This is the official website of the musician, sound engineer, DJ, composer & producer for film & media Ingo Vogelmann. No MySpace, Fuckbook or whatever ... this is a real real deal.
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Neben der gewerbsmäßigen wollen einige Bundesländer auch die organisierte Sterbehilfe verbieten. Unterdessen kritisiert die Gesundheitsministerin das Vorgehen Roger Kuschs als Propaganda.
Dieser Fall macht momentan in den Medien die Runde. Dazu habe ich nicht viel zu kommentieren, aber ich habe eine kleine, persönliche Geschichte dazu auf Lager.
Meine Großmutter war 89 Jahre alt, als ihr Tod absehbar wurde, mit 91 ist sie dann gestorben. Leider nicht in Würde. Meine Mutter, manchmal meine Schwester und ich, haben sie die letzten Jahre gepflegt, denn alleine war sie nicht mehr lebensfähig. Die letzten 3 Monate verbrachte sie in einem Pflegeheim, in dem meine Tante arbeitete, weil meine Mutter die Pflegebelastung nervlich nicht mehr tragen konnte. Meine Oma war regelrecht verfallen, ja quasi bereits tot. Ihr Geist war völlig vernebelt und der Körper nur noch eine fast leblose Hülle. Sie war bereits länger vollkommen inkontinent und wusste das auch irgendwann gar nicht mehr. Es gab aber auch eine Phase, natürlich zu Anfang, als sie das alles noch sehr bewusst selbst erlebt hat und sich sehr schämte. Sie hatte auch so ‘helle Momente’, in denen sie ihren Verfall deutlich begriff. Dann war sie am Boden zerstört und weinte.
Meine Oma war eine liebe Frau und eine richtige Oma, wie man sie sich vorstellt.[1] Dick (als es ihr noch gut ging), gemütlich, lustig, hatte immer einen guten Knaller (Spruch) auf Lager und immer Süßigkeiten im Schrank. Und auch immer ein paar Mark für ihre Enkel in der Schublade bereitliegen. Wann immer wir bei ihr waren: Sie hat sich gefreut, wenn die Hütte voll war.
Meine Mutter hat sich bis zum letzten möglichen Moment bis zur Selbstaufgabe für sie aufgeopfert. Aus Liebe und Dankbarkeit. Oma war immer für uns da, in guten und schlechten Zeiten. Sie hat nie in Frage gestellt, was man ihr vortrug; wenn sie merkte, daß es einem nicht gut ging, hat sie einfach geholfen.
Kurz: Meine Großmutter hätte ein Sterben in Würde verdient. Wie jeder Mensch.
Es muss so um 1996 gewesen sein, also knapp 2 Jahre vor ihrem Tod, als es ihr bereits nicht gut ging und sie kaum noch alleine lebensfähig war, als sie - wie jeden Sonntag - bei meiner Mutter zum Essen war. Ich war auch da und saß gerade für ein paar Minuten allein mit meiner Oma am Esstisch, weil meine Mutter sich gerade in der Küche um das Essen kümmerte. Ich unterhielt mich etwas mit ihr, fragte sie, wie sie sich so fühle, als sie mich plötzlich mit Tränen in den Augen zu ihrem Ohr winkte, so als wollte sie mir etwas zuflüstern. Ihr Gesichtsausdruck war regelrecht bettelnd, und sie flüsterte mir ins Ohr:
Es ist schrecklich, so zu leben. Ich will sterben, mein Junge. Kannst du mir nicht was geben?
Ich werde ihre kleinen, lieben, bettelnden und tränennassen Augen in diesem Moment nie vergessen. Ich antwortete:
Oma, ich verstehe dich und würde das wirklich gerne tun. Das kann ich aber nicht. Du weisst doch … das geht nicht.
Von diesem Gespräch hat nie jemand etwas gewusst, denn meine Oma bat mich um Verschwiegenheit. Mir ist die Antwort auf die Bitte meiner Oma damals sehr schwer gefallen.
Ich befürworte die Regelungen in der Schweiz, wo aktive Sterbehilfe unter ordentlichen Voraussetzungen möglich ist. Ich wiederhole mich: Jeder Mensch hat ein Recht auf Würde, das ist das oberste Gebot, welches in unserer Welt zu achten ist.
Das letzte Wort meiner Oma war “Ingo”. Da hatte sie zum Letzten mal ihre Augen und ihren Mund zum Sprechen geöffnet, und ich hatte sie zum Letzten Mal gesehen. Stunden später erreichte uns der Anruf, das sie jetzt gestorben sei.
Stünde ich heute nochmal vor der Frage meiner Oma, würde ich anders entscheiden. Ich bereue meine damalige Reaktion nicht, denn damals waren meine persönlichen Möglichkeiten gefühlt andere. Aber heute würde ich mich verpflichtet fühlen, den Wunsch meiner Oma zu ermöglichen.
Notes »
Auf dem Foto von links nach rechts: Mein Bruder Dirk, meine Oma, meine Schwester. [jump]
Dies vielleicht auch als kleiner Wink mit dem Zaun, sollte noch ein anderer Scientologe auf die Idee kommen, hier für diese kranke Shyce werben zu wollen. DAS geht HIER NICHT.
