No place like home. mail me! Feed

 

Fine, fresh and vital.

 


Home

Welcome

This is the official website of the musician, sound engineer, DJ, composer & producer for film & media Ingo Vogelmann. No MySpace, Fuckbook or whatever ... this is a real real deal.

You heard Ingo's own music somewhere or as a DJ live or on the radio and loved it? You should subscribe to the vogelmann Gigs Feed by either ... subscribe in a reader or subscribe to vogelmann Gigs by Email to never miss a gig!

Below this welcome message and the (very important) ads you find Ingo's (multilangual) Blog posts. Also explore the internal pages and (masses of) good stuff in the sidebars to the right and have a nice stay!

getFrisky! Essen | 31. Januar 2009 | Ticket-Vorverkauf

Monday, June 30, 2008 by Ingo

Knapp daneben

… ist auch vorbei: “Angstkampagne” Obama wehrt sich - n-tv.de

Jüngste Umfragen haben ergeben, dass etwa zehn Prozent der Amerikaner glauben, dass Obama ein Muslim ist.

Ich sag mal nichts weiter dazu … That's Stupid!

Saturday, April 26, 2008 by Ingo

Erdrutschsieg (mit 10 Punkten vorne …)

Hillary Clinton ist zurück - DIE WELT - WELT ONLINE


Creative Commons License photo credit: Xosé Castro

In Pennsylvania gelingt der Gattin des ehemaligen Präsidenten ein Erdrutschsieg auf dem Land - Kampagne hat Barack Obamas Image beschädigt

Manchmal frage ich mich wirklich, wozu Journalisten Journalismus studieren müssen, um sich Journalisten zu nennen. Ich kann auf Anhieb 20 Blogger nennen, die so einen Bullshit-Artikel niemals schreiben würden. Und die haben alle nicht studiert, zumindest keinen Journalismus.

Sunday, March 16, 2008 by Jakob

Scheußliche Fratze

Welt.de - China zeigt in Tibet sein wahres Gesicht

Mit brutaler Gewalt versucht die chinesische Regierung den Unruhen in Tibet Herr zu werden. Selbst vor Frauen und Kindern macht das Militär keinen Halt. Mit allen Mitteln setzen sie den verordneten “Volkskrieg gegen den Separatismus” durch.

Hat es schon je funktioniert, die Menschen einzusperren? Ist nicht bei jedem Mal der Drang der Menschen nach Freiheit noch größer geworden, statt kleiner? Das bezieht sich nicht nur auf Tibet im Speziellen, sondern auch auf China allgemein. Es macht keinen Sinn, die Bevölkerung in ihrer Informationsfreiheit zu beschneiden. Wenn außen noch andere Nationen existieren, in denen Menschen leben, die andere Informationen erhalten, wird über kurz oder lang auch die chinesische Bevölkerung von gewissen Dingen erfahren.
Wenn man wirklich Menschen auf seine Seite holen will, muss man ihnen die Entscheidungsfreiheit lassen. Dann hat man sich WIRKLICH auf seiner Seite, nicht nur gezwungenermaßen. Wenn die Argumente überzeugend und die Zeit reif ist, werden die Menschen schon die “richtige” Entscheidung treffen.

Zhang, der mit der Ministerriege Samstag früh die Truppen inspizierte, berief kurz danach eine Krisenkonferenz ein. Die Teilnehmer forderten zum „Volkskrieg gegen Separatisten“ auf und zur konzertierten Propagandakampagne, bei der die „Untaten der feindlichen Kräfte kritisiert und die scheußliche Fratze der Dalai-Clique entlarvt“ werden soll.

Außerdem - wer hat hier eigentlich die scheußliche Fratze? Erinnert mich, auch wenn man es viel zu oft hört, alles so stark an “1984″, dass es schon gar nicht mehr geht… :-|

Tuesday, March 11, 2008 by Ingo

Wir alle sind Berlin

Wir alle sind Berlin

Geht dieser Blödsinn schon wieder los … ich bin und bleibe ausschließlich Ingo Vogelmann. Basta.


