This is the official website of the musician, sound engineer, DJ, composer & producer for film & media Ingo Vogelmann. No MySpace, Fuckbook or whatever ... this is a real real deal.
Below this welcome message and the (very important) ads you find Ingo's (multilangual) Blog posts. Also explore the internal pages and (masses of) good stuff in the sidebars to the right and have a nice stay!
Jemand bei twitter hat mich auf diesen echten Vollidioten gebracht. Der Typ heißt Fred Eichler, ist wohl sowas wie eine Jäger-TV-Choryphäe, und schießt aus Spaß wilde Tiere nieder. Bären, Elche, Truthähne, alles Mögliche. Schaut euch diesen Schwachsinn an …
Hier freut er sich darüber, einen wirklich großen und wunderschönen Braunbären erlegt zu haben, der niemanden etwas getan hat. Am Ende streichelt er den toten Bären und freut sich ein weiteres Loch in den Kopf:
Hier erschießt er mit Pfeil und Bogen einen riesigen Grizzly. Halten wir fest: Er dringt in den natürlichen Lebensraum eines wunderbaren Geschöpfes ein und killt es, just for Fun:
Sowohl Grizzlys als auch normale Braunbären zählen (mit Einschränkungen beim Grizzly) zu den gefährdeten Tierarten. Ich weiss nicht, was diese Scheiße soll. Was für ein blödes Arschloch. Wunderschöne Geschöpfe, ich könnte heulen, wenn ich sowas sehe.
Vor einigen Wochen gab es eine Interviewanfrage von einem amerikanischen Online-Magazin. Wir haben das Interview (via Skype) geführt, aber gestern Abend erreichte mich die Nachricht, daß es unklar sei, ob das Interview veröffentlicht wird. Die Gründe hierfür erschließen sich mir nicht wirklich … wie dem auch sei, ich habe dann gefragt, ob ich das geführte Interview (ohne Namensnennung) wenigstens schon mal auf meiner Homepage veröffentlichen dürfe; dem wurde zugestimmt. Ob es nun veröffentlicht wird oder nicht weiß ich nicht. Das Folgende habe ich mal übersetzt:
Ingo, danke, das du die Zeit für dieses Gespräch erübrigst. Wie lange bist du nun schon dabei?
Sehr gerne. Wobei?
Im Dance Music Business.
Puh, das ist schwer festzulegen. Wenn wir es daran festmachen, wie lange ich bereits Dance Music produziere, dann reden wir über ungefähr 16 Jahre. Ungefähr zum Selben Zeitpunkt, etwas danach, habe ich mit dem DJing angefangen. Das Eine ging irgendwie mit dem Anderen einher, ist ja - glaube ich - oft so.
Wie war das damals für dich? Soviel mir bekannt ist, hatte damals viel davon in Deutschland seine Wurzeln. Was hast du davon mitbekommen?
Ich war nie ein Hardcore-Clubber, wenn man das mal so sagen kann. Ich habe viel mitbekommen, aber lange nicht alles. Es gab in meinem Bekanntenkreis so einige, die nach Berlin und Frankfurt gefahren sind, um die Topläden zu besuchen, natürlich immer ne Menge Drogen im Gepäck, aber irgendwie ging mir das damals zu weit. Ich habe die lokalen Gegebenheiten genossen, und das war auch genug, jedenfalls für mich. Techno war damals eine gigantische Maschinerie, die auch gewaltige Marketingaspekte hatte. Jeder ist auf den Zug aufgesprungen, selbst wenn er überhaupt keine Ahnung von Musikproduktion hatte. Das hat sich bis heute nicht geändert, und ich glaube auch, das war immer so und wird immer so sein.
Ich habe mal gelesen, Techno käme der deutschen Marschmusik gleich. Was denkst du darüber?
Ich denke, das ist klischeehafter Blödsinn. Und selbst, wenn es so wäre, ich fände daran nichts, was ich irgendwie bewerten müsste. Ich muss jetzt aber dazu sagen, daß ich heute nicht der grösste Technofan bin. Ich mag es mehr progressiv und gefühlvoll. Techno erzeugt mir zu wenig harmonische Elemente, aber auch das ist im Prinzip wieder zu pauschal. Es gibt tolle Techno-Tracks, die ich übrigens auch spiele.
Wo siehst du Techno und Progressive House in der Zukunft?
Es ist ja kein Geheimnis, daß ich Techno immer für eine temporäre Erscheinung halte. Vor 2 Jahren fing der große Minimal-Hype an, und jetzt ist er wieder weg. Ähnlich sehe ich das mit Techno. Progressive bleibt dauerhaft. Das fing in den 70-ern mit Progressive Rock an und wird auch nicht mit Progressive House enden. Als Progressive House in Deutschland abebbte, erwachte er woanders zum Leben, in deinem Land zum Beispiel. Jetzt springen alle auf den Technozug auf, aber auch das wird sich bald wieder erledigt haben. Zum Glück. Mich nervt das.