Wie in meinem Kommentar zu diesem Mist bereits erklärt: Hier darf nur kommentieren, wer Menschenwürde wirklich achten kann. Die Einschätzung dessen bleibt allein mir überlassen und ist somit indiskutabel.
Trotz eines gegenteiligen Urteils des Obersten Gerichtshofs haben sich die beiden Bewerber um das US-Präsidentenamt für die Todesstrafe für Kinderschänder ausgesprochen. Die Vergewaltigung eines Kindes sei ein “abscheuliches Verbrechen”, sagte der Demokrat Barack Obama.
Minuspunkt.
Ich bin komplett GEGEN die Todesstrafe, egal, was ein Mensch ‘verbrochen’ hat. Niemand auf der Welt hat das (Gottes-)Recht bewusst Leben zu beenden, wenn es keine andere Möglichkeit zur Lösung eines Problems gibt. Jemanden einzusperren ist definitiv eine andere mögliche Lösung. Eine.
Lieber Barack,
bitte überdenke deine Haltung in diesem Punkt noch einmal gründlich. Ich würde mich freuen, wenn DU dafür sorgen würdest, daß die Todesstrafe GENERELL abgeschafft wird. Die angewandte Todesstrafe ist ein Versagen der gesamten Menschheit, Leben auslöschen ist das Zeugnis dafür.
Ich kenne diese Frau nicht, habe sie aber in Kopenhagen neben mir am Tisch sitzen gehabt und unbemerkt fotografiert. Sie saß dort mit ihrer Tochter, die schätzungsweise 20 Jahre alt war. Mama mindestens 50, getrimmt auf Mitte 20. Ich meine, sie war an allen sichtbaren Stellen operiert; Brüste, Nase, im Prinzip das komplette Gesicht … über den kompletten Körper konnte ich mir (zum Glück) kein Bild machen. Die Haare waren Extensions. Sie konnte nicht richtig normal essen, ihr Mund war - sozusagen - bewegungseingeschränkt. Ständig war sie mit der Serviette dabei, um sich Speisereste von den EM2008-stadiongroßen Lippen zu wischen. Ich tippe mal auf regelmässige Botox®-Behandlungen. Und das ist Botox:
Clostridium botulinum (botulus lateinisch = Wurst) ist ein obligat anaerobes, grampositives, stäbchenförmiges Bakterium und gehört zur endosporenbildenden Familie der Clostridiaceae. Erstmals wurde dieses Bakterium 1895 von dem belgischen Mikrobiologen Emile van Ermengem (1851–1932) aus einem verdorbenen Schinken isoliert und Bacillus botulinus genannt.
Normalerweise ist das Bakterium ein Bodenbewohner. Bei der Vermehrung bildet C. botulinum ein Gift, das Botulinumtoxin, welches die Ursache für die unter dem Namen Botulismus bekannte Krankheit ist. Das Bakterium kann sich unter Sauerstoffabschluss, z. B. in geschlossenen Konserven oder im Zentrum von großvolumigen Lebensmitteln, wie z. B. Rohschinken, wenn das Lebensmittel nicht gekühlt wird, vermehren und Toxine bilden, die eine Lebensmittelintoxikation auslösen können. Da Clostridium botulinum ein Bodenbewohner ist, finden sich die meisten Kontaminationen in Gemüsekonserven.
[...]
Tödliche Dosen: Todesursache ist Atemlähmung. Bei Inhalation sind 3 ng/kg tödlich, bei einer Injektion bereits 1 ng/kg (LD50 Mensch: 1 ng/kg)[2]. 500 g würden somit ausreichen, um die gesamte Menschheit (6,6 Mrd.) zu töten. Am toxischsten ist das Typ A Toxin (Botulinumtoxin A), das stärkste aller bekannten Gifte (LD50 Mensch: 30 pg/kg). Die Nahrungsaufnahme von nur 10 ng kann einen Menschen töten. Bereits mit der Menge zwei gehäufter Teelöffel (ca. 12 g), gleichmäßig verteilt und intravenös verabreicht, könnte man alle 6,6 Mrd. Menschen töten.
[...]
In neuerer Zeit wird das auch Botox® genannte Gift als “Faltenkiller” im Gesicht eingesetzt, soweit die Falten auf der Verfestigung von dauernden Gesichtsausdrücken (z. B. gerunzelteStirn) beruhen.
Zu diesem Ergebnis kam eine Fachanhörung zur verfassungsrechtlichen Bewertung von Hartz IV am 13.06.2008, organisiert durch die Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag. Dies ist nachzulesen in der Presseerklärung von Katja Kipping. Im Einzelnen wurde auf der Fachanhörung festgestellt:
1. Leistungshöhe und Leistungsrecht Anders als breite Teile der Öffentlichkeit sieht die herrschende Rechtsauffassung die Höhe der Regelleistung für Erwachsene als verfassungsgemäß an.
Allerdings erscheint erstens die unzureichende Gewährung von Sonderbedarfen als verfassungsrechtlich bedenklich, weil dadurch eine mangelnde Bedarfsdeckung zu konstatieren ist. Zweitens sind Kürzungen von Leistungen infolge von Sanktionen verfassungsrechtlich bedenklich, weil daraus eine Unterdeckung des Existenzminimums folgt.