Creative Commons License photo credit: extranoise

Monday, January 28, 2008 by Ingo

Chronische Ignoranz hilft nicht

Ein Kommentar zu den Landtagswahlen 2008 in Hessen und Niedersachsen, und ein Ausblick in die Zukunft

Wie die Waschlappen persönlich präsentieren sich CDU-Vertreter nach der Megaschlappe in Hessen. Von “einer Hetzkampagne mit Wirkung gegen Roland Koch” ist die Rede, anstatt der Wirklichkeit gegenüber zu treten: Von mit dreckigem Gedankengut erfüllten Machthabern möchten Menschen weder in Deutschland noch sonstwo auf der Welt regiert werden. Herr Koch, das kommt davon, wenn man geistig und herzlich einfach zu begrenzt ist. Sie können nicht ein ganzes Bundesland für vollkommen blöde halten.

Lustig hingegen auch die Äußerungen der - zugebenerweise - geringfügigen Profiteure der FDP, und der hochgelobten SPD. Beide scheinen auswendig gelernt zu haben:

Mit der LINKEN geht gar nichts.

Das ist korrekt, mit der LINKEN geht tatsächlich gar nichts. Aber nicht, weil andere nichts mit der LINKEN zu tun haben wollen … nein, weil sie müssen. Klartext: Wer glaubt, er bekäme - egal in welchem Bundesland - noch den Hauch einer Mehrheit ohne DIE LINKE hin, der hat sich ganz böse geschnitten. Derzeit ist weder die CDU noch die SPD in Hessen, in welcher gewünschten Buntheit auch immer, mehrheitsfähig, es sei denn, man schluckt die bitter empfundene Pille, DIE LINKE. Okay, nimmt man die FDP tatsächlich beim Wort. Aber selbst der unionstreue FDP-Chef hilft der Union wenig weiter.

Da kann man sich noch so sehr in seiner chronischen Ignoranz ergießen, an der LINKEN kommt man einfach nicht mehr vorbei. Und es ist noch nicht 2009! Nach den Bundestagswahlen bekommt das Wort ‘Koalition’ ganz sicher eine ganz neue Bedeutung.

“Diese Alt-Kommunisten”

DIE LINKE hat soviel mit Alt-Kommunismus zu tun, wie Roland Koch mit Menschenliebe. Ich möchte, als Parteimitglied, der Ehrlichkeit Rechnung tragen, bevor ich weiter Dogmenzerstörung betreibe. Ja, es gibt Zusammenarbeiten zwischen der LINKEN und kommunistisch ausgerichteten Menschen.

Aber bitte: Zusammenarbeit findet hier auf einer entscheidenen Basis statt, nämlich dem berühmten ‘kleinsten gemeinsamem Nenner’! Etwas, was die ‘großen’ Parteien nicht können. In meinem Wahlkreis sagt man klar “sicher würden wir gern auf die eine oder andere Unterstützung verzichten können, aber hier hilft man uns in Punkten, die wir gemeinsam als förderungswürdig ansehen”. Für mich ist das zunächst mal völlig akzeptabel.

Was bei DER LINKEN wirklich passiert

… zumindest aus meiner bisherigen Erfahrung.

Wer einmal, wie ich jeden Mittwoch, im Wahlkreisbüro sitzt und dort seinen Beitrag leistet, der weiß, was Menschenschicksale sind. Vor Allem weiss er, was ARMUT ist, denn davon sieht man dann ganz unverblümt jede Menge. Ganz ehrlich: Bei manchen Menschen, die mir da begegnen, muss ich manchmal mit ganz viel Anlauf den Kloß herunterschlucken, der mir im Hals steckt, und ich musste auch schon einmal ganz unauffällig zur Toilette verschwinden, um mir ein Tränchen rauszudrücken.

