This is the official website of the musician, sound engineer, DJ, composer & producer for film & media Ingo Vogelmann. No MySpace, Fuckbook or whatever ... this is a real real deal.
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Wenn man nach “christliche Werte” googelt, wird man schier erschlagen von Ergebnissen. Genau definieren kann sie niemand, die christlichen Werte, jedoch versuchen sich viele daran. Entdeckt habe ich lediglich Bullshit = Bibelinhalte nebst dazugehöriger Eigeninterpretation. Zeug, daß die Apostel, Jesus selbst oder sonst eine ‘wichtige’ Figur angeblich gesagt haben soll.
Ja ja … Schafe brauchen eine Anleitung zum Leben. Für die Christen die Bibel, für die Moslems der Koran - um nur die beiden größten Weltreligionen zu nennen - das alles mit seinen jeweiligen Propheten, Abgesandten, Beauftragten, weiss der Geier wer nicht alles.
Ich beabsichtige nicht, irgendwessen religiöse Gefühle zu verletzen. Wer sich dennoch verletzt sieht, dem kann ich nicht helfen. Ich kann nichts für die Dummheit anderer. Nehmen wir uns kurz den Begriff ‘Christ’ vor:
So weit, so mittelmässig. Die Bezeichnung von Jesus, dem Christus, hinkt schon im Ansatz:
Aufgrund des Fehlens jeglicher Erwähnung der Ortschaft Nazaret im Alten Testament, im Talmud und bei Flavius Josephus wurde im 19. Jahrhundert seine Existenz selbst in Zweifel gezogen.(1)
In meinen Worten: Es gab Nazaret (namentlich) zur Zeit von Jesus Christus nicht, ansonsten hätte Flavius Josephus es 100%-ig erwähnt. Er hat nämlich alles erwähnt (was er selbst verstanden hat).
Als Grundlage ihres ‘christlichen Glaubens’ nehmen ‘Christen’ also die Lehren von Jesus Christus her, welche im Neuen Testament der Bibel ‘überliefert’ sind. Überliefert? Um es also genau zu sagen: Christen folgen einer Lehre, von der nicht sicher ist, WER ihr Urheber ist. Soviel dazu. Gleiches gilt natürlich auch für Moslems etc. …
Ich will das jetzt gar nicht weiter vertiefen, mal abgesehen davon, daß ich hierzu schon viel gesagt habe, und viele andere auch. Ich möchte aber ein paar Fragen aufwerfen:
Spielt es überhaupt eine so große Rolle, ob und was Jesus Christus gesagt hat, wenn - welche Macht auch immer, meinetwegen auch Darwin, wenn es dem einen oder anderen dadurch besser geht - uns mit einem Herzen und einem Verstand ausgestattet hat, nebst vieler ausserordentlicher Fähigkeiten? Benötigt ein Mensch wirklich das gesprochene, geschriehene, gesungene, gejaulte oder geschriebene Wort (!?), eine Lehre, um ein Leben zu leben, daß für ihn Sinn ergibt?
Glaubt jeder ‘gute Christ’ und jeder ‘gute Moslem’ tatsächlich, jeder Nichtchrist und Nichtmoslem ist nicht in der Lage, ein erfülltes, reiches und sinnvolles Leben zu führen? Ich sage euch, ihr Christen, Juden und Moslems, wozu eure Haltung in den letzten Jahrtausenden geführt hat:
Krieg, Tod, Grausamkeit, Verderben, Leid, Not, Finsternis, Gewalt … ich könnte diese Liste endlos weiterführen.
Sollte es je eine Lehre, egal ob von Jesus, Mohammed oder wem auch immer, gegeben haben, dann habt ihr sie nicht verstanden. Ihr seid Geiseln eurer Selbst geworden, die perfekten Schafe. In dem geschaffenen Gefüge fühlt ihr euch wohl, diese Grenzpfeiler der Religion (Religio = Regel) geben euch ein klar abgestecktes Feld, in dem ihr euch vermeintlich sicher bewegen könnt, nebst ihrer flexiblen Erweiterungen, der Interpretationen.
Limitiert sind sowohl Christen als auch Juden und Moslems schnell und früh, z.B. durch die Gesetze der Physik. Ein Hurrikan lässt sich nicht in eure religiösen Regelschemata pressen, er macht, wonach ihm ist, und zwar nach physikalischen Gesetzen. Natürlich kann ich die Ursache eines Wirbelsturms auch spirituell hinterfragen - und gewiss werde ich Antworten finden - was aber nichts an seinem Verhalten ändert. Ist er einmal da, erfüllt er seinen Auftrag, egal, ob dieser physikalischer oder spiritueller Natur ist. Oder grundsätzlich beides. Wie auch immer.
Für Moslems kommt er natürlich über die bösen Amerikaner, weil Gott ihn genau dorthin geschickt hat. Zur Strafe, jawoll. Denn Gott ist natürlich nur für Moslems da. Die dabei in Mitleidenschaft gezogenen Moslems IN Amerika werden natürlich geschickt vergessen. Für Christen kommt er über Amerika, weil … na? … na klar: Weil es Gottes Wille ist. Denn Amerika war nicht gut genug, da geht noch was, obwohl sie ja schon sooo gut sind. Erstaunlich, was Religionsgetreue auf der Welt alles so aus dem Hut zaubern. Welche Erklärung findet man eigentlich, wenn der Vatikan, die Klagemauer oder Mekka mal von Naturkatastrophen heimgesucht und zerstört werden?
Liebe Christen, oder besser noch: Liebe Christdemokraten, ja, ihr mit den christlichen Werten … in welcher Lehre steht eigentlich, daß Menschen arbeiten sollen bzw. einer ‘Erwerbstätigkeit’ nachgehen sollen? Soweit ich mich erinnere, sagen eure Lehren, das Gott uns alles gegeben hat, was wir brauchen, und Jesus hat materiellen Besitz für ungut befunden. Desweiteren sagt die Lehre, man soll Toleranz und Nächstenliebe dem anderen gegenüber üben, und besonders denen zugetan sein, die weniger haben, als wir selbst. Der geneigte Christ bleibt die Antwort auf die Frage schuldig, wieso ein Mensch arbeiten muss, oder zum Beispiel durch Hartz IV zum Zwangsarbeiter wird. Gerne darf er mir diese Fragen aber auch beantworten, hier zum Beispiel.
Das gesellschaftliche Belohnungssystem (”wer viel leistet, verdient auch viel”) widerspricht JEDER religiösen Lehre. Barmherzigkeit, Nächstenliebe, Gleichheit sind (angeblich) die GRUNDPFEILER einer jeden Religion. Wieso, liebe Christen, Juden, Moslems und andere, praktiziert ihr nichtmal die GRUNDWERTE eurer Religionen, die ihr so stolz vor euren zumeist zu dicken Bäuchen hertragt?
“Du sollst dies nicht, du sollst jenes nicht, denn (wahlweise) Jesus, Mohammed, Gott, Allah, Jahwe (oder wer auch immer) hat das so gesagt”, darin seid ihr allerdings Experten. Sitzt ein Obdachloser auf der Straße, besoffen, zerlumpt, stinkend oder auch mit Einstichstellen in der Ellenbeuge, dann kümmert der euch nicht. Er ist (natürlich) gottlos und hoffnungslos verloren. Auch das widerspricht JEDER religiösen Lehre, die ihr vor euch hertragt.
