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getFrisky! Germany 2008

getFrisky! Germany 2008


Thursday, September 11, 2008 by Ingo

Flip Flop Accident

Ich stroff™ heute durch Essen, in geheimer Mission. Quasi. Plötzlich verlor ich einen Flip Flop. Es war geschehen: Nach 5 tapferen Jahren an meinen unegalen Füssen riss das Zehbändchen (?) meines linken Fusskleides, namentlich ‘Quicksilver, der Linke’.

Nun war ich ja unrasiert und fern der Heimat, und wer hat schon ein paar Ersatzschuhe dabei? Mit einem nackten Fuß und einem beflipflopten durch die Gegend zu kaspern sieht auch albern aus. Also suchte ich einen nahegelegenen Second-Hand-Laden auf und kaufte mir für 8 € potthässliche Turnschuhe.

Da ich noch Termine hatte, musste ich stundenlang - bei der Hitze - in den Ekelviechern herumrennen, bis ich mir in einem guten Laden neue Flip Flops kaufen konnte. Und die sind mal richtig gyle!

Jetzt freu ick mir. :D Die Turnschuhe sind übrigens im Müll gelandet.

Tuesday, August 5, 2008 by Ingo

Lappland-Aufguss

Söben™ fröhnte ich einem herrlichen Saunabesuch, weil ich nach XXL-DJ-Live-Sets immer so gebeutelt bin. Ihr ahnt nicht, was ich heute sehen musste:

Einen schlanken (!) Mann, der nebenbei auch noch hetero war (Frau dabei, eindeutig Liebespaar), welcher mindestens über Körbchengröße B verfog™. Um es mal ganz platt zu formulieren: Das waren richtige Titten! Sie war auch ‘ne gutaussehende junge Dame. Also die Begleitung jetzt. Ich habe das noch nicht verdaut … apropos verdaut:

Man wirft der Sauna ja - quasi - vor, sie ‘entschlacke’ den Körper. Das ist ausgemachter Bullshit. Alles, was der Körper abzuführen hat, wird auf dem üblichen Wege ausgeschieden. Saunabesuche sind gut für den Kreislauf, Stoffwechsel, verspannte Muskeln (wegen der Wärme), für die Haut (Porenöffnung durch die Hitze), das Immunsystem usw. usf. Aber entschlackt wird da rein gar nichts.

Das nur nebenbei. Aber kommen wir zum Hauptthema. Ich habe heute dort noch was erlebt, was ich bisher nicht kannte, so als alter Saunafreund: Lappland-Aufguss!

Die Sauna war eine sehr große Holzhütte (runde Bohlen, so dick wie saudische Pipelines), in der Mitte ein Ofen, der ca. 3 Meter lang, 2 Meter breit, 18 Meter tief, 24 Meter hoch und mindestens 46 Meter Radius sowie 576 m³ im Quadrat hatte. Ein reiner 7,5-dimensionaler Saunaofen, mit Steinen so groß wie Felsbrocken oben drauf. Ungefähr 200 Meter … ihr wisst, was ich meine. Auf einmal war 20 Uhr, ich war gerade eine Minute drin, da kommt ein Mann herein und sagt:

Hefte raus, Klassenarbeit!

Nein, hat er nicht gesagt. Er sagte aber:

Guten Abend, liebe Leute! Ich bin der Jens, und jetzt gibt es den Lappland-Aufguss!

… und grinste sich Einen. Alsdann fuhr er fort:

Aber erstmal bringe ich euch ein paar Leckerchen.

Jens verschwand kurz und kam mit 2 Plastikwannen - so Wäschedinger - gefüllt mit WASSEREIS zurück! Dabei meine Lieblingssorte, Zitrone, in schier unglaublicher Menge. Da griff ich doch mal beherzt zu und deckte mich für die kommenden 20 Minuten ein (dachte ich).

Realität war, das Jens den Lappland-Aufguss folgendermaßen anrichtete:

  • Gardena-Brause aufgedreht, über die Felsbrocken gehalten, gefühlte 5 Hektoliter.
  • Mit Handtuch herumgewedelt, bis es in Fetzen hing.
  • Zwischendurch auch mal eine Zink-Gießkanne mit anderen Aromen gefüllt benutzt.
  • Gardena-Action ca. 5 mal wiederholt, quasi ganz Lappland auf die Felsen geschüttet.

In der Sauna herrschten mindestens 2000° C, was natürlich geringfügig untertrieben ist. Aus meinen geplanten 20 Minuten in Lappland wurden nur 10, aber die Eis (Eise?) schmolzen nicht, da ich in Rekordgeschwindigkeit ungefähr 200 Wassereis der Sorte Zitrone in festen Stangen meine Speiseröhre heruntergleiten ließ. Nicht ganz, aber fast. Es können auch 150 gewesen sein.

