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Das ist etwas nordöstlich von Neuseeland, in einem tiefen Ozeangraben.
Die erste Meldung war 7.0. Derzeit weiss ich noch nichts über eine Tsunami-Warnung, könnte ich mir aber vorstellen. 7.0 ist schon ‘ne Hausnummer. Ich date up.
Update 17:39:32 (während ich den Post noch schreibe)
Es rappelt heftig nach, alles um 7.0. Scheint ernster zu sein.
Update 17:45:06
Hört nicht auf, zu rappeln. 35 km Tiefe, Stärke 7.3 zuletzt.
Update 17:54:59
Die Website des NOAA Pacific Tsunami Warning Center ist nicht erreichbar. Ich nehme mal eine große Serverlast an.
Update 18:16:14
Es gibt definitiv eine Tsunami-Warnung, habe ich gerade auf CNN erfahren. Aber mehr Infos dazu bekomme ich gerade nicht.
Meldungen zufolge sollen die Entführer in Verhandlungen mit Behörden stehen, ein Millionen hohes Lösegeld fordern und damit gedroht haben, die Geiseln zu töten.
Nach heftigen Protesten hat die Deutsche Bahn den geplanten neuen Bedienzuschlag gekippt. Das Unternehmen teilte mit, dass die Service-Gebühr in Höhe von 2,50 Euro für den Kauf von Tickets am Schalter oder per Telefon nicht eingeführt werde.
Was für eine Bullshit-Meldung. Der Zuschlag war doch die ganze Zeit da, wieso also “doch nicht einführen”?
Die Berliner Polizei soll im Vorjahr nach Angaben von “Morgenpost online” fast eine Million Telefongespräche abgehört haben. Dabei wurden nach Angaben der Justizverwaltung die Telefone von 1100 Berlinern überwacht. Im Jahr zuvor waren noch 540 Berliner davon betroffen, berichtet das Internet-Portal der Berliner Morgenpost. Die meisten Anschlüsse wurden bis zu vier Wochen abgehört, zwei Anschlüsse allerdings zehn Monate lang, in einem Fall soll die Polizei sogar 14 Monate lang mitgehört haben.
Auch die Zahl der Verfahren, in denen die Telefonüberwachung zum Einsatz kam, stieg. Waren es 2006 noch 113 Verfahren, so wuchs die Zahl im vergangenen Jahr auf 178 an. Die meisten Telefonüberwachungen fanden dem Bericht zufolge im Zusammenhang mit Drogendelikten statt (500 Personen), gefolgt von der Überwachung von Verdächtigen in Mord- und Totschlagsfällen (239). Der Vorsitzende der Vereinigung der Berliner Strafverteidiger, Peter Zuriel, kritisierte die Flut der Abhöraktionen. “Es reicht inzwischen schon ein ganz geringer Anfangsverdacht, um grundrechtswidrig in die Privatsphäre einzudringen”, sagte er.
Irgendwann kommt der Spruch “Wir können uns nicht weiter auf der Nase herumtanzen lassen” und schon hat Bush seinen nächsten Krieg.
Rechtmäßigkeit hin, Rechtmäßigkeit her.
Ich halte ganz platt gesagt unsere Politiker für doof: Sie versuchen im Grunde immer das gleiche, mit dem gleichen Ergebnis am Ende.
Laut Einstein ist das eine Definition für Dummheit.
Zu aller letzt aber haben sie sich unter Zugzwang gesetzt und starten lieber einen Krieg, nur um nicht dass Gesicht zu verlieren.
Irgendwie haben wir uns intellektuell zurück entwickelt auf ein geistiges Niveau, das zu Zeiten unseres letzten Kaisers herrschte und der Hurrah Patriotismus das Denken verdrängt hat.
Die amerikanische Mars-Sonde “Phoenix” ist bei ihrem Einsatz auf dem Mars nach Überzeugung von Wissenschaftlern auf Eis gestoßen. “Phoenix” habe in einem mit ihrem Roboterarm ausgehobenen Graben in der Mars-Arktis Klumpen aus hellem Material fotografiert, die später nicht mehr dagewesen seien, teilte der wissenschaftliche Leiter der Mission, Peter Smith, mit. Dieses allmähliche Verschwinden deute darauf hin, dass es sich um Eis gehandelt habe, das an der freigelegten Oberfläche verdampft sei.
Heute habe ich die folgende Mail an Thomas Sävert (tornadoliste.de) geschrieben:
Hallo Thomas,
am Donnerstag, den 15. Mai 2008, um ca. 15:05, saß ich in einem Zug von Dortmund nach Duisburg. Kurz hinter dem Bahnhof Bochum Wattenscheid - also irgendwo zwischen Wattenscheid und Essen - habe ich über einen Zeitraum von ca. 20 bis 30 Sekunden (zwischen den Bäumen, die immer wieder während der Fahrt an mir vorbeirauschten) einen typischen Tornadorüssel links von der Bahnstrecke (in Fahrtrichtung) gesehen. Die Entfernung war schlecht abzuschätzen, aber ich gehe von 500 bis 1000 Metern Entfernung von den Bahngleisen aus, der Tornado befand sich über weitestgehend freiem Feld.
Der Rüssel sah sehr typisch aus, über ihm befand sich eine sehr hoch aufgetürmte, dunkle Gewitterzelle. Als ich in Duisburg ankam, habe ich den DWD angerufen, dort mit einem Meteorologen gesprochen und das Ereignis gemeldet.
Leider konnte ich kein klares Foto von dem Tornado einfangen, zum Einen, weil ich nicht schnell genug mit der Kamera dabei war, zum Anderen wegen der vielen Bäume, die zwischen uns standen und der schnellen Fahrt des Zuges. Ich habe dir trotzdem ein Foto angehängt, welches ich etwas zu spät machen konnte, auf dem man aber sehen kann, welche Wetterverhältnisse herrschten. Das Foto ist völlig unbearbeitet und so aus der Kamera gezogen.
Der Meteorologe beim DWD hat die Meldung übrigens ernst aufgenommen und das für sehr wahrscheinlich gehalten. Ich persönlich halte es für ausgeschlossen, daß ich mich geirrt habe.