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Als ich kürzlich urlaubte, lernte ich eine Herde toller Kühe kennen, was ich zum Anlaß nahm, sie zu fotografieren. Erst später, als ich die Bilder auf den Rechner übertrug, fiel mir etwas - für mich - sehr Sonderbares auf: ALLE Kühe standen in dieselbe Richtung schauend, Kopf und Hinterteil jeweils absolut gleich ausgerichtet. Und so sah das aus (bitte großklicken):
Da frug ich mich, verständlicherweise:
Ingo, was soll das, was hat es auf sich?
Ich besprach die Angelegenheit umgehend mit den weltweit anerkanntesten Wissenschaftlern, die ja ständig bei mir anrufen ein paar Bekannten, und wir kamen recht einhellig zu dem Schluß: Witterung! Die Kühe richten sich dem Winde nach aus, um gefräßige Feindschaft besser wittern zu können. Macht Sinn, so als Herden- und damit Fluchttier.
Fakt ist nun: Dieser Gedanke ist zwar einleuchtend, jedoch Bullshit. Denn:
Der Landwirt hat sich nach Ansicht des Schafzüchterverbands Hessen nichts vorzuwerfen. „Irgendjemand muss die Tiere von der Weide hoch zur Bahnlinie getrieben haben“, sagte Landeschef Reinhard Heintz. Die Schafweide, aus der die Tiere ausgebrochen sind, liegt etwa 500 Meter unterhalb der Bahnlinie und wird von Elektrozäunen und einen Bach eingegrenzt. Heintz appellierte an die Bahn, mit Zäunen für mehr Sicherheit an dem fast elf Kilometer langen Landrückentunnel zu sorgen. Der Schäfer, von dessen Herde bei dem Unfall mindestens 20 Tiere getötet wurden, habe dies schon vor zehn Jahren beantragt. Dies sei aber aus Kostengründen abgelehnt worden.
Sieht doch alles danach aus, als hätte die Bahn da viel mehr Mist gebaut als der Schäfer. Es gab dann wohl auch noch einen besoffenen Zugführer in dem Rettungszug … das sieht alles nicht wirklich gut aus für die Bahn.