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getFrisky! Germany 2008

Upcoming show!


Friday, April 25, 2008 by Ingo

Ein echter Idiot

Jemand bei twitter hat mich auf diesen echten Vollidioten gebracht. Der Typ heißt Fred Eichler, ist wohl sowas wie eine Jäger-TV-Choryphäe, und schießt aus Spaß wilde Tiere nieder. Bären, Elche, Truthähne, alles Mögliche. Schaut euch diesen Schwachsinn an …

Hier freut er sich darüber, einen wirklich großen und wunderschönen Braunbären erlegt zu haben, der niemanden etwas getan hat. Am Ende streichelt er den toten Bären und freut sich ein weiteres Loch in den Kopf:


EBTV-Alaskan Brown Bear :: For the best videos, click here!

Hier erschießt er mit Pfeil und Bogen einen riesigen Grizzly. Halten wir fest: Er dringt in den natürlichen Lebensraum eines wunderbaren Geschöpfes ein und killt es, just for Fun:


Fred Eichler shoots a grizzly from 25′ :: For the best videos, click here!

Sowohl Grizzlys als auch normale Braunbären zählen (mit Einschränkungen beim Grizzly) zu den gefährdeten Tierarten. Ich weiss nicht, was diese Scheiße soll. Was für ein blödes Arschloch. Wunderschöne Geschöpfe, ich könnte heulen, wenn ich sowas sehe.

Monday, September 10, 2007 by Ingo

Das war die Peacebiker Tour 2007

Wie ich ja bereits erklärte, musste ich die Tour nach 6 Tagen abbrechen. Näheres dazu in den diesen Tagesberichten. Die Bilder könnt ihr alle großklicken, dann sollte sich ein Fenster mit dem Bild in groß öffnen. Die gelbe orange Linie (ich bin farbfehlsichtig) auf den Satellitenbildern ist jeweils der aufgezeichnete - also tatsächlich gefahrene - GPS Track.

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Tag 3

Ich hing erstmal bis 11 Uhr vormittags in Köln fest, es regnete eimerweise. Als es dann endlich aufhörte, kam sogar die Sonne raus und ich hatte sofort gute Laune. Entsprechend gut kam ich voran, Richtung Bonn zunächst. Ernüchterung beschlich mich kurz vor Wesseling, als ich die rauchenden Schlote sah:

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Ich habe gewisse Umstände, zu verstehen, wieso Menschen derart rücksichtslos die Erde verpesten müssen. Aber das ist natürlich alles im Rahmen der Gesetze, alles genehmigt und abgenommen. Lizenz zum Töten. An inconvenient truth.

Ich war übrigens immer in dem Irrglaube, Bonn sei ein nettes Städtchen. Bonn ist eine völlig überfüllte Stadt, in der man als Biker beinahe plattgefahren wird, wenn man nicht auf der Hut ist. Bonn ist laut, stinkend und platzt fast vor Menschen. Schlimm. Ich habe mich dort sehr unwohl gefühlt.

Südlich von Bonn beginnt der - wie ich ihn mal nenne - “Rheinterror”! Jeder zweite Schuppen heißt “Vater Rhein”, “Landsknecht”, “Rheinhotel”, Rhein-dies, Rhein-das, Rhein-jenes. Hier ein Beispiel aus Bad Breisig:

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Ganz toll sind auch die Preise am Rheinufer. Pizza für 10 €, alberne Souvenirartikel zu horrenden Kursen … die totale Touristenverarschung. :(

Bis tief nach Rheinland-Pfalz hinein ist das Rheinufer gepflastert mit Nazi-Soldatenverehrung! Überall Büsten, Statuen und Monumente, die die “gefallenen Kriegshelden” und “Söhne des Vaterlandes” ehren. Ich hätte bald gekotzt. Unverständlich, wie sowas noch existieren kann. Und da regt man sich heute über Eva Herman auf …

Eindrucksvoll widerum war die Raiffeisenbrücke an meinem Tagesetappenziel Neuwied. Was für ein Panorama!

