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This is the official website of the musician, sound engineer, DJ, composer & producer for film & media Ingo Vogelmann. No MySpace, Fuckbook or whatever ... this is a real real deal.

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getFrisky! Germany 2008

Top 100 DJs 2008 powered by Trackitdown.net

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Tuesday, August 26, 2008 by Ingo

Selbstgespräche

Ingo, geh jetzt endlich einkaufen, der Scheiß Kühlschrank ist leer! Klar, momentan gibt es Dinge, die mehr Spaß machen, aber geh jetzt einkaufen, denn gleich macht der Supermarkt zu. Oder du gehst zum Teuren, der hat bis 21 Uhr auf. Und außerdem läuft heute Abend deine Show, LIGHTWORKS. Und der Hund muss auch mal kacken. Also, komm’ aus’m Quark, du Spinner …

… sage ich seit Stunden zu mir selbst. Ich muss weg. Also ganz jetzt, so richtig. Wer kommt mit?




Ihr seid doch alle feige.

Friday, July 18, 2008 by Ingo

Kraftwerk

JPG Magazine: Photos: “Kraftwerk” by Ingo Vogelmann

Bitte einmal voten. Danke. :-)

Kraftwerk

Kraftwerk

Tuesday, July 15, 2008 by Ingo

Loona

Loona

Beruflich war die Zusammenarbeit mit Sammy einfach an einem Punkt angekommen, an dem wir uns nicht mehr gegenseitig inspirieren konnten. Der Spaß an der gemeinsamen Musik war weg. Und dann sollte man es besser sein lassen. Wir haben uns im Guten getrennt und jeder ist nun froh, an seinen eigenen Projekten arbeiten zu können.

Jetzt arbeite ich mit verschiedenen neuen Produzenten zusammen und die Lust an der Musik ist zurückgekehrt.

Liebe Marie,

ich habe deine Emailadresse nicht mehr, sonst hätte ich dir das persönlich gesagt … vielleicht stolperst du ja über diesen Eintrag.

Ich freue mich, diese Nachrichten zu lesen, und das es dir und deiner Kleinen gut geht. Du bist eine Superfrau, warst eine gute Freundin und ich habe gerne für dich / mit dir gearbeitet. Ich stehe jederzeit zu deiner Verfügung. ‘Harem Nights’(1) wartet immer noch auf deinen Gesang …

Ich habe dein neues Video gesehen (Por la noche). Sieht nach Loona aus, cooler und fresher Sound; du wirst weiter wachsen, ich bin mir sicher. The only constant is change … wie schnell die Zeit vergangen ist … ;)

Von Herzen alles Gute für dich und Saphira!(2)

Ingo (’Birdy’)

  1. Hatte ich dir mal vorgespielt (back)
  2. Zu der Geburt hätte ich dir gern früher gratuliert … (back)
Saturday, July 5, 2008 by Ingo

FrauLehmann hat mich interviewed

FrauLehmann (Gitte Lehmann) hat mich interviewed. Ich finde das Interview sehr gut.

Gitte Lehmann: Hallo Ingo. Ich freue mich über die Gelegenheit, ein Interview mit dir zu führen. Du bist Produzent, Komponist, DJ, Designer, Tontechniker, Labelinhaber und und und. Die Liste ist unendlich und nur du kannst sie vervollständigen. :) Doch angefangen Musik zu machen hast du in Bands als Schlagzeuger. Oder wie isset? :)

Ingo Vogelmann: Nicht ganz, aber man könnte das von außen so betrachten. Wahr ist, das ich mit 6 Jahren angefangen habe, Musik zu machen. Mein 10 Jahre älterer Bruder hat mich damals vom Schlagzeug begeistert, und von da an war es um mich geschehen. Ich bin meiner Mutter so lange auf den Sack gegangen, bis ich Unterricht nehmen durfte.

Gitte Lehmann: Und darauf hin hast du auch in Bands deine Künste zum Besten gegeben? Ich will mehr wissen…

Ingo Vogelmann: Das war erst viel später. Meine Skills habe ich bis zu meinem 16-ten Lebensjahr geschärft, bevor mich mein Musiklehrer in der Schule dazu aufforderte, die Schulband zu organisieren, sprich den Schlagzeuger zu mimen. Er wusste natürlich, das ich das konnte. Aus der Schulband ergab sich dann, das mein Sportlehrer, der Bassist war, mich fragte, ob ich nicht in seiner privaten Band spielen wolle, da der Schlagzeuger ausgefallen sei. Und so nahmen die Dinge ihren Lauf, ich wurde Schlagzeuger in einer Coverband, die bekannte Rock- und Metalsongs spielte. Hat Spaß gemacht.

