This is the official website of the musician, sound engineer, DJ, composer & producer for film & media Ingo Vogelmann. No MySpace, Fuckbook or whatever ... this is a real real deal.
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Die beiden auf dem Flughafen Köln-Bonn festgenommenen angeblichen Islamisten sind vorerst frei. Die Kritik an den Umständen der Verhaftung wächst.
Sind wir auch schon so weit, daß hier offensichtlich unbescholtene Menschen einfach festgenommen werden und ihnen das Leben erschwert wird? Ich bin gespannt, wann Herr Schäuble eine Art Guantanamo launcht.
Rounders bei achnaja.com hat mich inspiriert mal (kurz)(1) was zu erzählen. Nebenbei: Ein sehr empfehlenswertes Blog. Kommen wir zu meiner Story:
Ich war 15 (1988) und es war Sommer. Ausserdem war ich mit einem total bescheuerten Typen, der den ganzen Tag nur Lügengeschichten erfand - von wegen wie cool, hart und überhaupt er ist - unterwegs in die Essener Innenstadt, um ein bißchen Weiber aufzureissen herumzuflanieren. Ich weiss heute nicht mehr, wieso ich mir das antat, er nervte eigentlich nur. Scheinbar erachtete er mich aber als passendes Schnitzel-ans-Ohr-laber-Opfer. Weil er so cool war, fuchtelte er übrigens alle paar Minuten (öffentlich und hochpeinlich) mit seinem Butterfly-Messer herum. Mehr als ein mal habe ich mir gewünscht, das er sich beim Herumfummeln mit dem Teil die Finger zerhackt langweilt.
Auf der Rückfahrt in der U-Bahn stiegen nach 2 Stationen genau 10 Personen ein, denen man seinerzeit nicht gern begegnete. Es handelte sich um eine Art Gang aus der Nachbarstadt Mülheim, die berüchtigt war für Brutalität und schwere Straftaten.(2) Einen von den 10 kannte ich sogar näher und war überrascht, ihn in der Gruppe zu entdecken. Er war ein Nachbar von mir, wohnte ca. 200 Meter von mir entfernt und kam eigentlich aus sprichwörtlichem ‘guten Hause’. Ein Idiot war er trotzdem, oder genau deshalb, wer weiss das schon.
Jedenfalls passierte, was passieren musste. Einer der Gang kam - obwohl es viele andere Möglichkeiten gab - auf mich zu und sprach:
Steh’ auf, ich will da sitzen!
Ich so:
Schau’ dich um, ist doch genug frei.
Falsche Antwort. Was nun passierte, war ein Albtraum und zugleich ein traumatisches Erlebnis, was mich für mein ganzes Leben prägte, und zwar bis heute. Der freundliche Mitmensch schlug mir sofort ins Gesicht, während der coole Butterfly-Kumpel sich erstmal blitzschnell aus dem Staub machte, um mich der Meute allein zu überlassen. Er verschwand und ward nicht mehr gesehen. Zumindest an dem Tag nicht mehr.
Natürlich verließen auch alle anderen Fahrgäste sofort die U-Bahn, niemand kam mir zur Hilfe. NIEMAND.
Im Folgenden habe ich unzählige Schläge, Tritte und geschlagene Flaschen aushalten müssen. 10 besoffene Schläger drehten mich einmal komplett auf links und wieder zurück. Alle Klamotten, die ich am Körper hatte, waren blutgetränkt. Und es war mein eigenes. Dennoch hatte ich irgendwie grosses Glück. Bis auf einen lockeren Zahn, der sich von alleine wieder festigte, Prellungen, Platz- und Schnittwunden, war mir nicht mehr passiert, was z.B. Folgeschäden hinterlassen hat. Ich musste nicht einmal ins Krankenhaus. Meine Lippe war an zwei Stellen aufgeplatzt, war alles nicht so tragisch.
