunächst massiv, kam aber letztlich nicht daran vorbei und sah das auch irgendwie ein. Mir wurde halt klar, daß es was ziemlich Ernstes sein könnte, und das wollte ich jetzt auch wissen. Angst hatte ich überhaupt keine. Mein erster Gedanke, als ich mich mit etwas sehr Ernstem beschäftigte, war “was passiert eigentlich mit meiner Musik, wenn ich weg bin …?”. Worte wie Testament, Patientenverfügung und Koma schossen mir durch die Rübe. Aber nochmal: Angst hatte ich keine.

Man brachte mich auf die N1 (Neurologie), und es dauerte nicht lange, bis ein junger Arzt ins Zimmer kam, um mir mitzuteilen:

Hallo Herr Vogelmann. In 5 Minuten bin ich wieder bei ihnen, und dann haben sie sich bitte oben freigemacht, damit wir die Lumbalpunktion durchführen können.

Zugegeben, vor der 80 Meter langen Hohlnadel in meinen Rücken habe ich mir erstmal in die Hose gemacht. Mir kam das mehr wie ein Mittelalterschwert vor. Grundlos. Die ganze Prozedur war völlig harm- und schmerzlos. Mag aber auch an meinem völlig zugedröhnten Zustand gelegen haben. Dabei heraus kam zumindest erstmal optisch völlig unbedenkliches Nervenwasser, klar wie ein Schluck aus einem Gebirgsbach. Das bedeutete vorerst: Keine eitrige (bakterielle) Entzündung, keine Blutungen. Blieb noch, herauszufinden, ob es möglicherweise eine virale Entzündunng war, denn meine Entzündungswerte im Blut waren astronomisch hoch (was bis dato unerklärt ist).

Ich weiss nicht mehr genau, wie oft man mir Blut abnahm - unwitzigerweise jedes Mal mittels erneuter Armperforation, obwohl man mir ja bereits zwei Standleitungen gelegt hatte. Pipicheck natürlich auch. Der ganze Sermel ging dann ins Labor, und alles, was man dort feststellte, waren sehr hohe Entzündungswerte.

Im Folgenden ballerte man mich - aber auch auf meinen Wunsch - mit Schlaf-, Beruhigungs- und Schmerzmitteln voll, denn am liebsten wollte ich von dem ganzen Shyce nichts mitkriegen. Aus einem Tag wurde natürlich mehr, man wollte schließlich auch was an mir verdienen, als sich abzeichnete, daß ich KEIN teurer Tumorpatient oder Ähnliches war.

Die erste Nacht auf der Station habe ich kaum geschlafen, denn da hatte ich noch kein Schlafmittel. In der Nacht von Montag auf Dienstag sank ich in einen todesähnlichen Schlaf, dank eines Cocktails aus Tavor exp. und Ibuprofen 400. Am nächsten Morgen freute ich mich zwar über den Schlaf, den ich hatte, fühlte mich aber dennoch wie ein ausgekackter Kirschkern und hatte ausserdem wieder Schmerzen. Jetzt aß ich zum Ersten Mal was. Was soll ich sagen … Krankenhausfraß. Der Hunger trieb es rein. Ich habe gelernt: Als Vegetarier hast du im Krankenhaus ganz übel verloren. Meine Socken gegrillt hätten vermutlich besser geschmeckt.

Was ihr da oben seht, habe ich allerdings nur probiert und so stehen gelassen (bis auf den Joghurt, der war gut). Sehr verstimmend empfand ich auch den Umstand, Abends keinen Kaffee mehr zu bekommen.

Mein lieber Bruder brachte mir zum Glück ein paar persönliche Sachen nach, damit ich mir zumindest ein Bißchen die Zeit vertreiben konnte, und ich musste aufpassen, nicht schon wieder zu arbeiten. Habe ich aber trotzdem. LIGHTWORKS für nächsten Dienstag ist im Krankenhaus gemixt worden, ich hatte ja sonst nichts zu tun …

Bereits am Dienstag kündigte ich an, daß Krankenhaus am Mittwoch zu verlassen, wenn man nichts finden würde, denn es ging mir etwas besser. Der Schmerz war zwar noch da (ist er übrigens immer noch), aber nicht mehr so massiv. Ich konnte meinen Kopf schon wieder etwas bewegen und längere Phasen ohne Schmerzmittel auskommen, wobei schlafen ohne Drogen noch ein Problem war (ich versuche gleich die erste Nacht ohne, auch ohne Schmerzmittel).

