This is the official website of the musician, sound engineer, DJ, composer & producer for film & media Ingo Vogelmann. No MySpace, Fuckbook or whatever ... this is a real real deal.
Below this welcome message and the (very important) ads you find Ingo's (multilangual) Blog posts. Also explore the internal pages and (masses of) good stuff in the sidebars to the right and have a nice stay!
DJing might look like an easy job. Sometimes I hear stuff like:
Hey, what’s so difficult about playing some music out?
Here’s why it’s a bit more than hitting a venue and playing music like average Joe could do:
Finding the right music: I receive around 400 to 600 promos from all kinds of labels and genres each month. I need to listen to them ALL to find MY music. 80% of it is crap, 10% supercrap, 5% good, 5% very good. I only play the 5% that I find very good. But there’s not only the work to listen to ALL the promos, there is also the browsing through the stores and it’s (mostly) crappy samples. BTW, I recommend Resonant Vibes and audiojelly. Beatport just in cases when I can’t find track XYZ elsewhere. Finding the right music is the most time eating thing of the job.
Sorting the right music: I label my tracks after genre, NOT by tagging but file name adding like Peter Parker - Spiderman Song (Vogelmann Remix) - PROG. Each and every genre has its own folder on my HD’s, both the studio system and the gig notebook, always in sync.
Touching the music: Each and every track gets slighty sound optimized by myself, like loudness correction or a bit of equalizing, I have my own scripts or batches for that processes. Each and every track gets key detected for harmonic mixing.
The above is the hidden part of my DJ job, not many people have an idea what that means. To be exact: it’s the most important part of the job because THIS IS WHAT MAKES YOU AN ARTIST under millions of DJ’s. Compare it to a painter, his colours, his brushes, his canvas and all that stuff. Then there’s his way of painting and this is the part when I’m going live.
Let’s be honest: Beatmixing is not the hardest part of playing live. You have a bit of a rhythmic feeling? Okay, I’ll teach you in less than 2 weeks. But do you have the right ears, the right feeling for ‘what comes next’? Can you feel the audience? Is your sound right, EQing and all that stuff? When should you change the style a bit or the tempo? And what about your ‘acting role’ whilst DJing, do you have a charismatic aura or do you behave or look like an idiot? Don’t get me wrong, I find it very important to be authentic, but LIVE you’re not bedroom DJing.
A good DJ needs to be reliable with playing times and dates, needs to take care about his technical equipment and all that stuff, needs to find HIS style and satisfy HIS fans everytime he’s playing … I could write an endless list of other aspects of successful DJing. Just wanted to give you a glimpse of the background of things.
Ich blogge momentan wenig. Nein, wenig Persönliches. Ich weiß. Nennt es Selbstzurückgewinnungsphase, oder sowas. Bin viel allein, eigentlich nur, und es tut mir wirklich gut, denn ich bin nicht einsam sondern ALL-EIN.
Ich werde auch bald wieder kreieren, und ich weiß, daß viele von euch auf Aquarius warten. Und einigen geht der Dance-Kram und das DJing auch sonstwo vorbei. Ich verstehe das, ihr wollt euch sowas wie GOD reinziehen und ab und zu meine Konzepte von Spiritualität, Leben und Liebe lesen, mich um meinen Freiheitskampf beneiden und wie ich ihn durchziehe.
Nach dem Crash meines Studiorechners (beim Umzug vom Transporter gefallen) beginnt jetzt irgendwie was Neues. Ich weiss immer noch nicht wieviele Daten auf wievielen kaputten Festplatten überhaupt noch da sind, und manchmal ist es mir auch egal, denn ich weiss: Kreieren kann ich immer. Ich kaufe ne neue Kiste und mache was Neues, drauf geschissen.
Ich mache bald erstmal Urlaub, und ich freue mich darauf. Ich weiß nicht mehr, wann ich zuletzt Urlaub gemacht habe, und nachdem es andere irgendwann nicht mehr interessiert hat (wenn überhaupt irgendwann mal), hat es mich irgendwann auch nicht mehr interessiert. Jetzt interessiert es mich aber. Und das sollte es (euch) auch.