Ein Wahlkreisbüro ist der absolut direkte Kontakt zu den Menschen. Im Falle meines Wahlkreisbüros reden wir hier von dem Dortmunder Norden, ein sehr ‘brisanter’ Bereich mit viel ‘Migrationshintergrund’, Arbeitslosigkeit, Hoffnungs- und Glücklosigkeit. Hartz IV steht als Thema im Vordergrund. In meinem Büro gibt es regelmässig das ‘Arbeitslosenfrühstück’, damit niemand hungern muss. Jeder wird herzlich, liebevoll und WÜRDIG behandelt. Bedürftige sind aus dem Herzen dankbar und helfen jederzeit sofort mit, wenn es um’s ‘Anpacken’ irgendwelcher Dinge geht. Um genau zu sein: Die Menschen sind froh, wenn sie zu etwas Nutze sind und wenigstens das Gefühl haben, anerkannt und gebraucht zu werden. Ich gebe dieses Gefühl sehr gerne, denn es entspricht meiner tiefsten Überzeugung, daß jeder Mensch gleich liebenswert ist.

Ich genieße die Freundschaften, die ich dort bisher schließen durfte, und ich genieße es auch, nur als ‘der Ingo’ gesehen zu werden, völlig egal, welches Leben ich sonst noch so lebe. Im Übrigen interessiert das da sowieso niemanden, es sei denn, es geht um Veranstaltungen, bei denen man jemanden für die Technik oder das musikalische Programm braucht. Auch meine Designerqualitäten sind für manche Projekte gern gesehen. :) Aber, um den Eindruck abzurunden: Ich bin dort der Ingo, der den Vogelmann wie einen Hut an der Garderobe abgibt. Und gleich eine Sekunde später kommt ein obdachloser Mitmensch auf mich zu, lächelt mich mit großem Funkeln in den Augen an und sagt laut: “INGO! Wie schön, daß du da bist!”

Wer so etwas noch nicht erlebt hat, der möge schlicht den Mund halten. In aller Deutlichkeit. Da kann Herr Koch noch so viele Drucksachen an Türklinken der Bürger hängen: Mit derart bedürftigen Menschen gibt der sich - und viele andere - nicht ab. Und deshalb hat er auch keine Ahnung davon. Und SO verliert man auch in Zukunft mehr und mehr Wahlen.

Hoffnung

Die Ergebnisse von heute sprechen eine deutliche Sprache, die wirklich großen Gewinner dieser Wahlen sind die Menschen, von denen ich gerade oben sprach. Und damit natürlich auch DIE LINKE. Aus dem Stand mal eben in die Parlamente eingezogen, daß darf man mal betonen. Und das können die Medien auch gerne bewusst versuchen zu unterdrücken. An der Wahrheit ändert das rein gar nichts: Wähler sind nicht völlig verblödet und wissen genau, wen sie zu wählen haben.

Ich arbeite weiter dafür, daß die Menschen mehr und mehr Funkeln in den Augen haben, daß es irgendwann ein bedingungsloses Grundeinkommen gibt, daß Menschen in Würde leben können, daß jeder einen freien Zugang zu Bildung hat, daß kriegerische Handlungen der Geschichte angehören und das jeder Mensch das erfährt, was sich jeder Mensch am allermeisten wünscht: Geachtet, anerkannt und geliebt zu werden, für das, was er ist.

Abschließend gratuliere ich den Kollegen in Hessen und Niedersachsen für ein grandioses Ergebnis! Hamburg will follow, wer möchte das noch bezweifeln?

Zum Schluß noch eine exzellente Rede aus dem Bundestag, über die ich - besonders am Anfang der Rede - laut lachen musste:

www.ingovogelmann.co…

Wednesday, August 22, 2007 by Ingo

PRESSEMITTEILUNG

Peacebiker Tour 2007: Ein Musiker unterwegs für die Menschenrechte

Der Essener Produzent und Komponist Ingo Vogelmann unterstützt Amnesty International mit einer Radtour von der Ruhr bis zur Rheinquelle in der Schweiz

Mülheim an der Ruhr, 22. August 2007. Der Essener Musikproduzent und Komponist Ingo Vogelmann wird am 1. September eine ungewöhnliche Kunst- und Menschenrechtsaktion starten. Der 34-jährige wird mit einem Mountainbike von der Ruhr bis zur Rheinquelle in der Schweiz fahren und anschließend seine Erlebnisse musikalisch verarbeiten. Mit der 1.000 km langen Radtour bis hoch in die Alpen will Vogelmann gleichzeitig die Arbeit von Amnesty International unterstützen. Dabei hat er sich vorgenommen, mindestens 10.000 Euro in Spenden für Projekte der Menschenrechtsorganisation zu sammeln.

