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getFrisky! Essen | 31. Januar 2009 | Ticket-Vorverkauf
Wer letzte Nacht die Rede Barack Obamas beim Parteitag der Demokraten gesehen (und verstanden) hat, der weiß, wieso ich den Mann gyle finde und ihn supporte (soweit ich das kann). Mitreißend, motivierend, emotional, angriffslustig mit Witz. Superb.
Versprechen hat er abgegeben, für die er demontiert werden würde, wenn er sie nicht zumindest einzuhalten versuchte. In 10 Jahren keine Abhängigkeit mehr von fremdem Öl z.B. (1/3 kommt aus dem nahen Osten). Das fanden alle toll. Ich auch.
Und ich bleibe dabei: Obama macht sehr wohl einen Unterschied zu McCain. Thomas.
Also Freunde, ich bin zurück,(1) und daß Erste, was ich tun möchte:
Herzlichsten Dank an Sascha Lobo für seine Gastfreundschaft(2) … ebenso herzlichsten Dank an Sven Weimann (Durango) und Tom Beltor (beide friskyDJs) für die gute Zeit, die wir zusammen in Berlin hatten. Es schreit nach Wiederholung, die aber sowieso am 9. August stattfindet.
Bei der Masse an Menschen war es nicht nur nahezu unmöglich, nahe an das Geschehen heran zu kommen, es sei denn, man war gewillt, körperliche Schäden in Kauf zu nehmen (was ich nicht war). Das Ganze erinnerte mich an die Beatles (oder Elvis) in den 60-ern, als reihenweise Menschen in Ohnmacht fielen, wenn die irgendwo auftraten.(3)
Ohne weitere große Umschweife, hier der vMovie zum Geschehen. Anmerkung: Ich konnte nicht so, wie ich ursprünglich wollte. Warum, das seht ihr, wenn ihr den vMovie schaut:
Der Mann ist ein reiner Popstar. Wenn einer, dann er. Obama hat selbst in den USA noch nie vor 250.000 Menschen gesprochen, noch nicht einmal vor mehr als 100.000. Wenn man das (fast) hautnah miterlebt, dann wird der Unterschied zwischen einem Bildschirm und ‘live’ schon sehr deutlich (ähnlich wie bei mir und meinen Sendungen auf friskyRadio, obgleich ich sicher nicht mit Obama zu vergleichen bin). Obama elektrisiert, fesselt und emotionalisiert die Massen. Seine Aura ist unbeschreiblich, er ist der ‘Freund der Menschen’. Man nimmt die Inszenierung zwar wahr, aber irgendwie passt es trotzdem. Oder genau deshalb, ich weiss es nicht genau zu beschreiben.
Es hat mich schlicht ergriffen, als ich mir bewusst machte, daß ein US-Senator aus Illinois - der noch kein US-Präsident ist - eine private Veranstaltung an der Berliner Siegessäule abhält, die derartige Ausmaße annimmt. Das ist schon abgefahren.
Die Rede, vom Inhalt her, war fast nebensächlich, obgleich sehr gut. Man kann, wenn man will, Vieles daran kritisch betrachten (Thomas), muss man aber nicht, es geht nämlich um HOFFNUNG und WECHSEL, und da bin ich doch erstmal prinzipiell dabei; kaum etwas brauchen wir ALLE mehr.
Ich mag die positiven Vibes, die Obama weckt und verbreitet. Etwas, was auf der Welt defintiv fehlt … dieses Gefühl, dieser Antriebsmotor, der Menschen bewegt. Ich finde das gut, damit rennt Barack bei mir offene Türen ein.
Ich möchte mir gerne einbilden, daß er DER RICHTIGE ist, genau der Richtige zum Richtigen Zeitpunkt. Möge man das kritisch betrachten, soviel man möchte … mich juckt erstmal nur der positive Effekt. Und ich erinnere nur: Obama predigt keine Gewalt, keine heile Welt, keine radikalen Schritte.
Cool down people. Man gehe nicht fehl und vergleiche das Eine mit dem Anderen. Lasst uns alle ein wenig in dem Gefühl verweilen und Hoffnung haben. Sie stirbt zuletzt.
Auch wenn’s schwer fällt: Auch Bush (beide) war Gottes Wille.
Eisenbahn fahren bei der Hitze suckt big time! (back)
Ein wirklich superbequemes Bett! Ich habe geschlafen wie ein Baby. (back)
Ich lebte zwar zu der Zeit nicht, aber es gibt ja ausreichend Filmmaterial, welches das bezeugt. (back)
Am Donnerstag in Berlin (Obama-Rede) nehme ich ja an einem Event teil, bei dem BBBQ(1) auf dem Programm steht. Als (Ovo-Lacto-)Vegetarier(2) ist man da immer sowas wie ein Exot, und man fragt sich immer - nicht zuletzt, um nicht als Spaßbremse in Erscheinung zu treten - was man denn so grillen könnte. Und ich bin nun alles andere als ‘ne Spaßbremse … aber sowas empfinde ich persönlich als pervers:
So werde ich also vermutlich ganz frisch in Berlin noch ein wenig Gemüse, Tzatziki und Ähnliches besorgen und das da irgendwie in Spießform auf den Grill hauen. Also Tzatziki jetzt nicht.
Keine tierischen Erzeugnisse, abgesehen von Eiern und Milchprodukten, wobei sich das bei mir auch nochmal darauf beschränkt, daß ich keine Milch trinke. Ich vertrage Milch überhaupt nicht mehr. Da explodiere ich förmlich von. (back)