Die Schläge waren nicht das Schlimmste. Der Schmerz kam erst danach, verging schnell, und die Wunden heilten innerhalb von 2 Wochen. Es war die Ohnmacht, einer Gruppe von Schlägern ausgeliefert gewesen zu sein, ohne das ich irgendwas hätte unternehmen können. Man trat ziemlich eiskalt auf mich ein, als ich bereits blutüberströmt und vollkommen wehrlos in Embryonalstellung auf dem Boden lag und meinen Kopf festhielt, auf das er mir bei einem der Tritte nicht von den Schultern riss. Dieses Gefühl, absolut nichts entgegensetzen zu können, es über mich ergehen lassen zu müssen, das ist es, was mich von dem Moment an nie wieder losgelassen hat. Jeder von der Meute hatte mindestens einmal Hand, Fuß oder Flasche an mich gelegt. Sogar mein Nachbar, der aus gutem Hause.
Ich weiß, er bereut das bis heute. Zumindest erinnert er sich an den Vorfall mindestens genauso lange wie ich. Zum Beispiel jeden Morgen, wenn er sich die beiden vorderen Schneidezähne putzt, die nicht mehr die sind, die er direkt nach der Geburt hatte. An dieser Stelle lasse ich Interpretationsspielraum …
Nach diesem Vorfall musste ich etwas für mein Ego, für mein Selbstbewusstsein, tun. Ich begann mit Kampfsport, und ich war ganz gut darin. Mir ist sowas nie wieder passiert. Heute reagiere ich immer noch sehr empfindlich auf Androhung von körperlicher Gewalt bzw. wenn ich ‘rieche’, das jemand nur darauf aus ist. Ich bin mit den Jahren sehr entspannt geworden, was nicht immer so war. Seit vielen, vielen Jahren kam es zu keinem Zwischenfall mehr. Ich rieche sowas mittlerweile 500 km gegen den Wind und gehe jeder potenziell gefährlichen Situation bewusst aus dem Weg. Wenn ich nur eine Gruppe Betrunkener sehe, mache ich einen großen Bogen, besonders, wenn ich weibliche Begleitung habe. Sowas ist - komischerweise - wie ein Stressmagnet für übermütige Besoffene.
Es gibt Momente, in denen man direkt ‘drin steckt’, ohne die Möglichkeit zur schnellen Flucht. Dann geht es halt nicht anders, aber zum Glück bin ich in den letzten Jahren davon verschont geblieben. Denn mein Problem ist dann nicht die Angst davor, etwas abzukriegen sondern mehr kein Bock auf den Stress, der dadurch entstehen kann. Ihr wisst vielleicht, was ich meine … der Polizei (oder gar einem Richter) Fragen beantworten etc. …
Womit ich immer noch ein kleines Problem habe: Wenn mich ein Betrunkener aggressiv volllabert und mich dabei anfasst oder mir generell zu nahe kommt (was ich ohnehin nicht mag, wenn ich jemanden nicht kenne). Dann muss ich mich entweder - inklusive deutlichen Vorwarnungen - ganz schwer zusammenreissen oder … ihr wisst schon. Ich spreche sowas sehr ungern aus, weil ich es selbst total Shyce finde.
Gewalt ist das Allerletzte. Besonders, wenn es die einzige Möglichkeit ist, um sich selbst oder andere zu schützen. Es gilt: Lass’ den Alkohol aus der Rübe, wenn du ihn nicht verträgst. Auch alles andere, was du nicht verträgst.
Was mit dem Butterfly-Kumpel passierte? Nichts. Wann immer ich ihn irgendwo gesehen habe, ging er mir aus dem Weg, wechselte schon aus der Ferne die Strassenseite und verschwand irgendwo so unauffällig wie möglich. Diese verkackte, feige Ratte.
Wegen herber Sprüche in seiner Show „Deutschland sucht den Superstar“ mit Dieter Bohlen als Juror muss der Kölner Privatsender RTL 100.000 Euro Bußgeld entrichten.
Portokasse. Aber trotzdem ein richtiges und wichtiges Zeichen gesetzt. Ich weiss nicht, wo das Problem liegt - wenn man schon diese elendigen Castingshows macht - einfach zu sagen:
Sorry, das ist nicht das, was wir uns vorstellen. Danke für dein Erscheinen, auf Wiedersehen.