Die derzeitige Höhe der Leistungen für Kinder und Jugendliche ist verfassungsrechtlich ebenfalls sehr bedenklich. Die normative Ableitung dieser Regelleistung von den Erwachsenenbedarfen (80 bzw. 60 Prozent vom Erwachsenenbedarf) ist weder inhaltlich aussagekräftig begründet noch rational nachvollziehbar.
2. “Fordern” und Sanktionieren Prinzipiell gehört das gesamte Sanktionsregime von Hartz IV auf den verfassungsrechtlichen und politischen Prüfstand. Die Absenkung der Leistungen bei geringstem “Fehlverhalten” bis hin zur völkerrechtswidrigen Arbeitserzwingung und die totale Absenkung der Leistung auf Null widersprechen dem Menschenwürdegrundsatz, dem Sozialstaatsgebot und dem rechtsstaatlichen Prinzip der Verhältnismäßigkeit.
Vor dem Hintergrund der politisch vorgegebenen Sparzwänge und der von der herrschenden Politik inszenierten Missbrauchsdebatten öffnet das verfassungsrechtlich bedenkliche Sanktionsregime Missbrauch und Willkür durch die Ämter Tür und Tor. Das zeigt auch die hohe Zahl der erfolgreich angefochtenen Sanktionen (bis zu 40 Prozent). Zudem unterwandern die faktisch fehlenden Zumutbarkeitskriterien in Kombination mit dem Sanktionsregime arbeitsmarktpolitische und arbeitsrechtliche Regulierungen (z.B. Erosion des Lohngefüges).
Die grundgesetzlich geschützte Vertragsautonomie wird durch die sanktionsbewehrte Erzwingung von Eingliederungsvereinbarungen ausgehebelt. Auch wenn diese Erzwingung nach einem aktuellen. Referentenentwurf zur Änderung des SGB II aufgehoben werden soll, verbleibt das Problem: Die Eingliederung wird dann bei einer abgelehnten Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt erzwungen. Die verfassungsrechtlichen Folgen dieser möglichen Praxis müssen noch bestimmt werden.
3. Bedarfsgemeinschaften Die Anrechnung von Einkommen und Vermögen und die Gewährung von Leistungen im Rahmen der Bedarfsgemeinschaft sind in vielen Einzelkonstellationen verfassungsrechtlich höchst bedenklich bis verfassungswidrig. Dazu gehören z. B. die Konstruktion eines „fiktiven Hilfebeziehers“, d. h. der Eingriff in das Persönlichkeitsrecht (Art 2 GG) einer genügend verdienenden Person, die durch die derzeitige Konstruktion der Bedarfsgemeinschaft faktisch zum Bedürftigen gemacht wird. Ebenso gehören dazu die Statuierungen von Unterhaltsverpflichtungen, die das Bürgerliche Gesetzbuch und das Familienrecht nicht kennen (z. B. bei eheähnlichen Lebensgemeinschaften inkl. Beweislastumkehr und Stiefkindern). Auch die Einbeziehung bedürftiger, unverheirateter junger Menschen unter 25 Jahre in die Bedarfsgemeinschaft der Eltern inkl. der “Stallpflicht” ist aus verfassungsrechtlicher Sicht höchst bedenklich.
Als erste Konsequenz der Anhörung wurde durch die Fraktion der Antrag auf Aufhebung der Stiefkinderregelung eingereicht. In weiteren Anträgen werden die Ergebnisse der Expertise und der Anhörung aufgenommen.
Fazit Die Fraktion DIE LINKE. hat bereits in mehreren Gesetzentwürfen, Anträgen und anderen parlamentarischen Initiativen sowohl das Hartz IV-Armuts- und Ausgrenzungs-Gesetz als auch die konkrete Praxis bei den Trägern der Grundsicherung für Arbeitsuchende kritisiert. Unsere Kritik an Hartz IV lässt sich verfassungsrechtlich untersetzen. Auch daher gilt also: Hartz IV muss weg. Eine repressionsfreie soziale Grundsicherung muss her. Im Grundgesetz muss darüber hinaus die soziale Absicherung der Menschen als soziales Grundrecht normativ verankert und geschützt werden. Das ist die Voraussetzung einer funktionierenden sozialen Demokratie.
Hab ich feist beim MC aufgelesen. Und weil der Winkelmann eine tiefenthematisch (WTF?) so gute Vorlage geliefert hat, klaue ich auch noch das. Schließlich ist er der A-Blogger, nicht ich …
Duschverhaltensstörungen. Ich habe eine ziemlich klare Reihenfolge: Erstmal muss ich das Gefühl haben, überall richtig nass zu sein. Das Ganze natürlich so heiß, wie es eben erträglich ist. Dann Haupthaar waschen, danach gegebenenfalls mit Duschgelartigem einseifen, abduschen. Dazwischen könnte eine ausgiebige Körperhaarentfernungsarie ablaufen, aber nur max. einmal die Woche oder je nach Bedarf (ja, Bedarf).