Die «PeacebikerTour 2007» wird in Witten im Ruhrgebiet starten, der Ruhr bis zur Mündung in den Rhein in Duisburg folgen und von dort aus den gesamten Fluss bis zu dessen Quelle, dem «Lai da Tuma» (Tomasee), auf 2.344 Metern Höhe hinauffahren. Für die Strecke hat Vogelmann insgesamt zehn Tage in Abschnitten von je ca. 80 bis 100 km eingeplant. Übernachten wird er unter freiem Himmel oder höchstens in einem Einmannzelt. Als überzeugter Vegetarier will der Musiker darauf aufmerksam machen, dass man durchaus sportliche Hochleistungen mit fleischloser Ernährung erzielen kann.

Mit der abenteuerlichen Aktion unterstützt Vogelmann die Kampagne «Amnesty in Bewegung». Dabei nehmen Hobbysportler aus ganz Deutschland an Sportveranstaltungen teil und bitten andere, z.B. Familie, Freunde, Arbeitskollegen oder Unternehmen, sie für jeden gelaufenen Kilometer oder geschossenes Tor mit einer Spende an Amnesty International zu sponsern. Die eingesammelte Spendensumme kann laufend über die Website der Kampagne www.amnesty-in-beweg… verfolgt werden.

«In diesem Projekt kann ich meine Musik und meine sportliche Leidenschaft mit einem guten Zweck verbinden», sagt der zweifache Familienvater. «Mit einer Spende von 45 Euro, also etwa fünf Cent pro Kilometer, kann Amnesty schon einen Arztbesuch zum Beispiel bei einem Folteropfer in einem türkischen Gefängnis finanzieren.» Dank eines UMTS-Mobiltelefons wird Vogelmann über seine Reise mehrfach täglich in Wort und Bild via Internet berichten. Dafür hat er unter der Adresse Peacebiker.blogspot.com einen Blog eingerichtet. Die Eindrücke seiner Reise will Vogelmann später in Verbindung mit dem visuellem Material musikalisch an seine Fans und Freunde weitergeben.

Für Interviews und Fotos steht Ingo Vogelmann vor und während der Reise gerne zur Verfügung.

Voraussichtliche Reiseroute: 1.9. Witten/Ruhr, Kemnader See bis Duisburg - Hochemmerich, Ruhrmündung » 2.9. Duisburg - Hochemmerich, Ruhrmündung bis Köln - Rodenkirchen » 3.9. Köln - Rodenkirchen bis Neuwied / Block » 4.9. Neuwied / Block bis Kempten am Rhein » 5.9. Kempten am Rhein bis Rheindürkheim » 6.9. Rheindürkheim bis Rülzheim » 7.9. Rülzheim bis La Wantzenau (Frankreich) » 8.9. La Wantzenau bis Petit Landau (Frankreich) » 9.9. Petit Landau bis zum Sempachersee, Schenkon (Schweiz) » 10.9.Schenkon bis zum Lai da Tuma (Tomasee), Tschamut / Sedrun

Pressekontakt, IV Management:

L2MM (L2 Music Ltd.)

Bjoern Buettner > Email: bb(at)l2music.net > Telefon: +49 (0)163 693 04 01

Internet:

www.ingovogelmann.co…

peacebiker.blogspot….

Hier die Pressemitteilung als PDF: www.ingovogelmann.co…

Friday, December 1, 2006 by Ingo

Bezahlt Künstler statt Anwälte

parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.wirhabenbezahlt.de/”>Ich zitiere:


Bezahlt Künstler statt Anwälte!