Wieso?
Weil mir Hypes auf die Nerven gehen. Das hat meist wenig bis keine Substanz.
Wieso springt dann jeder auf den Zug, deiner Ansicht nach?
Weil man damit momentan einfacher Geld verdient als mit allem anderen. So einfach geht das.
Und dir ist das mit dem Geldverdienen egal?
Nein, Geldverdienen ist mir nicht egal, das wäre auch ganz schön bescheuert. Ich versuche immer, seit ich mich dazu entschieden habe, mit nichts anderem, als mit Musik Geld zu verdienen, das für mich richtige Gleichgewicht zwischen meinem Sound und dem Geldverdienen zu finden. Das ist nicht immer leicht, aber ich denke, ich habe einen für mich vertretbaren Weg gefunden. Ich brauche mich hinter keiner meiner Produktionen verstecken.
Was rätst du jungen Produzenten?
Mach einen ordentlichen Job! Nein, das war nur Spaß. Musik zu kreieren ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Ich kann nur wenig raten, außer: Finde deinen Sound und verfolge diesen Weg konsequent. Alles andere wird nicht klappen und macht auch keinen Sinn. Ich hatte das Glück - jedenfalls empfinde ich das heute noch so - Mentoren gehabt zu haben, die mich einerseits inspiriert und andererseits hier und da zurechtgebogen haben, mit aller empfundenen Härte, die mir auch nicht immer gepasst hat. Wenn man Musik macht, läuft man oft Gefahr, sich auf merkwürdige Pfade zu begeben. Wer jemanden findet, der einem als Außenstehender mal was Konstruktives sagt, der hat Glück. Leider gibt es wenige junge Leute, die bereit sind, sich wirklich was sagen zu lassen. Die haben meist die Weisheit mit Löffeln gefressen und leiden an chronischer Genialität.
Wie siehst du die Dance Music Industrie heute?
Ach, im Prinzip hat sich nichts geändert. Sie besteht immer noch zum Grössten Teil aus denjenigen, die im Studio sitzen und wirklich ackern, und denen, die ackern lassen.
Wie meinst du das?
Die Talentlosen kaufen sich die Talentierten, sie geben dafür ein paar Prozentpunkte ab, so geht das.
Du meinst, nicht jeder produziert selbst?
Das ist wohl kein Geheimnis. Ich würde sagen, zu mindestens 80% machen die das alle nicht selbst.
Gehört habe ich davon auch, aber nenne mal ein konkretes Beispiel, bitte.
Das werde ich sicher nicht tun. Wieso sollte ich? Ich mache meine Musik zu 100% selbst, was andere tun, ist mir egal.
Ärgert dich das nicht?
Das hat es mal, ja. Die Zeiten sind vorbei. Ich habe genug mit mir selbst zu tun.
Du hast zwei Radioshows jeden Monat plus Auftritte und Produktionsarbeit. Wie machst du das?
Keine Ahnung. Du hast jetzt aber auch nur die Spitze des Eisbergs genannt. Dazu gehört noch ein bißchen mehr. Die einzige Frage ist doch: Liebst du das, was du tust wirklich? Wenn das der Fall ist, geht alles. Würde ich es lieben, Goldhamster zu züchten, dann würde ich exzellente Ergebnisse erzielen, allein deshalb, weil ich es lieben würde. Das ist der ganze Trick an solchen Sachen.
Wie erklärst du dir den Erfolg deiner Radioshows?
Die Frage ist komisch. Wie bist du an deinen Job gekommen?
Na ja, es gibt Leute, die denken, ich kann was.
Siehst du? Frage beantwortet.
Wieviele Zuhörer hast du pro Show?
Das schwankt momentan zwischen 1.500 und 1.900 gleichzeitig. Ich arbeite an der 2.000.
Andere Radios kommen nicht über die 500 hinaus, wie kommt das?
Ich erwähnte das bereits: Die Liebe zur Sache. Faisal, der Macher von frisky Radio, liebt sein Baby, anders geht das nicht. Er arbeitet sehr viel, wie ein Verrückter. Ich mache dasselbe. So funktioniert das. Es gehört eben auch eine gewisse Konsequenz dazu, eine Standhaftigkeit, einer dahergelaufenen Kritik auch mal ganz cool zu trotzen, ohne sich aus dem Konzept bringen zu lassen. Faisal und ich sind uns da sehr ähnlich, wir beide ziehen Dinge einfach durch, von denen wir überzeugt sind. Hinzu kommt, daß er ein Talent dafür hat, genau solche Leute bei frisky Radio begrüßen zu können, die dort ihre Shows machen. Ich fühle mich da sehr zu Hause.