Bei den Moslems, wie auch allen anderen Religionszugehörigen (bis auf die Christen!), gibt es Tiere, die man essen ‘darf’ und welche, die man nicht essen ‘darf’. Das witzige daran, besonders für die Christen geltend, ist: Jesus lehrte die vegetarische Ernährung bzw. Gott selbst(2)(3) im Alten Testament.(4)(5) Für Moslems ist das Schwein - eines der reinlichsten Tiere überhaupt, nebenbei auch hochintelligent - unrein, dreckig und absolut zu meiden. Wie schön, daß Moslems wenigstens Schweine verschonen, wenn auch aus unsinnigen Gründen. Aber: Jedes nicht getötete und verspeiste Schwein ist ein gutes Schwein, um es mal vereinfacht zu sagen. Bei den Juden wird das mit den Nahrungsregeln richtig kompliziert, also schenke ich mir das hier. Nur soviel: Nicht weniger sinnfrei. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Kuh bei den Hindus usw.
Fassen wir kurz zusammen: Große Weltreligionen ernähren ihre Schafe entgegen ihrer eigenen Regeln. Wenn wir jetzt alles mal so ein bißchen zusammenfassen, können wir feststellen: Ferngelenkt laufen menschen durch die Welt, danach strebend, ein perfektes Schaf zu werden, immer mehr und mehr. In der Zeit werden die Kriege immer mehr, immer mehr Menschen geht es schlecht, immer weniger Liebe turnt durch den Globus.
Ich mache Musik, damit die Welt ein besserer, schönerer usw. Ort wird, und ich empfinde dies persönlich als den Auftrag (meinetwegen Gottes), der mir gegeben wurde, und dem ich von Herzen gern folge. Diesem Auftrag folgend sage ich:
Es wird SHEEP 2 geben. Ich nagele mich selbst mal nicht auf einen Termin fest, kann aber sagen, das es länger als 41 Minuten geht und Alex Schweigert wieder alle Gitarre(n) spielen wird. Ausserdem wird er die Fotos für das Artwork liefern.
Alles für die Mensch(lichk)heit.
Einen schönen, geregelten Montag wünsche ich allerseits.
«Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen.»
Genesis 1,29 (back)
Wenn man sich in einer anderen Übersetzung 1,29 zusammen mit 1,30 anschaut, dann heisst es sogar: “29 Da sprach Gott: “Seht, ich übergebe euch alle Samen aussäenden Gewächse auf der ganzen Erdfläche, sowie jeden Baum, an dem Samen aussäende Baumfrüchte sind. Das soll euch als Nahrung dienen. 30 Auch allen Tieren der Erde, allen Vögeln des Himmels, allem, was auf der Erde kriecht, was immer mit einer Kehle lebt, soll alles grüne Gewächs als Nahrung dienen.” (back)
Aber auch in den Apokryphen, den sogenannten ‘Nebenbüchern der Bibel’. (back)
Der 63-jährige Karadzic hat inzwischen in seiner Belgrader Gefängniszelle vom serbisch-orthodoxen Bischof Amfilohije die heilige Kommunion erhalten. Er habe gebeichtet und dem Bischof versichert, dass er schon 30 Jahre lang sein persönliches und professionelles Leben nach den “Geboten von Jesus Christus” führe, gab die serbische Kirche am Samstag bekannt.
Also, so wie ich Jesus, den Christus, kenne (und ich kenne ihn ganz gut), gibt es gar keine Gebote, die er ausgibt. Aber woher soll sowas schon die serbische Kirche wissen?
Wenn es eine Art ‘Gebot’ von Jesus Christus gibt, dann ist das eines, was Karadzic mehr mißachtet hat als man überhaupt kann:
“Nicht, was ein Mensch namens Jesus gedacht, gewollt, getan hat, sondern was nach seinem Tode mit ihm gedacht, gewollt, getan worden ist, hat die christliche Religion und mit ihr die Geschichte des so genannten christlichen Abendlandes bestimmt.”
Liebe, so wie sie sie verstehen, sei gut. Und manchmal sogar wunderschön.
ein bißchen Eifersucht tut einer Beziehung gut.
sie hätten eine Art Geburtsrecht auf dies oder das. Das betrifft besonders Besitzansprüche an Menschen.
Freiheit bedeutet den Verlust an Kontrolle.
Kontrolle sei gut und Vertrauen wäre Blödsinn.
Risiken einzuschätzen sei total wichtig.
Angst sei hilfreich.
heiraten würde wahre Liebe bedeuten.
Kinder brauchen keinen Vater.
Pferde sind zum Reiten da. Generell glauben viele Menschen, Tiere sind zum Einsprerren und zur Belustigung von Menschen da. Oder ausschließlich zum Töten und Essen.
ein Mensch benötige Fleisch als Nahrung, um gesund und ausgewogen zu leben.
abnehmen ohne Sport sei okay.
eine Marke zu einer Gottheit zu erheben sei gut. Apple zum Beispiel.
der Klimawandel sei menschengemacht.
sie kämen nicht ohne ein Auto zurecht.
Geld sei ein sinnvolles Tauschmittel.
Börsen seien sinnvoll, um die Wirtschaft zu regeln.
Aktiengesellschaften seien eine wirklich gute Gesellschaftsform.
Musik, die in den Charts ist, ist von Künstlern gemacht, die wirklich gute Musiker sind.
Major Labels zeichnen nur Verträge mit Könnern.
es sei wichtig, gut auszusehen.
das Arbeitslose nur faul sind und den anderen auf der Tasche liegen.
das ein bedingungsloses Grundeinkommen mit einer 50%-igen Konsumsteuer ein Hirngespinst ist.
das alles cool ist, was aus Amerika kommt.
das Rap, Hip-Hop und - vor Allem - ‘Soul’ (so wie er heute verstanden wird) schwarze Musik ist.
das Religionen gut sind.
das alles, was Religionsbedienstete sagen, als moralische Instanz und als unantastbar zu betrachten ist.
das eine Kirche ein heiliger Ort ist.
das es Demokratie wirklich gibt.
das westliche Staaten alle Rechtsstaaten seien.
das Politiker keine andere Wahl haben, als so zu agieren, wie sie agieren.
das politische Wahlen mit rechten Dingen vor sich gehen.
das alle Macht vom Volke ausgeht.
das die Bibel ein Buch voller Wahrheiten ist.
das St. Martin nur ein barmherziger Typ war.
das Jesus mit 33 gestorben ist.
das Darwin Recht hatte.
das Einstein nur ein intelligenter Wissenschaftler war.
das nur das wahr ist, was auch nachweisbar ist.
das ein Mensch sich ausschließlich über seinen Körper definieren kann.
das intelligente Menschen automatisch gute Menschen sind.
das einfache Menschen nicht beachtenswert sind.
das irgendein Lebewesen oder eine Lebensform weniger Wert hat als eine andere.
das sie alleine zu Höherem bestimmt sind.
das Bindungen gut sind.
das man als ausgewiesener “Freund” die Pflicht hat, sich beim Anderen regelmässig zu melden und sich um ihn zu kümmern.
das es Gott nicht geben kann, weil er so viele schreckliche Dinge zulässt. Womit seine Existenz schon zugegeben wird.
das Jesus sich in einem einzigen Menschen reinkarniert hat, und das in diesem Menschen genau der Jesus steckt, den es auch vor 2000 Jahren gab. Meistens glauben das die Menschen, die sich für eben diesen Jesus halten.