Eure Dachorganisationen und Verbände schaffen es gemeinsam, eure besten Kunden zu kriminalisieren und anzuzeigen. Wenn es um gemeinsame Aktionen gegen Musikfans geht, zieht ihr alle an einem Strang. Ihr leistet euch Kampagnen, Anzeigen und Abmahnanwälte gegen uns, und die bezahlt ihr mit dem Geld, das wir euch geben.

Dafür haben wir nicht für CDs, Medien und Soundfiles bezahlt. Sondern dafür, dass etwas davon bei den Künstlern ankommt. Ihr versucht uns ein schlechtes Gewissen über arme Künstler zu machen, aber eure Gewinne reicht ihr lieber an die Anwaltskanzleien weiter als an die Musiker. Wir haben bezahlt - aber nicht dafür!

Ein wenig Hintergrund:

In Deutschland hat die Industrie bislang über 7.500 Anzeigen gegen Filesharer gestartet, dabei alleine 3.500 in einer Großaktion gegen eDonkey-Nutzer. Weitere 40.000 Klagen wurden gegen Spiele- und Musiktauscher eingereicht. In den USA sind bereits 20.000 Tauscher angezeigt worden. Den Datentausch macht die Industrie für angebliche Gewinneinbrüche verantwortlich.

Währenddessen zeigen Studien, dass Kopien und Tauschbörsen mitnichten Einfluß auf das Kaufverhalten der Musikfans haben. Die Kriminalisierung ist nicht nur nutzlos, sie schneidet Künstlern und Verbänden ins eigene Fleisch.

Aber seht selbst. Sehr gute Aktion!

Friday, May 26, 2006 by Ingo

Einloese-Schwierigkeiten bei PayPal-Gutscheinen

Hallo,

vor einigen Tagen haben wir Ihnen mitgeteilt, dass es Probleme mit der Einloesung Ihres PayPal-Gutscheins gibt, den wir Ihnen letzte Woche geschickt haben.

Leider konnte der Fehler, der zu den Problemen gefuehrt hat, noch nicht zuverlaessig behoben werden. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, die Gutscheinkampagne zu einem spaeteren Zeitpunkt zu wiederholen.

Wir bitten um Ihr Verstaendnis und entschuldigen uns nochmals ausdruecklich bei Ihnen.

Ihr eBay-Team

Na gut. Ich will mal nicht so sein.

Friday, May 26, 2006 by Ingo

eDonkey-Razzia

Rechtliche Konsequenzen der eDonkey-Razzia

Nachdem sich der Pulverdampf der PR-Kampagne rund um die Aktion gegen die Nutzer der Tauschbörse eDonkey langsam legt, bleibt die Frage nach den Konsequenzen für die ermittelten User. So fabulieren selbsternannte Experten schon von Schadensersatzforderungen in Höhe von bis zu 40 Millionen Euro gegen einzelne Nutzer. Von diesen US-amerikanischen Verhältnissen mit hohen Schadensersatzsummen und mehrjährigen Gefängnisstrafen ist die deutsche Praxis aber derzeit noch weit entfernt. Fest steht allerdings, dass die in der jüngsten Aktion ermittelten Nutzer sowohl mit straf- als auch mit zivilrechtlichen Konsequenzen rechnen müssen.

Tatsächlich ist bis heute erst ein deutsches Strafurteil bekannt, welches einen privaten Tauschbörsennutzer betraf. Im Mai 2004 wurde ein Auszubildender vom Amtsgericht Cottbus (Az.: 95 DS 1653 JS 15556/04) wegen unerlaubter Vervielfältigung und Verbreitung urheberrechtlich geschützter Werke zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen verurteilt – bei seinem Einkommen insgesamt 400 Euro. Der Mann hatte 272 Musikstücke in der Tauschbörse Kazaa bereitgehalten. In einem außergerichtlichen Vergleich verpflichtete er sich laut IFPI zudem zu einer Zahlung von 8000 Euro Schadensersatz.