Gitte Lehmann: Jetzt muss ich aber den Namen der Band wissen. ‘The Fantastic Fucker’ oder ‘Grandmas Rocker’ ward ihr bestimmt nicht. ;)

Ingo Vogelmann: Boah, ich weiss das nicht mehr, ehrlich.

Gitte Lehmann: Ja gut. Du bist ja auch schon etwas älter. Aber wie kam dann das Interesse, sich mit professionellen, elektronischen Studioproduktionen zu beschäftigen?

Ingo Vogelmann: Das Interesse erwuchs aus einer völlig unverhofften Begegnung mit einem Boss Drumcomputer, einem Dr. Rhythm, so hieß das Teil. In meinem Blog kann man diese erste Begegnung nachlesen, übrigens. Ich war völlig geflasht von den Möglichkeiten, in einem Sequenzer Drumnoten einzugeben, die der dann auch genau so abgespielt hat. Perfekt halt, wie ein Drummer mit 4 Armen und Beinen und perfektem Timing.

Gitte Lehmann: Hattest du zu dieser Zeit schon musikalische Vorbilder? Also jemanden, der in der Realität so spielt, als hätte er 4 Arme und Beine?

Ingo Vogelmann: Oh ja! Zu der Zeit fand ich Mark Brzcicki von Big Country supergeil, deren Sänger und Songwriter sich ja leider auf Hawaii selbst getötet hat. Da war ich sehr traurig, nur mal nebenbei. Aber der Größte von allen war bereits damals wie heute für mich Simon Phillips, den ich auch persönlich kennenlernen durfte, und zwar bei einem Drum Workshop in Bochum. Der spielt auch heute noch so, als hätte er 4 Arme und - übrigens - 8 Beine.

Gitte Lehmann:
Seit 1993 hast du dann angefangen in Clubs aufzulegen und so selbst Arme und Beine in die Hand genommen und es krachen lassen. Wie hast du diese Zeit erlebt? Besser: wie intensiv hast du alles wahrgenommen? Oder ist man als ‘Newcomer’ zu sehr mit dem Job beschäftigt, als dass man den Auftritt und das Drumherum genießen kann?

Ingo Vogelmann:
Schwere Frage. Das war sowas wie ein fließender Übergang vom Clubber zum DJ. Ich war begeistert von der Musik, und irgendwann ergab sich die Gelegenheit, selbst mal an Plattentellern zu stehen. Das Ineinandermixen von 2 Platten funktionierte ganz schnell, und ich fand meinen Spaß daran. Das Technische fiel mir schon immer leicht, weshalb ich schon immer - wie auch heute - viel Zeit mit der Trackauswahl und dem analysieren des Publikums verbracht habe. Ich mag es sehr, selbst ganz in die Stimmung einzutauchen.

Gitte Lehmann: Dir liegt also nichts am kommerziellen Auflegen? Sprich: spielen, Geld nehmen, abhauen? Du stellst dich also auf dein Publikum mit deinen Tracks ein?

Ingo Vogelmann: Ein Auftritt von mir ist insofern immer kommerziell, als daß ich Geld dafür verlange. Musikalisch betrachtet spiele ich nichts, was ich nicht geil finde, das geht gar nicht. Geld nehmen und abhauen ist sicher auch mal vorgekommen, aber nur, wenn der Veranstalter ein Arsch war und versucht hat, den DJ - also mich - zu verarschen. Das kommt leider oft vor, und DJ-Kollegen werden das bestätigen können. Natürlich stelle ich mich auf mein Publikum ein, dafür bezahlen die Leute, und sie können verlangen, das ich mein Bestes gebe.

Gitte Lehmann: Du arbeitest in der Künstlerbranche. Und die ist schnelllebig. Da sichert man sich doch durch Verträge ab (wie z.B. bei einem Auftritt) oder wie geht das bei musikalischen Auftritten von Statten?

