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getFrisky! Essen | 31. Januar 2009 | Ticket-Vorverkauf
Für Fans der Rockmusik ist elektronisch(e) (produzierte) Musik entweder gesamtheitlich “diese Technomusik” (mit echtem ‘ch’, wie ich in ‘Kirche’), oder eben Wolkenschieberkram á la “diese langweilige Nu Äätsch-Kacke”.
Dabei ist das alles reinste Rockmusik. Man braucht nur die richtigen Ohren dafür.
WOOOHHHAAAAA!! Echt mal der Knaller! Also, wer in Sachen Musikproduktion unterwegs ist, der wird das jetzt nachvollziehen können. Ich bin SEHR gespannt auf den Herbst. Hat Vader Abraham auch cool erklärt.
Die Musikindustrie hat ein Problem: Junge Fans pfeifen auf Klangqualität. Sie hören Musik in Form von MP3-Dateien, nutzen lausige Anlagen mit schlechten Lautsprechern oder krächzende Handys. Noch schlimmer: Viele Produzenten verhunzen im Lautstärkewahn die Tonabmischungen. Doch nun formiert sich Widerstand.
Der gesamte Artikel ist soundwissenschaftlich schwachsinniger Unfug. Hier hat sich scheinbar jemand Halbwissen herangezogen und ordentlich aufgeplustert. Faktisch ist das schlicht dummer Quatsch.
Ich warte ja noch auf eine Luftmassenbewegungsgebühr. Also für die Luftmassen, die sich bewegen, somit also genutzt werden für die Übertragung von Audiosignalen zum Trommelfell (und somit ins Gehirn) des Konsumenten. Gut, bei mancher Musik wird das dann vielleicht günstiger, zum Beispiel, wenn weniger Luftmassen bewegt werden. Das ist der Fall bei leiser oder wenig instrumentierter Musik.
Man muss das mal ganz sachlich sehen. Wer weniger Musik hört, ‘raubt’ anderen die Luftmassen nicht für seinen Genußmissbrauch. Deshalb wäre eine logische und faire Konsequenz also ein Nichtluftmassennutzerschutzgesetz, welches Luftmassenbenutzung in öffentlichen Gebäuden und Plätzen verbietet, wo viele Menschen öffentlich zusammenkommen. In MP3-Tags sollte sowas stehen wie:
Luftmassennutzer sterben früher.
Oder so. Auch sollten Luftmassenbewegungsverkäufer - wie z.B. Apple - keine Werbung mehr bei Jugendlichen und überdies bei sportlichen Veranstaltungen wie Formel 1 (etc.) machen dürfen. Luftmassen können definitiv jugendgefährdende Inhalte transportieren. Und Amokläufer haben wir ja bereits durch Killerwale,bienen,undsoweiterspiele genug.
Man kann da gar nicht genug vor warnen. Deshalb: Obacht bei Luftmassen. Das kann teuer werden. Außerdem verursacht der Transport von luftmassenbewegungsfähigen Medien vom Computer ins Auto möglicherweise Schuhsohlenabrieb auf der Erdoberfläche bzw. deren Bebauungen. Ja Freunde, und wer kommt eigentlich dafür auf? Wer soll das alles bezahlen? Das sind doch nicht finanzierbare Konzepte von Chaoten, Rattenfängern, da wird den Leuten doch was vorgegaukelt.
Es darf keine aktive Zusammenarbeit mit solchen Leuten geben. Also, keine aktive jetzt. Ihr wisst schon, man muss da differenzieren. Also, wenn jetzt da keine Ampel und so … vielleicht muss man da auch mal. So jetzt.
Oder so.
Aber bleiben wir beim Thema: Kettenluftmassenbewegung ist ungesund.
Es scheint beschlossen: Dieses Jahr werde ich wohl ein reines Klassikalbum schreiben und produzieren. Ich habe mir nun wochenlang Gedanken darüber gemacht. Diese Herausforerung reizt mich schon länger, und ich fühle momentan, daß das sein muss.
Ich habe noch überhaupt keine Ahnung, wie es werden oder heißen wird. Zumindest bei Letztem nehme ich gerne thematische Vorschläge entgegen, jedoch auch Titelideen (die möglichst zum Thema passen). Auf jeden Fall kommt der Titel nach dem Begriff ‘Symphony No. 1′, also sowas wie ‘Symphony No. 1 - Titel’.