Ich habe letzte Nacht einen schönen Film gesehen, in dem zum Schluß ein Satz gefallen ist, der haften blieb:
Versuche, dich mit meinen Augen zu sehen.
Ohne mich gibt’s keinen Vogelmann, so ist das. Wir hängen zusammen.
Vor einigen Wochen gab es eine Interviewanfrage von einem amerikanischen Online-Magazin. Wir haben das Interview (via Skype) geführt, aber gestern Abend erreichte mich die Nachricht, daß es unklar sei, ob das Interview veröffentlicht wird. Die Gründe hierfür erschließen sich mir nicht wirklich … wie dem auch sei, ich habe dann gefragt, ob ich das geführte Interview (ohne Namensnennung) wenigstens schon mal auf meiner Homepage veröffentlichen dürfe; dem wurde zugestimmt. Ob es nun veröffentlicht wird oder nicht weiß ich nicht. Das Folgende habe ich mal übersetzt:
Ingo, danke, das du die Zeit für dieses Gespräch erübrigst. Wie lange bist du nun schon dabei?
Sehr gerne. Wobei?
Im Dance Music Business.
Puh, das ist schwer festzulegen. Wenn wir es daran festmachen, wie lange ich bereits Dance Music produziere, dann reden wir über ungefähr 16 Jahre. Ungefähr zum Selben Zeitpunkt, etwas danach, habe ich mit dem DJing angefangen. Das Eine ging irgendwie mit dem Anderen einher, ist ja - glaube ich - oft so.
Wie war das damals für dich? Soviel mir bekannt ist, hatte damals viel davon in Deutschland seine Wurzeln. Was hast du davon mitbekommen?
Ich war nie ein Hardcore-Clubber, wenn man das mal so sagen kann. Ich habe viel mitbekommen, aber lange nicht alles. Es gab in meinem Bekanntenkreis so einige, die nach Berlin und Frankfurt gefahren sind, um die Topläden zu besuchen, natürlich immer ne Menge Drogen im Gepäck, aber irgendwie ging mir das damals zu weit. Ich habe die lokalen Gegebenheiten genossen, und das war auch genug, jedenfalls für mich. Techno war damals eine gigantische Maschinerie, die auch gewaltige Marketingaspekte hatte. Jeder ist auf den Zug aufgesprungen, selbst wenn er überhaupt keine Ahnung von Musikproduktion hatte. Das hat sich bis heute nicht geändert, und ich glaube auch, das war immer so und wird immer so sein.
Ich habe mal gelesen, Techno käme der deutschen Marschmusik gleich. Was denkst du darüber?
Ich denke, das ist klischeehafter Blödsinn. Und selbst, wenn es so wäre, ich fände daran nichts, was ich irgendwie bewerten müsste. Ich muss jetzt aber dazu sagen, daß ich heute nicht der grösste Technofan bin. Ich mag es mehr progressiv und gefühlvoll. Techno erzeugt mir zu wenig harmonische Elemente, aber auch das ist im Prinzip wieder zu pauschal. Es gibt tolle Techno-Tracks, die ich übrigens auch spiele.
Wo siehst du Techno und Progressive House in der Zukunft?
Es ist ja kein Geheimnis, daß ich Techno immer für eine temporäre Erscheinung halte. Vor 2 Jahren fing der große Minimal-Hype an, und jetzt ist er wieder weg. Ähnlich sehe ich das mit Techno. Progressive bleibt dauerhaft. Das fing in den 70-ern mit Progressive Rock an und wird auch nicht mit Progressive House enden. Als Progressive House in Deutschland abebbte, erwachte er woanders zum Leben, in deinem Land zum Beispiel. Jetzt springen alle auf den Technozug auf, aber auch das wird sich bald wieder erledigt haben. Zum Glück. Mich nervt das.
Wieso?
Weil mir Hypes auf die Nerven gehen. Das hat meist wenig bis keine Substanz.
Wieso springt dann jeder auf den Zug, deiner Ansicht nach?
Weil man damit momentan einfacher Geld verdient als mit allem anderen. So einfach geht das.
Und dir ist das mit dem Geldverdienen egal?