Ingo Vogelmann: Ich habe sehr gut ausgearbeitete Verträge, aber letztlich ist das alles nur Papier, wenn du verstehst, was ich meine. Sicherheit gibt es nicht dadurch. Das ist eine Sache des Feelings. Wenn ich jemanden nicht mag oder ein schlechtes Gefühl bei einer Anfrage habe, dann mache ich das nicht, auch wenn der bereit wäre, meinen Vertrag zu unterzeichnen. Außerdem gibt es die Hälfte der Gage immer im Voraus, es sei denn, ich kenne jemanden persönlich gut und mag ihn.

Gitte Lehmann: Du kehrst also Leuten konsequent den Rücken, bei denen du dich nicht respektvoll, bezogen auf deine Musik und dein Können, behandelt fühlst?! War das auch der Grund, warum du Deutschland den Rücken gekehrt hast und nach Mallorca gezogen bist? Du hast dort eine ganze Zeit gelebt…

Ingo Vogelmann: Ja, denen kehre ich konsequent den Rücken, aber auch höflich. Das war aber nicht der Grund für mein Leben auf Mallorca. Auf Mallorca hatte ich ein verlockendes Jobangebot, was sich letztlich weniger erfüllend herausgestellt hat, als gedacht. Ich habe dann aber noch eine Weile dort verbracht und irgendwann die Nase voll gehabt. Mallorca ist nicht der Ort, an dem ich lange leben kann und möchte.

Gitte Lehmann: Aber es war der Ort, an dem du dein aller erstes Album produziert hast - ‘Deep Understanding’. Achtung, jetzt kommen gleich mehrere Fragen: wie kam der Übergang vom DJ zum Produzenten und wie war dieser? Und wie kam es zu dem Namen des Albums?

Ingo Vogelmann: Ja, ‘Deep Understanding’ ist dort in relativer Einsamkeit und einem empfundenen, tiefen Verstehen meines Selbst entstanden, eben durch die Einsamkeit. Ich war sehr intensiv mit mir selbst beschäftigt. Das war eine harte aber sehr gute Zeit. Klingt komisch, war aber so. Produziert habe ich schon 1994 professionell, wenn du so willst. Der Übergang war schlicht und einfach die immer intensivere Berührung mit Computern, die es auf einmal möglich machten, recht komfortabel zu sequenzen. Schlicht und einfach.
Zum Namen des Albums: anfangs hieß das Album nicht so sondern ‘Eight Open Letters To The World’ und bestand, logischerweise, aus 8 Tracks. Wegen einer Unstimmigkeit mit der EMI Music Publishing habe ich das Album umbenannt. Ich hatte einen sehr unglücklichen Verlagsdeal mit der EMI in Hamburg unterzeichnet.

Gitte Lehmann: Ich habe darüber in deiner Bio auf deiner Seite gelesen. Und du schriebst auch zuvor, dass du nach Malle gingst, weil du ein Jobangebot hattest, ‘was sich letztlich weniger erfüllend herausgestellt hat, als gedacht’. War das auch auf EMI Music bezogen?

Ingo Vogelmann: Nein, das der Vertrag mit der EMI Scheiße war, stellte sich für mich erst viel später heraus. Ich war damals ein Newbie. Mir musste das erst mein Anwalt, Chan-Jo Jun, sagen, dem ich bis heute für seine Arbeit sehr dankbar bin.

Gitte Lehmann: Bezogen auf deine Einsamkeit und deinem empfundenen, tiefen Verstehen deines Selbst und dein sehr intensives Beschäftigen mit dir selbst, finde ich den Titel des Albums sehr passend. :) Hat diese Zeit auch etwas damit zu tun, dass du dich aktiv für die Menschenrechte einsetzt, wie z.B. durch deine Mitgliedschaft bei Amnesty International? Überhaupt deine Aktivität FÜR Menschen finde ich stark.

Ingo Vogelmann: Das hat sicher etwas damit zu tun, ja. Aber nicht ausschließlich. Ich befand mich innerhalb der letzten - sagen wir - 5 Jahre insgesamt in einem Prozeß meiner Persönlichkeitsentwicklung, der mich immer mehr verstehen ließ, was in unserer Welt vor sich geht. Zumindest bilde ich mir das bis heute ein. Es ist mir heute sehr wichtig, für andere da zu sein. Mir geht es nämlich sehr gut, und ich verspüre den tiefen, inneren Wunsch, anderen zu helfen, denen es nicht so gut geht wie mir. Vielleicht auch, weil ich nicht immer der Netteste war.