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Das Wetter war - schlicht formuliert - total beschissen, und nun sah ich zum Ersten Mal die Nacht als Feind kommen. Ich wollte eigentlich auf einer Insel am Steinsee nächtigen, aber es war schon zu dunkel, zu matschig, weshalb ich mich dazu entschlossen hatte, überdacht zu nächtigen, weil es in Strömen regnete.

Also baute ich mein kleines Zelt unter dieser Eisenbahnbrücke auf, auf der ein paar Mal pro Stunde S-Bahnen hin- und herfuhren. Ganz toll, sage ich euch. Jedenfalls fliegt einem da der Schmalz aus den Ohren:

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Dort gehen gern bis spät in die Nacht noch Hundehalter mit ihren Hunden spazieren, also kam ich bis 1 Uhr nachts nicht zum Schlafen, weil ich ständig von neugierigen Hunden (und S-Bahnen) aufgesucht wurde. Hinzu kamen aber auch neugierige Hundehalter, von denen einer in der Dunkelheit ein Verbrechen vermutete, als sein Hund - ein Dobermann - mich witterte. Das hat mich eine halbe Stunde Erklärungen gekostet; ich war total abgefuckt.

Meine Befürchtungen wurden noch wahrer als wahr. Die Nacht war höllisch feucht und kalt, bei 2 Grad. Morgens brauchte ich nach dem Wachsein ca. 1 Stunde, um aus dem Zelt zu kriechen, so derart durchgefroren war ich. Die Glieder steif, vielleicht 3 Stunden geschlafen (ich weiss das nicht genau), es regnete immer noch und war noch kälter geworden. Ich versuchte mit ein paar Stretching-Akrobatiken wieder Leben in mich einzuhauchen. NOCH war ich nicht erkältet. Ich nahm täglich 10 Tropfen Propolislösung (natürliches Bienen-Antibiotikum), was mich vermutlich davor bewahrte. Aber ich war völlig zerschlagen, mein Kreislauf im Keller, und der wollte auch die nächsten 3 Stunden nicht hochkommen. Das war die erste Nacht, die mich ernsthaft Substanz kostete. Der Erholungsfaktor fehlte völlig, im Gegenteil, diese Nacht raubte mir Kraft. Feuchtigkeit und Kälte zusammen sind pure Energiefresser, das geht an die Substanz. Hinzu kamen auch morgens wieder die nervigen Hunde, die wissen wollten, wer da in einem Zelt herumwuselt. Und solche Hunde sind nicht immer freundlich … mein Glück, daß ich mit Hunden gekonnt umgehen kann und weiß, wie man sich in solchen Fällen verhält. Nämlich ruhig und gelassen.

Relativ kraftlos und neben mir radelnd kämpfte ich mich wie ein Äffchen auf dem Schleifstein bis Koblenz durch, 20 km entfernt. Dort suchte ich mir ein Café, denn mir war klar, daß ich unbedingt essen und trinken musste, damit die Maschine wieder in den Gang kommt. Ich habe bis zum letzten Bissen in dem Café immer noch gefroren, mir wurde überhaupt nicht mehr warm. Erst eine halbe Stunde nach der Speisung kam mein Kreislauf so langsam in die Gänge. Und ich hatte jetzt bereits 30 km hinter mir.

Hinter Spay wurde ich dann noch von einem Monster-Unwetter überfallen, das mich richtig kalt erwischte. Denn ich war gerade mitten im Nichts, keine Möglichkeit zum Unterstellen. Und wieder war ich nass und durchgefroren bis auf die Knochen. Selbst zu diesem Zeitpunkt hoffte und rechnete ich dennoch immer noch mit einer Wetterbesserung. Die war auch streckenweise immer wieder vorhanden. Unwetter wechselten sich mit stechender Sonne ab. Grotesk.