Nein, Geldverdienen ist mir nicht egal, das wäre auch ganz schön bescheuert. Ich versuche immer, seit ich mich dazu entschieden habe, mit nichts anderem, als mit Musik Geld zu verdienen, das für mich richtige Gleichgewicht zwischen meinem Sound und dem Geldverdienen zu finden. Das ist nicht immer leicht, aber ich denke, ich habe einen für mich vertretbaren Weg gefunden. Ich brauche mich hinter keiner meiner Produktionen verstecken.
Was rätst du jungen Produzenten?
Mach einen ordentlichen Job! Nein, das war nur Spaß. Musik zu kreieren ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Ich kann nur wenig raten, außer: Finde deinen Sound und verfolge diesen Weg konsequent. Alles andere wird nicht klappen und macht auch keinen Sinn. Ich hatte das Glück - jedenfalls empfinde ich das heute noch so - Mentoren gehabt zu haben, die mich einerseits inspiriert und andererseits hier und da zurechtgebogen haben, mit aller empfundenen Härte, die mir auch nicht immer gepasst hat. Wenn man Musik macht, läuft man oft Gefahr, sich auf merkwürdige Pfade zu begeben. Wer jemanden findet, der einem als Außenstehender mal was Konstruktives sagt, der hat Glück. Leider gibt es wenige junge Leute, die bereit sind, sich wirklich was sagen zu lassen. Die haben meist die Weisheit mit Löffeln gefressen und leiden an chronischer Genialität.
Wie siehst du die Dance Music Industrie heute?
Ach, im Prinzip hat sich nichts geändert. Sie besteht immer noch zum Grössten Teil aus denjenigen, die im Studio sitzen und wirklich ackern, und denen, die ackern lassen.
Wie meinst du das?
Die Talentlosen kaufen sich die Talentierten, sie geben dafür ein paar Prozentpunkte ab, so geht das.
Du meinst, nicht jeder produziert selbst?
Das ist wohl kein Geheimnis. Ich würde sagen, zu mindestens 80% machen die das alle nicht selbst.
Gehört habe ich davon auch, aber nenne mal ein konkretes Beispiel, bitte.
Das werde ich sicher nicht tun. Wieso sollte ich? Ich mache meine Musik zu 100% selbst, was andere tun, ist mir egal.
Ärgert dich das nicht?
Das hat es mal, ja. Die Zeiten sind vorbei. Ich habe genug mit mir selbst zu tun.
Du hast zwei Radioshows jeden Monat plus Auftritte und Produktionsarbeit. Wie machst du das?
Keine Ahnung. Du hast jetzt aber auch nur die Spitze des Eisbergs genannt. Dazu gehört noch ein bißchen mehr. Die einzige Frage ist doch: Liebst du das, was du tust wirklich? Wenn das der Fall ist, geht alles. Würde ich es lieben, Goldhamster zu züchten, dann würde ich exzellente Ergebnisse erzielen, allein deshalb, weil ich es lieben würde. Das ist der ganze Trick an solchen Sachen.
Wie erklärst du dir den Erfolg deiner Radioshows?
Die Frage ist komisch. Wie bist du an deinen Job gekommen?
Na ja, es gibt Leute, die denken, ich kann was.
Siehst du? Frage beantwortet.
Wieviele Zuhörer hast du pro Show?
Das schwankt momentan zwischen 1.500 und 1.900 gleichzeitig. Ich arbeite an der 2.000.
Andere Radios kommen nicht über die 500 hinaus, wie kommt das?
Ich erwähnte das bereits: Die Liebe zur Sache. Faisal, der Macher von frisky Radio, liebt sein Baby, anders geht das nicht. Er arbeitet sehr viel, wie ein Verrückter. Ich mache dasselbe. So funktioniert das. Es gehört eben auch eine gewisse Konsequenz dazu, eine Standhaftigkeit, einer dahergelaufenen Kritik auch mal ganz cool zu trotzen, ohne sich aus dem Konzept bringen zu lassen. Faisal und ich sind uns da sehr ähnlich, wir beide ziehen Dinge einfach durch, von denen wir überzeugt sind. Hinzu kommt, daß er ein Talent dafür hat, genau solche Leute bei frisky Radio begrüßen zu können, die dort ihre Shows machen. Ich fühle mich da sehr zu Hause.