Auch ich (wie der Winkelsen) habe eine feste Hosentaschen-Materialdispositionsstruktur: Vorne links Schlüssel und Münzgeld, rechts Handy (wenn keine Jacke auf dem Programm steht), hinten rechts Patte. Das alles wird stets im Türrahmen stehend auf Vollständigkeit geprüft. Ich bin übrigens Weltmeister im Vergessen meiner externen Soundkarte, wenn es zu einem Gig geht. Ich merke es aber meistens noch rechtzeitig.
An der Stelle weiche ich mal von den Winkelmann-Vorlagen ab. Ich habe einen Schnalzzwang. Nach dem Essen schnalze ich, bis ich restlos alle genervt habe. Ich kann es absolut nicht haben, was zwischen den Zähnen hängen zu haben. Die Ausbeute schicke ich dann immer eingeschweisst an ‘Brot für die Welt’.
Ich schlafe am liebsten auf dem Bauch … und wache dann immer mit fürchterlichen Rückenschmerzen auf. Total behämmert.
Ich habe immer HAARGENAU so lange Lampenfieber, bis ich hinter dem DJ Pult stehe. Sobald ich meinen Job beginne ist alles wie weggeblasen (nicht, was ihr wieder denkt …) und ich bin die Coolness in Person. War schon immer so. Komisch. Beim Auftritt trinke ich meistens Bier und rauche jede Zigarette maximal zu 33 %. Als Perfektionist, was meine Darbietungen angeht, meide ich jegliche Form von härteren Psychopharmaka WÄHREND des Auftritts.
Ich habe eine Hygienefanatikerphobie. Überhygienische Menschen gehen mir auf die Nerven, aber mächtig. Das heißt nicht, daß ich ungepflegt bin (oder gar charlotterochig), es heißt aber zum Beispiel, daß ich jemandem auch die Hand gebe, mit der ich noch vor einer Minute mein äußeres Geschlechtsteil zum Urinieren in der Hand hatte, ohne daß ich mir nachher die Hände gewaschen habe.
Ähnliches würde ich gern lesen von FrauLehmann, dem Arschbildermann, Lilith und dem Papst, aber der traut sich ja nicht, die Pfeife.
Nur wenigen Besuchern des Yellowstone-Nationalparks, des ältesten Nationalparks der Welt im Nordwesten der USA, ist bewusst, dass sie sich auf einem der gigantischsten Vulkane der Welt bewegen. Im Gegensatz zu normalen Vulkanen ist der Supervulkan an der Oberfläche nicht sichtbar. Doch in etwa acht Kilometern Tiefe brodelt es auf 80 Kilometern Länge und 40 km Breite. Bei gewöhnlichen Vulkanen bahnt sich die Lava ihren Weg direkt nach oben. Der Supervulkan unter dem Yellowstone-Nationalpark hingegen spart seine Energie für den grossen Ausbruch. Der letzte war vor 600′000 Jahren. Vulkanologen haben berechnet, dass die nächste Explosion bevorsteht. Doch niemand kann vorhersagen, wann genau das sein wird. Forscher befürchten, dass die globalen Auswirkungen einer solchen Eruption das Ende der Menschheit bedeuten könnte.
Fünf Monate lang recherchierte Fredy Gareis für den stern hinter den Kulissen der Berliner Repräsentanz. Er erlebte, mit welchen perfiden Methoden die Organisation Menschen anwirbt, bedrängt und schließlich vereinnahmt. Sein schockierender Bericht.
Unglaublicher Bericht, unbedingt lesen. Als ich in Kopenhagen war, bin ich fast jeden Tag an der Europazentrale von Scientology vorbei gekommen. Erst jetzt weiß ich, das sie es war. Das Foto ist von mir, als gerade Demonstranten davor standen:
Ich habe (leider) von der Straßenseite aus fotografiert, auf der sich das Scientology-Gebäude befindet.
Update
FrauLehmann hat mir gerade noch ein anderes Bild zugespielt:
Ihr wisst, ich interessiere mich für Naturgewalten. So stieß ich gestern by accident auf ein FF3-ready-Addon, das an sich völlig nutzlos ist, jedoch meine Neugierde stillt, wann und wo Erdbeben in welcher Stärke auftreten. Hier gibt’s das Addon.
Interessant finde ich die Tatsache, daß alle paar Minuten auf der Welt relativ starke Erdbeben auftreten, welche aber nahezu alle in Gebieten stattfinden, in denen kaum oder gar keine Menschen zivilisiert sind. Das letzte Beben war z.B. in Süd-Sumatra, Indonesien, um 12:01 Uhr, Stärke 5,1. Diese Stärke würde uns in Deutschland schon ganz schön aus den Socken heben.
Interessant, obgleich auch etwas traurig, ist auch diese Liste.
Eindringlicher Appell zur Bekämpfung des Hungers: Nur 30 Milliarden Dollar im Jahr wären notwendig, um weltweit Hunger und Unterernährung auszurotten, sagte der Generaldirektor der FAO auf dem Ernährungsgipfel in Rom. Für Rüstung werde das 40-fache ausgegeben.
Es gibt nicht genug Ecken, die die Menschheit aufsuchen könnte, um sich zu schämen.