Gitte Lehmann: So, wie warst du denn? Welcher Wandel liegt hier vor?

Ingo Vogelmann: Na, eben nicht immer der Netteste, wie gesagt. Ich glaube schon, daß ich mal ein großer Egoist war. Aus heutiger Sicht betrachtet fällt es mir aber schwer, das genau zu sagen. Ich habe da nicht mehr so die Erinnerung. Aber das ist auch heute völlig irrelevant, zumindest für mich. Leben ist ständiger Wandel, und den gestatte ich mir auch.

Gitte Lehmann: Da hast du vollkommen Recht. Du lebst hier und jetzt. Deinen, ich nenn es mal positiven Wandel, können wir alle miterleben. Zum Beispiel hast du 2007 offiziell eine Peacebiker Tour gestartet. In wie weit hat das mit deinem Bewusstsein zu tun und deinem inneren Wunsch für andere etwas zu tun?

Ingo Vogelmann: So schlecht war ich nun auch wieder nicht. Die Peacebiker Tour entsprang aus meiner Liebe zum Biken und der Liebe zu den Menschen, denen es beschissener geht als mir. Ich wollte das miteinander verbinden, was ja auch gelungen ist. Ich hätte mir mehr Erfolg gewünscht, aber das Ganze war recht kurzfristig geplant und ausserdem musste ich die Tour ja auch unterbrechen.

Gitte Lehmann: Das habe ich auf Amnesty in Bewegung und deinem Peacebiker Blog lesen können. Kannst du kurz den Grund resümieren, warum du einen Stop einlegen musstest und was die Tour letztendlich gebracht hat - sowohl für dich als auch für Mitmenschen?

Ingo Vogelmann: Die Tour musste ich abbrechen, weil ich ganz nahe an einer lebensgefährlichen Unterkühlung war. Ich hatte das in meiner Bundeswehrzeit einmal erlebt und eine Woche auf der Intensivstation verbracht. Da hatte ich ein zweites Mal keine Lust drauf. Das Wetter hatte mir einen gründlichen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Tour hat mir persönlich sehr viel gebracht, nämlich Klarheit über viele Dinge, die mein Privatleben betrafen und natürlich ein paar Hundert Euro für Menschen, die unwürdig behandelt oder gar gefoltert werden.

Gitte Lehmann: Da bin ich froh, dass du die Entscheidung getroffen hast und an dein Leben gedacht hast. Nun hat der immernoch lebendige Ingo Vogelmann ein Album namens ‘GOD‘ herausgebracht. War das vor der Tour oder danach?

Ingo Vogelmann: Neun Monate davor.

Gitte Lehmann: Zitat: ‘Das Konzept-Album „GOD“ ist Ingo Vogelmanns bisher komplexeste Veröffentlichung. „GOD“ ist die Verdichtung und die Essenz von Vogelmanns gesamten bisherigen Schaffens. 4 Stunden Musik geben ein monumentales Statement zu den Begriffen „Religion“ und „Glaube“ ab.’ Du hast dich also auch vor deiner Peacebiker Tour intensiv mit dir und den Dingen beschäftigt, denn dein Album spiegelt das ja ganz klar wider.

Ingo Vogelmann: Viele Menschen sehen das gar nicht so klar wie du.

Gitte Lehmann: Ich habe dein Album mehrfach gehört und höre es immer wieder gern. Die Vielfalt ist unglaublich, dennoch ist eine klare Linie an Klängen heraus zu kristallisieren, die deinen unverwechselbaren Stil ausmacht. Es ist teilweise anstrengend, denn es erzeugt in einem Stimmungen, die nicht immer positiv sind (so ist mein persönliches Empfinden). Du erzeugst beim Hörer mit deiner Musik etwas. War das die Absicht von ‘GOD‘?

Ingo Vogelmann: Erstmal Dank für die Anerkennung, jedenfalls deute ich das so. GOD hat, wenn überhaupt, die Absicht, Menschen wach und bewusst sehen zu lassen. Dazu gehört natürlich auch vermeintlich Negatives. Also habe ich zumindest bei dir mein Ziel wohl erreicht. Oder irre ich?