Am Mittwoch also machte man noch ein paar Untersuchungen, deren Ergebnisse (jetzt irgendwie) erwartungsgemäss unauffällig waren, dann packte ich meine 2 ¼ Sachen zusammen und machte einen Schuh, ab nach Hause.

Bei meinem Abschlußgespräch mit dem Oberarzt der Station frug ich:

Herr Doktor, können sie mir mal annähernd verraten, was ich habe?

Nein. Sie sind einer der äußerst seltenen, medizinisch unerklärlichen Phänomene. Sowas kommt vor, ist aber medizinisch nicht zu erklären. Insbesondere ihre hohen Entzündungswerte sind unerklärlich, wir haben auf alles Mögliche getestet, sie sind zumindest auf dem Papier ein kerngesunder und fitter 35-jähriger Mann.

Und was soll ich jetzt mit der Erfahrung und der Info anfangen? Soll ich mein Leben umstellen, weniger Stress und sowas?

Ganz ehrlich?

Sicher.

Machen sie einfach so weiter wie vorher. Ich sehe keinen Grund, irgendwas zu ändern. Mein Tipp: Vergessen sie die Sache hier und leben sie ihr Leben weiter, wie vorher auch.

So, Freunde. Und nun sitze ich hier und weiß nicht wirklich, was der ganze Shyce eigentlich soll(te). Der liebe Gott hat die Bremse sicher nicht grundlos getreten. Ich werde das Gefühl nicht los, daß sich irgendwas irgendwann ganz tief in mir vergraben hat und ich das tatsächlich (ja, ich!) völlig verdrängt und zugeschaufelt habe. Bei einem unbewusst daherlebenden Menschen würde mich das ja gar nicht wundern, in meinem Fall jedoch bin ich so etwas ähnliches wie ratlos.

Markiere ich den Harten, wie man mir ja unlängst ausgiebig an den Kopf warf, und leide tief drin doch sehr unter irgendwelchen Dingen, oder was geht hier ab?

Ich werde mir jetzt ein bißchen die Ruhe antun und habe auch das dringende Bedürfnis danach. Vielleicht komme ich an Wissen heran, was mir momentan fehlt, ich weiss es nicht.

  1. Ja, ich habe hatte 5 Kilo zugenommen. (back)
Friday, April 25, 2008 by Ingo

Ein echter Idiot

Jemand bei twitter hat mich auf diesen echten Vollidioten gebracht. Der Typ heißt Fred Eichler, ist wohl sowas wie eine Jäger-TV-Choryphäe, und schießt aus Spaß wilde Tiere nieder. Bären, Elche, Truthähne, alles Mögliche. Schaut euch diesen Schwachsinn an …

Hier freut er sich darüber, einen wirklich großen und wunderschönen Braunbären erlegt zu haben, der niemanden etwas getan hat. Am Ende streichelt er den toten Bären und freut sich ein weiteres Loch in den Kopf:


EBTV-Alaskan Brown Bear :: For the best videos, click here!

Hier erschießt er mit Pfeil und Bogen einen riesigen Grizzly. Halten wir fest: Er dringt in den natürlichen Lebensraum eines wunderbaren Geschöpfes ein und killt es, just for Fun:


Fred Eichler shoots a grizzly from 25′ :: For the best videos, click here!

Sowohl Grizzlys als auch normale Braunbären zählen (mit Einschränkungen beim Grizzly) zu den gefährdeten Tierarten. Ich weiss nicht, was diese Scheiße soll. Was für ein blödes Arschloch. Wunderschöne Geschöpfe, ich könnte heulen, wenn ich sowas sehe.

Tuesday, April 8, 2008 by Ingo

Ich wäre kein Vogelmann

… wenn ich nicht überall, wo ich auf den Plan trete, Schwarz-Weiß-Effekte erzeugen würde. Ein “geht so” ist fast ausgeschlossen, entweder heißt es “so eine Scheiße” oder “der Oberhammer”. Und alle sind sie “ja selber (mal) DJ (gewesen)” oder sonstige Experten.