das okkulte Techniken wichtig und nötig sind und okkultes Wissen von Vorteil.
das eine esoterische Bildung erst zu Vollkommenheit, Erleuchtung oder wirklichem Wissen führen kann.
das es Sinn ergibt, sich vor den Gefahren des Lebens stets zu schützen und nach Möglichkeit kein Risiko einzugehen.
das Bestrafung nötig oder ein Akt aus Liebe ist.
das es Sünde gibt.
das Hass auch gut sein kann.
das man “Verbrecher” nur einsperren (oder töten) braucht, und alles ist im Lot.
das sie das Recht haben, über Leben oder Tod zu entscheiden.
das Gerichte immer die richtigen Entscheidungen treffen und somit als juristische und moralische Instanz grundsätzlich anzuerkennen sind.
das Polizisten alle nur ihren Job machen.
das Rechtsanwälte, Staatsanwälte oder Richter Interesse an Gerechtigkeit haben.
das man Gott um Vergebung bitten muss, damit er einem vergibt.
das man niemanden um Vergebung bitten braucht.
das Vergebung auch nichts ändert.
das man selbst nicht zu vergeben braucht.
das sie nichts Wert sind.
das Musik nur eine Aneinanderkettung und Überlagerung von Tönen ist.
das die Wissenschaft das Maß aller Dinge ist und nur sie Antworten geben kann, die akzeptabel sind.
das Sex grundsätzlich wichtig ist.
das Drogen grundsätzlich schlecht sind und verboten werden müssen.
das es Dinge gibt, die man generell verbieten muss.
das man überhaupt etwas verbieten muss.
das Verbote schützen.
das man sich vor etwas schützen kann.
das Schutz “nichtgeschehen” bedeutet.
das Kinder “ja nur Kinder” sind und man sie deshalb wie Idioten behandeln sollte.
das man “seine Kinder” höchstmöglich fest an sich binden und sie zu Unselbstständigkeit und zu mangelnder Selbstbestimmung erziehen muss.
das “ihre Kinder” ihnen was schuldig sind bzw. in der Pflicht stehen.
das ihre Eltern ihnen etwas schuldig sind.
das Menschen ausser geliebt zu werden noch viel mehr zusteht.
das Zensur verhindert.
das Schlimmes nicht passieren muss.
das das Böse leicht zu erkennen ist. Das Gute übrigens auch.
das es Licht ohne Schatten nicht gibt.
das die “Emanzipation” der Frau nötig ist.
das Frauen und Männer in ihren Rollen, Anlagen und Fähigkeiten nicht zu unterscheiden sind.
das sie an allem Schuld sind.
das Geld verdienen eine Lösung von Problemen ist.
das Hartz IV gut ist.
das 1-Euro-Jobs besser sind, als gar nichts zu “tun”.
das es in “Rechtsstaaten” keine Sklaverei mehr gibt.
Ich erzähle ja hier seit Jahren etwas über mich, mein (Musiker-)leben, ab und zu auch eine Menge Fragwürdiges, was meinem kleinen Hirn entspringt, aber unter Anderem wisst ihr (wer mich länger “kennt”), daß ich ein ziemlich spiritiueller Mensch bin. Es gibt für so etwas meiner Ansicht nach nur unzureichende Bezeichnungen, weshalb ich es mal so nenne. Richtig formuliert würde ich es eher “Bewusstheit” oder “Wachheit” nennen, aber das ist den meisten ja - verständlicherweise - zu abgehoben. Mein ‘Lieblingsmotto’, welches zu meiner Spiritualität passt, ist immer noch: “Auf dem Weg zurück ist das Jetzt meine Speise.”
So, und jetzt mal unter uns, Freunde …
Wo ist euer seelisches Heim, wie sieht euer Weltbild so aus? Habt ihr einen Glauben, ein Bekenntnis oder Ähnliches? Wo kommen wir her, wo gehen wir hin, was ist der Sinn der ganzen Quälerei? War Darwin ein Genie oder ein Idiot? Hatte Nietzsche Recht und Gott ist tot, oder hat es ihn nie gegeben? Ist einzig und allein die Wissenschaft etwas wirklich Greifbares für euch? What you see is what you get? Sind wir nach dem Tod nichts oder geht das Spiel weiter? Hat es den Mann auf dem Bild nie gegeben?
Also, ich bin neugierig. Und keine falsche Scheu … nehmt euch ein Beispiel an mir. Mich hält jeder Zweite für einen Spinner. Wir sind ja hier unter uns, also Hosen runter. Wer weiß, wann ihr das nächste Mal dazu kommt?
Einige von euch wissen das, weil sie mich etwas besser kennen, Einigen wird das völlig neu sein: Ich bin - sozusagen - ein sehr gottgläubiger Mensch. Jesus hat mal gesagt “möchtest du, dass die Menschen dich verstehen, so musst du ihre Sprache sprechen”, also nehmt bitte nicht alles so superwörtlich, wie z.B. den Begriff “gottgläubig”. Ich versuche damit eine Sprache zu sprechen, die jeder versteht bzw. einordnen kann.
Nun ist meine Art von Gläubigkeit nicht mit religiös zu verwechseln! Das Ausrufezeichen ist wichtig, denn ich bin sicher alles, nur nicht religiös. Das Wort alleine sollte dem einen oder anderen verraten, wieso ich nicht religiös bin, aber ich möchte das kurz weitergehend verdeutlichen; hierzu nehme ich WIKIPEDIA zu Hilfe:
Mit anderen Worten: Religionen sind starre Systeme, und Starres ermöglicht keine Entwicklung. Aus meiner Sicht sind Religionen dazu erfunden worden, um Menschen in Schach und unter Kontrolle zu halten, mit Erfolg übrigens. Jesus sagte übrigens mehr als einmal, dass er nicht wolle, das die Menschen aus seiner Lehre Religionen formen. Ihr dürft mich gerne fragen, woher ich diese Gewissheit habe (also wieso ich weiß, was Jesus so gesagt hat), aber ich lasse die Erklärung erstmal weg, wenn sie nicht ausdrücklich gewünscht ist. Nur soviel: Ich “studiere” diese Art von Themen bereits viele, viele Jahre. Jedenfalls länger, als ich zur Schule gegangen bin.
Ich gehöre übrigens nicht mal einer Glaubensgemeinschaft, Sekte oder Ähnlichem an, und ich habe das auch nicht vor. Ich bin zwar darin gebildet, aber auch kein klassischer Esoteriker. Ich hantiere weder mit Kartenlegen, Pendeln oder den zahlreichen anderen Hilfsmittelchen herum. Um genau zu sein, ist das Einzige, was ich tue: Ich versuche soviel zu lieben wie nur möglich, was meiner Ansicht nach reicht. Und außerdem halte ich Zwiesprache mit Gott und einigen Engeln. Man nennt dies gemeinhin “beten”.
Das Thema, dem ich mich aber eigentlich widmen möchte, ist, wieso viele Menschen Gott für eine Erfindung halten, aber durchaus ihre selbstgebastelten Religionen (Regeln) haben. Ich möchte den Beitrag nicht mit Ausführungen darüber aufblasen, wo Menschen sich Religionen gebastelt haben und in welcher Form diese vorzufinden sind. Wer mal mit halb geöffneten Augen hinschaut, der sieht das sowieso von ganz alleine, dazu braucht man kein besonders “heller” Mensch zu sein. Denkt nur mal an die Bedeutungen der Parteikürzel in Deutschland, dann wisst ihr, worauf ich anspiele.