Sicher ist grundsätzlich eine Studioversion von mir allein, denkbar aber auch eine Aufnahme mit einem Sinfonieorchester. Letztes ist eine reine Finanzierungsfrage.
Ich habe vor, daß ganz klassisch in 4 Sätze aufzuteilen. Das sähe dann beispielsweise so aus (Wikipedia):
Natürlich habe ich bezüglich eventueller ‘GOD 2′ oder ‘SHEEP 2′ nachgedacht. Ich bin zu dem Schluß gekommen, daß 1. nichts wiederholbar ist und 2. ich es wenig erstrebenswert finden würde, wie so manch andere, auf einem Thema für Dekaden herumzureiten. Für mich zählt das Neue.
Ausserdem möchte ich wirklich und ernsthaft der Filmmusik entscheidend näher kommen. Ich bilde mir zumindest ein, daß es dazu gut ist, sich mehr mit klassischen Arrangements zu beschäftigen.
Das Zifferblatt mit dem eingearbeiteten Quintenzirkel wird in der auf dem Bild gezeigten Art mit den Initialen individuell ergänzt und im Tampondruckverfahren gefertigt. Der Druck erfolgt auf versilbertem, mit Bürstenschliff versehenem Zifferblatt.
Wenn man dabei alle 8 Takte irgendwas Neues passieren lässt, ist alles in Butter. Macht bei 125 BPM ca. 8 Minuten. So einfach ist das. Macht man einen radiokompatiblen Mix, einfach die Werte oben halbieren. Für die Radioformel gilt: nach 45 bis 60 Sekunden sollte der erste Höhepunkt da sein. Diese Zeit verdoppelt sich natürlich für den langen Mix.
Natürlich kann man die Nummer optional durch Fills von 8 bis 16 Takten auch noch etwas erweitern/verlängern. Das macht gar nichts und kann sehr passend sein. Wenn man das gerne exzessiv betreibt (so wie ich nicht selten), dann werden aus 8 Minuten schnell 12.
Tonartwechsel sind grundsätzlich gewagt und sollten gekonnt und spärlich bis gar nicht eingesetzt werden. Ich empfehle desweiteren:
Mindestens 2 verschiedene HiHats. Eine kurze, knackige ‘Tiphat’ finde ich besonders im Intro-Part wichtig. SPARSAM mit Open HiHats umgehen!
Mindestens 2 verschiedene Snares, Claps oder Fingersnips (oder auch andere Sounds).
Eine tiefe Bassline unter 80 Hz, eine höhere, die ab 200 Hz wirkt.
Einen Basskick, der seinen ‘Kern’ zwischen 80 und 130 Hz hat (also den grössten Schalldruck), und dann auch wieder etwas ‘Pfeffer’ im höheren Bassbereich zwischen 400 und 600 Hz (das ergibt einen schönen rhythmischen ‘Tip-Effect’).
2 verschiedene Leadlines, eine für Höhepunkt 1, eine für Höhepunkt 2; die beiden sollten aber irgendwie verwandt sein bzw. 2 kann eine abgwandelte Spielart von 1 sein, für den ‘roten Faden’ im Stück.
Vocals immer schön KLAR und DEUTLICH in die Mitte des akustischen Raumes setzen! Es gibt - zumindest für mich - kaum etwas Grauenhafteres als verwaschene Lead Vocals.
Es empfiehlt sich, Bass-Sounds grundsätzlich zu ‘layern’ (überlagern) und dann sauber zu komprimieren, damit das nicht zuviel Schallpegel bekommt und der Mix im Eimer ist.
IMMER EINEN QUINTENZIRKEL AUF DEM DESK LIEGEN HABEN. Und auch draufkucken! Harmonielehre ist sooo wichtig! Der liegt bei mir auch herum, ich habe ihn aber fest im Kopf.
Diese Formel ist als Anhaltspunkt, als Anker zu verstehen und bedeutet nicht, daß dies das Maß aller Dinge ist. Aber von hieraus ist Entwicklung möglich. Man tut - besonders als Anfänger - sich selbst einen großen Gefallen, wenn man sich daran orientiert und die Ergebnisse in Ruhe betrachtet, um daraus weiter zu lernen.