Wie sehr hilft dir deine Radiotätigkeit bei deiner Vermarktung?
Das muss man von zwei Seiten betrachten. Einerseits bekomme ich dadurch sehr viel Aufmerksamkeit, gar kein Zweifel. Andererseits zahlt sich das sehr selten in Geld aus.
Hast du deswegen bereits Bookings gehabt?
Ja.
Details?
Nein. Aber wenn du mal ein bißchen forschst, wirst du das herausfinden.
Ich frage dich ja jetzt.
Ich habe Gründe, wieso ich das nicht zu breit trete.
Welche sind das?
Ich mag meine Kollegen bei frisky Radio sehr, und ich möchte keine schlechten Gefühle erzeugen. Wir sind eine sehr harmonische Truppe, in der jeder den anderen sehr respektiert. Das ist eine Art von Wir-Gefühl, daß ich selten erlebt habe. Es gab noch nie Probleme. Neid wäre ein scharfes Schwert.
Ich verstehe. Glaubst du, bei anderen Sendern ist das anders?
Das weiß ich nicht. Bei anderen Radios bin ich immer nur Gast-DJ. Ich glaube, die machen alle einen recht vernünftigen Job, soweit ich das beurteilen kann. frisky Radio ist meine Homebase, und die kümmert mich wirklich.
Okay, was wird bei dir in 2008 noch alles so laufen?
Hehe, genau kann ich dir das auch nicht sagen. Ich glaube, ich habe mir das mit den Plänen ein wenig abgewöhnt, weil doch immer alles anders kommt, als ich es geplant habe. Ich sprudele immer nur so vor Ideen, aber oft fehlen mir die Möglichkeiten, alles umzusetzen. Meist liegt das an einem Mangel an Zeit. Ich weiß auch, daß ich da manchmal ein paar Leute enttäusche. Ich habe aber auch ein Privatleben, und manchmal erfordert das unvorhergesehene Aufmerksamkeit. Dann muss die Arbeit halt mal hinten angestellt werden.
Was passiert gerade so in deinem Privatleben?
Oh, mir geht es gut.
Hahaha … kannst du etwas konkreter werden?
Ich könnte, aber ich möchte nicht. Die Information, daß es mir gut geht, muss reichen. Ich würde dir jetzt auch verraten, wenn es mir Scheiße gehen würde. Im Übrigen berichte ich viel aus meinem Leben in meinem Blog, auch wenn es immer nur soviel ist, wie ich wirklich preisgeben möchte. Das läuft sehr bewusst ab. Mein Privatleben ist heilig. Ich kann dir soviel sagen: Ich habe eine wunderbare Familie und wunderbare Freunde. Kennst du Thomas D.?
Nein, wer ist das?
Ein deutscher Rapper. Ein Titel eines Albums heisst “Lektionen in Demut”. Ich erlebe das täglich, das ist sehr passend. Ich kann mich also nur wiederholen: Ich habe ein wunderbares Umfeld.
Gibt es in diesem Jahr ein neues Album von dir?
Natürlich, wie immer. Das geht gar nicht anders.
Wie wird das sein? Ich habe beim Hören deiner Alben festgestellt, daß du noch nie ein reines Dance-Album gemacht hast.
Das wäre mir - zumindest momentan - auch zu langweilig. Ich habe ein Klassikalbum in der Pipeline, etwas, was mich im Moment sehr reizt. Ich würde mal ziemlich sicher davon ausgehen, daß es die Realität treffen wird. Ich höre momentan auch sehr viel Klassik, ich finde das irgendwie geil.
Nenne mal einen Komponisten.
Also, grundsätzlich war Bach ein ganz großer, und Debussy. Momentan rausche ich aber auch durch viele andere.
Ich bin sehr gespannt, was da kommt. Ich danke dir für die Zeit und wünsche dir alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft!
… Herr Schäuble. Und ich fordere sofortiges und gnadenloses Einschreiten gegen die massenhaft vorhandenen Terrorzellen in nahezu jedem Wohnhaus in Deutschland. Es ist soweit, und Gott ist mein Zeuge: Ich gebe mir die allergrösste Mühe, es zu ertragen. Es ist jetzt schon überall, es macht vor nichts Halt. Die Rede ist von
Animated-GIF-bannerartiger, in sämtlichen Regenbogenfarben blinkender Weihnachtsbeleuchtung an, in, unter, neben, in der Nähe von, im groben Umkreis von und über deutschen Häusern im Stile schlechter Homepagebaukästen.
Nicht nur, das dieser kranke Blödsinn völlig amerikanisch, stromfressend, geschmacklos und Augenherpes verursachend ist, nein, es gibt noch nicht einmal
Adblocker
dafür.