Ich sah nichts als … Lappen. Ich verstand auf einmal die Bezeichnung des Aufgusses. Es ging nicht um Lappland in der nördlichen Hemissphäre, es ging um HAUTLAPPEN, die einem nach dem Aufguss vom Körper hingen.

Jedenfalls bin ich von innen geradezu erfroren, während ich dachte, ich müsste mir gleich Hautlappen vom Körper ziehen. Als ich danach in den eiskalten Aussenpool gehüpft bin, ist das Wasser darin augenblicklich verdampft und die Fliesen des Pools geplatzt. Scheiben barsten, Sträucher und Wiese verbrannten, im Prinzip ist die ganze Saunalandschaft abgebrannt.

Ich bin seit 2 Stunden wieder zu Hause. Könnt ihr die enorm angestiegene Hitze in Deutschland bei euch noch fühlen? Ich sollte wirklich in einem Kühlhaus schlafen.

Kurz: Lappland-Aufguss ist der KNALLER. Danke, Jens. ;)

Friday, August 1, 2008 by Ingo

Hanni & Nanni auf dem Ponyhof

Meine Familie ist groß, ziemlich groß, und sehr weit verstreut. Ich komme nur äußerst selten dazu, die besonders verstreuten Teile der Familie zu treffen. Gestern ergab sich das - völlig ungeplant. Auf dem Bild seht ihr (von links nach rechts) mich, meine Groß-Cousine65 (ich blick’ da nicht richtig durch, ist jedenfalls die Cousine meiner Mutter) und meine Mutter70:

Das Foto hat der Sohn der Tochter besagter (vermutlicher) Groß-Cousine gemacht, welcher mit meiner Groß-Groß-Cousine (?) in Miami Fort Lauderdale (Korrektur meiner GG-Cousine) lebt und gerade in Deutschland auf einem Pferde-Bauernhof in Deutschland Ferien macht. Quasi also mein Groß-Groß-Groß-Cousin. Oder so. Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist er de facto Halb-MexikanerGuatemalteker (also Vater aus Guatemala, Korrektur meiner GG-Cousine), also der 11-jährige Junge. Ein ganz lieber Junge, spricht Deutsch, Englisch und Spanisch (nur “Si” und “No”, Korrektur meiner GG-Cousine). Wir beide hatten heute einen Mix aus Englisch und Deutsch, und ich habe mir anhören müssen:

You have a German accent.

Ja toll, den wollte ich schon immer mal haben … :-|

Er hat mir (und Wilma) jedes Pferd persönlich vorgestellt. Jedes von den gefühlten 489 Pferden. Das war echt süß. Und das frisch geschlüpfte Fohlen hat er mir auch gezeigt:

Ich bin erstaunt, wie fit meine Mutter nach ihren Herz-OP’s ist, und das bei der Hitze. Die geht ab wie ein Flitzebogen, wie vor 20 Jahren. Schön.

Tuesday, July 29, 2008 by Ingo

Und dann

… legte sich der Vogelmann hinein und fog™ nur noch etwas Blubberzeugs der mit Schweiß gefüllten Badewanne hinzu.

Shyce Hitze. :-(

Saturday, July 26, 2008 by Ingo

Obama in Berlin - Der Bericht

Also Freunde, ich bin zurück,(1) und daß Erste, was ich tun möchte:

Herzlichsten Dank an Sascha Lobo für seine Gastfreundschaft(2) … ebenso herzlichsten Dank an Sven Weimann (Durango) und Tom Beltor (beide friskyDJs) für die gute Zeit, die wir zusammen in Berlin hatten. Es schreit nach Wiederholung, die aber sowieso am 9. August stattfindet.

Bei der Masse an Menschen war es nicht nur nahezu unmöglich, nahe an das Geschehen heran zu kommen, es sei denn, man war gewillt, körperliche Schäden in Kauf zu nehmen (was ich nicht war). Das Ganze erinnerte mich an die Beatles (oder Elvis) in den 60-ern, als reihenweise Menschen in Ohnmacht fielen, wenn die irgendwo auftraten.(3)

Ohne weitere große Umschweife, hier der vMovie zum Geschehen. Anmerkung: Ich konnte nicht so, wie ich ursprünglich wollte. Warum, das seht ihr, wenn ihr den vMovie schaut:


Veoh » Original-Obama

Fazit

Der Mann ist ein reiner Popstar. Wenn einer, dann er. Obama hat selbst in den USA noch nie vor 250.000 Menschen gesprochen, noch nicht einmal vor mehr als 100.000. Wenn man das (fast) hautnah miterlebt, dann wird der Unterschied zwischen einem Bildschirm und ‘live’ schon sehr deutlich (ähnlich wie bei mir und meinen Sendungen auf friskyRadio, obgleich ich sicher nicht mit Obama zu vergleichen bin). Obama elektrisiert, fesselt und emotionalisiert die Massen. Seine Aura ist unbeschreiblich, er ist der ‘Freund der Menschen’. Man nimmt die Inszenierung zwar wahr, aber irgendwie passt es trotzdem. Oder genau deshalb, ich weiss es nicht genau zu beschreiben.