Vogelmann @ Casa Blanca

Wie schön, daß “der Oberhammer” doch immer stark überwiegt. :) Das ist auch meist nur eine Frage des sich-auf-etwas-Einlassens. Und auf einmal geht alles. Ich behaupte: Wer sich darauf einlässt, und das dann immer noch “so eine Scheiße” findet, der hat ganz andere Probleme als mit der Musik.

Ich finde es jedenfalls gigantisch - neben der für mich sehr wichtigen, neuen Erfahrung - Menschen in einem ‘Misch-Etablissement’ begeistern zu können. Macht Laune! :D

In diesem Sinne: PODIO

Friday, March 28, 2008 by Ingo

Das 7-Worte-Stöckchen™©®

Das Original (™©®) bzw. die Inspiration dazu stammt von meinem lieben Freund Nadim:

Words I can’t hear right now. | Nadim Haque

Ich erdreiste mir einmal eine Zweckentfremdung dessen, was Nadim da gesät hat, und bastele daraus ein - mehr oder weniger (mehr) - lustiges Wurfholz. Und das geht so:

Nenne 7 Worte, die dich entweder ganz aktuell oder generell nerven (kein Ranking in der Reihenfolge) und erkläre kurz, wieso sie dich nerven.


Creative Commons License photo credit: colina-foto

Ich fange also mal selbst an:

  1. Linkspartei » Immer wieder, und wieder, und wieder sagt man in den Medien “Linkspartei”. So heisst die aber nicht, sie heisst ‘DIE LINKE.’. Punkt. Ist das so schwer?
  2. Richter-Skala » Das Wort an sich ist gar nicht das Problem, jedoch dessen Mißbrauch. Wenn Erdbebenstärken gemessen werden, tätigt man z.B. Aussagen wie “… 8,4 auf der Richterskala …”. Das ist allgemein verbreitetes, dummes Zeug, da eine Messung nach Richter bei einer Stärke von 6,5 aufhört. Gemessen wird heute nicht mehr nach Richter sondern mit viel moderneren Methoden, also auch nicht mehr nach Richter-Skala.
  3. Laden » Gemeint ist weder ‘Bin Laden’ noch Laden im Sinne von ‘Geschäft’ sondern im Sinne von ‘hoch- oder herunterladen’. In der Mac-Welt heißt das ‘Laden’, und zwar alles, egal ob hoch oder runter. Das ist wie die Maus mit nur einer Taste und dem blöden Apfel. Oder wie mit dem MacBook Air ohne optischem Laufwerk. Braucht man ja alles nicht. Gute Überleitung zum Nächsten Wort …
  4. DAS bzw. EIN Email » Ebenso verbreitet unter Mac-Usern. Freunde: Email = elektronische Post = DIE elektronische Post. EIN/DAS Email = ‘Ein elektronische Post’ oder ‘das elektronische Post’. Merkt da mal einer was?
  5. Linksruck » Hier kann ich mich Nadim nur anschließen. Was für ein bescheuertes Wort! Und deshalb bezichtige ich jetzt alle, die sich zur politischen Mitte zählen eines dramatischen Mitterucks!
  6. Und Tschüss … » Diese - wasweißich - Redewendung kam Ende der 80-er, Anfang der 90-er schwer in Mode. Ich fand das immer bescheuert, und mir erschließt sich bis heute der Sinn dahinter nicht.
  7. Lied » Für viele Menschen ist ein Lied gleich jedes mögliche Musikstück. Dabei hat das Wort ‘Lied’ eine ganz klare Definition, und die geht so (WIKIPEDIA): Der Begriff Lied (v. althochdt.: liod Gesungenes) bezeichnet ein gesungenes musikalisches Werk, das aus mehreren gleich gebauten gereimten Strophen oder einer auskomponierten variierenden Melodie für jede Strophe besteht. Also, Freunde, ich mache HÖCHST SELTEN Lieder!

So, das Stöckchen schmeiße ich weiter an Marco, der wo der Arschbildermann am sein ist, SuperSiggi, und Sabrina, also einmal die gesamte ‘rechte Niederrhein-Fraktion’, nicht im Sinne von politisch rechts.