Fertig. Muss man blutjunge und teilweise ungefestigte Menschen derart Shyce behandeln?
Neben der gewerbsmäßigen wollen einige Bundesländer auch die organisierte Sterbehilfe verbieten. Unterdessen kritisiert die Gesundheitsministerin das Vorgehen Roger Kuschs als Propaganda.
Dieser Fall macht momentan in den Medien die Runde. Dazu habe ich nicht viel zu kommentieren, aber ich habe eine kleine, persönliche Geschichte dazu auf Lager.
Meine Großmutter war 89 Jahre alt, als ihr Tod absehbar wurde, mit 91 ist sie dann gestorben. Leider nicht in Würde. Meine Mutter, manchmal meine Schwester und ich, haben sie die letzten Jahre gepflegt, denn alleine war sie nicht mehr lebensfähig. Die letzten 3 Monate verbrachte sie in einem Pflegeheim, in dem meine Tante arbeitete, weil meine Mutter die Pflegebelastung nervlich nicht mehr tragen konnte. Meine Oma war regelrecht verfallen, ja quasi bereits tot. Ihr Geist war völlig vernebelt und der Körper nur noch eine fast leblose Hülle. Sie war bereits länger vollkommen inkontinent und wusste das auch irgendwann gar nicht mehr. Es gab aber auch eine Phase, natürlich zu Anfang, als sie das alles noch sehr bewusst selbst erlebt hat und sich sehr schämte. Sie hatte auch so ‘helle Momente’, in denen sie ihren Verfall deutlich begriff. Dann war sie am Boden zerstört und weinte.
Meine Oma war eine liebe Frau und eine richtige Oma, wie man sie sich vorstellt.(1) Dick (als es ihr noch gut ging), gemütlich, lustig, hatte immer einen guten Knaller (Spruch) auf Lager und immer Süßigkeiten im Schrank. Und auch immer ein paar Mark für ihre Enkel in der Schublade bereitliegen. Wann immer wir bei ihr waren: Sie hat sich gefreut, wenn die Hütte voll war.
Meine Mutter hat sich bis zum letzten möglichen Moment bis zur Selbstaufgabe für sie aufgeopfert. Aus Liebe und Dankbarkeit. Oma war immer für uns da, in guten und schlechten Zeiten. Sie hat nie in Frage gestellt, was man ihr vortrug; wenn sie merkte, daß es einem nicht gut ging, hat sie einfach geholfen.
Kurz: Meine Großmutter hätte ein Sterben in Würde verdient. Wie jeder Mensch.
Es muss so um 1996 gewesen sein, also knapp 2 Jahre vor ihrem Tod, als es ihr bereits nicht gut ging und sie kaum noch alleine lebensfähig war, als sie - wie jeden Sonntag - bei meiner Mutter zum Essen war. Ich war auch da und saß gerade für ein paar Minuten allein mit meiner Oma am Esstisch, weil meine Mutter sich gerade in der Küche um das Essen kümmerte. Ich unterhielt mich etwas mit ihr, fragte sie, wie sie sich so fühle, als sie mich plötzlich mit Tränen in den Augen zu ihrem Ohr winkte, so als wollte sie mir etwas zuflüstern. Ihr Gesichtsausdruck war regelrecht bettelnd, und sie flüsterte mir ins Ohr:
Es ist schrecklich, so zu leben. Ich will sterben, mein Junge. Kannst du mir nicht was geben?
Ich werde ihre kleinen, lieben, bettelnden und tränennassen Augen in diesem Moment nie vergessen. Ich antwortete:
Oma, ich verstehe dich und würde das wirklich gerne tun. Das kann ich aber nicht. Du weisst doch … das geht nicht.
Von diesem Gespräch hat nie jemand etwas gewusst, denn meine Oma bat mich um Verschwiegenheit. Mir ist die Antwort auf die Bitte meiner Oma damals sehr schwer gefallen.