Wie sehr hilft dir deine Radiotätigkeit bei deiner Vermarktung?
Das muss man von zwei Seiten betrachten. Einerseits bekomme ich dadurch sehr viel Aufmerksamkeit, gar kein Zweifel. Andererseits zahlt sich das sehr selten in Geld aus.
Hast du deswegen bereits Bookings gehabt?
Ja.
Details?
Nein. Aber wenn du mal ein bißchen forschst, wirst du das herausfinden.
Ich frage dich ja jetzt.
Ich habe Gründe, wieso ich das nicht zu breit trete.
Welche sind das?
Ich mag meine Kollegen bei frisky Radio sehr, und ich möchte keine schlechten Gefühle erzeugen. Wir sind eine sehr harmonische Truppe, in der jeder den anderen sehr respektiert. Das ist eine Art von Wir-Gefühl, daß ich selten erlebt habe. Es gab noch nie Probleme. Neid wäre ein scharfes Schwert.
Ich verstehe. Glaubst du, bei anderen Sendern ist das anders?
Das weiß ich nicht. Bei anderen Radios bin ich immer nur Gast-DJ. Ich glaube, die machen alle einen recht vernünftigen Job, soweit ich das beurteilen kann. frisky Radio ist meine Homebase, und die kümmert mich wirklich.
Okay, was wird bei dir in 2008 noch alles so laufen?
Hehe, genau kann ich dir das auch nicht sagen. Ich glaube, ich habe mir das mit den Plänen ein wenig abgewöhnt, weil doch immer alles anders kommt, als ich es geplant habe. Ich sprudele immer nur so vor Ideen, aber oft fehlen mir die Möglichkeiten, alles umzusetzen. Meist liegt das an einem Mangel an Zeit. Ich weiß auch, daß ich da manchmal ein paar Leute enttäusche. Ich habe aber auch ein Privatleben, und manchmal erfordert das unvorhergesehene Aufmerksamkeit. Dann muss die Arbeit halt mal hinten angestellt werden.
Was passiert gerade so in deinem Privatleben?
Oh, mir geht es gut.
Hahaha … kannst du etwas konkreter werden?
Ich könnte, aber ich möchte nicht. Die Information, daß es mir gut geht, muss reichen. Ich würde dir jetzt auch verraten, wenn es mir Scheiße gehen würde. Im Übrigen berichte ich viel aus meinem Leben in meinem Blog, auch wenn es immer nur soviel ist, wie ich wirklich preisgeben möchte. Das läuft sehr bewusst ab. Mein Privatleben ist heilig. Ich kann dir soviel sagen: Ich habe eine wunderbare Familie und wunderbare Freunde. Kennst du Thomas D.?
Nein, wer ist das?
Ein deutscher Rapper. Ein Titel eines Albums heisst “Lektionen in Demut”. Ich erlebe das täglich, das ist sehr passend. Ich kann mich also nur wiederholen: Ich habe ein wunderbares Umfeld.
Gibt es in diesem Jahr ein neues Album von dir?
Natürlich, wie immer. Das geht gar nicht anders.
Wie wird das sein? Ich habe beim Hören deiner Alben festgestellt, daß du noch nie ein reines Dance-Album gemacht hast.
Das wäre mir - zumindest momentan - auch zu langweilig. Ich habe ein Klassikalbum in der Pipeline, etwas, was mich im Moment sehr reizt. Ich würde mal ziemlich sicher davon ausgehen, daß es die Realität treffen wird. Ich höre momentan auch sehr viel Klassik, ich finde das irgendwie geil.
Nenne mal einen Komponisten.
Also, grundsätzlich war Bach ein ganz großer, und Debussy. Momentan rausche ich aber auch durch viele andere.
Ich bin sehr gespannt, was da kommt. Ich danke dir für die Zeit und wünsche dir alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft!
… das Brot des Künstlers. Heute erreichte mich die folgende Nachricht:
Hello there,
Well I couldn’t help not write you to congratulate you on your music and your show. It’s just breathtaking in the whole sense of the term and frankly I sat down yesterday listening to the L2 sets and damn was it a trip. There are lots of tracks that just took me to another world, and at that moment I just wished I knew the name of those gems.