Das Hauptargument, das jemandem wie mir - also einem gottgläubigen Menschen - um die Ohren fliegt, wenn es um das Thema “Gibt es einen Gott?” geht, ist:
Wie kann es einen lieben Gott geben, wenn er all diese schrecklichen Dinge auf Erden zulässt?
Gegenfrage (die ich den Fragenden aber meistens nicht stelle):
Welchen Sinn würde es machen, allen Lebensformen auf der Erde (bzw. im Universum) eine Liebe aufzudrücken, die man nicht versteht? Diese Art von Liebe kann keine Bedingungslosigkeit beinhalten, weil sie nie erfahren wurde. Oder einfacher: Wie will jemand in Liebe leben, wenn er den Unterschied nicht kennt?
Die Frage war ja gar nicht “Gibt es Liebe oder nicht?” sondern “Gibt es einen Gott?”. Nun, das ist nicht voneinander trennbar, denn es gibt ja - wie gesagt - nur einen Gott, und der ist das Licht und die Liebe. Mehrere (echte) Götter wären in ihrer Existenz vollkommen sinnfrei.
Hoho! Markige Worte, Herr Vogelmann! Genau das “höre” ich in diesem Moment bei einigen Lesern aus ihren Gedanken. Woher will der Vogelmann das alles wissen?
Ich versuche, mich so einfach wie möglich auszudrücken:
Es gibt die Polarität, also z.B. das “Oben” und das “Unten”, ebenso, wie eine Batterie (Stichwort: Energie!) zwei Pole benötigt, um bestimmungsgemäß funktionieren zu können. In der Polarität begründet das eine die Existenz des anderen (Esoterik-Grundkurs ), das eine ist vom anderen abhängig. Ich wiederhole: Die Existenz des einen ist ohne die Existenz des anderen nicht möglich. Desweiteren ist es so, das diese beiden Pole sich abstossen. Würden sie dies nicht tun, sich also quasi “vereinen” - und dafür gibt es durchaus Möglichkeiten, auf die ich gleich komme - so fielen beide Elemente aus der Polarität heraus, oder besser: Sie würden sich gegenseitig aufheben, sie erhöben sich ÜBER die Polarität, hin zu einer Existenz, die mit der Vorherigen überhaupt nichts mehr zu tun hat.
Wieso erhöben? Nun, die Polarität (das Zweifache, der Zweifel (daher kommt übrigens das Wort “Teufel”), das Duale) IST nicht nur abhängig von ihren zwei “Gegenspielern”, ihre einzelnen Gegenspieler MACHEN auch abhängig. So gibt es zum Beispiel Süchte, wie die Sucht (menschlich) zu lieben (die ja nichts mit Liebe zu tun hat), oder die Sucht zu hassen (die ebenso wenig mit Liebe zu tun hat). Da die Polarität exklusiv in allem Materiellen vorzufinden ist, also irdisch gebunden ist, kann ALLES Materielle süchtig machen. Deshalb können Menschen z.B. weder aufhören, sich gegenseitig zu bekriegen noch können sie aufhören, nach materiellem Reichtum zu streben. Je mehr Materielles, desto besser. Der vermeintliche Siegeszug der Dunkelheit. Vermeintlich.
Wir erkennen also: Die Polarität hat uns und alles andere relativ fest im Griff, zumindest auf Erden. Es gibt wenige Fast-Ausnahmen, aber ich meine, sagen zu können, dass es NIEMANDEN auf Erden wandelnd gibt, der sich der Polarität vollständig entziehen kann.
Kommen wir zum Thema “das sich über die Polarität erhebende”. Was kann das nur sein? Diese Frage ist elementar.
Kurz: Gott ist es, die Liebe, das Licht selbst, und damit ist keine Glühbirne gemeint. Es gibt nämlich materielles und immaterielles Licht, obgleich beide durchaus Ähnlichkeiten haben, die nicht nur in der Bezeichnung liegen. Und wieder kann ich die Nackenhaare bei vielen sich aufrichten sehen. Das nennt man auch “Widerstand”. Keine Sorge; der wird automatisch in euch erzeugt, wenn es um die “wahre Liebe” geht. Das Dunkle hat wenig Interesse daran, das Menschen die Wahrheit erfahren. Das würde die Dunkelheit - im logischen Umkehrschluss - entlarven, ihr aber auch die Möglichkeit bereitstellen, darin einzutauchen, wonach ALLES strebt, was ist: Geliebt zu werden.
Der Leser täusche sich nicht: Gott hat großes Interesse daran, das wir unseren (im besten Fall) gesunden Menschenverstand benutzen. Ich erwähne das nur, weil ja viele (die meisten) ein “Geschwafel” wie meines gern als Spinnerei, Ausflucht aus der “Realität”, selbstgebasteltes Weltbild oder Ähnliches abtun möchten und im Gegenzug “Verifiziertes (Bewiesenes), Wissenschaftliches” anführen wollen. Ich kann euch nahelegen: Derart “Wissenschaftliches” würde ich recht schnell demontieren, habe dies aber nicht vor. Es gibt eine Handvoll Menschen, die mich persönlich kennen und das bereits kennen. Das soll reichen. Ich wollte das auch nur am Rande erwähnen.
Man kann das alles mit dem Schlaf- oder Wachzustand vergleichen. Es gibt einen Riesenhaufen Schlafende und eine Handvoll Erwachende (nicht Wache!). Die Erde - und alles, was auf ihr herumlümmelt - befindet sich gerade erst am Anfang einer Entwicklungsreise, die sowieso unweigerlich zum Lichtvollen führt. Soviel ist gewiss. Es liegt an uns, diesen Prozess zu verlängern oder zu verkürzen. Aber selbst das ist nicht zu dramatisch zu sehen, denn Zeit ist lediglich ein Maß, im Genauen eine Illusion.
Also, Gott, das Licht und die reine, wahre Liebe erhebt sich über das Polare. Um genau zu sein: Gott hat das Polare sogar erschaffen, weil er nämlich restlos ALLES erschaffen hat, sogar die Dunkelheit. Da sind wir wieder bei einem Teil der Eingangsfrage: Wieso hat er das getan? Ist der total bescheuert?
Nein, ist er nicht. Wenn einer nicht bescheuert ist, dann er. Und jetzt Augen auf und durch: Gott hat die schrecklichsten Schrecklichkeiten, das grösste Leid, den grössten Schmerz und das allergrösste Elend auf dieser Welt erschaffen, und er lässt es aus einem einzigen - sehr sinnvollen - Grund zu:
Damit wir es für immer und ewig zu unterscheiden lernen und irgendwann alle und alles in der Lage ist, stets in der höchstmöglichen Liebe zu sein, und zwar in einem Maß an Höchstmöglichkeit (man verzeihe mir diese Deutschvergewaltigung), welches die Polarität vollkommen ausschließt. Dazu muss die Polarität - logischerweise - aber erstmal dienlich sein. Dazu ist sie da.
Die bedingungslose Liebe ist natürlich für jeden da (sie ist ja “bedingungslos”), aber sie wird einem (von Gott oder wem auch immer) nicht wie ein Kondom übergestülpt. Will man in ihr leben, so muss man sich schon bewusst für sie entscheiden, sie ist da aber sehr geduldig, um nicht zu sagen endlos wartend. Die meisten (fast alle) Menschen haben sich bisher unbewusst gegen sie entschieden. Dies aber deshalb, weil sie sie noch nicht erkannt haben / erkennen konnten. Sie zu erkennen ist gleichzusetzen mit “Gott erkennen”.