Wohl als Reaktion auf die “Strafanzeigen-Maschine” des Schweizer Unternehmens Logistep, die vollautomatisch Urheberrechtsverletzungen registriert und Strafanzeigen formuliert, hat die Staatsanwaltschaft inzwischen Regeln zur Behandlung von Strafanzeigen gegen Tauschbörsennutzer aufgestellt. Danach sollen Verfahren über weniger als 100 geschützte Werke grundsätzlich eingestellt werden. Bei 101 bis 500 Dateien sei “eine Beschuldigtenvernehmung angemessen”; eine Durchsuchung erscheine erst jenseits dieser Zahl verhältnismäßig. In jedem Fall sollen die Staatsanwaltschaften aber weiterhin die IP-Adressen der Beschuldigten ermitteln.

Hieran scheint sich auch bei der aktuellen Aktion die Staatsanwaltschaft gehalten zu haben, da Hausdurchsuchungen tatsächlich nur bei insgesamt 130 Verdächtigen von angeblich 3500 in Deutschland Ermittelten vorgenommen wurden, die mehr als 500 Files in der Tauschbörse angeboten haben sollen. Zumindest diese Gruppe muss nun allerdings mit schwerwiegenden strafrechtlichen Konsequenzen in Form von Geld- oder sogar Bewährungsstrafen rechnen.

Daneben bleiben die von den Rechteinhabern geforderten zivilrechtlichen Ansprüchen. In der Praxis kann von Forderungen in Millionenhöhe bislang keine Rede sein. Vielmehr waren die Rechteinhaber bislang stets bemüht, Schadensersatzprozesse zu meiden und mit den Betroffenen Vergleiche zu schließen. Die dabei von Privatpersonen bislang verlangten Summen schwanken zwischen 100 und 15.000 Euro, stets garniert mit Anwaltsgebühren in ebenfalls meist vierstelliger Höhe. Nach Angaben der IFPI betrug der Durchschnitt des geforderten Schadenersatzes aller Verfahren rund 3000 Euro.

Ein Abweichen von der bisherigen Praxis der Einigung auf Basis eines Vergleichs ist kaum zu erwarten. Denn in einem Prozess müssten die Rechteinhaber vor Gericht nachweisen, wie hoch der durch den einzelnen User verursachte Schaden tatsächlich und konkret zu bemessen ist. Dabei ist nicht nur ungeklärt, welcher realer Wert einer Datei zukommt. Kaum nachzuweisen sein dürfte insbesondere die Anzahl der Uploads, die der einzelne Nutzer zu verantworten hat und die für den Schaden entscheidend wäre. Dennoch werden auch die Konsequenzen der bisherigen Verfahrensweise abseits von Millionenforderungen für die belangten Nutzer schmerzlich genug sein. (Joerg Heidrich) / (pmz/c’t)

Quelle: heise.de

Tuesday, April 4, 2006 by Ingo

Coca-Cola integriert Musik und P2P in neue Kampagne

Atlanta, 04.04.06 / 09:49 International


Coca-Cola integriert Musik und P2P in neue Kampagne


News-Bild 1
Macht den Anfang bei der Kampagne: Ne-Yo

Der Brausehersteller Coca-Cola setzt im Rahmen seiner neuen Imagekampagne wieder verstärkt auf die Zugkraft von Musik und ihren Stars. Dabei soll es exklusive Coke-Tracks kostenlos online geben - die Anleitung zum Filesharing gibt es gleich dazu. Unter dem Slogan “The Coke Side of Life” verschenkt das Unternehmen auf der Website StagesideTV.com demnächst 95-sekündige Audioclips, die von den Nutzern frei weiter verteilt werden können.

Erster Kooperationspartner dieser Aktion ist die Universal-Division Island Def Jam, die Material von R&B-Newcomer Ne-Yo zur Verfügung stellt. Der Sänger ist zudem in einem zwölfminütigen Interview zu sehen, das auf der Coke-Seite zum Download bereit steht. Partner von Coca-Cola bei der Umsetzung dieses Konzepts ist die Firma Jun Group, die auf StagesideTV.com neben einem Link zu einem kommerziellen Angebot für das Ne-Yo-Album “In My Own Words” Soundfile abspielen auch Downloadmöglichkeiten über Clients wie BitTorrent, eDonkey oder Gnutella anbietet.

