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getFrisky! Essen | 31. Januar 2009 | Ticket-Vorverkauf
In der Talk-Show von Anne Will wies Oskar Lafontaine, der sich heftigen Angriffen wegen seiner Zusammenarbeit mit Gegor Gysi als angeblichem Zuträger der Stasi ausgesetzt sah, darauf hin, dass es die Kanzlerin Merkel selbst sei, die eine Aktivistin des DDR-Systems gewesen sei.
Informationen, die in den Archiven vergraben waren und die nach der Wende in der großen Vernichtungsaktion nicht untergegangen waren, sind Vielen schon seit Jahren bekannt. Ihre Veröffentlichung ist aber nicht opportun. Offenbar gefällt es maßgebenden Leuten in den Redaktionen und Verlagen oder denen, die Macht über sie haben, Frau Merkel vor allen Angriffen zu schützen. Ob diese Leute selbst wissen, über wen sie da die Hand halten?
Link dazu (und Quelle). Bitte unbedingt anschauen und selbst ein Bild machen.
Die Redakteure stiessen dabei auf ein Foto, dass eine junge Frau, die sich um 1980 in dieser Zeit dem Grundstück der Familie Havemann in Grünheide bei Berlin näherte: Auf dem Foto soll ANGELA MERKEL zu sehen sein, die sich dem Grundstück Havemann in der Zeit der Observation und der Isolation von Havemann näherte.
Das vom WDR gefundene Merkel.Bild durfte nicht gesendet werden, weil Angela Merkel die Ausstrahlung des Fotos im WDR Film untersagt hatte.
Besonders spannend dürfte jetzt die Debatte um den PDS Abgeordneten Gregor Gysi werden.Viele Deutsche Medien sowie der CDU Generalsekretär Ronald Pofalla, fordern den Bundestags-Fraktionschefs Gregor Gysi auf, seine DDR-Vergangenheit nicht unter den Teppich zu kehren. Wir können gespannt sein, ob der Generalsekretär dies auch von seiner Chefin der Kanzlerin Angela Merkel verlangt.
Fatal in diesem Zusammenhang dürfte die Rolle des Boulevardblattes “Bild”sein. Hat man sich gerade richtig gut darauf eingeschossen Gregor Gysi seine Stasi Vergangenheit vorzuwerfen, muss “Bild”sich nun auf seine so geliebte Kanzlerin fokussieren, wenn man nicht mit zweierlei Maß messen will. Eine mit Stasi Vorwürfen belastete Kanzlerin dürfte allemal schwerer wiegen als ein Bundestags-Fraktionschef.
… und wer interessiert sich für die Belange der ‘kleinen’ Künstler? Als mehr als 3.000 Menschen (SAVEMUSIC) etwas gefordert hat, hat das die Frau Merkel seinerzeit nicht interessiert.
Rund 200 prominente Künstler hatten in einem offenen Brief besseren Schutz ihrer Werke gefordert. Im Internet würden millionenfach Musiktitel, Filme und Hörbücher illegal angeboten. In ihrem Schreiben appellierten sie an Kanzlerin Merkel, den Schutz kultureller Produkte in der digitalen Welt zur “Chefsache” zu machen. Unterzeichnet wurde der Brief unter anderen von Herbert Grönemeyer, Tokio Hotel, Thomas Quasthoff, Til Schweiger und Bernd Eichinger.
Einige davon haben IMMER und zu ALLEM eine MEINUNG, einige sind bekannt dafür, eigentlich gar keine zu haben.