Ich befürworte die Regelungen in der Schweiz, wo aktive Sterbehilfe unter ordentlichen Voraussetzungen möglich ist. Ich wiederhole mich: Jeder Mensch hat ein Recht auf Würde, das ist das oberste Gebot, welches in unserer Welt zu achten ist.
Das letzte Wort meiner Oma war “Ingo”. Da hatte sie zum Letzten mal ihre Augen und ihren Mund zum Sprechen geöffnet, und ich hatte sie zum Letzten Mal gesehen. Stunden später erreichte uns der Anruf, das sie jetzt gestorben sei.
Stünde ich heute nochmal vor der Frage meiner Oma, würde ich anders entscheiden. Ich bereue meine damalige Reaktion nicht, denn damals waren meine persönlichen Möglichkeiten gefühlt andere. Aber heute würde ich mich verpflichtet fühlen, den Wunsch meiner Oma zu ermöglichen.
Auf dem Foto von links nach rechts: Mein Bruder Dirk, meine Oma, meine Schwester. (back)
Tomy lernte mit zehn Jahren das Zitherspielen. Später ließ er sich an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen ausbilden. Er nahm am Musikwettbewerb Jugend musiziert teil und gewann den 1. Preis. Daraufhin hatte er einen Fernsehauftritt bei Karl Moik, wodurch er einem größeren Publikum bekannt wurde. Ralph Siegel schrieb für ihn den Titel Almrausch, mit dem er beim Grand Prix der Volksmusik 1993 teilnahm und den 6. Platz erreichte. Im Folgejahr war er mit der Neuaufnahme der Titelmusik zu Der dritte Mann bei der Superhitparade im ZDF erfolgreich. Beim Grand Prix der Volksmusik 1996 war er mit dem Titel Mit den Wolken zieh’n erneut vertreten und kam nicht ins Finale.
Tomy Temerson ist immer wieder in verschiedenen Fernsehsendungen zu sehen und zu hören. Er gehört zusammen mit Alfons Bauer zu den erfolgreichsten Interpreten auf der Zither.
Dieser Mann hat am selben Tag Geburtstag wie ich, also exakt jetzt, mit Jahr. Das ist nicht zwingend eine Entschuldigung, aber auch nicht unbedingt eine Erklärung.(1)
Wieso blogge ich das? Nun, ich bin irgendwie auf dieser WIKI-Seite gelandet, und da fiel mit wieder das Theather um meinen WIKI-Eintrag ein, wobei man mir unterstellte, ich habe den selbst - zu Eigenpromotionzwecken - dort eingestellt. Fakt ist: Ich habe das nicht getan, und eigentlich weiß das sowieso jeder, der fließend bis 3 zählen kann.(1) Man nehme gepflegt zur Kenntnis, was Tomy Temerson so gemacht hat:(1)
Bekannte Titel
1993: Almrausch
1994: Der dritte Mann
1996: Mit den Wolken zieh’n
Diskografie
1993: Almrausch und Edelweiß (mit den Hirtenfeldern)
Diese Leistungen zu schmälern liegt mir fern,(1) und ich freue mich für Tomy(2), das er einen WIKIPEDIA-Eintrag hat. Immer eine gute Sache. Aber KANN ES SEIN, daß die Vollpfosten bei WIKIPEDIAdiesen Eintrag zwar verfasst, jedoch selbst noch nie gelesen haben?
Bis dato habe ich 118 Einzeltracks, viele Remixe, so einige Alben und EPs produziert(3) (*schulterklopf*), Musik für Werbung und meine DJ-Tätigkeit lasse ich mal außen vor. Auch mein äußeres Geschlechtsteil ist nicht so schlecht.(1)
Das Schlimme an der ganzen Sache jedoch ist: Befindet mich irgendein Vollidiot(1) von WIKIPEDIA irgendwann mal tatsächlich für ‘wichtig’, dann KANN ICH NOCH NICHT MAL DIE LÖSCHUNG DES ARTIKELS VERLANGEN! Was ich dann nämlich gerne tun würde. Aus Prinzip. Weil die mich nicht mal mehr an meinem Arsch lecken können.(1)
Zu diesem Ergebnis kam eine Fachanhörung zur verfassungsrechtlichen Bewertung von Hartz IV am 13.06.2008, organisiert durch die Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag. Dies ist nachzulesen in der Presseerklärung von Katja Kipping. Im Einzelnen wurde auf der Fachanhörung festgestellt:
1. Leistungshöhe und Leistungsrecht Anders als breite Teile der Öffentlichkeit sieht die herrschende Rechtsauffassung die Höhe der Regelleistung für Erwachsene als verfassungsgemäß an.