Nachtrag

Ach du Scheiße! Ich habe Lilith vergessen! :D

Noch ein Hinweis: Bitte schön auf Trackbacken, Pingbacken, Kuchenbacken und Arschbacken achten. ;)

Friday, March 28, 2008 by Ingo

Nicht meine Tasse Tee

… was wiederum soviel bedeutet wie: Nicht mein Fall. Und dieser Beitrag vom MC inspiriert mich in dieser schlafinstabilen Nacht, kurz einmal von Erlebnissen zu erzählen, über die man eigentlich den Mund halten sollte:

MC Winkels weBlog» Blog Archive » Auf Abhängen abhängen II

Wer hat(te) sie nicht, diese Bekannten, die ständig kiffen müssen? Da ich schon immer ein Freund des locker-lustigen Lebenswandels war, ließen derlei Bekannte in meinem Leben nie lange auf sich warten, und so ergab es sich immer mal wieder, daß ich vernahm:

Hier Alter, zieh auch ma. Die Scheiße knallt wie Sau.


Creative Commons License photo credit: Grevel

Ich glaube, ich war 20, oder so, als ich einer dieser Aufforderungen zum Allerersten mal nachkam. Der darauf folgende, 30-minütige Rauschzustand hatte danach ein Ergebnis, welches zeitlich betrachtet noch länger war wie grün-gelb. Die ersten 20 Minuten habe ich gelacht als gäbe es morgen nix mehr zum Lachen, die restlichen 10 Minuten verfiel ich in einen komatösen Müdigkeitszustand. Die 90 Minuten danach waren geprägt durch intensiven Reflux von Mageninhalt und damit einhergehender, herzlicher Umklammerung irgendwelcher schlecht geputzten Kloschüsseln. Irgendwann dann *knock-knock* klopfte mal jemand an die Toilettentür, um zu fragen, ob ich noch unter den Lebenden weilte. Antwort:

… öäüöäclöäcewürölc …

Was ich dann aber auch versichern konnte. :|

Als Jüngling zählte ich natürlich (NATÜRLICH!) zu der besonderen Gattung Homo Sapiens, die erst 3 Millionen Mal vor die Wand laufen muss, um zu merken: Da ist ‘ne Wand. Also, ihr ahnt es bereits, versuchte ich oben genanntes Szenario gelegentlich wieder, und zwar mit stets dem selben Ergebnis. Irgendwann wusste ich: Ist die Party Scheiße, die Frauen häßlich, die Gespräche zu sozialpädagogisch, oder du willst dir unbedingt den Abend versauen, musst du nur an ein paar Mal an einem Joint ziehen, und dann hast du die beste Erklärung, wieso du mal weg musst.

Die Kifferei hat bei mir einen verlässlichen Effekt. Ich kotze nach 30 Minuten wie Jeff Goldblum in ‘Die Fliege’, sehe dabei aber nicht mal halb so gut aus. So ergab es sich irgendwann, daß ich einsah, das das Gekiffe “not my cup of tea” ist und ich es doch besser meide. Darin bin ich dann aber auch bis heute sehr standhaft geblieben.

Ich trinke übrigens auch nicht mehr so wie früher. Sobald ich merke, daß mein Bewusstseinszustand sich - bedingt durch Alkoholika - spürbar verändert, fasse ich keine alkoholischen Getränke mehr an. Vorbei die Zeiten, in denen ich nicht mehr wusste, wie ich nach Hause gekommen war. Ich glaube, irgendwo hier im Blog steht eine Geschichte, wie ich mal in meinem Keller wach wurde, nach 18 Stunden Schlaf, in der völligen Dunkelheit. Ich wusste nicht, wo ich war, geschweige, ob ich überhaupt noch auf diesem Planeten lebte. Und wieso ich gerade im Keller landete, kann ich mir bis heute nicht schlüssig erklären. Ich vermute mal, das ich im vollen Kopp noch auf irgendeinen bescheuerten Gedanken kam, doch mal im Keller nachzusehen …

Nichts gegen gepflegte Rauschzustände, aber sowas muss ich alles nicht mehr haben.

