This is the official website of the musician, sound engineer, DJ, composer & producer for film & media Ingo Vogelmann. No MySpace, Fuckbook or whatever ... this is a real real deal.
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getFrisky! Essen | 31. Januar 2009 | Ticket-Vorverkauf
Die Zeitung habe mit der Veröffentlichung die „Privatsphäre und Ehre von Senator Obama sowie die Gefühle jedes israelischen Bürgers und die Heiligkeit der Klagemauer verletzt“, sagte der Rechtsanwalt Schachar Elon nach Angaben der „Jerusalem Post“. Er forderte zudem zu einem Boykott von „Maariv“ auf, bis die Zeitung sich öffentlich entschuldige.
So, dann muss DIE WELT sich jetzt auch entschuldigen, denn die Tatsache, daß ein Blatt das Gebet veröffentlicht hat, legitimiert nicht andere Blätter dies jetzt auch zu tun, weil die Basisschuld ja schon bei jemand anderem liegt.
Ich empfinde meine Kommunikation mit Gott auch als höchst privat, und das geht niemanden etwas an. Dieser Sensationsjournalismus ist eine Sauerei, ein Pickel am Arsch der Menschheit.
In Pennsylvania gelingt der Gattin des ehemaligen Präsidenten ein Erdrutschsieg auf dem Land - Kampagne hat Barack Obamas Image beschädigt
Manchmal frage ich mich wirklich, wozu Journalisten Journalismus studieren müssen, um sich Journalisten zu nennen. Ich kann auf Anhieb 20 Blogger nennen, die so einen Bullshit-Artikel niemals schreiben würden. Und die haben alle nicht studiert, zumindest keinen Journalismus.
Es gibt keine Hoffnung mehr: Kapitän und Erster Offizier haben das Kreuzfahrtschiff verlassen, das in den Eisgewässern der Antarktis leckgeschlagen ist. Jetzt wird bekannt: Die “MV Explorer” war bereits früher durch Mängel aufgefallen.
Das ist keine Havarie im Eis sondern im Wasser. Eis ist da ganz vereinzelt.
Was haben frühere Mängel damit zu tun, wenn ein Schiff mit einem Eisberg kollidiert? Sinken würde der Kahn auch so.
Das ist mal wieder hervorragender Scheiß - Boulevard - Hühnerkacke - Sensations - Journalismus.
Dem Komponisten wurde ein Lied geklaut, das später zum Welthit avancierte. Gesungen wurde es ausgerechnet vom King of Pop: Michael Jackson.
Die Überschrift allein passt schon nicht. Sie leitet schlicht fehl und diffamiert unberechtigterweise.
Wenn es um Michael Jackson geht, könnte ich selbigen nicht gerade mit Lobeshymnen überhäufen. Ich mag seine Musik nicht besonders - bis auf wenige Ausnahmen (ein paar ältere Dinger sind ganz gut) - und persönlich … na ja, lassen wir das. Aber im Obigen Fall ist er NICHT der “King of Klau” sondern R. Kelly. Der hat dem belgischen Komponistenduo nämlich den Song geklaut und dann Jackson verkauft. Das ist ein feiner und erheblicher Unterschied. Ich gehe nämlich fest davon aus, das sich dies Jacksons Kenntnis entzog. Ihn nun für eine solche Aufreißerüberschrift zu benutzen finde ich mehr als unseriös, um nicht zu sagen: Billig.
Also, Süddeutsche: Das ist ein dicker Minuspunkt auf dem Sympathiekonto einer Zeitung, die ich eigentlich gerne lese (wenn auch meist nur online).
Es ist eine schockierende Nachricht! Terroristen aus Pakistan sind in Deutschland eingesickert und bereit zu Selbstmordattentaten!
Wenn ich solch einen Bildzeitungsjournalismus sehe, könnte ich kotzen, um es mal milde zu formulieren. Damit wird dem Pöbel Angst gemacht und Schäuble zugespielt. Das ist alles andere als seriöser Journalismus.
Als ich ein kleines Kind war hatten wir eine Nachbarin unter uns, eine ältere Frau, die immer zu mir gesagt hat “Wenn du durch den Vorgarten läuft, kommst du in eine Pfanne und wirst gebraten”. Ich habe den Scheiß geglaubt und mir in die Hose gemacht.
Wenn es tatsächlich zu einem Anschlag kommen sollte, dann nur deshalb, weil unsere Regierung sich in kriegerische Handlungen eingemischt hat, die auch nicht nur völkerrechts- sondern auch noch grundgesetzwidrig ablaufen. Das der Berliner Kurier Schäuble zuspielt ist eine Schmach. Er wartet doch nur auf den Moment, in dem er sagen kann “Seht her, ich hatte Recht. Ich habe es doch gesagt!”