Allerdings erscheint erstens die unzureichende Gewährung von Sonderbedarfen als verfassungsrechtlich bedenklich, weil dadurch eine mangelnde Bedarfsdeckung zu konstatieren ist. Zweitens sind Kürzungen von Leistungen infolge von Sanktionen verfassungsrechtlich bedenklich, weil daraus eine Unterdeckung des Existenzminimums folgt.
Die derzeitige Höhe der Leistungen für Kinder und Jugendliche ist verfassungsrechtlich ebenfalls sehr bedenklich. Die normative Ableitung dieser Regelleistung von den Erwachsenenbedarfen (80 bzw. 60 Prozent vom Erwachsenenbedarf) ist weder inhaltlich aussagekräftig begründet noch rational nachvollziehbar.
2. “Fordern” und Sanktionieren Prinzipiell gehört das gesamte Sanktionsregime von Hartz IV auf den verfassungsrechtlichen und politischen Prüfstand. Die Absenkung der Leistungen bei geringstem “Fehlverhalten” bis hin zur völkerrechtswidrigen Arbeitserzwingung und die totale Absenkung der Leistung auf Null widersprechen dem Menschenwürdegrundsatz, dem Sozialstaatsgebot und dem rechtsstaatlichen Prinzip der Verhältnismäßigkeit.
Vor dem Hintergrund der politisch vorgegebenen Sparzwänge und der von der herrschenden Politik inszenierten Missbrauchsdebatten öffnet das verfassungsrechtlich bedenkliche Sanktionsregime Missbrauch und Willkür durch die Ämter Tür und Tor. Das zeigt auch die hohe Zahl der erfolgreich angefochtenen Sanktionen (bis zu 40 Prozent). Zudem unterwandern die faktisch fehlenden Zumutbarkeitskriterien in Kombination mit dem Sanktionsregime arbeitsmarktpolitische und arbeitsrechtliche Regulierungen (z.B. Erosion des Lohngefüges).
Die grundgesetzlich geschützte Vertragsautonomie wird durch die sanktionsbewehrte Erzwingung von Eingliederungsvereinbarungen ausgehebelt. Auch wenn diese Erzwingung nach einem aktuellen. Referentenentwurf zur Änderung des SGB II aufgehoben werden soll, verbleibt das Problem: Die Eingliederung wird dann bei einer abgelehnten Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt erzwungen. Die verfassungsrechtlichen Folgen dieser möglichen Praxis müssen noch bestimmt werden.
3. Bedarfsgemeinschaften Die Anrechnung von Einkommen und Vermögen und die Gewährung von Leistungen im Rahmen der Bedarfsgemeinschaft sind in vielen Einzelkonstellationen verfassungsrechtlich höchst bedenklich bis verfassungswidrig. Dazu gehören z. B. die Konstruktion eines „fiktiven Hilfebeziehers“, d. h. der Eingriff in das Persönlichkeitsrecht (Art 2 GG) einer genügend verdienenden Person, die durch die derzeitige Konstruktion der Bedarfsgemeinschaft faktisch zum Bedürftigen gemacht wird. Ebenso gehören dazu die Statuierungen von Unterhaltsverpflichtungen, die das Bürgerliche Gesetzbuch und das Familienrecht nicht kennen (z. B. bei eheähnlichen Lebensgemeinschaften inkl. Beweislastumkehr und Stiefkindern). Auch die Einbeziehung bedürftiger, unverheirateter junger Menschen unter 25 Jahre in die Bedarfsgemeinschaft der Eltern inkl. der “Stallpflicht” ist aus verfassungsrechtlicher Sicht höchst bedenklich.