Es gibt und gab immer Menschen, die Gott vorwerfen, ein Spiel mit den Menschen zu treiben, als würde er sich an unserem kleinen und dummen Dasein (nicht meine Worte) belustigen und sich darüber totlachen, wie jeder einzelne von uns immer wieder und wieder vor die Wand rennt, leidet, unzufrieden und unglücklich ist. Es gibt sogar exorbitante “Experten-Menschen”, die Gott wüst beschimpfen und ihm das ganz übel vorwerfen, was auf Erden alles so passiert. Nun, gewissermaßen ursächlich verantwortlich zu machen ist er dafür, das ist korrekt, jedoch sollte man sich die klitzekleine Mühe machen, seinen (gottgegebenen) Verstand einzuschalten, um erkennen zu können:
Ich habe die Wahl und Entscheidung in meinen Händen, über alles, was um mich herum geschieht. Ich habe meinen Anteil an allem, was mit mir selbst und allem und jedem auf der Erde geschieht. Jeder Gedanke ist bereits Handlung wenn der Gedanke sich noch im Anflug befindet.
Es gibt selbst “Nichtgläubige”, die bereits erkannt haben: “Die Gedanken sind frei”. Und nicht nur die sind frei. Denn besonders das sich Erheben über das Polare bedeutet “frei sein” bzw. “sich frei machen”. Wer sich von allen Bindungen, Abhängigkeiten und Bedingungen frei macht, der wendet sich (automatisch, ob bewusst oder nicht) dem Licht zu.
Und das ist Gott, liebe Freunde. Er/Sie/Es verlangt nichts, erwartet nichts, straft nicht, belohnt übrigens auch nicht, macht nicht unglücklich, auch nicht glücklich … das alles könnt nur ihr selbst. Überwiegend unglücklich, aber so ist das halt momentan.
Soviel dazu.
Einige von euch werden ihre Probleme mit dem Obigen haben. Ich verstehe das sehr gut. Dieser Beitrag ist nicht dazu gedacht, irgendwen bekehren zu wollen. Das hatte und habe ich nie vorgehabt. Ich bin Musiker, allerdings nicht grundlos, und ich werde das aller Voraussicht nach auch bleiben. Musik zu kreieren ist für mich die Form, die ich bewusst gewählt habe, Menschen etwas geben zu können, und damit auch mir selbst. Wenn mir das manchmal ohne Musik gelingt, so habe ich nichts dagegen. Gott übrigens auch nicht, er ist da sehr flexibel.
Ich habe euch hier nur - wie immer - meine Gedanken mitgeteilt, und erinnert euch: Jeder Gedanke ist Handlung. Ich hoffe ein wenig, das die Ausführung meiner Gedanken mehr Fragen beantworten kann als aufwerfen. Mit anderen Worten: Licht ins Dunkle bringen. So, wie meine Musik das auch oft kann. Deshalb mache ich das.
Jeder kennt es, kaum einem davon ist es wirklich bewusst: Das lieblose “Ja”. Es ist sozusagen das Pendant zum liebevollen “Nein”, das mein lieber Bruder schon ausführlich beschrieben hat. Nun, mein Bruder hat es beschrieben, erklärt (wie auch immer) für Menschen, die Lichtarbeit betreiben oder zumindest schon mal was davon gehört haben … nein, stimmt nicht ganz, aber genau diese Menschen verstehen schneller, was gemeint ist. Erklärt hat er es nämlich für alle.
Jetzt hab ich mir so meine Gedanken gemacht, wie man das Liebevolle an sich - also auch das “Nein” - den Menschen näher bringt, die von Lichtarbeit noch nie etwas gehört haben bzw. davon gehört haben, aber “keine Zeit für derartige Spinnereien haben”; sie haben “natürlich” mehr Zeit für “Sinnvolleres”, das soll aber keine Anklage sein. Zack! Jetzt habe ich wohl schon 50% potentieller Leser dieses Beitrages verloren, wie?
Sein neuestes Buch heißt “Jesus von Nazareth”. Schon der Titel ist faktisch daneben. Ich will das kurz erklären, denn das geht sehr einfach.
Jesus war nicht “Jesus VON Nazareth”, also aus Nazareth stammend, denn genau genommen gab es Nazareth zu Zeiten Jesu noch gar nicht. Wir sehen also, das diese Bezeichnung schon allein aus dem Grund kompletter Unsinn ist. Und das aus dem Munde des höchsten geistlichen Oberhaupt auf Erden; wie peinlich! (Bitte hierzu de.wikipedia.org/wik… vergleichen!)
Richtig ist - und ebenso historisch-wissenschaftlich bewiesen - das er bisweilen “Jesus, der Nazarener” (oder auch Nasiräer, Nazoräer oder Nazaräer) genannt wurde. Dieser Beiname Jesu, meist in Zusammenhang gebracht mit seiner angeblichen Heimatstadt Nazareth, bezeichnet nach Epiphanios von Salamis (35 - 403 n.Chr.) in der Form ‘Nasaräer’ eine vorchristliche jüdische Sekte, die wie die Essener Fleischgenuss und Tieropfer verwarfen. Nach Plinius d.J. und Flavius Josephus lebte die Sekte der Nazarener schon mindestens Hunderfünfzig Jahre vor Christus an den Ufern des Jordans und am östlichen Ufer des Toten Meeres. ‘Nazaräer’ ist von dem aramäischen Wort ‘nazar’ abgeleitet, das ‘wachen, beobachten, bewahren’ bedeutet, im übertragenen Sinne ’sich für den Dienst Gottes verpflichten’.
(Quelle: Die verlorenen Schriftrollen der Essener, Buch 3, E. Bordeaux Székely)
Ich wiederhole mich: Diese Fakten werden weltweit wissenschaftlich NICHT angezweifelt. Man könnte sich also schwer darüber wundern, wieso der amtierende Papst das mal locker ignoriert und weiter Lügen verbreitet, so wie die Institution Kirche es schon vom Anbeginn ihrer Zeit getan hat.
Hierzu möchte ich auch anmerken, das ich aus zuverlässigen Quellen (die zu nennen hier den Rahmen sprengen) weiß, das Jesus seine Schüler ausdrücklich anwies, keine Religion(en) zu gründen, als er sie fortschickte, um seine (Gottes) Lehre zu verbreiten.
Auch nicht angezweifelt und absolut anerkannt wird die Tatsache, das Jesus aus der Gemeinschaft der Essener (Essania) hervorging, einzig die katholische Kirche wurschtelt sich das anders zurecht und hat den Begriff der “spirituellen Sekte” in einem negativen Zusammenhang mit den Essenern manifestiert und will von den Schriftrollen von Qumran nicht so viel wissen. Leugnen konnten sie die aber nie, weil sie damit zu spät waren.
Noch ein Thema sind die sogenannten “10 Gebote” (Moses, der selbst ein Essener war), die zu Zeiten Jesu längst kein Thema mehr waren. Jesus selbst hatte 12 Gebote ins Geschehen geworfen. Diese lauten (noch heute):
Ihr sollt nicht das Leben irgendeinem Geschöpfe aus Vergnügen nehmen noch es quälen.