Mal abgesehen davon, daß ich ein Wurm im Vergleich zu Hans Zimmer bin (gemessen am kommerziellen Erfolg), ist jedes Wort, das er spricht, wie aus meiner eigenen Seele entnommen. Wenn ihr also mal wissen wollt, wie (z.B.) sowas wie GOD entsteht, wie man sich als jemand sieht, der Musik erschafft, dann schaut euch dieses Video an:
Wenn ich mir vorstelle, das ein Orchester das spielen wird, was ich da produziert habe,
DANN GEHT MIR SO EINER FLÖTEN,
ihr glaubt es kaum.
1. rockt das mordsmässig und 2. wird die Streicherfraktion mich hassen. Und die Oboisten (Obösen?), Klarinettisten (Klarinettösen?) und Flötisten (Flötösen???) … also die ganze Blasabteilung (na!).
Es gibt eine neue Kollaboration im Hause Vogelmann. Meine Tochter und ich haben heute morgen zusammen Musik gemacht. Und so geht das:
Ich habe nur ein paar Drums, einen Synth-Loop hinzugefügt und Arwens Pianonoten etwas quantisiert (auf 16-tel geradegerückt). Hat uns beiden viel Spaß gemacht! Als ich Arwen fragte, wie das Stück heißen soll, meinte sie “Klikhaha”. So soll es sein. Das Stück - so haben wir es beschlossen - sollt ihr kostenlos herunterladen können.
Ich war 14 Jahre alt, als ich meinen ersten eigenen Plattenspieler besaß. Ich war übrigens auch 14 Jahre alt, als ich meinen ersten eigenen CD Player besaß. Das mag daran liegen, daß ich beide zusammen bekommen habe. Meine allererste CD war “Brothers In Arms” von den Dire Straits, und kurz darauf kaufte ich mir “Alchemy”, das Doppel-Live-Album derselben Band.
Seit mehr als 20 Jahren also kann ich das knapp 6-minütige Gitarrensolo auf “Sultans Of Swing” von Mark Knopfler nicht fassen. Wenn ich das heute mit 20 Jahre älteren Ohren höre, geht es mir noch genauso wie damals: Ich könnte vor Glücksgefühl platzen. Die Platte habe ich damals so oft abgespielt, das ich sie irgendwann nur noch nass abspielen konnte (wenn gerade kein Wasser zur Hand war, habe ich auch schon mal draufgespuckt, aber nicht aus fehlendem Respekt).
Beeindruckende Gitarrensoli gibt es vermutlich mehr als Sand am Meer (na ja, vielleicht nicht), aber dieses finde ich nicht allein der Technik wegen so beeindruckend. Was Mark Knopfler da spielt ist vollkommen abweichend von der Studioversion, will sagen: Völlig improvisiert, und dabei absolut perfekt. Sozusagen in Millisekunden erdacht, komponiert. Allein deshalb schon ist Mark Knopfler ein absoluter Ausnahmemusiker.
Hört euch das an, und achtet auch mal auf die Stimmung im Publikum. Ich meine heraushören zu können, wie die Leute im Saal vollkommen außer sich sind:
nicht handgespielt ist, aber in 5 Minuten von mir in Reason gemacht ist. Das ist KEIN REX-Loop (so lange REX-Loops gibt es sowieso nicht). Das sind eingegebene Noten im Sequenzer.
Man nehme ein paar gute Gitarrensamples (Akustikklampfe) der mannigfaltigsten Sorte, inklusive Klopf- und Saitenrutschgeräusche (Slides), lade diese in den NN-XT Sampler und mache das übliche Mapping und Zoning. Viertelnoten im Sequenzer notieren, Noten-Festwert auf 90, danach Random Velocity auf 37 (90+37=127). Man stelle dann das Tempo des Songs auf 110 BPM und knalle einen Achtelnoten-Arpeggiator dahinter (Random Notes). Weiches, langes Reverb dahinter, fertig.
Zack! Klingt wie Paco de Lucia in der Kirche … abgesehen davon, daß der eine Flamencogitarre spielt.
Update
Hahaha, das macht Spaß! So klingt Paco de Lucia, wenn eine Nu Metal Band in die Kirche kommt:
Hat jemand die Original Fairlight CMI Samples? Format egal, ich kann alles konvertieren. Das wäre echt geil, wenn die jemand hätte. Am liebsten natürlich als Refill, muss aber nicht.