Gitte Lehmann: Ziel erreicht. Man kann, wenn man deine Musik versteht und zuhört, sich ein bisschen wie ein Gewinner im Mensch-Ärger-Dich-Nicht Spiel fühlen. Als hätte man etwas dazu gewonnen beim Hören. Meint: diese Friede-Freude-Eierkuchen Stimmung wie bei den Kastelruther Spatzen kommt nicht auf. Im Gegenteil, man beginnt teilweise unbewusst Assoziationen zu schaffen zwischen Musik und Leben. Braucht es als Produzent lange diese Feeling in Klänge umzusetzen?

Ingo Vogelmann: Na ja, der Job eines Produzenten ist ja eher technischer Natur, aber wenn du den Job des Komponisten ansprechen wolltest, dann kann ich nur sagen, das ich dazu nichts Konkretes sagen kann. Ich komponiere aus den Tiefen meines Selbst, oder so, und das fließt immer so, als würdest du bei dir zu Hause den Wasserhahn aufdrehen. Ich glaube, sehr zielgerichtetes Komponieren funktioniert nicht, jedenfalls nicht, wenn es um so etwas wie GOD geht. Die Idee zu GOD hatte ich lange vorher, aber die Musik selbst ist beim Komponieren und Auschecken von Soundcollagen entstanden, nicht eine Sekunde früher.

Gitte Lehmann: Ich meinte auch eher, dass du etwas produzierst, wobei du eigentlich komponierst. :) Gab es hier auch Vorbilder für das Album ‘GOD‘? Zum Beispiel bist du aktiv beim Mike Oldfield Blog dabei und auch sonst hast du es mit vielen Größen zu tun, unter anderem hast du schon einen Plausch mit Peter Gabriel gehalten. WOW!

Ingo Vogelmann: Nein, Vorbilder gab es schon allein aus dem Grund keine, weil bisher niemand vorher so etwas gemacht hat. Musikalisch zitiere ich in GOD sicher den einen oder anderen Musiker, was an meiner persönlichen Entwicklung als Musikliebhaber liegt. Zum Glück bin ich nur ein Teammitglied beim Mike Oldfield Blog, Oldfield selbst hat sich mir gegenüber eher enttäuschend verhalten. Dennoch achte und schätze ich ihn als Musiker sehr hoch. Mein Plausch mit Peter Gabriel war sehr geschäftlicher Natur, leider. Etwas mit ihm zusammen zu machen, wäre ein dickes Ding. Er zählt für mich zu den wenigen Leuten, die riesengrosse Leistungen abgeliefert haben. Mir ging auch schön der Stift, als ich ihn auf einmal am Telefon hatte.

Gitte Lehmann: Geht dir sonst nicht so der Stift?

Ingo Vogelmann: Nein, nicht mehr.

Gitte Lehmann: Das ist hoffentlich nicht verdauungstechnischer Natur - das wäre fatal. :) Momentan können wir dich ohne große Reise auf friskyRadio über das Internet hören. Du hast dort zwei Shows am Laufen: LIGHTWORKS und TIMEOUT. Gib mir mal bitte eine kleine Einführungslektion dazu…

Ingo Vogelmann: Sehr einfach. LIGHTWORKS ist eine achtstündige Show, in der ich selbst - nebst diverser Gast-DJs - Progressive House spiele. In TIME OUT spiele ich meistens eine Stunde Ambient und Chillout, die andere Stunde ein Gast. Manchmal spiele ich auch LIGHTWORKS acht oder TIME OUT zwei Stunden alleine. Zum Beispiel, wenn ich zu wenig Zeit hatte, um Gäste zu rekrutieren.

Gitte Lehmann: Du stellst deine Sets nach der Show zum kostenlosen Download auf L2 PODIO bereit. Leider sind auch andere an der ungefragten Veröffentlichung deiner Musik interessiert. Wie stehst du dazu? Und kann man sich davor schützen?

Ingo Vogelmann: Was meinst du genau?

Gitte Lehmann: Ich meine speziell, wenn ungefragt Klingeltöne aus deinen Tracks gebastelt werden oder die Sets einfach auf einer Homepage auftauchen und sich die Veröffentlicher mit Federn von friskyRadio schmücken oder eben auch mit deinen. Wie stehst du dazu?