Thursday, March 27, 2008 by Ingo

Machtspielchen

ARD wird über die Olympischen Spiele berichten | tagesschau.de

Es ergibt keinen Sinn, heute ein konkretes Szenario zu beschreiben, ab wann ein Boykott sinnvoll ist. Das werden wir beobachten und dann aktuell entscheiden. Eine solche Entscheidung muss man auch sehr genau abwägen und sich die Frage stellen, ob es nicht vielleicht sinnvoller ist, genau zu beobachten und zu berichten, was in China passiert, als das Land zu verlassen. Und dann frage ich mich auch, warum man vom Sport etwas verlangt, was Politik und Wirtschaft in bezug auf China nie erwogen haben. Denn es gibt ja nach wie vor politische und - sehr gute - wirtschaftliche Beziehungen zu dem Land.

DA muss man dem Mann übrigens zu großen Teilen Recht geben. Wieso sollen Sportler (oder auch andere) die faulen Kompromisse und das Geheuchel auf wirtschaftlicher und politischer Ebene eigentlich ausbaden? Sprechen wir es aus: China ist ein wirtschaftlicher Boykott schnurzpiepenlattenhammeregal, Deutschland aber mal gar nicht. Um genauer zu werden, ist China so gut wie alles egal, weil die nämlich groß, stark und mächtig sind und auf alle anderen scheißen. So.

ES SEI DENN (!), alle ziehen gemeinsam an einem Strick. Aber das ist mal wieder Utopie.

Monday, March 24, 2008 by Ingo

Guten Morgen, liebe Freunde!

OgniDen wünsche ich euch ja sowas von! Ist doch gut, daß die meisten von uns frei haben, oder?(1) Draußen ist es scheißekalt, aber egal, man muß ja nicht vor’s Loch, die Flimmerkistenpräsidenten haben ja irgendwelche Schafnahrung parat gestellt. :)

Ich bin mal gespannt, wie lange wir hier eine Begrüssungsaktion durchziehen können, ohne das auch nur einmal das Wort fällt, welches mit ‘Ost’ anfängt und mit ‘ern’ aufhört.

8-)

  1. Ich übrigens nicht. Mein Umzug naht … (back)
Thursday, March 20, 2008 by Ingo

Ach du Scheiße: Dalai Lama tritt von allen Ämtern zurück

Tibet: Der Dalai Lama tritt von allen Ämtern zurück - NachrichtenSatire - WELT ONLINE


Creative Commons License photo credit: giando

Heute um 10 Uhr verkündete das Oberhaupt des tibetischen Buddhismus offiziell seinen Rücktritt als politisches Oberhaupt Tibets.

Ich gebe zu: Mich bestürzt das hochgradig. Ich halte den Dalai Lama für einen Supertyp. Scheiße.

Er sagt:

Diese nationalistischen Butterteetrinker sind durch Jahrhunderte religiöser Feudalherrschaft völlig verblödet. Mit denen ist eh kein Staat zu machen. Obendrein ist das Land unheilbar gespalten: Karma-Kagyü gegen Gelugpa - da könnte ich Ihnen Geschichten erzählen - , Tibeter gegen Chinesen, Alkoholiker gegen Minderheiten. Und geographisch habe ich noch nie durchgeblickt: Ist West-Tibet nicht Nord-Indien und Nord-Nepal Süd-Tibet und das ‚Autonome Gebiet Tibet’ nicht eigentlich Teil des britischen Empires?

Cool shit. Ich verneige mich.  8-)

Tuesday, March 11, 2008 by Ingo

Schelte für Sam Power

US-Wahlen: Warum Obamas Wahlkampf peinlich und unreif ist - NachrichtenDossiers - Winning the White House - WELT ONLINE


Creative Commons License photo credit: Steve Rhodes

Vor ihrem Absturz galt Samantha Power eigentlich als Inbegriff des neuen Politik-Typs aus dem Obama-Lager: 37 Jahre alt und wie ihr Ex-Chef eine Art Turboidealistin. Als die Harvard-Professorin den Ruf Obamas annahm, ihm nach Washington zu folgen, erklärte sie überschwänglich, sie wäre auch mitgekommen, nur um seine Telefone zu managen. Ihr wurde bald eine große Zukunft voraus gesagt, manche handelten sie schon als neue Außenministerin. Doch Powers Karriere kam zu einem schnellen Ende, nachdem sie Hillary Clinton gegenüber der schottischen Zeitung “The Scotsman” ein von Macht besessenes „Monster” nannte und erklärte, “we fucked up Ohio” (was soviel heißt wie: „Wir haben in Ohio Scheiße gebaut”). Einer der originellsten Geister der Generation Obama war in einem ziemlich überflüssigen Interview politisch verheizt worden.