In St. Goar flog mir fast das Blech weg, zumal ich sowieso beschissene Laune hatte. Ich war in so einem Souvenirladen, mit mir 3 oder 4 indisch anmutende Mitmenschen, die sich bei der Verkäuferin nach Preisen für irgendwas erkundigten. Das bekam ich nicht so genau mit. Ich sah nur, wie die Verkäuferin den Leuten über alle Ohren grinsend in den Hintern kroch. Nachdem die Inder brav gelöhnt hatten und das Etablissement verließen, drehte sich die Verkäuferin um und sagte deutlich in meine Richtung:

Stinkendes Ausländerpack …

Da ist mir der Sack geplatzt.

Habe ich das gerade richtig gehört? Sie sollten sich in Grund und Boden schämen, den Leuten erst vergnügt die Kohle aus der Tasche zu leiern und dann anschließend diese braune Scheiße abzulassen! Um sie auszunehmen sind sie scheinbar gut genug, die stinkenden Ausländer! Stecken sie sich ihren Dreck sonst wo hin!

Ich habe auch noch was anderes und mehr gesagt, und habe dabei sicher auch die Form verloren, aber lassen wir das hier. Polternd verließ ich den Laden und auch St. Goar. Ich hatte die Schnauze etwas voll dem dem braunen Gesocks entlang des Rheins. Und in Bacharach wurde das auch nicht besser:

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In Bingen angekommen, wurde ich auf einmal von der Freundlichkeit und Lebensfreude der Binger überrascht. Er war Winzerfest, die Sonne zeigte sich netterweise mal ein bißchen, und ich bekam nahezu gute Laune. Ich ging also an einen Winzerstand und schlürfte erstmal einen leckeren Riesling, während ich mich angeregt mit dem Winzer himself, Rudi Huber, unterhielt. Ein zurückhaltender, höflicher und freundlicher Mittvierziger, der auf mich den Eindruck machte, als verstünde er richtig was vom Weinbau. Ausserdem unterhielt ich mich noch mit einer vierfachen Mutter, die gerade fünffache wurde und total gelassen dabei war.

Hier war der Weinstand (Bildmitte):

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Als ich danach mein Nachtlager aufsuchen wollte - nämlich an der Hindenburgbrücke (die nicht mehr existente, auf dem Bild seht ihr noch die Pfeiler im Rhein) - wurde ich von einem Campingplatz überrascht, der mir plötzlich sehr gelegen kam.

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Ich mietete mir dort spontan für eine Nacht einen Zeltplatz für 6 € und kaufte mir noch Strom (1 €) und 3 Duschmarken (á 1 €) dazu. Ein kleines bißchen Komfort für 10 € insgesamt. Ausserdem gab es dort Kaffee und sämtliche Speisen dieser Welt … na ja, nicht alle, aber genug für mich.
Bingen war die beste Erfahrung der Tour. Auf dem Campingplatz habe ich den lustigen Hansi kennengelernt, der nachts besoffen schon mal mit seinem Boot nach Köln fährt und sich morgens wundert, wo er ist. Seine Frau übrigens auch. Hansi und ich haben ein paar Bierchen zusammen getrunken und uns herzhaft amüsiert. Er sich über meine, ich mich über seine Geschichten. Schließlich war ich für ihn “der in dem Zelt kriechende”, nachdem er mich beim Zeltaufbau beobachtet hatte.

Die Binger sind ein munteres Völkchen, das hat Spaß gemacht. :)

Als ich um 12 nachts ins Zelt kroch, war ich wieder guten Mutes und machte mir wenig Sorgen über die Nacht. Ausserdem hatte ich Strom - also ladende GPS und Handyakkus - und eine morgentliche Aussicht auf eine heiße Dusche. Ich schlief relativ erholsame 6 Stunden, wenn auch bei 2 Grad Kälte.

Tag 4

Am Morgen duschte ich exakte 24 Minuten so heiß, daß ich hinterher regelrecht gargekocht war. Danach gab es sofort Kaffee und Brötchen. So kann so ein Tourtag ganz gut beginnen. Ich schöpfte wieder Hoffnung, Substanz zuzulegen. Ich verabschiedete mich herzlich bei Hansi und tourte weiter Richtung Mainz, wo ich mit Silvia verabredet war.