Wo wir schonmal beim Thema sind: Bettina und Karl haben für diesen Monat letztlich KEINEN CENT bekommen. Die Vollsperre der Leistungen für den Lebensunterhalt wird erst im September wieder aufgehoben, Miete etc. wird noch bezahlt. Ich gebe Bettina derzeit kleine Jobs (sie bügelt jetzt Klamotten von mir (obwohl ich meine Sachen nie bügle), Wäsche draußen aufhängen und so ein Kram), damit die beiden ein paar Euros in der Tasche haben, denn ansonsten ist da die totale Ebbe. Und ich fühle mich natürlich total blöd dabei.[1] Alle bisherigen Spenden sind aufgezehrt. Das Gute an der Sache: Es ist Farbe an den Wänden, es gibt ausreichend Möbel und Nahrungsmittel, die Wohnung ist einigermaßen wohnlich geworden, Karl ist ja ein fleißiger Typ, der sofort alles umsetzt, was möglich ist.
Nichtsdestotrotz: Bettina kann momentan ihren 1,50 € Job nicht machen (Altenpflege), weil sie kein Fahrgeld hat, Karl kommt nicht mehr so oft zur Dortmunder Tafel, um dort zu arbeiten und Nahrungsmittel zu holen. Nochmal: Es gab für Juni auch die auf 150 € gekürzte Summe nicht, es gab GAR NICHTS. Bettina müsste auch mal zu einem Hautarzt, was aber auch nicht drin ist (wobei ich ihr die Praxisgebühr geben kann, aber sie macht sich Sorgen wegen der Medikamentenzuzahlung … und gibt es nicht zu).
Morgen gehen die beiden zu einem Fachanwalt für Sozialrecht. Ich nehme gern weiter für die beiden Spenden entgegen: finance ( ed ) l2music . net (PayPal-Adresse). 200 € wären sehr gut, damit die beiden diesen Monat einigermaßen vernünftig leben können.
Ich danke euch im Voraus! Natürlich zählt jeder Cent.
Notes »
Sie wollen das aber so, wollen kein Geld von mir geschenkt bekommen. [jump]
Bernhard Wöstheinrich hat einen derart guten Kommentar unter diesem Beitrag - einem Interview mit hervorragender Recherche gleichend - abgelassen, daß ich den mal aus der 2. Reihe nach vorne hole und auch gleich bewortante:
Sach’ ma’ Ingo, wieviel Stunden hat eigentlich Dein Tag? Meiner hat 24, und ich habe dazu die lästige Angewohnheit täglich etwas schlafen zu wollen.
Schlafen …? Abknicker. Mein Tag hat definitiv mehr Stunden. Hinsichtlich meiner Schlafgewohnheiten überhole ich den Monat regelmässig um ca. 4 Tage, sprich: Einen Tag in der Woche (den ich schlafmässig ganz weglasse). Auf einen Tag gerechnet hat mein Tag also ca. 27,4285714 Stunden.
Bei Dir habe ich aber den Eindruck, dass Du, neben Deiner Musiker- und Produzententätigkeit auch noch DJ-Sets vorbereitest,
Ich spiele sie auch noch.
sämtliche Pressemitteilungen auf allen relevanten Websites durchliest,
Für sowas hat man Feedreader. Die sortieren gut vor.
Fotos auf FlickR odR sonstwohin lädst, mit Deinem Hund spazieren gehst, amouröse Affairen anbandelst,
Affären? Ich?? Frechheit.
in den Urlaub fährst, Dich ins Krankenhaus einliefern lässt, ab und zu Freunde durch die Gegend chauffierst - oder Dich chauffieren lässt, den Innenminister verklagst,
Den habe ich nicht verklagt sondern angezeigt. Die wirkliche Arbeit hatte der Staatsanwalt. Aber dafür wird er ja schließlich auch bezahlt. Und zwar von uns allen.
mit dem Fahrrad einhändig ohne Sauerstoffgerät zufuß in der Nacht bei strahlendem Sonnenschein auf den höchsten Berg des Sauerlands in der Schweiz fährst,
Dabei klöppele ich noch mit verbundenen Augen einen Pulli. Unter Wasser.
Dich zum Kanzlerkandiaten der Linken wählen lässt (dann aber das Amt nicht annimmst),
Doch, ich nehme ihn an, wenn ich dann genauso faul sein darf wie die Merkel, damit ich Zeit für all die Dinge habe, die du so schön beschrieben hast.
Anne Will (nicht) heiratest
Anne Will ist lesbisch. Aber selbst, wenn sie es nicht wäre: Ich heirate nicht. Da zerstöre ich mich lieber durch Arbeit.
und das erste vegetarische Schweineschnitzel erfindest,
Gibt es bereits. Aber ich konsumiere sowas nicht. Dann kann ich mir auch Gummipuppen kaufen.
in Moskau auftritts und Interviews zum Zewa-Wandle gibst. Vom kontinuierlichen Rauchen und Kaffee trinken mal ganz abgesehen.
Kaffee, mein Guter, habe ich so gut wie ELIMINIERT aus meinen Suchtschemata!