Dem kann ich nicht zustimmen. Sicher, es ist sehr unklug öffentlich sowas zu sagen. Es hätte auch gereicht, daß nur zu denken. Aber Recht hat sie trotzdem.

Tuesday, March 11, 2008 by Ingo

Wilde Debatte um Zoo

Wilde Debatte um Zoo

Mir geht das auf die Nerven.

Sobald eine Entscheidung fällt, die NICHT wegen des homosexuellen Charakters getroffen wird sondern aus ganz anderen Gründen, heißt es sofort: “Das ist Schwulen- und Lesbenfeindlich!”

Wenn ein Deutscher stolz auf sein Land ist (was mir schleierhaft ist), ist er sofort ein Nazi. Wenn Köhler die Auszeichnung von deutschen Soldaten wieder einführen will, regt sich direkt der Zentralrat der Juden wieder auf. Wenn Mehdorn die Reichsbahn-Scheiß-Erinnerungsarie nicht finanzieren will, regt sich der Vorsitzende des Zentralrates der Juden auf und beleidigt ihn öffentlich. Das Schlimme zusätzlich daran: Meine Partei, DIE LINKE, pustet in das gleiche Horn. Ich kann dem nicht zustimmen.

Niemals hat Mehdorn mit einem Wort die Verbrechen der Vergangenheit geleugnet oder unter den Teppich kehren wollen. Aber, merkt mal einer was? Mehdorn hatte zu der Zeit keinen Einfluss auf diese Dinge. Ihn also persönlich anzugreifen ist schlicht unanständig.

Wenn in Duisburg Duisburger keine Moschee haben wollen, sind sie auch Nazis. Gleiches, wenn Deutsche fordern, daß Ausländer Deutsch lernen sollen.

Wenn Eva Hermann über Familienwerte im Dritten Reich spricht, wird sie gefeuert, bei Kerner geplättet und rausgeschmissen.

Ich kann den Scheiß bald nicht mehr hören. Das ist mehr als 60 Jahre her, und vergessen wird das sowieso niemand. Kein Grund, für jeden Furz jedes Mal ein Riesenfass aufzumachen.

Und bitte:

  • NPD-Sympathisanten können sich Kommentare direkt sparen. Auch alle anderen rechten Gruppierungen. Ihr seid kranke Scheiße.
  • Mir rechtes Gedankengut unterschieben wollen, braucht auch niemand zu versuchen. Das wäre mehr als absurd.

Menschen müssen noch ihre Meinung sagen können, ohne gleich als braune Sau abgestempelt zu werden.

Monday, March 10, 2008 by Ingo

Milliardärsgebrabbel

Liechtenstein-Affäre: Fahnder bereiten zweite Welle von Razzien vor - NachrichtenWirtschaft - WELT ONLINE

SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp warnte unterdessen vor einer pauschalen Reichen-Schelte im Zuge der Steueraffäre. „Ich finde es schade, dass nun alle Reichen über einen Kamm geschoren werden”, wird der Milliardär vom Nachrichtenmagazin „Focus” zitiert. „Eine kleine Minderheit hat hier völlig irrational gehandelt, ihr ging’s nur darum, aus dem Mehr noch mehr zu machen - dafür fehlt mir jedes Verständnis.” Es sei aber gefährlich, alle zu kritisieren, weil ein paar Einzelne entgleist seien, fügte Hopp hinzu.

Es fließen mir die Tränen in sturzbachartigen Fluten durch die Knopflöcher den Körper hinab, als täte der Amazonas über die Ufer treten. Tun. Herrn Hopp geht es natürlich nur darum, aus dem Vielen weniger zu machen. Was jucken ihn schon seine Milliarden?

Wenn ich Milliardäre quasseln höre, könnte ich mich jedes Mal wegschmeissen vor Lachen. Glauben die die Scheiße, die sie erzählen, eigentlich selbst?

Friday, March 7, 2008 by Ingo

Milliardär Würth

Kritik an Linksruck: Milliardär Würth warnt Deutsche vor “Edel-DDR” - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

Die Gewinne, die ich in diesen jetzt 58 Jahren gemacht habe, sind schon mal im Durchschnitt zu 50 Prozent versteuert worden. Wenn die Erbschaftssteuer kommt, dann sind noch mal mindestens 15 Prozent weg. (…) Dann blieben also gerade mal 35 Prozent übrig.