Ingo Vogelmann: Ich will es mal so sagen: Ich besuche nicht eine Austellung eines Künstlers und nehme seine Bilder ungefragt mit. Für mich ist Kunst und Kultur das höchste Gut auf Erden, und ich finde, es sollte für jeden Menschen frei zugänglich sein. Aber bestehlen lassen möchte ich mich nicht. Ich biete immer die Möglichkeit, mich direkt zu fragen. Wer die nicht nutzt, hat zu wenig Respekt und riskiert Ärger mit mir.

Gitte Lehmann: Das mit dem Respekt hatten wir ja schon Anfangs, wo ich völlig einer Meinung mit dir bin. Kann man denn rechtlich etwas dagegen unternehmen? Ich habe da etwas von SAVEMUSIC gehört. Worum handelt es sich dabei?

Ingo Vogelmann: SAVEMUSIC schützt die Rechte von Musikschaffenden und Musikfans gleichermaßen. Die Kriminalisierung von Musikliebhabern geht nicht in Ordnung, das Bestehlen der Musikschaffenden ebenso wenig. Beide Seiten gehen immer noch zu wenig aufeinander zu. Aber es ist schon besser geworden, was ich auch unserer Arbeit mit SAVEMUSIC zuschreibe.

Gitte Lehmann: Es gibt da auch ein Prinzip, was die Band Marillion versucht hat. Eine neue Form von Kommuikation und gegenseitigem Respekt in Hinblick auf Musik zwischen Musiker und Hörer, wie du es eben angesprochen hast. Was kannst du mir dazu sagen und würde das auch in deinem Fall eine funktionierende Lösung darstellen?

Ingo Vogelmann: Du sprichst das Konzept an, CDs direkt vom Musiker an die Fans zu verkaufen. Marillion hat das super geschafft, in dem sie die Kosten für die Produktion des Albums von den fans haben vorfinanzieren lassen. Das funktioniert gut, wenn man eine derartig grosse Fangemeinde wie Marillion hat. Ich habe das auch probiert, hat nicht geklappt.

Gitte Lehmann: Schade eigentlich. Hier möchte ich an eine Frage ankknüpfen, die bestimmt viele interessiert: kugelt man den Namen Ingo Vogelmann bekommt man 34.700 Ergebnisse angezeigt. Dennoch gibt es Leute, die mit deinem Namen nichts anfangen können. warum sollten sie sich gerade deine Musik mal ohral (kommt von Ohr) einführen?

Ingo Vogelmann: Weil meine Musik ist wie ich bin. Und jeder ist wie ich. An einem gewissen Punkt sind wir alle gleich.

Gitte Lehmann: Am Bauchnabel oder wo?

Ingo Vogelmann: Nicht körperlich. Jeder Mensch ist auf der Suche nach Liebe und Anerkennung. Das ist der Motor für alles Handeln.

Gitte Lehmann: Dann würdest du die Liebe auch als eine der wichtigsten Erfahrungen und Bezüge bezeichnen, die du in deine Musik einbringst?

Ingo Vogelmann: Alles entsteht aus Liebe, also ja. Beziehungsweise aus dem Sehnen nach Liebe.

Gitte Lehmann: Welche Bekanntschaft, ob menschlicher Natur oder nicht, würdest du als eine der wichtigsten für dein Dasein als Musiker bennen?

Ingo Vogelmann: Meine Bekanntschaft mit Gott.

Gitte Lehmann: Wir wollen mal nicht zu viel verraten, was das Rezept deiner Musik betrifft. Schließlich ist das ein bisschen wie mit Coca Cola oder einem Zauberer, die geben auch nicht alles preis. ;) Ich bedanke mich sehr für dieses nette Gespräch und wünsche dir und allen Hörern weiterhin viel Spaß und ganz viel Freude an deiner Musik.

Ingo Vogelmann: Danke. :)

Ich beantworte in den Kommentaren gerne noch Fragen, die sich vielleicht bei dem einen oder anderen von euch aus dem Interview ergeben. Auf Gittes Seite ist das Interview natürlich ebenfalls zu lesen.