Ihr sollt nicht das Gut eines andern stehlen, noch Länder und Reichtümer sammeln für Euch selbst über Eure Bedürfnisse und Euren Gebrauch.
Ihr sollt nicht das Fleisch essen noch das Blut eines getöteten Geschöpfes trinken, noch etwas, welches Schaden Eurer Gesundheit oder Euren Sinnen bringt.
Ihr sollt keine unreinen Ehen schließen, wo nicht Liebe und Gesundheit herrschen, noch Euch selbst verderben oder irgendein Geschöpf, das von dem Heiligen als rein geschaffen worden ist.
Ihr sollt kein falsch Zeugnis geben gegen Euren Nächsten, noch mit Willen jemand täuschen durch eine Lüge, um ihm zu schaden.
Ihr sollt niemandem tun, was Ihr nicht wollt, das man Euch tue.
Ihr sollt anbeten das eine Ewige, das VATER und MUTTER ist im Himmel, von dem alle Dinge kommen, und ehren Seinen Heiligen Namen.
Ihr sollt Euren Vater und Eure Mutter, welche für Euch sorgen, ehren, ebenso alle Lehrer der Gerechtigkeit.
Ihr sollt die Schwachen und Unterdrückten und alle, welche Unrecht leiden, lieben und beschützen.
Ihr sollt mit Euren Händen die Dinge erarbeiten, welche gut und schicklich sind. So sollt Ihr essen die Früchte der Erde, auf dass Ihr ein langes Leben habet.
Ihr sollt Euch reinigen alle Tage und am siebenten Tage ausruhen von Eurer Arbeit, den Sabbat und die Feste Eures Gottes heiligen.
Ihr sollt den anderen tun, was Ihr wollt, dass man Euch tue.
Wenn man jetzt noch den Tenor der katholischen Kirche über das Papstamt liest (von www.katholisch.de), dann wird einem regelrecht kotzübel:
Das Papstamt ist eine Besonderheit der römisch- katholischen Kirche. Es hat seinen Ursprung in den Worten Jesu (Mt 16,18 f. “Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen…”), der Apostelgeschichte und blickt auf eine lange Tradition zurück. Der Papst – Pontifex Maximus – ist der oberste Hirte der römisch-katholischen Kirche und Vertreter Christi auf Erden. Der Titel „Papst“ (vom lateinischen papa für Vater) war ursprünglich eine allgemeine Ehrenbezeichnung für Kirchenmänner und Patriarchen. Erst seit der Amtszeit Gregors I. (590-504) wird er ausschließlich für das Oberhaupt der Kirche verwendet. Einen ähnlichen Wandel durchlief die Bezeichnung „Pontifex Maximus“, die seit Leo I. (440-461) dem Papst vorbehalten ist. Sie bedeutet so viel wie „oberster Brückenbauer“ und wird gerne symbolisch als Brücke zwischen Kulturen, Religionen und Völkern interpretiert.
In der Vatikanstadt steht der Papst an oberster Stelle und vereint die drei klassischen, üblicherweise geteilten Staatsgewalten auf eine Person: die Gesetzgebung (Legislative), die Rechtsprechung (Judikative) und auch die Durchsetzung des Rechts (Exekutive) liegen in seiner Hand. Hintergrund ist der Jurisdiktionsprimat: Die volle und höchste Gewalt wird demjenigen übertragen, der auf dem Stuhl Petri sitzt und somit in der Nachfolge des Petrus steht. Aus dieser herausragenden Stellung leitet sich außerdem das Dogma der Unfehlbarkeit ab, das 1870 während des Ersten Vatikanischen Konzils beschlossen wurde. Spricht der Papst „ex cathedra“ (wörtlich: aus dem Lehrstuhl), so gilt sein Wort in Glaubensfragen als unfehlbar.
(Die Homepage des Vatikans: www.vatican.va)
Ich finde, das ist an dummer Arroganz überhaupt nicht mehr zu überbieten.
Um es mal exakt zu formulieren: Jesus selbst (und die 22 Ausgesandten) war überhaupt nicht erbaut von Petrus’ Idee, eine Kirche zu gründen. Das war Petrus’ ureigener Egotrip. Das alberne an diesen Behauptungen der katholischen Kirche ist zudem, das Petrus Jesus in seinem Leben nicht einmal begegnet ist!
Wer jetzt noch glaubt, die Kirche und die Religion sei die ganz tolle Idee und der Wille Gottes oder Jesu, dem kann ich leider auch nicht mehr helfen. Und wer die Kohle und Zeit für Ratzingers Buch aus dem Fenster werfen möchte, dem kann ich auch gern meine Bankverbindung geben. Da ist das definitiv besser angelegt. Ich erzähle demjenigen auch gerne bücherweise was über den wahren Jesus. Würde ich aber auch kostenlos tun.
Ist ja auch so eine Sache … der Vatikan sitzt auf MILLIARDEN, aber Ratzinger, der alte Sack, verkauft auch noch Bücher.
“Die Eva hat doch damals auch mit dem Jesus und den Römern und so …”
Leute, zieht euch das rein. Das ist Gehirnblutung par excellence. Oder wisst ihr, was eine Huhntaube im Zusammenhang mit einer Tofuwurst ist? Außerdem: Kuhpups richtet die Menschheit zu Grunde. Definitiv eine der besten Dittsche-Folgen, die ich gehört/gesehen habe.
Und wenn mich nicht alles täuscht, muss Olli Dittrich zum Allerersten Mal ein bißchen lachen. Findet ihr die Stelle?
Ich habe lange mit mir gehadert. Immer hatte ich das Gefühl, nicht zuletzt auch wegen verständlicher Kritik von aussen, meine Homepage sei nicht optimal. Lange vorbei die Zeiten in denen ich komplizierte und mega durchgestylte Websites (meist in Flash) gebaut habe. Das alles war mir zu viel geworden, und auch zu viel Arbeit.
In meinem “alten” (es hat ganze 3 Monate überlebt) Blog habe ich erzählt, ich habe da etwas in der Pipeline, eine Endlösung. Das ist sie nun. Gut, eine Endlösung ist nichts, aber die Richtung gefällt mir aus vielen Gründen gut. Und ich hoffe, euch geht es bald genauso. Ich möchte euch nun Schrittweise erklären, worauf es mir ankam und wie diese Page “funktioniert”.
Was mir gefehlt hat, und vielleicht ja auch euch, und was jetzt mit wenigen Mausklicks geht:
Eine Website, die weitestgehend alles in sich vereint, was ich so online habe, und das ist ja nicht gerade wenig. Ich wollte noch nie, das Blog und eigentliche Homepage voneinander getrennt ablaufen, aber sowas ist immer nur mit viel Gemurkse realisierbar, zumindest, wenn man sein Blog bei “Blogger” hostet.
Egal, welche Homepageversion ich gerade hatte, sie erschien mir immer unübersichtlich, wenig benutzerfreundlich und schlicht unergonomisch. An jedem neuen Anfang sah sie gut aus, nach kurzer Zeit kamen so viele Dinge hinzu, die ich für wichtig hielt, das die Page sehr schnell überladen war. Diese jetzt ist auch MEGA voll, mit dem Unterschied, das alles sehr klar sortiert ist, und das auch noch automatisch. Die ganze, ständige “Handarbeit” und das Abhängigsein vom stationären Rechner (wegen HTML-Editor etc.) hat sehr genervt. Die Page jetzt kann ich von jedem Rechner der Welt bearbeiten, sofern ich eine Internetleitung an diesem Rechner habe.
