Tuesday, July 8, 2008 by Ingo
Der Killerhund
Sekunden später habe ich mir an dem Teil (ohne Witz) übel die Hand verletzt:
This is the official website of the musician, sound engineer, DJ, composer & producer for film & media Ingo Vogelmann. No MySpace, Fuckbook or whatever ... this is a real real deal.
You heard Ingo's own music somewhere or as a DJ live or on the radio and loved it? You should subscribe to the vogelmann Gigs Feed by either ...
subscribe in a reader or subscribe to vogelmann Gigs by Email to never miss a gig!
Below this welcome message and the (very important) ads you find Ingo's (multilangual) Blog posts. Also explore the internal pages and (masses of) good stuff in the sidebars to the right and have a nice stay!
Sekunden später habe ich mir an dem Teil (ohne Witz) übel die Hand verletzt:
… wenn es um die ‘Signalwirkung’ einer nicht zu respektierenden und inkorrekten Entscheidung geht:
EU-Vertrag: „Wasser auf die Mühlen der Skeptiker“ - Ausland - FOCUS Online
Europapolitiker von CDU und SPD betonten laut „Handelsblatt“ zwar, dass der nun gewählte Weg formal korrekt sei und die Entscheidung respektiert werden müsse. „Ich hätte mir aber wegen der politischen Signalwirkung eine andere Variante gewünscht“, sagte der Vorsitzende des Europa-Ausschusses im Bundestag, Gunther Krichbaum (CDU).
Also wäre eine ‘andere Variante’ inkorrekt und despektierlich gewesen? Und seit wann gibt es bei solchen Entscheidungen, die ja rechtsstaatlich formal korrekt sein MÜSSEN, eigentlich VARIANTEN? Reden die nur noch dummes Zeug?
Ich kenne diese Frau nicht, habe sie aber in Kopenhagen neben mir am Tisch sitzen gehabt und unbemerkt fotografiert. Sie saß dort mit ihrer Tochter, die schätzungsweise 20 Jahre alt war. Mama mindestens 50, getrimmt auf Mitte 20. Ich meine, sie war an allen sichtbaren Stellen operiert; Brüste, Nase, im Prinzip das komplette Gesicht … über den kompletten Körper konnte ich mir (zum Glück) kein Bild machen. Die Haare waren Extensions. Sie konnte nicht richtig normal essen, ihr Mund war - sozusagen - bewegungseingeschränkt. Ständig war sie mit der Serviette dabei, um sich Speisereste von den EM2008-stadiongroßen Lippen zu wischen. Ich tippe mal auf regelmässige Botox®-Behandlungen. Und das ist Botox:
Clostridium botulinum (botulus lateinisch = Wurst) ist ein obligat anaerobes, grampositives, stäbchenförmiges Bakterium und gehört zur endosporenbildenden Familie der Clostridiaceae. Erstmals wurde dieses Bakterium 1895 von dem belgischen Mikrobiologen Emile van Ermengem (1851–1932) aus einem verdorbenen Schinken isoliert und Bacillus botulinus genannt.
Normalerweise ist das Bakterium ein Bodenbewohner. Bei der Vermehrung bildet C. botulinum ein Gift, das Botulinumtoxin, welches die Ursache für die unter dem Namen Botulismus bekannte Krankheit ist. Das Bakterium kann sich unter Sauerstoffabschluss, z. B. in geschlossenen Konserven oder im Zentrum von großvolumigen Lebensmitteln, wie z. B. Rohschinken, wenn das Lebensmittel nicht gekühlt wird, vermehren und Toxine bilden, die eine Lebensmittelintoxikation auslösen können. Da Clostridium botulinum ein Bodenbewohner ist, finden sich die meisten Kontaminationen in Gemüsekonserven.
[...]
Tödliche Dosen: Todesursache ist Atemlähmung. Bei Inhalation sind 3 ng/kg tödlich, bei einer Injektion bereits 1 ng/kg (LD50 Mensch: 1 ng/kg)[2]. 500 g würden somit ausreichen, um die gesamte Menschheit (6,6 Mrd.) zu töten. Am toxischsten ist das Typ A Toxin (Botulinumtoxin A), das stärkste aller bekannten Gifte (LD50 Mensch: 30 pg/kg). Die Nahrungsaufnahme von nur 10 ng kann einen Menschen töten. Bereits mit der Menge zwei gehäufter Teelöffel (ca. 12 g), gleichmäßig verteilt und intravenös verabreicht, könnte man alle 6,6 Mrd. Menschen töten.
[...]
In neuerer Zeit wird das auch Botox® genannte Gift als “Faltenkiller” im Gesicht eingesetzt, soweit die Falten auf der Verfestigung von dauernden Gesichtsausdrücken (z. B. gerunzelte Stirn) beruhen.
(Quelle: WIKIPEDIA)
Nur mal so. Zur allgemeinen Aufklärung.
MC Winkels weBlog» Blog Archiv » Zwänge, Ängste, Lebensnöte
Hab ich feist beim MC aufgelesen. Und weil der Winkelmann eine tiefenthematisch (WTF?) so gute Vorlage geliefert hat, klaue ich auch noch das. Schließlich ist er der A-Blogger, nicht ich …
Ähnliches würde ich gern lesen von FrauLehmann, dem Arschbildermann, Lilith und dem Papst, aber der traut sich ja nicht, die Pfeife.
Langes Wort, daß ich mir da ausgedacht habe, es findet aber seine Berechtigung.