Anyways, keep it up. I am XYZ by the way, from Paris France, been DJing since 2 years now. If you feel like listening to what I do in your spare time, it would be an honor. here’s my website : XYZ and XYZ for my myspace page.
Keep us posted with great sets and great music!
All the best
XYZ
Es erhellt meine Seele, wenn ich merke, wie Menschen irgendwo auf der Welt meiner Musik zuhören und eine richtig gute Zeit haben, für ein paar Stunden alle Sorgen vergessen und sich einer der liebevollsten aller Kommunikationen öffnen: Musik.
Dann weiss ich ganz genau, das ich zumindest DAS richtig mache.
Any acoustic instrument and vocal recording possible. The studio is not for rent, Ingo also does usually not produce foreign artists (as far as you’re not an extraorbital talent!). Check Ingo’ Mastering, audio services and film & advertising music sections.
Ingo - born an raised in the early 70’s in Germany’s famous Ruhr Area was introduced into making music by his brother in the early age of seven, inspired by the progressive Rock and first-step electronic music of this time. Thereby he got in touch with several instruments but he was mostly fascinated by playing the drums, which he was than classical educated in.
After unavoidably having had his first appereances as a musician in several bands, Ingo experienced a very momentous encounter with the world of electronic music - he got to know of the possibilities of one of the early 80’s drum machines. Concluding to the way drum patterns were programmed Ingo developed his own way of composing by just sketching the notes of rhythmic patterns on paper. Ingo’s driven many people crazy with drumming on everything that makes sound …
In the following years he easily became more and more familar with the way in which professional electronic studio production works. In 1993 his first dance music production found its successful way into the clubs. With his feeling for rhythm and knowledge about how music floats and works on people, he also turned out to be a talented DJ. He has put the needle on vinyl in some of Europe’s famous clubs, always driving the crowd crazy with strong and deep sets. Nowadays Ingo spins regularly on the biggest radio stations worldwide with his own shows like “LIGHTWORKS” - an 8 hour DJ show in the mix on friskyRadio.com, every second friday of the month. Plus, he still serves international clubs with his breathtaking epically long sets as a demanded Progressive House, Tech-House, Deep House or even Ambient/Chillout DJ.
Ingo has established himself as one of the most influential figures in the field of progressive dance music over the last 5 years as both a DJ, and a producer. In his latest Gigs, he is blurring the line between DJing and live performance engineering by utilizing two external FireWire audio cards, a laptop sporting Mixmeister® software, enabling for a more full-featured club experience more akin to a concert than a standard night out at a dance club. On-the-fly remixes and compositions are just some of the capabilities of this new performance method.
Although he was really into the nightlife, Ingo was always aware that he needs to seriously build up an existance which make allowance for his multitude of talents. He established himself by starting his own media agency business whilst continuing to be a demanded music producer and composer.
For over 4 years Ingo worked as a multimedia designer and produced on many top selling albums and singles. Having ‘learnt’ about the business side of the dance music industry over those 4 years, he decided to withdraw himself to a beautiful small spot on the island of Mallorca. From there he could live his love of production and be constantly inspired by the beauty of the mediterraneanisland. After giving birth to his debut artist album of late 2003, in 2004 he returned back to germany to fulfill things yet to be done … his love for music led him to initialise the german association - SAVEMUSIC, which works hard these days to save the art of making music and its artists. Ingo was the president of SAVEMUSIC, now he’s an honourary member and still an active consultant.
One of his strongest influences was, and still is, Marc Mitchell, particularly his remix album “Tales from the engine room”, as well as BT, and Sasha but also all the early pioneers in electronic music like Jarre and Vangelis. There’s not only mention of genius’ Marc Mitchell or Markus Reuter as mentors, but as close friends now.
Ingo about writing music:
“Once you got a particular feeling, the music goes its way. Writing music will stop when I stop to feel. Until then I will bother the world with my stuff …”
With his extensive background and experience in music it seemed only logical for Ingo to take on multiple musical projects. Nowadays Ingo works together with producers and musicians from all over the globe, songwriters, vocalists, no matter what style of music it concerns, if it’s electronic music combined with acoustic instruments, progressive dance music, chillout, ambient, rock influenced electronica, classic or music for TV and film: Every production that leaves Ingo’s studio has this ’special difference’ in sound quality, composure, and arrangement.