Ach, ja, einen Blog hast Du ja auch, den Du täglich mit mindestens 5 originellen, witzigen, nachdenklichen oder einfach nur ulkigen Beiträgen fütterst. Und das alles an einem Tag…
Ich sage nur: 27,4285714. Ausserdem gibt es mindestens 10 Mal so viele Menschen, die mir lieber den Mund zukleben würden.
Mir fällt dabei ein, dass ich kürzlich in einem esoterischen Schmierblättchen gelesen habe, dass die Zeit auf der Welt immer schneller vergehen soll. Die Begründung war so hanebüchend, dass ich sie wieder vergessen habe. Aber vielleicht ist ja doch ‘was ‘dran; Vielleicht hat Ingo ja inzwischen die Krümmung und die Kompression der Zeit er- oder gefunden….
Und das ist erst der Anfang!
Ingo, lass’ uns nicht dumm sterben: Wie machst Du’s???
Es kam wie von selbst. Das fing an, als ich noch in der Schule war und dadurch bemerkt habe, daß Zeit ein kostbares Gut sein kann, welches ich sinnvoll (nach meinem Empfinden sinnvoll) nutzen wollte. Ich kann nicht wirklich ruhen, ich gebe es zu. Unproduktiv sein bringt mich innerlich um. Vermutlich auch irgendwann äußerlich, aber besser so als anders.
Der Sieg ist ebenso klar wie bedeutungslos: Hillary Clinton hat im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur die Vorwahlen in Puerto Rico für sich entschieden. Rivale Barack Obama führt dennoch uneinholbar bei der Anzahl der Delegiertenstimmen.
Ab Dienstag kann die alte Pestente zeigen, ob sie noch einen Funken Mensch in sich trägt. Es wäre geboten, gemeinsam mit Obama gegen McCain zu (Wahl-)kämpfen.
Die Grund- und Verfahrensrechte, die Schäuble bedrücken, gelten nicht für Bürger. Sie gelten für Menschen. Das hat seinen Grund. Früher wurde auch schon gern gelabelt. Juden, Intellektuelle, Zigeuner, Homosexuelle, die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, waren mit einem Mal auch keine “Bürger” mehr. Die Folgen sind Gegenstand unzähliger Gedenkstunden, bei denen der Innenminister gewöhnlich die Ansprache hält.
Nun also neue Label. Terrorist. Gefährder. Wer das ist, entscheiden - vor einer rechtskräftigen Verurteilung - dann wohl die Bedarfsträger. So werden sie ja jetzt verharmlosend genannt, die künftigen Superpolizisten mit der Lizenz zum Schnüffeln, Ausquetschen und Festsetzen. Ausgerechnet jene, Staatsanwälte und Richter eingeschlossen, welche die Grund- und Verfahrensrechte zu rechtsstaatlichem Handeln veranlassen sollen, sollen über die Anwendung dieser elementaren Rechte entscheiden? Die Kontrollierten setzen die Kontrolle außer Kraft. Wie praktisch.
Ich habe mal mein Geburtshoroskop (Steinbock, AC Skorpion) kostenlos berechnen lassen, die Gratisversion ist nur sehr knapp:
Sonne und Mond in Steinbock
Mit Sonne und Mond in Steinbock sind Sie sehr verschlossen,[1] nachdenklich und sehr vorsichtig.[2] Anderen Menschen mißtrauen Sie.[3]
Ihr Leben verläuft in fest strukturierten Bahnen mit relativ starren Gebräuchen.[4] In Geldangelegenheiten sind Sie vorsichtig.[5] Ihre Selbstkontrolle ist stark ausgeprägt.[6] Oft zeigen Sie sich zu unabhängig.[7] Auf andere Menschen wirken Sie düster und streng.[8]
Auch in der Liebe sind Sie äußerst vorsichtig.[9] Gewöhnlich gibt es für Sie einen praktischen Grund, eine Beziehung zu beginnen.[10] Wenn Sie sich auf eine Beziehung einlassen, sind Sie sehr verläßlich und vertrauenswürdig.[11]
Werden Sie offener[12] und teilen Sie auch Ihre Gedanken mehr mit anderen Menschen.[13] Es kostet Sie zu viel Kraft, wenn Sie immer Ihre Gefühle unterdrücken.[14]
Also, ich würde sagen, wir haben hier eine Trefferquote von max. 30%, der Rest ist ausgemachter Bullshit.
Brot ist Luxus, Reis wird knapp, manche Mahlzeit fällt ganz aus: Weltweit steigen die Lebensmittelpreise, mehr als eine Milliarde Menschen hungern. Neun Mütter aus Afrika, Asien und Lateinamerika berichten auf SPIEGEL ONLINE von ihrem täglichen Überlebenskampf.
Ich weiß, die sind alle selbst Schuld. Und wir hier machen alles richtig.
Hier ein Auszug aus einem ganz beachtlichen Interview mit der türkischen Ehefrau, Mutter und Großmutter:
Genc: Ich trage eben keinen Hass in mir. Wenn man es genau nimmt, hasse ich genau vier Menschen auf dieser Welt. Nämlich die vier, die mein Haus angezündet haben. Alle anderen Menschen verdienen Respekt und Liebe. Und die bekommen sie von mir. Es sind doch nicht alle Deutschen schlecht, weil vier von ihnen mein Haus und mein Leben verbrennen. Nein, wir müssen respektvoll miteinander umgehen, sonst macht das doch alles keinen Sinn.
