Friday, November 21, 2008 by Ingo
No one plays with Uncle Bush anymore
Via Alex Schweigert.
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getFrisky! Essen | 31. Januar 2009 | Ticket-Vorverkauf
Wechsel im Weißen Haus: Bush preist Obamas Sieg als wahrgewordenen amerikanischen Traum
Über seine eigene Zukunft sagte Bush, er werde mit seiner Familie demnächst zurück in seine Heimat nach Texas ziehen. Er sei dankbar, sehr spannende Jahre als Präsident der USA im Weißen Haus verbracht haben zu dürfen.
Ich will weder bitter sein noch so wirken. Aber was Bush da sagt, kann doch nur eine weitere Farce sein. Spannende Jahre? SPANNEND?
Hunderttausende sollte er um Verzeihung bitten, sowohl Lebendige als auch die Seelen aller Toten, die er mindestens billigend in Kauf genommen hat. Bush ist ein Verbrecher. Verbrecher sollten nicht einfach so zurück in ihre “Heimat nach Texas ziehen” können, um so zu tun, als wäre nichts geschehen.
Kann das wahr sein? Kann es wirklich sein, daß sich niemand darum scheren wird? Ist es wirklich so, das George Walker Bush - nebst Mittäter - für seine Verbrechen nicht zur Verantwortung gezogen wird?
Ich kann das noch nicht glauben.
Ehrung: Bush-Kritiker erhält Wirtschafts-Nobelpreis

photo credit: Bright Tal
Ich glaube nicht, daß Amerika mal eine schwärzere Phase hatte, als die letzten 8 Jahre. Was für ein Fiasko.
Erinnert ihr euch an diese Leute aus eurer Schulzeit, die erst dann aufgezeigt haben, wenn jemand eine Antwort formulierte, und danach drangenommen wurden, um zu sagen:
Genau dasselbe wollte ich auch sagen.
Buuuuhhh! Diese Leute gingen mir immer auf den Keks. Es waren die selben, die Lehrertaschen getragen, die Tafel freiwillig geputzt und sich ständig immer und überall mit fremden Federn geschmückt haben. Die selben Leute, die heute - als Erwachsene - zu allem was zu sagen haben, egal ob sie selbst etwas miterlebt haben oder der Schwager der Freundin ihrer Tante mütterlicherseits 4. Grades. So zum Beispiel:
Ich habe Trombose.
Oh, das kenn ich! Der Schwager der Freundin meiner Tante mütterlicherseits 4. Grades hat das auch!
Grauenhaft. Wieso erzähle ich das?
Nun, als ich letzte Nacht die Debatte zwischen Joe Biden und Sarah Palin gesehen habe, erinnerte mich Frau Palin an diese Leute. Wann immer Joe Biden etwas gesagt hat, dem sie nicht fachlich fundiert entgegentreten konnte, kam sowas wie:
Natürlich sehen WIR das genauso.
Bäääh.

photo credit: Jon Person
McCain und (natürlich) Frau Palin reden ständig davon, das ein “Krieg zu gewinnen” ist. So? Ist er das? Man ist also in den Krieg gezogen bzw. hat in angezettelt, um einen zu gewinnen? Oder ging es um die Freiheit von Irakis und Afghanen? Ich dachte immer, das wäre das Hauptthema. Jedenfalls äußerte sich Bush so.
Ich schlage vor, Frau Palin verbringt mal einen Monat im Irak oder in Afghanistan, zusammen mit kämpfenden Truppen. Vermutlich überlebt sie den einen Monat nichtmal.