2007 saw the very unique releases of some epic works, a 4 hour DVD-A album in 5.1 Dolby DTS divided into 4 chapters, each 1 hour … no cloud too high. For 2008 Ingo works on a pure classical album with orchestral instruments only. A South America DJ Tour is planned as well as Gigs in India, Israel, Taiwan, Iceland and other quite exotic destinations.
Many of Ingos colleagues and fans often wonder how a family father to two handles all this … and do musicians not also live basically, kind of unreliable? He shows the world what’s possible with the suitable passion and the love to music and the people. This man has just cracked the surface of his love for music and it can only lead him - and those who are fortunate enough to hear his work - to higher places …
Ingo currently resides in Western Germany’s Ruhr Area - very countryside, near his birthplace. He spends an inordinate amount of time (like 32 hours a day) in his new Moonsun Studio to work on his countless projects. Sitting beneath Ingo @ work is like putting fingers into a wall socket. Do not speak to him, this man is in an altered state of consciousness!
Ingo Vogelmann kommt aus einer musikalischen Familie, sowohl von väter- als auch mütterlicher Seite gab es professionelle Berufsmusiker. Als Vorbild diente ihm schon in frühesten Jahren sein zehn Jahre älterer Bruder, Dirk Vogelmann, der seinerzeit Gitarre und Schlagzeug in Bands gespielt und gesungen hat. Der jüngere Vogelmann wurde durch die progressive Rockmusik der frühen siebziger Jahre beeinflusst. So kam er auch schnell mit verschiedensten Instrumenten in Berührung, begann jedoch zunächst mit klassischem Schlagzeugunterricht.
Nachdem Vogelmann in der Jugend in diversen Bands Schlagzeug gespielt hatte, entdeckte er einen der für die achtziger Jahre typischen Drumcomputer, und damit die für ihn völlig neuen Möglichkeiten, Musik zu machen.
In den folgenden Jahren beschäftigte er sich mehr und mehr mit professioneller, elektronischer Studioproduktion. 1993 begann er auch als DJ in Clubs aufzulegen. Zu Zeiten des Techno und Trance Hypes der Neunziger führte ihn dies als DJ quer durch Europa. Schon damals begeisterte Vogelmann die Menschen mit extrem langen und epischen DJ Sets.
Kurz nachdem er 2003 auf die Baleareninsel Mallorca zog, entschied er sich dazu, diesem Teil des Geschäftes den Rücken zu kehren und nur noch für sich zu arbeiten, sowohl was die Musik als auch das Design anging. Er produzierte sein Debutalbum “Deep Understanding” und erreichte damit in kürzester Zeit eine hohe Aufmerksamkeit durch Fans und die Presse. Ein unglücklich und voreilig geschlossener Verlagsvertrag mit EMI Music Publishing zwang ihn jedoch in die Situation, dieses Album - zumindest physisch - vorerst nicht veröffentlichen zu können. Das Album ist jedoch mittlerweile in digitaler Form in dem MusicStore seines Labels erhältlich (L2MusicStore).
Wieder zurück in Deutschland brachte ihn diese - für ihn schlechte - Erfahrung mit der [Musikindustrie] dazu, den Bundesverband für Musikkultur “SAVEMUSIC” zu gründen. Die Verbandsarbeit fand sehr schnell Anklang in der Öffentlichkeit und hat sich zwischenzeitlich als starke Stimme für Künstler und Musikfans etabliert. SAVEMUSIC vermittelt beiden Seiten z.B. geeignete Anwälte für verfolgte Filesharer, aber auch für Künstler, die sich von der klassischen Musikindustrie betrogen fühlen. Vogelmann ist heute Ehrenmitglied und Berater des Verbandes, hat die Hauptverantwortung jedoch aus Zeitgründen an ein vertrautes Gründungsmitglied abgegeben.