SPIEGEL ONLINE: Erzählen Sie Ihren Enkeln, was in jener Nacht passiert ist, wenn sie Ihnen Fragen stellen?
Genc: Nein, ich habe ihnen immer gesagt, dass unser Haus aus Versehen abgebrannt ist. Ich will keinen Hass in ihre Seelen pflanzen. Ich habe ihnen beigebracht, respektvoll zu leben und andere Menschen zu lieben, nicht zu hassen. Wenn ich ihnen die Wahrheit erzählt hätte, dass vier Jugendliche unser Haus und unsere Verwandten angezündet haben, dann würde ich Hass sähen. Dabei hilft das doch niemandem. Kinder hassen nur, weil irgendjemand diesen Hass in ihnen weckt.
Vor dieser Frau verneige ich mich. Und außerdem läuft mir dabei beinahe Pipi auf’s Gewand.
In Berichten über DIE LINKE wird immer wieder behauptet, DIE LINKE habe kein Programm. Nachfolgend werden 100 wichtige Initiativen der Bundestagsfraktion DIE LINKE aufgelistet. Die zugrundeliegenden Programmpunkte sind mittlerweile so beliebt, dass sie auch den konkurrierenden Parteien als Fundgrube dienen.
Das Völkerrecht ist Grundlage der deutschen Außenpolitik.
Die Bundeswehr bleibt Parlamentsarmee.
Die Bundeswehr wird aus Afghanistan abgezogen.
Die indirekte Beteiligung Deutschlands am IrakKrieg wird beendet.
Der internationale Kapitalverkehr wird reguliert.
Die Wechselkurse werden stabilisiert.
Die Tobin-Steuer wird erhoben.
Steueroasen werden ausgetrocknet.
Eine global wirkende Kartellbehörde setzt den multinationalen Konzernen Schranken.
Entwicklungsländer können Schutzzölle erheben.
Europa
Das Ratifizierungsverfahren zum Vertrag von Lissabon wird ausgesetzt.
Die Bürgerinnen und Bürger entscheiden in einem europaweiten Referendum über den EU-Vertrag.
Volksentscheide über die vertraglichen Grundlagen der EU werden grundgesetzlich verankert.
In Europa werden soziale Mindeststandards eingeführt.
Steuer- und Lohndumping werden durch eine produktivitätsgerechte und inflationsausgleichende Lohnentwicklung, Mindestlöhne und steuerliche Mindestsätze unterbunden.
Der Stabilitätspakt wird reformiert.
Die Europäische Zentralbank wird auf Wachstum und Beschäftigung verpflichtet.
Die Stationierung neuer Raketen in Europa wird abgelehnt.
Deutschland
Die Politik wird darauf gerichtet, daß die Bruttolöhne wieder dem Produktivitätszuwachs plus der Preissteigerung folgen.
Ein gesetzlicher Mindestlohn von mindestens 8,44 Euro wie in Frankreich wird durchgesetzt.
Ein-Euro-Jobs werden in öffentlich geförderte, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umgewandelt.
Aktienoptionen zur Managerentlohnung werden verboten.
Eine Managerhaftung wird eingeführt.
Managergehälter werden auf das 20fache des Gehalts eines sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der untersten Lohn- und Gehaltsgruppe begrenzt.
Die gesetzliche Rente wird zu einer Erwerbstätigenrente ausgebaut.
Die Dämpfungsfaktoren in der Rente werden zurückgenommen und die bewährte Rentenformel in Kraft gesetzt.
Der Solidarausgleich in der Rente für Versicherte mit unterbrochenen Erwerbsbiographien und geringen Einkommen wird gestärkt.
Die Lebensstandardsicherung in der gesetzlichen Rente wird wieder eingeführt.
Die Rente mit 67 wird zurückgenommen.
Die Zwangsverrentung von älteren Menschen, die Hartz IV bekommen, wird beendet.
Die Ostrenten werden auf das Niveau der Westrenten angehoben.
Das Versorgungsunrecht bei den Zusatz– und Sonderversorgungen der DDR wird beseitigt.
Der Kündigungsschutz wird ausgebaut.
Die Paritätische Mitbestimmung in Unternehmen, die aufgrund ihrer Umsätze oder Beschäftigtenzahlen erhebliche regionale oder bundespolitische Bedeutung haben, wird durchgesetzt.
Die Belegschaft wird am Zuwachs des Produktivvermögens beteiligt.
Bei Unternehmensentscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung werden Belegschaftsabstimmungen durchgeführt.
Massenentlassungen bei gleichzeitig hohen Gewinnen werden genehmigungspflichtig.
Öffentliche Aufträge werden nur noch an Unternehmen vergeben, die Tarifverträge einhalten und Mindestlöhne zahlen.
Öffentliche Fördergelder werden als Unternehmensbeteiligungen vergeben.
Die Leiharbeit wird eingeschränkt und so geregelt, dass gleicher Lohn für gleiche Arbeit bezahlt werden muss.