Es fehlte immer ein universelles Grundgerüst, das jederzeit austauschbar ist und dennoch nicht immer einen ganz neuen Seitenbau erforderte. Jetzt kann ich die Page umgestalten, wann ich will und brauche im Prinzip nur auf der Basis aufzubauen.
FEEDS! Es hat mich massiv genervt, dass ich zwar Blogfeeds hatte, aber keine für die gesamte Page an sich. Wenn sich hier jetzt etwas ändert - egal was - werdet ihr davon wissen, sofern ihr den Seitenfeed abonniert. Außerdem könnt ihr nun auch separat nur den Kommentarfeed abonnieren.
Einen anständigen Kalender für Events, auch Eventkalender genannt . (Siehe jetzt ganz rechte Seitenleiste, mit “Mouseover” und darunter das nächste stattfindende Event, und allerlei anderer Spielkram, auch “Widgets” genannt).
Ich kann nun unzählige Dinge hier einbauen, der Phantasie sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Und “Grenzen vs. Vogelmann” ist selten gut (nie).
Es haben sich einige Leute über die Zeit hinweg darüber beschwert, meine Seiten nicht zu verstehen, und damit ist nicht die Sprache gemeint. Mein Seitenkonzept war immer etwas “gewöhnungsbedürftig”. Ich hoffe, das ist jetzt einfacher zu verstehen. Ich denke schon. Alles ist etwas direkter und - wie gesagt - sortierter.
Okay, es gibt immer noch “ausserseitliche” Geschehnisse (”Parts of this world”), aber das lässt sich nicht komplett vermeiden, wenn man seine Seite nicht mit iframes zukleistern möchte. Und ich möchte das nicht.
Da ich immer noch der Ansicht bin, eine Website sollte ein lebendiger Organismus sein, bin ich jetzt ganz froh, denn man kann Blogeinträge kaum noch vom eigentlichen Seiteninhalt unterscheiden. Das Ganze fliesst ineinander über. Alles was hier aktualisiert wird, erscheint direkt auf der Frontseite ganz oben. So soll es sein. » read more » weiterlesen »
Ingo Vogelmann kommt aus einer musikalischen Familie, sowohl von väter- als auch mütterlicher Seite gab es professionelle Berufsmusiker. Als Vorbild diente ihm schon in frühesten Jahren sein zehn Jahre älterer Bruder, Dirk Vogelmann, der seinerzeit Gitarre und Schlagzeug in Bands gespielt und gesungen hat. Der jüngere Vogelmann wurde durch die progressive Rockmusik der frühen siebziger Jahre beeinflusst. So kam er auch schnell mit verschiedensten Instrumenten in Berührung, begann jedoch zunächst mit klassischem Schlagzeugunterricht.
Nachdem Vogelmann in der Jugend in diversen Bands Schlagzeug gespielt hatte, entdeckte er einen der für die achtziger Jahre typischen Drumcomputer, und damit die für ihn völlig neuen Möglichkeiten, Musik zu machen.
In den folgenden Jahren beschäftigte er sich mehr und mehr mit professioneller, elektronischer Studioproduktion. 1993 begann er auch als DJ in Clubs aufzulegen. Zu Zeiten des Techno und Trance Hypes der Neunziger führte ihn dies als DJ quer durch Europa. Schon damals begeisterte Vogelmann die Menschen mit extrem langen und epischen DJ Sets.
Kurz nachdem er 2003 auf die Baleareninsel Mallorca zog, entschied er sich dazu, diesem Teil des Geschäftes den Rücken zu kehren und nur noch für sich zu arbeiten, sowohl was die Musik als auch das Design anging. Er produzierte sein Debutalbum “Deep Understanding” und erreichte damit in kürzester Zeit eine hohe Aufmerksamkeit durch Fans und die Presse. Ein unglücklich und voreilig geschlossener Verlagsvertrag mit EMI Music Publishing zwang ihn jedoch in die Situation, dieses Album - zumindest physisch - vorerst nicht veröffentlichen zu können. Das Album ist jedoch mittlerweile in digitaler Form in dem MusicStore seines Labels erhältlich (L2MusicStore).
Wieder zurück in Deutschland brachte ihn diese - für ihn schlechte - Erfahrung mit der [Musikindustrie] dazu, den Bundesverband für Musikkultur “SAVEMUSIC” zu gründen. Die Verbandsarbeit fand sehr schnell Anklang in der Öffentlichkeit und hat sich zwischenzeitlich als starke Stimme für Künstler und Musikfans etabliert. SAVEMUSIC vermittelt beiden Seiten z.B. geeignete Anwälte für verfolgte Filesharer, aber auch für Künstler, die sich von der klassischen Musikindustrie betrogen fühlen. Vogelmann ist heute Ehrenmitglied und Berater des Verbandes, hat die Hauptverantwortung jedoch aus Zeitgründen an ein vertrautes Gründungsmitglied abgegeben.
Vogelmann konnte sich mit den Jahren als eine der respektiertesten Figuren der Progressive Dance Szene als Produzent und DJ etablieren. Bei heutigen Auftritten lässt er die Grenzen zwischen DJing und live Performance verschwimmen, indem er seine Sets mit einem Laptop, Mixing Software und zwei externen Firewire-Soundkarten nahezu wie eine Echtzeit-Studioproduktion gestaltet. Spontane, remixähnliche Bearbeitungen und Effektierungen sind nur einige der Möglichkeiten, die Vogelmann mit dieser Technik nutzt.
Die zweite Sendung, “TIME OUT“, findet an jedem dritten Sonntag des Monats statt. Diese Sendung läuft zwei Stunden und wird von Vogelmann allein gestaltet. Hier spielt Vogelmann ausschließlich Chillout und Ambient Musik.
Vogelmann stellt Aufnahmen seiner Sets - und die von befreundeten DJs - regelmässig in einem Podcast namens L2PODIO (L2 PODcast radIO) zur Verfügung. Dort finden sich auch manchmal die Sets von recht bekannten Grössen der Szene, wie z.B. DJ Taucher oder Jody Wisternoff von Way Out West.
Als eine der stärksten Inspirationen sieht Vogelmann nach eigener Aussage bis heute die Werke von Marc Mitchell, hier insbesondere der Remix eines kompletten Marillion-Albums (”Tales from the engine room”), die Vogelmann für einen Meilenstein der Musikgeschichte hält. Aber auch BT, Sasha und die frühen Pioniere wie Jean-Michel Jarre, Mike OldfieldVangelis sind mit Vogelmanns Stil gelegentlich vergleichbar. Vogelmann sieht Marc Mitchell und Markus ReuterMentoren, mit denen er bis heute befreundet ist. oder (Centrozoon, TUNER) als seine
Durch den intensiven Hintergrund und die gesammelte Erfahrung im Musikbereich schien es für Vogelmann logisch, diverse musikalische Projekte zu betreiben. So arbeitet er heute mit vielen, sehr stilverschiedenen Künstlern und Produzenten zusammen. Die Ergebnisse von Vogelmanns experimentellen Ausflügen reichen von Rock und Klassik über Progressive House bis zu Electro und Ambient. Eine genaue Spezifizierung ist aber ein eher gewagtes Unterfangen. Auch dem Bereich Filmscore, Filmmusik, Werbefilmvertonung und Game-Musik wendet Vogelmann sich gelegentlich zu. Hierbei bedient er sich auch manchmal der Surround-Produktion.