Vogelmann konnte sich mit den Jahren als eine der respektiertesten Figuren der Progressive Dance Szene als Produzent und DJ etablieren. Bei heutigen Auftritten lässt er die Grenzen zwischen DJing und live Performance verschwimmen, indem er seine Sets mit einem Laptop, Mixing Software und zwei externen Firewire-Soundkarten nahezu wie eine Echtzeit-Studioproduktion gestaltet. Spontane, remixähnliche Bearbeitungen und Effektierungen sind nur einige der Möglichkeiten, die Vogelmann mit dieser Technik nutzt.
Die zweite Sendung, “TIME OUT“, findet an jedem dritten Sonntag des Monats statt. Diese Sendung läuft zwei Stunden und wird von Vogelmann allein gestaltet. Hier spielt Vogelmann ausschließlich Chillout und Ambient Musik.
Vogelmann stellt Aufnahmen seiner Sets - und die von befreundeten DJs - regelmässig in einem Podcast namens L2PODIO (L2 PODcast radIO) zur Verfügung. Dort finden sich auch manchmal die Sets von recht bekannten Grössen der Szene, wie z.B. DJ Taucher oder Jody Wisternoff von Way Out West.
Als eine der stärksten Inspirationen sieht Vogelmann nach eigener Aussage bis heute die Werke von Marc Mitchell, hier insbesondere der Remix eines kompletten Marillion-Albums (”Tales from the engine room”), die Vogelmann für einen Meilenstein der Musikgeschichte hält. Aber auch BT, Sasha und die frühen Pioniere wie Jean-Michel Jarre, Mike OldfieldVangelis sind mit Vogelmanns Stil gelegentlich vergleichbar. Vogelmann sieht Marc Mitchell und Markus ReuterMentoren, mit denen er bis heute befreundet ist. oder (Centrozoon, TUNER) als seine
Durch den intensiven Hintergrund und die gesammelte Erfahrung im Musikbereich schien es für Vogelmann logisch, diverse musikalische Projekte zu betreiben. So arbeitet er heute mit vielen, sehr stilverschiedenen Künstlern und Produzenten zusammen. Die Ergebnisse von Vogelmanns experimentellen Ausflügen reichen von Rock und Klassik über Progressive House bis zu Electro und Ambient. Eine genaue Spezifizierung ist aber ein eher gewagtes Unterfangen. Auch dem Bereich Filmscore, Filmmusik, Werbefilmvertonung und Game-Musik wendet Vogelmann sich gelegentlich zu. Hierbei bedient er sich auch manchmal der Surround-Produktion.
Vogelmann verfolgt derzeit den Plan, sich über PledgeBank die Veröffentlichungen seiner Werke durch Fans vorfinanzieren zu lassen. Die britische Rockband Marillion hat dies vorgemacht. Vogelmann sieht darin eine Revolution in der Musikbranche, denn dadurch würden Plattenfirmen - und die aus seiner Sicht damit verbundenen Komplikationen - quasi überflüssig. Auch weitere geplante Alben möchte Vogelmann über diesen neuen Vertriebskanal veröffentlichen, wie zum Beispiel sein nächstes Album Emotizr, welches noch 2007 erscheinen soll, sofern das PledgeBank-Ziel erreicht wird.
Ingo Vogelmann lebt und arbeitet im Ruhrgebiet. Sein Heimstudio, das “Moonsun Studio”, ist ein voll digitales und auf virtuellen Studioapplikationen basierendes 7.1-Surround-Studio.
Er ist ein gefragter Remixer und Produzent für Fremdkünstler, widmet sich aber mehr der Produktion seiner eigenen Werke. Top-Acts wie die japanische Tomomi Ukumori hat er durch seine Produktion in Japan zum Erfolg verholfen.
Für das Artwork zu “GOD” ließ Vogelmann sich 2 Jahre lang die Haare wachsen und 6 Monate lang einen Vollbart. Das Artwork, in dem er sich als Jesus darstellt, wurde sehr kontrovers diskutiert und eher von der Masse abgelehnt. Auf den Bildern zeigt Vogelmann sich mit blutigen Wundmalen an der Stirn und den Handgelenken.
Für 2008 hat Vogelmann eine Welttour als DJ geplant.