Das Recht auf den politischen Streik wird eingeführt.
Die bis 1986 geltende Rechtslage wird wiederhergestellt, nach der bei »kalten Aussperrungen« Kurzarbeitergeld gezahlt wird (Streikparagraph).
Zum Ausgleich behinderungsbedingter Nachteile im Beruf werden gesetzliche Regelungen getroffen.
Die Zwei-Klassen-Medizin wird durch die Einführung einer solidarischen Bürgerinnen- und Bürgerversicherung, in die alle Berufsgruppen einzahlen, abgelöst.
Die Praxisgebühr wird zurückgenommen.
Versicherte mit geringem Einkommen werden im Rahmen der Härtefallregelung vollständig von Zuzahlungen befreit.
Eine humane und solidarische Pflegeversicherung wird eingeführt.
Eine bedarfsorientierte, armutsfeste Kindergrundsicherung wird gesetzlich garantiert.
Kinder erhalten mindestens das Existenzminimum von monatlich 420 Euro.
Die Kinderbetreuung wird ausgebaut.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird verbessert. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten das Recht, nach der Elternzeit auf den gleichen oder einen gleichwertigen Arbeitsplatz zurückzukehren.
Kommerzialisierungstendenzen im Schulwesen werden gestoppt.
Die Chancengleichheit im Bildungswesen wird gestärkt.
Die Studienfinanzierung wird ausgebaut, soziale Hürden werden abgebaut.
Das Studium ist gebührenfrei.
Die Ausgaben für Bildung, Forschung und Entwicklung werden mindestens auf das Niveau des europäischen Durchschnitts angehoben.
Der Mißbrauch von Praktikantenstellen als Mittel zum Lohndumping wird untersagt.
Die Abschreibungsmöglichkeiten für Unternehmen werden durch die Wiedereinführung der degressiven Abschreibung verbessert.
Kleinst– und Kleinbetriebe mit bis zu 30000 Euro Gewerbeertrag werden von den IHK-Beiträgen befreit.
Das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen wird verschärft; dem Bundesminister für Wirtschaft und Technologie wird ermöglicht, vom Bundeskartellamt genehmigte Zusammenschlüsse von Unternehmen zu untersagen.
Die Zulassung von Hedgefonds in Deutschland wird aufgehoben.
Zweckgesellschaften werden verboten.
Der »Schrotthandel« mit Forderungen (Verbriefungen) wird untersagt.
Die öffentliche Investitionsquote wird mindestens auf das Niveau des europäischen Durchschnitts angehoben.
Die Strom- und Gasnetze werden in die öffentliche Hand übernommen, Strompreise werden staatlich reguliert.
Die Energieversorgung wird wieder rekommunalisiert.
Heizkosten-Zuschüsse für einkommensschwache Privathaushalte werden ermöglicht.
Der Einkommenssteuertarif wird gerecht gestaltet, Steuerentlastungen für geringe und mittlere Einkommen und kleine und mittlere Betriebe werden durchgesetzt.
Die deutsche Steuer– und Abgabenquote wird auf das Niveau des europäischen Durchschnitts angehoben.
Deutsche Staatsangehörige werden unabhängig von ihrem tatsächlichen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt mit ihrem Einkommen in Deutschland steuerpflichtig.
Vermögens– und Erbschaftssteuer werden wie in den angelsächsischen Ländern erhoben.
Der Spitzensteuersatz steigt wieder auf mindestens 50 Prozent und setzt erst bei höheren Einkommen ein.
Steuerpflichtige mit einem Einkommen von mehr als 500.000 Euro werden regelmäßig geprüft.
Auslandsverluste können in Deutschland nicht steuermindernd geltend gemacht werden.
Die Steuerfreiheit von Veräußerungsgewinnen wird aufgehoben.
Eine Börsenumsatzsteuer von einem Prozent auf alle Börsenumsätze wird erhoben.
Die Pendlerpauschale gilt ab dem ersten Kilometer.
Die Eigenheimzulage wird wieder eingeführt.
Der Regelsatz für Hartz IV wird auf monatlich 435 Euro festgesetzt.
Das Schonvermögen wird deutlich angehoben.
Die Zumutbarkeitskriterien werden abgeschafft.
Die Höhe und Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes wird neu geregelt.
Die kostenpflichtige Service-Telefonnummer der Bundesagentur für Arbeit wird durch eine gebührenfreie Rufnummer ersetzt.
Das Recht auf ein Girokonto für jedermann wird durchgesetzt.
Der Umstieg auf den öffentlichen Verkehr wird gefördert, Sozialtickets werden eingeführt.
Der Benzinpreisanstieg wird sozial abgefedert.
Der Bußgeldkatalog für den Straßenverkehr wird nach Höhe der Einkommen gestaffelt.
Die Bahn bleibt im öffentlichen Eigentum.
Ein Tempolimit von 130 Stundenkilometern auf Autobahnen wird eingeführt.
Volksbegehren und Volksentscheide ermöglichen es Bürgerinnen und Bürgern, in Bund, Ländern und Kommunen über politische Richtungsentscheidungen mitzuentscheiden.