Studie: Zu viele Antibiotika für Kinder? | tagesschau.de

photo credit: ashleyRosex[is back!]
Wenige Patienten bekommen viele Medikamente
Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk, wies auf eine hohe Konzentration der Arzneimittelausgaben auf einen kleinen Teil der Versicherten hin: 80 Prozent der Ausgaben entfielen auf weniger als 20 Prozent der Versicherten.
Auffällig sei der besonders starke Anstieg der Ausgaben für ADHS-Präparate. In der Altersgruppe der 11- bis 14-Jährigen lägen diese jetzt an der Spitze, noch vor Arzneimitteln gegen Erkältung, Fieber und Schmerzen. Daher begrüßte Caspers-Merk das Behandlungsprogramm der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, das für betroffene Kinder zunächst eine Behandlung ohne Medikament vorsehe.
Ist ein Kind auffällig aktiv oder hat Konzentrationsstörungen, so hat es sofort ADS, ADHS oder sonstwas in diese Richtung. Alle freuen sich: Allen voran die Pharmaindustrie, dann die Pharmareferenten (witzige Bezeichnung für Arzneidrücker), selbst die Ärtze, auch die Eltern … nur irgendwann das Kind nicht, wenn es begreift, daß ihm eine Krankheit in die Schuhe geschoben wurde und man nur Geld mit ihm verdient hat.
Mich regt das schon seit Ewigkeiten auf. Und ich weiß jetzt schon, wer sich über mich aufregt …
Ich auch schon ein, zwei Mal in meinem Leben …
jemandem den Schädel gebrochen habe ich da nicht. Nichtmal in der Bahn geraucht. Es gibt nicht viele (eher gar keine) Dinge, die ich mir ‘dicht’ aber nicht nüchtern erlaube. Mir fallen zumindest keine ein.
Boulevard: Spyridon L.: “Ich war dicht” - HNA Online
Mit äußerster Brutalität hatten die Angeklagten Bruno N. (76) am 20. Dezember im U-Bahnhof Arabellapark in München zusammengeschlagen - vor laufender Überwachungskamera. Das Verbrechen, das als versuchter Mord angeklagt ist, hatte die Wellen der Emotionen hoch schlagen lassen. Vor allem Spyridon empörte, der Anlauf nahm, um wie beim Elfmeter gegen den Kopf des Bewusstlosen zu treten.
Klar, wenn man das liest, ist der erste Gedanke sicher nicht von großem Erbarmen begleitet. Ich habe das Überwachungsvideo gesehen, und was die beiden Jungs da gemacht haben, ist wirklich allerhärteste Brutalität und keine Achtung vor dem Leben. Dem 18-jährigen Halbgriechen (der Schädelbrecher) drohen nach Jugendstrafrecht max. 10 Jahre, dem 20-jährigen Halbtürken max. lebenslange Haft (beide wegen versuchten Mordes). Lebenslang, das ist schon ‘ne Hausnummer. Da keimt in mir die Frage auf:
Was soll eine lebenslange Haft bewirken? Oder auch ‘nur’ 10 Jahre? Resozialisierung? Sehr witzig. Ich vermute mal, wer so lange absitzt, ist hinterher ein grösserer Verbrecher als vorher. Verbrechen, die man nicht kennt, lernt man im Knast kennen; das weiß jedes Kind.
Die viel interessanteren und mir wichtig erscheinenden Fragen sind doch: Was treibt zwei sehr junge Männer dazu, so auszuticken? Woher kommt die Bereitschaft zu so einer Tat? Wieso nimmt jemand Anlauf, um jemandem mit voller Wucht den Schädel wegzutreten? Ein Schädel ist ein sehr massives Knochengebilde, um den zu brechen bedarf es sehr großer Wucht. Wieso kann eine Aufforderung eines alten Mannes, nicht in der Bahn zu rauchen, soviel Aggression, blanken Hass (und vielleicht sogar die Absicht zu töten) erzeugen?
Wie geht sowas?
Heute (25.05.) bei Spiegel Online entdeckt:
Schließlich habe der 21-jährige Serkan A. ihm das Handy weggenommen, einen Freund angerufen und gesagt: “Willst du zuhören, wie ich einen Deutschen umbringe?” Serkan A. sei auf ihn losgegangen, habe ihn mit Anlauf getreten und bespuckt. “Da bin ich abgehauen”, sagte der Zivildienstleistende. Der angerufene Freund von Serkan A. hatte die Drohung bestätigt.
Oops.
“Phoenix” erfolgreich Eis auf dem Mars - n-tv.de
Die amerikanische Mars-Sonde “Phoenix” ist bei ihrem Einsatz auf dem Mars nach Überzeugung von Wissenschaftlern auf Eis gestoßen. “Phoenix” habe in einem mit ihrem Roboterarm ausgehobenen Graben in der Mars-Arktis Klumpen aus hellem Material fotografiert, die später nicht mehr dagewesen seien, teilte der wissenschaftliche Leiter der Mission, Peter Smith, mit. Dieses allmähliche Verschwinden deute darauf hin, dass es sich um Eis gehandelt habe, das an der freigelegten Oberfläche verdampft sei.
Okay, dann lagen wir wohl doch leicht daneben. Aber: Eis > Leben > Party … passt ja doch irgendwie, oder?
Auch interessant und sehr gut geschrieben ist dieser Artikel zu dem Thema.
Meine Hand ist ungezogen. Es trug sich gestern in einer Umkleidekabine zu …