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Der Sieg ist ebenso klar wie bedeutungslos: Hillary Clinton hat im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur die Vorwahlen in Puerto Rico für sich entschieden. Rivale Barack Obama führt dennoch uneinholbar bei der Anzahl der Delegiertenstimmen.
Ab Dienstag kann die alte Pestente zeigen, ob sie noch einen Funken Mensch in sich trägt. Es wäre geboten, gemeinsam mit Obama gegen McCain zu (Wahl-)kämpfen.
In Pennsylvania gelingt der Gattin des ehemaligen Präsidenten ein Erdrutschsieg auf dem Land - Kampagne hat Barack Obamas Image beschädigt
Manchmal frage ich mich wirklich, wozu Journalisten Journalismus studieren müssen, um sich Journalisten zu nennen. Ich kann auf Anhieb 20 Blogger nennen, die so einen Bullshit-Artikel niemals schreiben würden. Und die haben alle nicht studiert, zumindest keinen Journalismus.
Sie sei während des Balkankriegs in Bosnien von Heckenschützen angegriffen worden, sagte Hillary Clinton vergangene Woche. Das scheint eine ziemliche Übertreibung gewesen zu sein, um sich als besonders erfahrene Bewerberin für die Präsidentschaft darzustellen.
Vor ihrem Absturz galt Samantha Power eigentlich als Inbegriff des neuen Politik-Typs aus dem Obama-Lager: 37 Jahre alt und wie ihr Ex-Chef eine Art Turboidealistin. Als die Harvard-Professorin den Ruf Obamas annahm, ihm nach Washington zu folgen, erklärte sie überschwänglich, sie wäre auch mitgekommen, nur um seine Telefone zu managen. Ihr wurde bald eine große Zukunft voraus gesagt, manche handelten sie schon als neue Außenministerin. Doch Powers Karriere kam zu einem schnellen Ende, nachdem sie Hillary Clinton gegenüber der schottischen Zeitung “The Scotsman” ein von Macht besessenes „Monster” nannte und erklärte, “we fucked up Ohio” (was soviel heißt wie: „Wir haben in Ohio Scheiße gebaut”). Einer der originellsten Geister der Generation Obama war in einem ziemlich überflüssigen Interview politisch verheizt worden.
Dem kann ich nicht zustimmen. Sicher, es ist sehr unklug öffentlich sowas zu sagen. Es hätte auch gereicht, daß nur zu denken. Aber Recht hat sie trotzdem.
Ein anderer NBC-Reporter musste sich entschuldigen, weil er behauptet hatte, dass Hillary Clintons politische Prominenz nur auf der Untreue ihres Mannes Bill basieren würde.
Böse Zungen würden jetzt sagen: Na und? Stimmt doch!!
Jetzt hat er richtig aufgeholt und fängt an, Tacheles zu reden. Find ich gut (auch, wenn es nur gelogen sein sollte):
US-Vorwahlen: Obama will sieben Millionen Jobs finanzieren - NachrichtenPolitik - WELT ONLINE
Kaum setzt sich der demokratische Bewerber Obama vor seine parteiinterne Konkurrentin Hillary Clinton, winkt er den Wählern mit dem ganz großen Portemonnaie: Mehr als 200 Milliarden Dollar will Obama für neue Arbeitsplätze in den USA ausgeben. Und er sagt schärfer, was er an Clinton nicht mag.
Muss man sich mal überlegen: Obama will mal eben 7 Mio. neue Arbeitsplätze dahinhusten. Damit wäre Deutschland komplett frei von Arbeitslosen. Okay, ist natürlich kein gültiger Vergleich, aber der Gedanke kommt trotzdem.
Wenn es um die Nachfolge von George W. Bush geht, sind sich die Deutschen einig wie selten. Laut einer Umfrage würden erstaunlich viele Bundesbürger Hillary Clinton zur US-Präsidentin wählen. Ihre Konkurrenten wären chancenlos.
MÄHÄHÄÄÄÄÄ …
Gut, das hier erst 2009 Entscheidungen fallen. Bis dahin können die Deutschen ja lernen, zu sehen.