Budenheim bescherte mir unerwartete Berge, aber ich machte Höllentempo (25 km/h im Schnitt), weshalb ich nur leicht verspätet in Mainz ankam. Es gab unterwegs aber auch viele Obstbauern, die mich oft anhielten ließen. :)

Hier zum Beispiel:

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Das Wetter war mal richtig super und meine Laune ging immer höher, trotz mörderischer Steigungen bei Budenheim. Als ich Silvia (von der Raveline) in Mainz am Rheinufer traf, war ich super drauf. Wir haben uns nett unterhalten, während uns die Sonne auf das Plätzchen schien. Die 3 Stunden mehr Schlaf als sonst, die heiße Dusche und das Bißchen Infrastruktur hatte mir gut getan. Ausserdem war das Wetter so heiter wie ich.

Schade das der Ralph (Taucher) nicht kommen konnte, Silvia wollte ihn eigentlich mitnehmen, aber er steckte irgendwie in Produktionen fest. Hätte mich gefreut.

Vorbei an gewaltigen Weinbergen ging meine Reise weiter Richtung Worms. Durch diese Weinberge fuhr ich:

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Ich spürte - bei all der guten Laune - noch die Auswirkungen der kalten und nassen Nächte zuvor, und ich sah der kommenden Nacht die ganze Zeit über mit Respekt entgegen. Ich wusste nicht, was mich erwarten würde. Mein Ziel für die Tagesetappe war Rheindürkheim. Was ich nicht wusste: Die Strecke dorthin führte mich 20 km quer über Acker. Das raubte enorme Kraft. Am Abend, in Rheindürkheim angekommen, war ich völlig erledigt.

Es kam noch ätzender: Als ich in Rheindürkheim angekommen war, dunkelte es schon stark. Problem: Wenn es dunkel ist, sieht man die Umgebung um einen Schlafplatz herum nicht mehr, kann also Risiken oder Ungünstigkeiten nicht mehr einschätzen. Es fehlt der Überblick über die Situation.

Bis ca. 12 Uhr fuhr ich weiter Richtung Worms, weil ich in Rheindürkheim einfach keinen Schlafplatz fand. Hinter Worms war ich dann so fertig (müde), daß ich mich in das erstbeste Waldstück gepflanzt habe, wohlwissend, das dies ein enormes Risiko war. Es ging aber nicht mehr weiter.

Hier ließ ich mich nieder:

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Ich war gerade noch in der Lage, das Zelt aufzubauen, in welches ich mich dann wie ein nasser Sack fallen ließ. Ich hatte 12 Stunden Non-Stop-Fahrt hinter mir, und es war SCHWEINEKALT geworden. Für die Nacht schwante mir noch ganz kurz Böses, aber ich bekam das nicht mehr so richtig auf die Reihe; mir war das nicht mehr richtig bewusst, daß der Boden bereits jetzt schon angefroren war. Die Heringe vom Zelt gingen so gerade noch in den Boden.

Ich schlief sehr schlecht, obwohl ich so kaputt war. Ich kam nicht richtig in einen durchgehenden Schlaf, wurde zwischendurch immer durch die Kälte wach, und ich bemerkte zwischendurch den Bodenfrost und durch Kondens- und Regenwasser gefrorene Zeltwände. Die ganze Nacht war eine einzige Katastrophe und killte meinen Kopf.

Morgen erzähle ich euch vom 5. Tag und dem Ende der Tour. Dabei erkläre ich auch mal genauestens, was physisch und mental mit mir vorging. Das gestaltet sich nämlich komplexer als mancher sich so einfach vorstellt. Harret der Erklärung, dann seht ihr klarer.

Tag 5 - Das Ende

Am Morgen des 5. Tages war ich mehr Zombie als Peacebiker. So sah ich aus:

Tot

Ich erkannte ein Gefühl, daß ich schon mal hatte: Hypothermie (schaut euch den Link auf jeden Fall an, dann wisst ihr, was mit mir abging).