Als erste Konsequenz der Anhörung wurde durch die Fraktion der Antrag auf Aufhebung der Stiefkinderregelung eingereicht. In weiteren Anträgen werden die Ergebnisse der Expertise und der Anhörung aufgenommen.
Fazit Die Fraktion DIE LINKE. hat bereits in mehreren Gesetzentwürfen, Anträgen und anderen parlamentarischen Initiativen sowohl das Hartz IV-Armuts- und Ausgrenzungs-Gesetz als auch die konkrete Praxis bei den Trägern der Grundsicherung für Arbeitsuchende kritisiert. Unsere Kritik an Hartz IV lässt sich verfassungsrechtlich untersetzen. Auch daher gilt also: Hartz IV muss weg. Eine repressionsfreie soziale Grundsicherung muss her. Im Grundgesetz muss darüber hinaus die soziale Absicherung der Menschen als soziales Grundrecht normativ verankert und geschützt werden. Das ist die Voraussetzung einer funktionierenden sozialen Demokratie.
Ich auch schon ein, zwei Mal in meinem Leben … jemandem den Schädel gebrochen habe ich da nicht. Nichtmal in der Bahn geraucht. Es gibt nicht viele (eher gar keine) Dinge, die ich mir ‘dicht’ aber nicht nüchtern erlaube. Mir fallen zumindest keine ein.
Mit äußerster Brutalität hatten die Angeklagten Bruno N. (76) am 20. Dezember im U-Bahnhof Arabellapark in München zusammengeschlagen - vor laufender Überwachungskamera. Das Verbrechen, das als versuchter Mord angeklagt ist, hatte die Wellen der Emotionen hoch schlagen lassen. Vor allem Spyridon empörte, der Anlauf nahm, um wie beim Elfmeter gegen den Kopf des Bewusstlosen zu treten.
Klar, wenn man das liest, ist der erste Gedanke sicher nicht von großem Erbarmen begleitet. Ich habe das Überwachungsvideo gesehen, und was die beiden Jungs da gemacht haben, ist wirklich allerhärteste Brutalität und keine Achtung vor dem Leben. Dem 18-jährigen Halbgriechen (der Schädelbrecher) drohen nach Jugendstrafrecht max. 10 Jahre, dem 20-jährigen Halbtürken max. lebenslange Haft (beide wegen versuchten Mordes). Lebenslang, das ist schon ‘ne Hausnummer. Da keimt in mir die Frage auf:
Was soll eine lebenslange Haft bewirken? Oder auch ‘nur’ 10 Jahre? Resozialisierung? Sehr witzig. Ich vermute mal, wer so lange absitzt, ist hinterher ein grösserer Verbrecher als vorher. Verbrechen, die man nicht kennt, lernt man im Knast kennen; das weiß jedes Kind.
Die viel interessanteren und mir wichtig erscheinenden Fragen sind doch: Was treibt zwei sehr junge Männer dazu, so auszuticken? Woher kommt die Bereitschaft zu so einer Tat? Wieso nimmt jemand Anlauf, um jemandem mit voller Wucht den Schädel wegzutreten? Ein Schädel ist ein sehr massives Knochengebilde, um den zu brechen bedarf es sehr großer Wucht. Wieso kann eine Aufforderung eines alten Mannes, nicht in der Bahn zu rauchen, soviel Aggression, blanken Hass (und vielleicht sogar die Absicht zu töten) erzeugen?
Wie geht sowas?
Update
Heute (25.05.) bei Spiegel Online entdeckt:
Schließlich habe der 21-jährige Serkan A. ihm das Handy weggenommen, einen Freund angerufen und gesagt: “Willst du zuhören, wie ich einen Deutschen umbringe?” Serkan A. sei auf ihn losgegangen, habe ihn mit Anlauf getreten und bespuckt. “Da bin ich abgehauen”, sagte der Zivildienstleistende. Der angerufene Freund von Serkan A. hatte die Drohung bestätigt.