Monday, June 30, 2008 by Ingo

Köhler unterzeichnet Vertrag von Lissabon (vorerst) nicht

Bundespräsident : Köhler unterzeichnet Vertrag von Lissabon nicht - Nachrichten Politik - WELT ONLINE

Bundespräsident
Creative Commons License photo credit: carlsonimkeller

Der EU-Reformvertrag liegt in Deutschland vorerst auf Eis. Bundespräsident Horst Köhler will bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über Klagen gegen den Vertrag die Ratifikationsurkunde nicht unterzeichnen. „Angesichts vorliegender Anträge auf einstweilige Anordnung folgt der Bundespräsident damit einer Bitte des Bundesverfassungsgerichts“, teilte das Präsidialamt in Berlin mit.

Gegen den EU-Reformvertrag haben der CSU- Abgeordnete Peter Gauweiler und DIE LINKE Klagen in Karlsruhe eingereicht. Linke-Fraktionschef Gregor Gysi sagte zur Entscheidung Köhlers: „Das ist ein erster Erfolg der Linksfraktion bei ihrer Klage gegen den Lissabon-Vertrag.“

Wunderbar, ich freu mich. :)

Sunday, June 29, 2008 by Ingo

Ich bin viel zu sauer

… als das ich dazu was sagen könnte.

Sunday, June 29, 2008 by Ingo

qkmqkm

Das Auswärtige Amt hat ein neues Flächenmaß erfunden:

Einfacher wäre vielleicht qm²?

Saturday, June 28, 2008 by Ingo

Free vTunes #3

Here’s the third edition of free vTunes. Notice that this links work for 24 hours. After this the links don’t work anymore! You can download each link 3 times within that 24 hours:

Ingo Vogelmann - Deep Understanding (Album)

Cover

1. Album

Usage Rules

1. Your use of the music is conditioned upon your prior acceptance of the terms of this agreement.

2. Play and listen to this music wherever, whenever you want, as long as its a non-commercial affair. If you want to use it for film, TV or advertising, you have to ask L2 Music Ltd. for the permission (license) to do so!

3. Burn or copy it the way you think it’s okay.

4. Don’t sell it. Then it’s better to share it on P2P.

Saturday, June 28, 2008 by Ingo

Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra

Sehr lange Reportage auf Google Video. Bitte ansehen:

Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra

Vielleicht habt ihr über’s Wochenende mal eine dreiviertel Stunde Zeit. Ich halte das darin enthaltene Wissen für unverzichtbar. Es geht um Uranmunition, die mindestens seit dem ersten Golfkrieg - bis heute - von Amerika und Großbritannien im Krieg eingesetzt wird. Sowohl Soldaten auf beiden Seiten als auch Zivilisten (und natürlich auch deren Kinder) leiden unter Strahlungsschäden.

Radioaktives Uran(1) hat eine Halbwertzeit(2) von 4,468 Milliarden Jahren.

Deadliest Roadside Bombing
Creative Commons License photo credit: nukeit1

Man sollte die Verantwortlichen (Bush und Komplizen) - natürlich nicht nur deshalb - SOFORT vor ein internationales Kriegtribunal(3) stellen. Mir ist absolut schleierhaft, wie diese Verbrecher immer noch frei umherwandeln und weiteres Unrecht in der Welt verbreiten können.

Update

Thomas Nolte hat mal wieder hervorragend recherchiert (siehe Kommentare). Natürlich ist es mal wieder DIE LINKE, die diese Umstände im Bundestag thematisiert. Hier ein sehr interessantes PDF dazu.

  1. Uran ist IMMER radioaktiv. (back)
  2. Die Halbwertszeit (Abkürzung HWZ) ist die Zeit, in der sich ein exponentiell mit der Zeit abnehmender Wert halbiert hat. Quelle: WIKIPEDIA (back)
  3. Wie mit Milosevic. (back)
Friday, June 27, 2008 by Ingo

Sgt. Leonard Matlovich

Sgt. Leonard Matlovich on Flickr - Photo Sharing!