OHHHHHHHHHHHHHHHHH!! Das ist gaaaaaanz traurig, du bl**es A******ch!! :evil: Besonders wenn man an Kinderarmut, Hartz4-Sklaverei, Massenarbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit und soziale Brennpunkte denkt.


Creative Commons License photo credit: Songkran

Ist das noch zu fassen? Da kriegt der Herr bei 35%, die übrig bleiben, noch nicht den Hals voll genug. Da könnt ick mir uffreje, weeste …

Die DDR will keiner zurück, du Spi**er! Aber ein kleines Bißchen Verteilungsgerechtigkeit WIRD DOCH WOHL NOCH DRIN SEIN?!?! ODER HAUST DU DIR 50 BRÖTCHEN JEDEN MORGEN REIN, WEIL DU SIE DIR LEISTEN KANNST??? Willst du MIR erzählen, du bist nur durch harte, (vor Allem) ehrliche Arbeit Milliardär geworden? Ich mach mich nass!

Ich gönne jedem alles, aber wenn ich so eine Scheiße höre, dann ist meine Fähigkeit zur Toleranz an ihrer Belastungsgrenze. Mann, Mann, Mann … da platzt mir echt der Saque … wenn ich solche ‘Mitbürger’ höre, denen die Kohle aus allen Poren trieft, wenn die dann über solche Dinge reden. Mund zukleben, Panzerband, basta.

Dieter Nuhr:

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.

Sunday, February 24, 2008 by Ingo

Interview

Vor einigen Wochen gab es eine Interviewanfrage von einem amerikanischen Online-Magazin. Wir haben das Interview (via Skype) geführt, aber gestern Abend erreichte mich die Nachricht, daß es unklar sei, ob das Interview veröffentlicht wird. Die Gründe hierfür erschließen sich mir nicht wirklich … wie dem auch sei, ich habe dann gefragt, ob ich das geführte Interview (ohne Namensnennung) wenigstens schon mal auf meiner Homepage veröffentlichen dürfe; dem wurde zugestimmt. Ob es nun veröffentlicht wird oder nicht weiß ich nicht. Das Folgende habe ich mal übersetzt:

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Saturday, February 23, 2008 by Ingo

Klitschko vs. Ibragimov

Sunday, February 24, 2008
3:30to5:30

Heute Nacht werde ich versuchen, nach während jeder Runde meinen fachlich völlig überqualifizierten Kommentar hier abzusenfen. Das kann mitunter fäkalisch ausfallen, wenn Wladimir Scheiße baut. Der eigentliche Kampf beginnt erst ca. 4:30 (auf RTL übrigens), ab 3:30 beginnt halt das übliche Vorgeplänkel.

Ich freu mich trotzdem tierisch! :P

Vorgeplänkel

  • Ich wusste gar nicht, daß in den Madison Square Garden ‘nur’ 20.000 Leute reinpassen.
  • Lennox Lewis ist ein richtig netter Kerl. Und gar nicht blöd.
  • Luan vs. Chagaev? Wieso will Luan sich DAS antun? Er würde gnadenlos verlieren.
  • Oh! Bruce Willis nebst Freundin ist da! Sie sieht besser aus. :P
  • John Duddy hat unverdient den Vorkampf gewonnen.
  • “Wenn man über eine Niederlage nachdenkt, vor dem Kampf, dann hat man schon verloren.” (Wladimir Klitschko)
  • “Muhammad Ali hätte es heute schwer, gegen Wladimir zu boxen.” (Emanuel Stewart, Wladimirs Trainer)
  • 4:26 … die Spannung steigt. Jedenfalls bei mir. 8O
  • Luan ist momentan ein besserer Kommentator (ein sehr guter sogar) als Boxer.
  • Brooke Shields lispelt ja heftig! 8O
  • GEHT LOS! :|

Runde 1

  • Der Reichweitenvorteil ist schon extrem.
  • Das war ein reines ‘Anfühlen’. Klar wurde, das Wladimir Sultans Rechte runterhauen will. Klappt gut.