Es hat mich schlicht ergriffen, als ich mir bewusst machte, daß ein US-Senator aus Illinois - der noch kein US-Präsident ist - eine private Veranstaltung an der Berliner Siegessäule abhält, die derartige Ausmaße annimmt. Das ist schon abgefahren.

Die Rede, vom Inhalt her, war fast nebensächlich, obgleich sehr gut. Man kann, wenn man will, Vieles daran kritisch betrachten (Thomas), muss man aber nicht, es geht nämlich um HOFFNUNG und WECHSEL, und da bin ich doch erstmal prinzipiell dabei; kaum etwas brauchen wir ALLE mehr.

Ich mag die positiven Vibes, die Obama weckt und verbreitet. Etwas, was auf der Welt defintiv fehlt … dieses Gefühl, dieser Antriebsmotor, der Menschen bewegt. Ich finde das gut, damit rennt Barack bei mir offene Türen ein.

Ich möchte mir gerne einbilden, daß er DER RICHTIGE ist, genau der Richtige zum Richtigen Zeitpunkt. Möge man das kritisch betrachten, soviel man möchte … mich juckt erstmal nur der positive Effekt. Und ich erinnere nur: Obama predigt keine Gewalt, keine heile Welt, keine radikalen Schritte.

Cool down people. Man gehe nicht fehl und vergleiche das Eine mit dem Anderen. Lasst uns alle ein wenig in dem Gefühl verweilen und Hoffnung haben. Sie stirbt zuletzt.

Auch wenn’s schwer fällt: Auch Bush (beide) war Gottes Wille.

  1. Eisenbahn fahren bei der Hitze suckt big time! (back)
  2. Ein wirklich superbequemes Bett! Ich habe geschlafen wie ein Baby. (back)
  3. Ich lebte zwar zu der Zeit nicht, aber es gibt ja ausreichend Filmmaterial, welches das bezeugt. (back)
Friday, May 16, 2008 by Ingo

Wasichwirklichmagstöckchen


Hat zwar nicht viel mit dem Thema des Beitrages zu tun (aber doch entfernt, denn Maniküre mag ich auch wirklich), finde das Bild aber witzig, weil behämmert

Es gibt so ein paar Dinge, bei denen manche Menschen “iiiiiiiiiiiiiiiiihhhhhhhhhh” sagen. Das ist mein Thema. Ich mag wirklich gern …

  1. Im Bett essen.
  2. Im Bett rauchen (allerdings mag ich es gern gut gelüftet, auch im Winter).
  3. Genau genommen mag ich fast alles im Bett gern.
  4. Den ganzen Tag barfuß durch die Bude laufen.
  5. Chips mit Käsegeschmack. Passt ja dann auch zu Nr. 6 …
  6. Füße. Ich schätze, ich habe da eine Art Fetisch. :oops:
  7. Lange auf dem Bottich sitzen ohne zu stuhlen. Am besten mit Handy oder Notebook dabei. Wahlweise gehen auch schlechte Frauenzeitschriften.
  8. Monströse Berge.
  9. Tosendes Meer.
  10. Naturgewalten überhaupt. Eine gewaltige Gewitterzelle bringt mich in Verzückung.
  11. Große Hitze. Eher als Eiseskälte.
  12. Pickel ausgedrückt bekommen.
  13. Ich bin ein Freund des natürlichen Dufts. Parfums, Deos u. Ä. stoßen mich eher ab.
  14. In den Ohren meiner Hündin Wilma riechen.
  15. Einen guten Mojito. Oder mehrere.
  16. Durch einen Strohhalm in ein Getränk pusten, daß es blubbert. Gern auch ohne Strohhalm.
  17. Stundenlang in der Badewanne liegen.
  18. Solo Livemusiker so á la ‘Mann mit Gitarre’.
  19. Nach dem Sex NICHT ins Bad rennen oder das Handtuch / die Küchenrolle zücken.
  20. Speisen mit frischen Kräutern, viel Gewürz und null Tier.

So, und mit den 20 Dingern sind jetzt dran:

Der Arschbildermann, die Lilith und der Alex (Wotschblog.de). Bei Letztem habe ich übrigens den 3. Platz im Voting zum Superbloggerbart gemacht. Buuuuuuuuh … 8-)