Kurze Randinfo: Bei einem Bundeswehrmanöver nachts bei -20° C hatte meine Wachablösung verpennt, ich stand die ganze Nacht wie festgenagelt auf einem Fleck und fror mir regelrecht alles ab. Außerdem halluzinierte ich bereits und war kaum noch ansprechbar nahe der Bewusstlosigkeit. Auf der Intensivstation des zivilen Krankenhauses in Hemer (Sauerland) hatte ich noch irgendwas zwischen 32 und 33° Körpertemperatur und belustigte mich eine ganze Woche im Krankenhaus.

Ich war also am Ende meiner körperlichen und mentalen Konstitution angekommen, und das wurde mir sofort bewusst. Ich rief meinen Bruder an, und wir vereinbarten einen Abholungs-Treffpunkt bei Wiesbaden. Also fuhr ich nochmal 80 km bis Wiesbaden zurück und ließ mich von meinem Bruder am späten Abend abholen.

Die nächtliche Unterkühlung hatte mir alles geraubt, was noch drin war. Zusammen mit den körperlichen Erscheinungen, die Hypothermie mit sich zieht, war der stetige Schlafentzug ein unüberwindbares Problem geworden. Ich wusste, als ich meinen Bruder anrief, daß ich jetzt eine vernünftige Entscheidung treffe. Natürlich war ich enttäuscht, natürlich hatte ich Zweifel an mir selbst und meiner Vision. Ich wusste aber tief in mir, das es nicht an mir lag sondern an der äußerst außergewöhnlichen Kälte, mit der kein Mensch vorher konkret rechnen konnte. Wie hätte ich im September mit 0° C rechnen können? Mein Equipment war für diese Temperaturen einfach nicht ausgelegt.

Die Tour war für mich eine außergewöhnliche und glückvolle Grenzerfahrung. Bin ich auch rein von der Fitness her nicht an meine Grenzen gekommen, so doch an meine körperklimatischen und mentalen. Ich empfinde immer jede Grenzerfahrung als einen Schritt näher zu meinem wahren ICH.

Der Abbruch - ich wiederhole mich - war eine weise Entscheidung, die ich in einer solchen Situation trotz aller Abenteuerlust immer wieder so treffen würde. Ich habe aber auch sehr viel durch diese Tour gelernt, zum Beispiel für die nächste Tour von Mailand nach Sizilien (Catana) in 2008. Das sind 1500 km, Umwege nicht hinzugerechnet, und ich werde diesmal nicht alleine sein. Außerdem werden wir, so es denn nötig ist, überdachte Unterkünfte aufsuchen.

Diese Tour wird NICHT scheitern.

Sunday, August 27, 2006 by Ingo

Moonsun Studio 5.1 Setup


Moonsun Studio 5.1 Setup
Originally uploaded by Ingo Vogelmann.

Planungsphase. Und zwar bevor ich Löcher bohre, für die frei von der Decke herabhängenden Lautsprecher :o). An Angelschnur, durchsichtig. Ich habe das vor Ewigkeiten schon mal gemacht, sieht aus, als würden die Lautsprecher in der Luft schweben. Außerdem vermeidet man damit ungewollte Resonanzen und Vibrationen. Gute Angelschnur ist auch sehr stabil. Die Berechnungen sind ein wenig aufwändig, um ehrlich zu sein, besonders was die optimale WInkelberechnung angeht.

Ich beiße mir in den Hintern, wenn ich falsche Löcher bohre. Wenn ich eines nicht gut finde, dann ist es Löcher wieder zu machen.

Wenn alles optimal hängt, wird Teppich verlegt, dick und robust. Gute Dämpfung, glatter Boden macht zu viel Reflektionen.

Erster 5.1 Test wird sein: GLADIATOR DVD, Anfangszene (Battle), da ist ungeheuer Wumms in den Bässen, Pfeile, Katapulte und Schwertklingen schießen quer durch den Raum, Pferde wiehern und galoppieren von rechts nach links, von vorne nach hinten. Ein stampfender Orchesterwalzer donnert durch die Gegend, breite Streicher, massive Bläser und drückende Trommeln.

Ein Surround-Meisterwerk.