:-|

Friday, June 27, 2008 by Ingo

Capricorn

IMG_5288.jpg
Creative Commons License photo credit: Marc Aurel

[...] The basic Capricorn character is marked by a profound concern for advancing themselves by doing what is expected of them. They differ from the other Earth signs, Taurus and Virgo, in that they are motivated toward the achievement of their own ends, rather than toward merely static possessiveness or an endless search for order. They are governed by a sense of responsibility both to themselves and others. They absolve that responsibility by hard work and strict attention to detail. They have a direct and functional approach to problems. They are not diverted by fantasies of what might be done; they establish a clear picture of what can be done and the best way to go about doing it. Usually they pursue their objective along lines that have been found useful before, at least at the initial phase. However, should they see that their approach is not going to work, they resort to a new method. Very often the new method is one that comes as a surprise to others and may even cause a little nervousness. [...]

That’s me, yes. :D More to learn about me here: Capricorn

Friday, June 27, 2008 by Ingo

Reaktion eines Scientologen

… in meinen Kommentaren, der ich selbstverständlich Vogelmännisch entgegentrete: Undercover bei Scientology

Dies vielleicht auch als kleiner Wink mit dem Zaun, sollte noch ein anderer Scientologe auf die Idee kommen, hier für diese kranke Shyce werben zu wollen. DAS geht HIER NICHT.

Wie in meinem Kommentar zu diesem Mist bereits erklärt: Hier darf nur kommentieren, wer Menschenwürde wirklich achten kann. Die Einschätzung dessen bleibt allein mir überlassen und ist somit indiskutabel.

Friday, June 27, 2008 by Ingo

Kanye West blogging mad

kanYe West : Blog

Kanye West-Coachella 2006
Creative Commons License photo credit: Chris Doerr

I am  sick of negative  people who just sit around trying 2 plot my downfall… Why????  I understand if people don’t like me because I like me or if people think tight clothes look gay or people say I run my mouth to much,  But this Bonnaroo thing is the worst insult I’ve ever had in my life. This is the most offended I’ve ever been… this is the maddest I ever will be.  I’m typing so fucking hard I might break my fucking Mac book Air!!!!!!!!   Call me any name you want…. arrogant, conceited, narcissistic, racist, metro, fag whatever you can think of….  BUT NEVER SAY I DIDN’T GIVE MY ALL!

Via Faisal.

I love Kanye for his openness. His music is not my style but for sure I love this dude.

Friday, June 27, 2008 by Ingo

MyFlashFetish.com

8-O I’m short before a heart attack.

Hello,

my name is Ingo Vogelmann, Composer, Producer and Label Manager. I wonder why you collect my music under

***URL***

and offer it as ringtones via a 3rd party provider and I know nothing about that. It seems like you’re making money of it, correct me if I’m wrong. Also correct me when I didn’t recognize that you and I have made a contract. At least I am not able to remember something like that.

It is possible that my distributor really made a contract with ringtone distribution companies. Please, inform me if this is the case in my case, I will also ask my distributor.(1)

I kindly request your reply within the next 3 days.

Thank you very much.

Best,

Ingo Vogelmann

  1. I asked my distributor. It’s impossible. (back)
Thursday, June 26, 2008 by Ingo

Obama für Todesstrafe für Kinderschänder

Obama und McCain für Todesstrafe für Kinderschänder | tagesschau.de

Barack Obama on the Primary
Creative Commons License photo credit: jurvetson

Trotz eines gegenteiligen Urteils des Obersten Gerichtshofs haben sich die beiden Bewerber um das US-Präsidentenamt für die Todesstrafe für Kinderschänder ausgesprochen. Die Vergewaltigung eines Kindes sei ein “abscheuliches Verbrechen”, sagte der Demokrat Barack Obama.

Minuspunkt.

Ich bin komplett GEGEN die Todesstrafe, egal, was ein Mensch ‘verbrochen’ hat. Niemand auf der Welt hat das (Gottes-)Recht bewusst Leben zu beenden, wenn es keine andere Möglichkeit zur Lösung eines Problems gibt. Jemanden einzusperren ist definitiv eine andere mögliche Lösung. Eine.

Lieber Barack,

bitte überdenke deine Haltung in diesem Punkt noch einmal gründlich. Ich würde mich freuen, wenn DU dafür sorgen würdest, daß die Todesstrafe GENERELL abgeschafft wird. Die angewandte Todesstrafe ist ein Versagen der gesamten Menschheit, Leben auslöschen ist das Zeugnis dafür.

Dein Supporter Ingo

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