Runde 2

  • Ein paar gute Jabs von Wladimir.
  • Aus meiner Sicht wartet Wladimir noch etwas ab. Sultan hat schon etwas versucht, zu explodieren, findet aber (noch) keinen richtigen Ansatz.

Runde 3

  • PATSCH! Saftiger Jab von Wladimir.
  • 3. Runde wie gehabt. Nichts Besonderes.

Runde 4

  • Jetzt wird’s etwas spannender!
  • Warten auf Wladimirs Rechte.
  • Ich glaube, in Runde 5 beginnt die Rechte.

Runde 5

  • RECHTE!
  • Sultan kommt nicht durch.
  • Ich sag euch: Runde 6 und folgende ist Showdown!

Runde 6

  • Sultan versucht, zu explodieren, klappt nicht wirklich. Er kommt einfach an Wladimir nicht ran. Linke und Rechte von Wladimir haben beide gesessen.

Runde 7

  • Alles beim Alten. Wenn das so weitergeht, gewinnt Wladimir nach Punkten.

Runde 8

  • RECHTE, RECHTE, RECHTE!!
  • Geil, eine Rechte nach der anderen.
  • Wladimir dominiert stark. Sultan muss sich was einfallen lassen.

Runde 9

  • HAMMER, RECHTS, LINKS, das hat gesessen!
  • Ich denke, Wladimir ist nicht mehr schlagbar. Er dominiert extrem. Stewart verlangt die Entschiedung von Wladimir.

Runde 10

  • Jetzt wird Sultan unsauber.

Runde 11

  • Sultan hat keine Chance mehr und wird immer unsauberer.
  • FETTE RECHTE von Wladimir!

Runde 12

  • Warten auf K.O.
  • Das war’s. Klitschko hat deutlich nach Punkten gewonnen, kein Zweifel. Intelligent und vorsichtig, technisch super durchgeboxt. Warten wir das Urteil ab.

Fazit

118:110. War klar und deutlich. Super, alles bestens. Gibt nicht viel zu faziten, Sultan gehört nicht an die absolute No. 1.

Wednesday, February 20, 2008 by Ingo

Fette Erkältung

Ist es zu fassen? Ich (ICH!) habe eine fette Erkältung, fühle mich wie ein ausgekackter Kirschkern. Grippestatus hat das noch nicht, ist aber nicht weit davon weg.

Ich bin so gut wie nie krank, eigentlich. Und wenn, dann nagen Prozeße in und an mir, die gewaltig sind. Ich las gestern eine ganz spezielle Email, die gereicht hat, um mich eine halbe Stunde später erkältet sein zu lassen.

Es gibt weniger als eine Hand voll Menschen (die an sich nur ferngelenkt werden), deren Hass mich noch tangieren kann. Ich arbeite daran. :)

Update

Kuckt mal, so krank bin ich:

IV sick

Update 2

Üblicherweise kommt eine Krankheit bei mir gar nicht richtig durch, verschwindet freiwillig nach einem oder zwei Tagen. Nicht so momentan. Ich bin derzeit völlig ausser Gefecht gesetzt, nichtmal in der Lage, geradeaus zu pinkeln, ohne einen Schwächeanfall zu bekommen. Grippe SATT.

Kopf wie ne Kirchturmglocke, kann nicht gut atmen, Luftzug schmerzt auf der Haut … ihr kennt das sicher. Bei mir ist sowas so lange her, daß es mich richtig beeindruckt. Ich wusste gar nicht mehr, wie das ist.

Versuche, die Scheiße jetzt wegzupennen. Gut, daß es Notebooks (für’s Bett) gibt. :)

Update 3

Ich muss heute dringend das eine und andere erledigen, geht kein Weg dran vorbei. Krankheit ist eine Sache, die in meinem Leben keinen Platz hat. Steht nicht auf dem Plan, kann und will ich mir auch nicht leisten.

Es ist jetzt 6:33 morgens, ich springe krieche jetzt unter die Dusche und begebe mich dann ein paar Stunden in die Welt, lästigen Shit abfrühstücken. Mal sehen, wie lange das gut geht. :D Ich glaube, ich kloppe mir erstmal einen Jahresbedarf an frischem Obst und sowas rein … und öffne eine Herzkammer, für die Direkteinspritzung von koffeinhaltigem Getränk.

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