Weitere Partnerlabels und Künstler sollen demnächst dem Beispiel von Island Def Jam folgen. Im Rahmen des Meisterschaftsfinales zur US-College-Basketball-Liga, das mit einem Musikrahmenprogramm namens “MyCokeFest” garniert war, traten am vergangenen Wochenende bereits Acts wie Chris Brown, Collective Soul, Carie Underwood und The Wreckers (Michelle Branch und Jessica Harp) auf.

www.musikwoche.de - das topaktuelle Businessportal für die komplette Musikbranche

Monday, January 23, 2006 by Ingo

Es geht nach vorn!

[...] Mit seinem politischen Roman „Kar“ hat Pamuk nicht nur ein weltweites positives Echo auf sein schriftstellerisches Schaffen ausgelöst, sondern ungewollt vielen Skeptikern bezüglich eines türkischen EU-Beitritts zusätzliche Nahrung geboten: Eine in sich so zerklüftete und spannungsgeladene Gesellschaft sei in die EU unmöglich integrierbar. Pamuk hat sich dagegen verwahrt, seinen phantasievoll verdichteten Realismus gegen die EU-Beitrittsperspektive auszuspielen und darauf verwiesen, dass sich die Türkei gegenüber dem von ihm beschriebenen gesellschaftlichen Szenario bereits erheblich gewandelt hat: „Wir hatten traditionell ein sehr starres System der politischen Repräsentation. Die Möglichkeit des EU-Beitritts hat alles durchgeschüttelt. In jedem Lager – bei den Linken, den Rechten, den Islamisten, den Kemalisten – hat sich das Schubladendenken erledigt. Bei uns regieren jetzt proeuropäische Islamisten. Die haben irgendwann verstanden, dass man mit proeuropäischer Politik Wahlen gewinnen kann, weil die Wähler sich davon eine Verbesserung ihres Lebens versprechen.“

In einem Interview mit dem Magazin des Zürcher “Tages-Anzeiger” vom 5. Februar 2005 hatte Pamuk zu den Polarisierungstendenzen in der türkischen Gesellschaft Stellung bezogen:

Magazin: Aber ich bin noch nicht ganz fertig. Wie können sich die Türken denn wieder versöhnen?

Pamuk: Es geht nur um eins: Heute verdient ein Türke durchschnittlich 4000 Euro im Jahr, ein Europäer aber neunmal mehr. Diese Erniedrigung muss behoben werden, dann lösen sich die Folgeerscheinungen wie Nationalismus und Fanatismus von alleine. Deshalb brauchen wir den Beitritt. Sehen Sie, unsere Vergangenheit verändert sich mit unserer Gegenwart. Was jetzt passiert, verändert das Gestern. Das eigene Verhältnis zum Land kann mit demjenigen zur eigenen Familie verglichen werden. Man muss damit leben können. Beide sagen: Es sind Gräueltaten geschehen, aber das soll niemand anders wissen.

Magazin: Und Sie reden trotzdem davon. Wollen Sie unbedingt Schwierigkeiten bekommen?
Pamuk: Ja, jeder sollte das tun. Man hat hier 30 000 Kurden umgebracht. Und eine Million Armenier. Und fast niemand traut sich, das zu erwähnen. Also mache ich es. Und dafür hassen sie mich.

Daraufhin betrieben türkische Nationalisten eine Kampagne gegen ihn, in deren Rahmen z. B. Demonstrationen gegen ihn organisiert wurden. Er wurde in der Presse beschimpft und erhielt Morddrohungen. Im Kreis Sütçüler in der Provinz Isparta ordnete ein Landrat an, dass seine Bücher ausgesondert und vernichtet werden sollten. Diese Anordnung konnte jedoch nicht ausgeführt werden, da keine Bücher von Orhan Pamuk auffindbar waren. Auch wurde sie später von vorgesetzter Stelle aufgehoben und der verantwortliche Landrat Mustafa Altınpınar vom Dienst suspendiert.