Urlaubszeit! Leider entsprechen die gebuchten Reisen oft nicht den Erwartungen der Urlauber. Wenn die im Katalog gemachten Versprechungen vom Reiseveranstalter nicht eingehalten werden, besteht die Möglichkeit den Reisepreis zu mindern. Viele Urlauber überschätzen allerdings die von den Gerichten zugesprochenen Minderungssätze. Diese liegen meistens zwischen ein und zehn Prozent des Reisepreises, nur selten geht es deutlich darüber hinaus. Wie hoch die Erstattung im Falle eines Falles sein kann und ob ein Streit sich lohnt, lässt sich jetzt leicht mit dem ARAG Reisekostenminderungsrechner nach der Frankfurter Tabelle in Erfahrung bringen.
Ich war noch nie ein Pauschalbucher. Mehr so die Sorte ‘Rucksacktourist’. Auch die nahtlose, kaum spürbare Integration in ortstypische Gepflogenheiten liegt mir sehr. Ich will keine Deutschen sehen, kein deutsches Essen (bis auf Brot), keine deutsche Sprache hören. Aber abgesehen von alledem: Ich mache ja sowieso so gut wie nie Urlaub.
So wisst ihr auch mal, was ich (unter Anderem) in meinem Vorleben mal gemacht habe. Familienunternehmen. Das war die ALLERLETZE Drecksarbeit, den ganzen Tag auf irgendwelchen Autobahnbrücken, in Klärbecken oder Tunnels stehen und mit 2.000 bar Druck (= 50 kg Gegendruck) in den Händen herumhantieren. Ständig flog einem Strahlgut, kleine (und große) Steinchen und Scheiße um und in die Ohren. Hochdruck nicht nur mit Wasser- oder Sandstrahlen sondern auch noch durch den Alten im Nacken, also Termindruck ohne Ende.
Hier seht ihr meine Athletenbeine ( ) auf der bis 90° C aufgeheizten Stahlplatte der seinerzeit sanierten Autobahnbrücke in Köln-Rodenkirchen, mitten im Hochsommer:
Die Stahlplatte wurde kugelgestrahlt und dann mit einer Art Grundierung beschichtet, um dann später mit neuem Asphalt versehen zu werden. Die komplette Fläche musste sehr akurat per Hand mit einer Malerrolle und der Pampe beschichtet werden. Im Nacken hatte ich zu dem Zeitpunkt 2 Menschen: Den Bauleiter der STRABAG (der mich irgendwann der Baustelle verwies, weil ich ihn beleidigt hatte) und damit auch den Alten, denn das war ein Großauftrag über 250.000 DM. Später hat der Alte (Vogelmann) dann selbst über den geschimpft und ich irgendwann gekündigt.
Das Unternehmen wurde vor ein paar Jahren verkauft. Mein Bruder ist dort auch vor dem Verkauf der Bude als Geschäftsführer ausgetreten (Dirk Vogelmann).
In der Talk-Show von Anne Will wies Oskar Lafontaine, der sich heftigen Angriffen wegen seiner Zusammenarbeit mit Gegor Gysi als angeblichem Zuträger der Stasi ausgesetzt sah, darauf hin, dass es die Kanzlerin Merkel selbst sei, die eine Aktivistin des DDR-Systems gewesen sei.
Informationen, die in den Archiven vergraben waren und die nach der Wende in der großen Vernichtungsaktion nicht untergegangen waren, sind Vielen schon seit Jahren bekannt. Ihre Veröffentlichung ist aber nicht opportun. Offenbar gefällt es maßgebenden Leuten in den Redaktionen und Verlagen oder denen, die Macht über sie haben, Frau Merkel vor allen Angriffen zu schützen. Ob diese Leute selbst wissen, über wen sie da die Hand halten?
Link dazu (und Quelle). Bitte unbedingt anschauen und selbst ein Bild machen.