Wir haben viel mehr Terroristen in Deutschland als nur drei.
parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.wiesbadener-kurier.de/feuilleton/objekt.php3?artikel_id=2653946″>Keine Ahnung, ob’s dieses Wort gibt, aber wenn nicht, habe ich’s gerade erfunden. Und zwar deshalb:
Fröhliche Glühlampen
Nokia Night of the Proms in der Festhalle
Vom 23.12.2006
Von Peter Müller
FRANKFURT 1976, zweifellos ein gutes Jahr für die Musik: The Eagles hatten gerade ihr “Hotel California” gebaut, und die Sex Pistols zur “Anarchy in the U.K.” aufgerufen. Weder Britney Spears noch Paris Hilton waren auf der Welt. Und im schönen England komponierte ein junger Keyboarder, der mit Alan Parsons Project gerade Kurzgeschichten von Edgar Alan Poe vertont hatte, ein Stück, das zur unkaputtbaren Kult-Hymne geraten sollte: “Music”. Drei Dekaden später sitzt eben jener nicht mehr ganz so junge Mann in der restlos ausverkauften Festhalle an einem weißen Flügel, vor einem sagenhaft gut gelaunten Chor aus 40 sagenhaft sympathischen Jungs und Mädels, inmitten des geschätzt 70-köpfigen Orchesters “Il Novecento” um Maestro Robert Groslot - und erntet Ovationen, für eben jenen Song seines einzigen wirklich erfolgreichen Solo-Albums “Rebel”. John Miles hat das auch schon im Jahr davor so erlebt, und im Jahr vor dem Jahr davor und so weiter. Immer kurz vor Weihnachten. Seit 1994. In Deutschland, wohlgemerkt.
Die “Nokia Night of the Proms”, eine Art freundlicher Übernahme der Klassik durch den Pop, versammelt alle Jahre wieder ein selig Glühlampen schwenkendes Publikum aus 17- bis 70-Jährigen zu einem fröhlich-bunten “Get together”, das fusioniert, was bisher nicht zu fusionieren schien. Mozart-Concerto mit E-Gitarre, Strawinskys “Feuervogel” und Mussorgskys “Bilder einer Ausstellung” als Hardrock light oder Status Quos “Whatever you want” als Opern-Arie - die stetig expandierende Proms-Karawane crossovert auch in 2006, dass sich die Balken biegen. Und sie weckt, wie in schöner Regel, Untote, die man längst in der ewigen Versenkung wähnte.
Der maskenhaft erstarrte Ike Turner etwa, inzwischen 75 und zum 14. Mal(!) verheiratet, der mit seiner neuen Ersatz-Tina Lyrica Garrett u.a. “River deep mountain high” zum besten gibt. Oder die nach 18 Trennungsjahren wiedervereinten Elektro-Waver von OMD, bei denen Andy McCluskey durch die opulente Bühnen-Kulisse turnt, als habe er sein Lampenfieber backstage schon mit einigen lustigen Zigaretten therapiert.
Aber, Mumien hin, Beliebigkeit her, die dreistündige “Klassik meets Pop”-Party ist immer wieder auch Schokolade für die Seele. Zwischen La-Ola-Welle und Walzer-Schunkelei schwingt sich das kitschig-schöne Frohsinns-Event dann auch schon mal zum Gänsehaut-Erlebnis hoch: Wenn Mike Oldfield unterstützt von grandiosem Orchesterbombast für seine “Tubular Bells” in die Saiten greift, wird klar, dass der introvertierte Brite echte musikalische Meilensteine fabriziert hat, die nichts von ihrer magischen Ausstrahlung verlieren wollen.
Das ist also Journalismus? Okay. Ich finde diese Form von Journalismus ebenso gewöhnlich wie der Name des Verfassers kein Name sondern mehr ein Sammelbegriff ist. Ich finde, ich habe den Pulitzerpreis verdient. Wie Tausende andere Blogger-Journalisten dann auch.
Lediglich der letzte Satz hat was. Aber das “wollen” hätte Peter Müller sich auch schenken können. Deshalb: Liebe Journalisten, wenn euch in der Saure-Gurken-Zeit nix Besseres einfällt, dann schreibt Artikel über “GOD“. Das lohnt sich wenigstens.
parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.ingovogelmann.com/wp/wp-content/plugins/hot-linked-image-cacher/upload//media/ausgaben/WEW_46_05_Rocco.jpg”>Bei meiner Recherche über Filmmusik in erotischen Filmen bin ich über ein Interview mit dem italienischen Pornostar Rocco Siffredi gestolpert (Super Ausrede, oder? Ich höre es schon: “Der will Musik für Kinder machen und beschäftigt sich mit Erotikfilmen?”).
Nun, jedenfalls finde ich das Interview sehr bemerkenswert, weshalb ich es hier bemerke. Und außerdem gibt es ein paar Stellen aus dem Interview, die ich hier gerne mal wiedergeben möchte:
“Die grössten Moralisten verstecken sich in der Pornobranche. Ein Regisseur hat mich mal als Frau verkleidet, mit Perücke und High Heels. Ich sollte von vier Frauen vergewaltigt werden. Die Idee machte mich an, es wurde auch eine extrem scharfe Szene. Sie können sich nicht vorstellen, wie ich danach von einzelnen Leuten kritisiert wurde. «Du bist der Superstecher, Rocco, das kannst du doch nicht machen.» – «Leckt mich am Arsch», habe ich gesagt, «ich mache, wozu ich Lust habe.» Ich bin nicht schwul, doch wenn ich’s wäre, umso besser, ich würde noch viel mehr ausprobieren.”