Von einem Istanbuler Bezirksstaatsanwalt wird Pamuk nun wegen „öffentlicher Herabsetzung des Türkentums“ angeklagt, worauf in der Türkei bis zu fünf Jahre Haft stehen. Der Prozess begann am 16. Dezember 2005, wurde jedoch noch am selben Morgen wegen offener Verfahrensfragen auf Februar 2006 vertagt. Unter anderem Amnesty International und zahlreiche Schriftstellerorganisationen sowie der neue Präsidenten des Deutschen Bundestages Norbert Lammert protestierten gegen den Prozess, der EU-weit aufmerksam beobachtet wird, und der sich möglicherweise auf die EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei auswirken könnte.

Am 22. Januar 2006 wurde das Verfahren eingestellt.

Es geht nach vorn!

(Quelle: wikipedia.de)

Sunday, January 8, 2006 by Ingo

Island tötet wieder Wale

Nach 14 Jahren hat Island im August 2003 den Walfang wieder aufgenommen. Zunächst wurden 36 Minkewale zu “wissenschaftlichen Zwecken” getötet.

Seit dem sollen jährlich 250 Großwale, darunter 100 Minke-, 100 Finn- sowie 50 Seiwale, abgeschossen werden. Allerdings beschloss die isländische Regierung 2004 die Quote auf 25 Tiere zu senken. Ein Erfolg der isländischen Greenpeace Aufklärungs-Kampagne.

Mit insgesamt rund 35.000 getöteten Tieren bis 1989 gehört Island zu den aktivsten Walfangländern der Welt. Aus Protest gegen das beschlossene Walfangverbot trat Island 1992 aus der IWC aus. Im November 2002 traten sie jedoch mit “Vorbehalt“ gegen das Walfangverbot wieder ein.

[... mehr hier ...]

Was können Sie tun?

Schreiben Sie z.B. dem isländischen Botschafter Jón Egill Egilsson und teilen Sie ihm Ihre Meinung mit.

Botschaft von Island
Herrn Botschafter Jón Egill Egilsson
Rauchstrasse 1
10787 Berlin
Tel: +49 (30) 5050-4000
Fax: +49 (30) 5050-4300
mailto:icemb.berlin@utn.stjr.is
E-Mailadresse des Botschafters Jón Egill Egilsson:
mailto:jon.egill.egilsson@utn.stjr.is

Fischereiministerium Island:
Ministry of Fisheries
Skulagata 4150 Reykjavik
Iceland
Tel.:+00 354 - 545 8300
Fax.: +00 354 - 562 1853
E-Mail an den Fischereiminister Ã?rni M. Mathiesen:
mailto:arni.m.mathiesen@sjr.stjr.is

Premierminister David Oddson
Stjórnarrádshúsinu vid Lækjartorg
150 Reykjavik
Iceland
mailto:postur@for.stjr.is

Ich habe das ja schon öfter öffentlich thematisiert, also auf meinen Seiten. Für mich bleibt es das bewusste “Wegsehen” von Helfershelfern, die froh sind, wenn sie Arbeit haben und ihre Familien was zu beißen haben. Die Verbrecher sind die großen Geschäftemacher, die mit Walfleisch handeln - oder anderen Walprodukten. Meinen Informationen nach kann man in den entsprechenden Ländern ein Vermögen mit Walfleisch verdienen. Wollen die mir was von wissenschaftlichen Gründen oder Tradition erzählen? Bitte Leute … das zieht nicht.

Lustigerweise habe ich Freunde genau aus diesen Ländern, ausgenommen Island. Norweger und Japaner. Ich habe diese Themen auch schon mit meinen Freunden diskutiert. Ganz ehrlich: An dem Punkt muss ich sensibel vorgehen, wenn ich meine Freunde behalten will, es wird empfindlich darauf reagiert. Gut, daß ich diesen Post auf deutsch schreibe :o) … aber eigentlich sollte es mir egal sein, Freunde hin, Freunde her. Ich muss aber auch sagen: Die japanischen Reaktionen waren bisher weniger empfindlich als die norwegischen. Hatte ich andersrum vermutet.

Aber, wie dem auch sei: Es ist und bleibt ein Verbrechen.

(Text: Greenpeace Redaktion)