Vogelmann verfolgt derzeit den Plan, sich über PledgeBank die Veröffentlichungen seiner Werke durch Fans vorfinanzieren zu lassen. Die britische Rockband Marillion hat dies vorgemacht. Vogelmann sieht darin eine Revolution in der Musikbranche, denn dadurch würden Plattenfirmen - und die aus seiner Sicht damit verbundenen Komplikationen - quasi überflüssig. Auch weitere geplante Alben möchte Vogelmann über diesen neuen Vertriebskanal veröffentlichen, wie zum Beispiel sein nächstes Album Emotizr, welches noch 2007 erscheinen soll, sofern das PledgeBank-Ziel erreicht wird.
Ingo Vogelmann lebt und arbeitet im Ruhrgebiet. Sein Heimstudio, das “Moonsun Studio”, ist ein voll digitales und auf virtuellen Studioapplikationen basierendes 7.1-Surround-Studio.
Er ist ein gefragter Remixer und Produzent für Fremdkünstler, widmet sich aber mehr der Produktion seiner eigenen Werke. Top-Acts wie die japanische Tomomi Ukumori hat er durch seine Produktion in Japan zum Erfolg verholfen.
Für das Artwork zu “GOD” ließ Vogelmann sich 2 Jahre lang die Haare wachsen und 6 Monate lang einen Vollbart. Das Artwork, in dem er sich als Jesus darstellt, wurde sehr kontrovers diskutiert und eher von der Masse abgelehnt. Auf den Bildern zeigt Vogelmann sich mit blutigen Wundmalen an der Stirn und den Handgelenken.
Für 2008 hat Vogelmann eine Welttour als DJ geplant.
Ich darf ja laut Ingo schreiben was ich möchte. Also tue ich das jetzt auch mal (mache ich ansonsten aber auch…)
Das fragwürdige Konzept hinter der Veröffentlichung “GOD“
Ingo veröffentlicht nun ja tatsächlich ein Mammutwerk unter dem gewagten Titel “GOD“. Das allein wäre schon mal eine gesonderte Betrachtung wert, aber grundsätzlich fällt sowas meiner Meinung nach durchaus unter die künstlerische Freiheit. Ich kann nachvollziehen, was hinter dahinter stecken könnte dieser Veröffentlichung einen so hochtrabenden Titel zu geben. Wenn ich mir Ingos Musik anhöre, die ich im Übrigen sehr mag, finde ich, dass sich für den potentiellen Hörer die einmalige Chance ergeben könnte, den Begriff “Gott” durch die Musik zu abstrahieren und dadurch vollkommen neu zu definieren. Das würde dann auch den Titel “GOD” rechtfertigen (Obwohl man natürlich auch über andere Wege seine persönliche Definition von Glaube und Spiritualität finden könnte).
Diese einmalige Chance verschenkt Ingo aber! Er bildet sich selbst nämlich auf dem Artwork zu “GOD” in einer eindeutigen Pose nach zeitgenössischen Jesus- Darstellungen ab. Jesus ist aber nicht Gott! Jesus ist eine rein westlich-christliche Metapher von Gottes Sohn. Dieses Bild ist in der westlichen Kultur fest mit bestimmten Wertesystemen (wie z. B. der Institution Kirche) verbunden. Das hat für den Hörer und Betrachter des Werkes „GOD“ folgende Konsequenzen:
Die erlernten Bedeutungen von Jesus, Kirche und Religion werden sich zu allererst über die (vermutlich) tiefere Bedeutung des Titels „GOD“ legen. Der vordergründige Hinweis auf Jesus ist einfach viel zu stark und eindeutig.
Menschen anderer Kulturen wird der Zugang zu „GOD“ mit diesem Artwork damit fast unmöglich gemacht. Eine Abbildung eines Mannes, der aussieht wie Jesus, gemeinsam mit dem Titel „GOD“ ist ein eindeutiger visueller und inhaltlicher Code, der christlich geprägte Menschen anspricht und nicht-christlich geprägten Menschen zu verstehen gibt, dass es hier vorwiegend um Christentum geht anstatt um generelle Begriffe des Glaubens.
Letztendlich wird damit sogar eine potentielle Diskussion verhindert!
Man könnte also sagen dass die Verwendung der Jesus-Ikone als Titelbild für eine CD mit dem Namen „GOD“ einen groben semantischen Fehler enthält, ausgehend davon dass Ingo meines Erachtens sicher ein liberales und umfassendes Verständnis von Glaube und Religion kommunizieren möchte.
Ich habe meine Betrachungen zu diesem Thema natürlich in genau dieser Form betreits mit Ingo besprochen. Wenn ich Ingo richtig verstanden habe erhofft er sich gerade durch die oben aufgeführte Verwirrung der Begriffe einen erhöhten Aufmerksamkeitswert, der dann letztendlich dazu führen soll dass man sich eben gerade von den althergebrachten Bildern der Religion hin zu erneuerten und emanzipierten Haltungen zu dem Thema entwickelt. Ich halte diese Einstellung für ziemlich unbedarft. Ich glaube dass es mehr Irritation und Missverständnisse durch das Artwork von „GOD“ geben wird, als das es Menschen eine Tür zu einem erweiterten Verständnis der Welt aufschlagen wird.
Mein Vorschlag wäre folgender: Um die Hörer wirklich dazu zu bringen bei dem Begriff „Gott“ nicht sofort in gängige Klischees zu verfallen hätte man z. B. ein graues Quadrat als Artwork benutzen können. Diese Form ist relativ frei von Assoziationen und könnte daher als globales Zeichen dienen, dass man den eigenen Vorurteilen keinen Glauben schenken darf. „Gott“ ist ein allumfassender Begriff, demnach ist „Gott“ auch in einem grauen Quadrat - und in einer stinkende Müllhalde, einem weinendem Kind, einem sterbenden Soldat, in der Klimaveränderung, in dem anregenden Geschmack einer Zigarette oder einfach einem warmem, weichen Bett… etc. und dass überall auf dieser Welt, unabhängig an was der Mensch glaubt oder ob er an irgendetwas überhaupt glaubt!
Apropos Missverständnisse:
Ich mag Ingos Musik und ich mag auch sein professionelles Artwork. Ingo ist mit seinen technischen und kreativen Fähigkeiten eine wirklich aussergewöhnliche Person.
Ich habe NICHT über Glaube, Religion oder Spiritualität an sich geredet, sondern nur über die Form, mit der gewisse Inhalte kommuniziert werden. Ich habe in diesem Zusammenhang auch keine wertenden Aussagen über die Inhalte getroffen, noch habe ich meine persönliche Meinung zu dem Thema kund getan (das ist nämlich an dieser Stelle völlig irrelevant). Folglich habe ich Ingo in seinen vermuteten inhaltlichen Aussagen über „GOD“ auch nicht zugestimmt oder mich ablehnend dazu geäussert. Ingo ist für mich als Künstler absolut integer.
Meine wertenden Aussagen betreffen nur die Form und wie man sie effektiver gestalten könnte; und das ausgehend davon dass ich verstanden habe was Ingo will – wenn man Ihm überhaupt unterstellen möchte dass er etwas will…
Mir ist auch durchaus klar dass Ingo mit der ganzen Sache eine gewisse Selbstironie zeigt.