Monday, August 21, 2006 by Ingo

Schaffang (Schaf-Fang)

parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.ingovogelmann.com/blog/uploaded_images/ingo-vogelmann-scan-0005-736637.jpg”>Nennt mich paranoid. Kein Problem. Mit (mehr oder weniger) geschickten - für mich eher dumpfbackigen - Methoden, versucht die “moderne” Werbeindustrie mittlerweile, Schafe zum Kauf eines Fahrzeuges (Beta Julia Spurtwaggon) zu bewegen. Siehe rechts.

Halten wir kurz fest:

  • durchzugsstarken (zieht keinen Hering vom Teller)
  • Multijet (hat zwei Boeing-Turbinen für Jumbo Jets am Heck, aus der Weltraumforschung)
  • entfaltet (klappt gemütlich aus)
  • satte (ermüdende)
  • Kraftpaket (Flasche)
  • völlig neuartiges (ganz alter Hut)
  • 6-Stufen-QTRONIC-Automatikgetriebe (ein Knüppel halt)
  • intelligenten Funktionen (Ja, ein Bremspedal)
  • “Up & Down slope” (anderes Wort für “Armbewegung”)
  • “Fast off” (”Schnell weg! Scheiße, geht nicht …”)
  • “Braking assist” (Brechreizunterstützung)
  • “Cornering” (Eckpfeiler mitnehmen, ganz automatisch)
  • neue Maßstäbe (weil so alt, das sie keiner mehr kennt)

Hilfe. Määähäää …

Saturday, June 3, 2006 by Ingo

Pfingschte

parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.ingovogelmann.com/wp/wp-content/plugins/hot-linked-image-cacher/upload/upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/63/Folio_79r_-_Pentecostes.jpg/300px-Folio_79r_-_Pentecostes.jpg”>Was ist eigentlich Pfingsten?

Pfingsten (von griech. pentekosté (heméra) „der fünfzigste (Tag)“) bezeichnet das Fest am fünfzigsten Tag nach Ostern (das entspricht dem 10. Tag nach Christi Himmelfahrt). Das Pfingstfest entstand aus dem jüdischen Schawuot (Wochenfest). Als christliches Fest wird Pfingsten erstmals im Jahr 130 erwähnt. Seine theologischen Eckpfeiler sind die Entsendung des Heiligen Geistes an die Apostel, wie sie in der Apostelgeschichte (Kapitel 2) des Neuen Testaments beschrieben ist (… und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in anderen Sprachen…), und die offizielle Gründung der Kirche.

Als “Pfingstwunder” bezeichnet man die wunderbare Fähigkeit der Jünger, in allen Sprachen zu sprechen und alle Sprachen zu verstehen. Damit wurde aus christlicher Sicht die “babylonische Sprachverwirrung” aufgehoben, mit der Gott die Menschen für die Hybris des Turmbaus zu Babel bestraft hatte. Theologisch steht dies für die Mission der Kirche, alle Menschen unabhängig von ihre Nationalität und Rasse anzusprechen.

Das Pfingstfest, auch bezeichnet als „Geburtstag der Kirche“, ist durch besondere religiöse Feiern geprägt. Es ist sowohl ein eigenes kirchliches Fest, an dem das - von Jesus angekündigte - Kommen des Heiligen Geistes gefeiert wird, als auch zugleich der feierliche Abschluss der Osterzeit. Nach dem christlichen Glauben empfängt auch heute noch jeder wahrhaft gläubige Christ den Heiligen Geist und wird dadurch “wiedergeboren”. Jeder Christ ist nach dem Neuen Testament demnach ein “Tempel des Heiligen Geistes”. Der Pfingstmontag wurde in einigen Ländern als zweiter Feiertag und Rest der ehemaligen Pfingstoktav beibehalten, zählt aber (nach heutiger römisch-katholischer Ordnung) liturgisch nicht mehr zur Osterzeit, sondern bereits zum Jahreskreis.

Quelle: WIKIPEDIA.de

Zurück zur Frage: Pfingsten ist ein Welt-Trauer-Fest, denn es gilt als der Geburtstag der Kirche. Für meinen Sohn ist das was ganz Anderes. Nämlich: SCHULFREI.