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getFrisky! Essen | 31. Januar 2009 | Ticket-Vorverkauf
Ich beginne diesen Eintrag 2 Tage, 15 Stunden und 17 Minuten vor der Deutschlandpremiere der getFrisky! Germany in Lübeck. Und ich möchte nur kurz ein paar Worte dazu verlieren.
Wir - alle teilnehmenden DJs, Faisal und Kai vom Rider’s in Lübeck - haben bisher VIEL Herzblut und Arbeit in die Realisation des Events gesteckt, um (dauerhaft) frisky Vibes nach Deutschland zu bringen. Mehr als wir alle dafür getan haben, kann man nicht tun. Alle freuen sich wahnsinnig auf Samstag, ich natürlich auch.
Ich bin mächtig stolz auf unsere DJ Crew, bestehend aus Hyline, Tom Beltor, Marcooz und Bjorn Rohde. Alles liebe Jungs, die einfach gern für euch spielen und Spaß haben wollen. Danken möchte ich auch allen friskyFans, die uns geholfen haben. Besonderer Dank geht an Durango, der auch viel geholfen hat und sicher 2009 auch mit zur Crew gehören wird. Er wusste das noch nicht, aber jetzt bestimmt. Ausserdem danke ich FrauLehmann besonders, weil sie 1. den Irren an ihrer Seite aushält und ihm 2. auch noch hilft. Und glaubt mir: Das ist mehr als alle anderen da oben zusammen leisten müssen … Ausserdem wird SuperSiggi den Superkameramann und Personentransportchef machen, herzlichsten Dank jetzt schon auch dafür.
Ich drücke meine Vorfreude gern nüchtern aus, aber wartet mal ab. Das hat in Lübeck ein vorläufiges Ende.
Ich freue mich über jeden, der kommen kann, und weiß, das sich GANZ VIELE aus den letzten Winkeln Deutschlands, aber auch ganz Europa (sogar USA) - zumindest - angekündigt haben. Wenn alle kommen, die kommen wollen, muss das Rider’s kurzfristig - sagen wir mal innerhalb einer halben Stunde - anbauen.
Ich weiß, das alle DJs für euch ihr Bestes geben und über sich hinauswachsen werden. Und Shyce, ich kann das alles kaum erwarten.
In diesem Sinne, euer Vogelbert.
P.S.:Winkelsen? Herr Lobo? Ihr seid ja wohl dabei, oder wie hab’ ich das?
P.P.S.: Der Zug rollt. 2009 wird es getFrisky! Events in ganz Deutschland geben. Details hierzu in Kürze!
Also Freunde, ich bin zurück,(1) und daß Erste, was ich tun möchte:
Herzlichsten Dank an Sascha Lobo für seine Gastfreundschaft(2) … ebenso herzlichsten Dank an Sven Weimann (Durango) und Tom Beltor (beide friskyDJs) für die gute Zeit, die wir zusammen in Berlin hatten. Es schreit nach Wiederholung, die aber sowieso am 9. August stattfindet.
Bei der Masse an Menschen war es nicht nur nahezu unmöglich, nahe an das Geschehen heran zu kommen, es sei denn, man war gewillt, körperliche Schäden in Kauf zu nehmen (was ich nicht war). Das Ganze erinnerte mich an die Beatles (oder Elvis) in den 60-ern, als reihenweise Menschen in Ohnmacht fielen, wenn die irgendwo auftraten.(3)
Ohne weitere große Umschweife, hier der vMovie zum Geschehen. Anmerkung: Ich konnte nicht so, wie ich ursprünglich wollte. Warum, das seht ihr, wenn ihr den vMovie schaut:
Der Mann ist ein reiner Popstar. Wenn einer, dann er. Obama hat selbst in den USA noch nie vor 250.000 Menschen gesprochen, noch nicht einmal vor mehr als 100.000. Wenn man das (fast) hautnah miterlebt, dann wird der Unterschied zwischen einem Bildschirm und ‘live’ schon sehr deutlich (ähnlich wie bei mir und meinen Sendungen auf friskyRadio, obgleich ich sicher nicht mit Obama zu vergleichen bin). Obama elektrisiert, fesselt und emotionalisiert die Massen. Seine Aura ist unbeschreiblich, er ist der ‘Freund der Menschen’. Man nimmt die Inszenierung zwar wahr, aber irgendwie passt es trotzdem. Oder genau deshalb, ich weiss es nicht genau zu beschreiben.
Es hat mich schlicht ergriffen, als ich mir bewusst machte, daß ein US-Senator aus Illinois - der noch kein US-Präsident ist - eine private Veranstaltung an der Berliner Siegessäule abhält, die derartige Ausmaße annimmt. Das ist schon abgefahren.
Die Rede, vom Inhalt her, war fast nebensächlich, obgleich sehr gut. Man kann, wenn man will, Vieles daran kritisch betrachten (Thomas), muss man aber nicht, es geht nämlich um HOFFNUNG und WECHSEL, und da bin ich doch erstmal prinzipiell dabei; kaum etwas brauchen wir ALLE mehr.
Ich mag die positiven Vibes, die Obama weckt und verbreitet. Etwas, was auf der Welt defintiv fehlt … dieses Gefühl, dieser Antriebsmotor, der Menschen bewegt. Ich finde das gut, damit rennt Barack bei mir offene Türen ein.
Ich möchte mir gerne einbilden, daß er DER RICHTIGE ist, genau der Richtige zum Richtigen Zeitpunkt. Möge man das kritisch betrachten, soviel man möchte … mich juckt erstmal nur der positive Effekt. Und ich erinnere nur: Obama predigt keine Gewalt, keine heile Welt, keine radikalen Schritte.
Cool down people. Man gehe nicht fehl und vergleiche das Eine mit dem Anderen. Lasst uns alle ein wenig in dem Gefühl verweilen und Hoffnung haben. Sie stirbt zuletzt.
Auch wenn’s schwer fällt: Auch Bush (beide) war Gottes Wille.
Eisenbahn fahren bei der Hitze suckt big time! (back)
Ein wirklich superbequemes Bett! Ich habe geschlafen wie ein Baby. (back)
Ich lebte zwar zu der Zeit nicht, aber es gibt ja ausreichend Filmmaterial, welches das bezeugt. (back)
Morgen treffe ich Sascha Lobo, Sven (Durango), Tom Beltor und - im Prinzip - halb Deutschland in Berlin zum Obamisieren und einem späteren, mannestypischen Begießungsritual. Ich werde das alles, soweit ich dazu fähig bin und die Akkus halten, filmen und später in Form eines vMovies dem Volke zugänglich machen. Und so.
Hier übrigens (und thematisch leicht verissen) ein Paar sehr aktuelle Bilder. Ich freue mich sehr, gleich um 3:30 wieder aufstehen zu dürfen.
Einer Genehmigung der örtlichen Behörden für eine Obama-Rede am Brandenburger Tor steht offenbar nichts im Wege. “Der Regierende Bürgermeister hat das begrüßt, und wir helfen gerne bei der Umsetzung” …
Ich bekenne: Ich bin ein Obama Fan. Nicht, weil ich ihn für glaubhafter halte als alle anderen Politiker, nein, weil ich seinen Stil mag. Dafür fahre ich nach Berlin,(1) ziehe mir Obama rein und gehe hinterher mit Sascha Lobo - der wo mein Fan ist - einen trinken.
Word.
Die Stadt, die mir eigentlich nicht liegt … oder ich der Stadt nicht. (back)