“Mein Vater ist achtzig Jahre alt, er hat Parkinson. Um zehn Meter zurückzulegen, braucht er eine halbe Stunde. Zeigst du ihm eine nackte Frau, legt er die Strecke in zwei Sekunden zurück. Er beklagt sich, dass er nur noch zweimal Sex hat die Woche. Mein Grossvater zeugte 27 Kinder mit zwei Frauen. Ich konnte unmöglich Lokführer werden.”
“Ihre katholische Mutter hätte Sie gerne als Priester gesehen. Das stimmt. Im Nachhinein kann sie aber froh sein, bin ich es nicht geworden. Ich hätte vielleicht etwas weniger gefickt, dafür vermutlich mit Knaben und Minderjährigen. Was in letzter Zeit an die Öffentlichkeit gelangte, überrascht mich nicht. Dann doch lieber mitmachen im Porno, das ist ehrlicher.”
“Ich weiss nicht, wie ich sonst sechs Stunden lang neben Caroline Ducey meine Erektion hätte halten können. Die Frau hat alles getan, um mich abzutörnen.”
“Sie war wenigstens konsequent, im Gegensatz zu Leuten wie Amira Casar. «Du weisst», sagte Amira zu mir, «ich habe mit Gwyneth Paltrow gedreht. Hollywood, tu comprends? Hollywood.» – «Dann lass dich doch in Hollywood in den Arsch ficken, blöde Ziege.» Sie redete mit mir, als sei ich bescheuert. Würde Vincent Cassel sie durchbumsen, wäre das «art». Mach ich das, ist es Porno. Diese Verlogenheit ist zum Kotzen.”
“Ich finde das weniger schlimm als das, was uns im Hotel passiert ist, in das wir eigentlich hätten gehen sollen, wenige Fahrminuten von hier entfernt. Alles war per Telefon gebucht worden, es fehlte nur noch eine schriftliche Bestätigung unsererseits. Als der Hotelmanager das Fax erhielt, auf dem der Name unserer Produktionsfirma stand, hat er uns wieder ausgeladen. Rocco Siffredi und Team seien nicht erwünscht. Dass man im Hotel unsere Pornos am Pay-TV sehen kann, stört hingegen niemanden, am wenigsten den Hotelmanager, der bei jedem Streifen mitkassiert.”
“Es sind 23, und wenn mir eine Frau besonders gut gefällt, dann sind es vielleicht 24. Wenn das Blut schneller als üblich in die Hose schiesst, hat man das Gefühl, er sei an diesem Tag besonders gross.”
“Ein guter Fick ist wie ein guter Teller Spaghetti. Ein Genuss, mehr nicht. Mit jemandem zu schlafen, den man liebt, hat eine andere Qualität.”
“Ein Freund hat mir mal gesagt, wenn ich nach Kuba ginge, würde ich meine Frau sofort verlassen. Ich fragte ihn, ob die Frauen dort quadratische Muschis hätten. Alles andere habe ich schon gesehen.”
“Wir leben heute in einer übersexualisierten Welt, die nicht antörnt, sondern abstumpft. Im Internet kann man runterladen, was man will. Wo liegt da noch der Reiz?”
“Die Glücklichsten im Fernsehstudio sind die Kameraleute. Die bekommen so viele Blowjobs, wie sie nur wollen. Wenn sie den sogenannten Veline, den Mädchen fürs Rahmenprogramm, ein Close-up versprechen, dann lutschen sie dir den Schwanz noch vor dem Morgenkaffee. Und das Schöne daran: Die Mütter wissen es, aber es ist ihnen egal, solange ihre Mädchen im Fernsehen auftreten. Sie liefern ihre Prinzesschen persönlich im TV-Studio ab. Das nur so als Anhängsel zum Thema Doppelmoral und Heuchelei.”
Wer jetzt immer noch denkt “Meine Güte, wie kann er sowas nur hier veröffentlichen?”, dem sei gesagt, daß die Weltwoche (Schweizerische Tageszeitung) das Interview nicht nur geführt, sondern auch abgedruckt hat. Das ist Journalismus. Und für alles darüber Hinausgehende: Ich kann hier machen, was ich will.
Auf mich wirkt Rocco Siffredi nicht nur beindruckend ehrlich, sondern auch noch als ziemlich normaler Mensch, dessen Meinung ich interessant finde. Und wer vermag sich über einen Anderen zu erheben?
Ausserdem bin ich gespannt, wie dieser Beitrag kommentiert wird :o)
Ich habe dem nichts hinzuzufügen, außer: Eine schöne Frau kann halt nichts entstellen …
Achso, doch! Mir fällt da gerade ein kleines Anekdötchen zu ein: Ich habe einen Freund, der Journalismus studiert. Vor den Wahlen wollte er in München studieren. Er studiert jetzt in Wien.
Das nenne ich Konsequenz! Aber ansonsten ist er ne Flasche … :o))) (aber er versteht Spaß!)