Aus den Kommentaren nach vorne geholt (danke Björn!):
Rund 77 Millionen Euro werden sich die deutschen Haushalte dieses Jahr ihre Weihnachtsbeleuchtung kosten lassen, so die Prognose des Heidelberger Instituts für Energiedienstleistungen (Ifed). Die dafür verbrauchten 409 Millionen Kilowattstunden würden ausreichen, um etwa 140.000 Haushalte ein Jahr lang komplett mit Strom zu versorgen. Das berichtet das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in seinem Newsletter ENERGIE-PERSPEKTIVEN: Forschung für die Energieversorgung von morgen, Ausgabe 4/2006. Städte und Gemeinden hingegen kommen für ihre weihnachtliche Illumination nur auf 10 Millionen Kilowattstunden. Eine einzige Lichterkette im privaten Bereich verbraucht laut Ifed über die Weihnachtszeit im Mittel 30 Kilowattstunden und kostet 5,60 Euro, Lichtschläuche ein Mehrfaches.
Wenn ich unten im Studio sitze, weiß ich genau wann der Briefzusteller (politically correct) da war. Weil mein Hund mir das nämlich von oben zuruft. Besonders wenn ich, wie in den letzten Tagen, auf Post warte, gehe ich dann sofort zum Briefkasten. Und darin fand sich heute die Reaktion der Staatsanwaltschaft Berlin auf meine Strafanzeige gegen Wolfgang Schäuble, Otto Schily & Co.. Der Einfachheit halber hier ein direkter Link zum PDF.
Ich bin kein Jurist, entsprechend unprofessionell dazu meine Kommentare:
Anscheinend wurde das Verfahren zunächst eröffnet, was ich so schon nicht erwartet habe. Auch hat sich der zuständige Staatsanwalt offensichtlich einige Arbeit gemacht. Interessant und für mich hervorzuheben - wenn es auch nur “clutching at straws” sein mag - sind die folgenden Formulierungen »
Der von ihnen vorgetragene Sachverhalt mag unter mancherlei Aspekten durchaus diskussionswürdig sein …
Wenn mich nicht alles täuscht, blinzelt hier ein kleines Bißchen die eigene Meinung des Staatsanwaltes durch.
Es kann daher dahingestellt bleiben, ob nicht bereits ausreichende Rechtsgrundlagen für bereits vorgenommene verdeckte Online-Ermittlungen auf einfachgesetzlicher Basis [...] existieren.
Das will ich stark bezweifeln. Für mein Rechtsempfinden wurde hier Recht verbogen oder schlicht mißachtet. Aber das kann ja - wie der Herr Staatsanwalt schon sagt - (leider) dahingestellt bleiben. Sollte es aber nicht.
Im Folgenden bewertet der SA (Staatsanwalt) meinen Verdacht diesbezüglich als “rein spekulativ”. Das Fundament dieser Bewertung will sich mir nicht erschließen. Das Vorgehen der Beschuldigten dürfte - bis auf Details natürlich - hinlänglich bekannt sein. So spricht der SA halt auch von einer “(etwaigen) Rechtswidrigkeit”.
Der SA bewertet Schäubles Äußerungen hinsichtlich der gezielten Tötung von Verdächtigen als “freie Meinungsäußerung”. Da haben der SA und aber grundsätzlich verschiedene Haltung zu Begrifflichkeiten. Was für mich Volksverhetzung ist, ist für ihn freie Meinungsäußerung. Ich frage mich, was wohl passiert, wenn ich alle Deutschen großangelegt zum Erschießen von Wolfgang Schäuble anspitze. Ich glaube, dann habe ich in kürzester Zeit ein Sonderkommando des BKA vor der Tür (im Garten, auf dem Dach und sonstwo) stehen. Wo doch “jeder” gleichermaßen verdächtig ist, per se?
Aber zumindest diese Äußerung zeigt für mich wieder die persönliche Haltung des SA:
Soweit über derartige Äußerungen des Beschuldigten in jüngster Zeit tatsächlich in den Medien berichtet worden ist, mögen diese in der Sache höchst umstritten sein …
… sie seien jedoch - wie erwähnt - “indes vom Recht auf freie Meinungsäußerung umfasst”. Ironischerweise verweist der SA hier auf das Grundgesetz, Artikel 5.
Was ich daraus - nach einiger Überlegung - schließe?
Ich habe mich dazu entschlossen, das so nicht stehen zu lassen. Ich erkenne - aus meiner unprofessionellen Sicht - an, das der SA sich einige Arbeit gemacht hat, will jedoch so nicht hinnehmen, daß aus meiner Sicht hier klare Rechtswidrigkeiten - zumindest - billigend in Kauf genommen werden, aus welchen Gründen auch immer. Das ist meine Meinung dazu. Und die ist ja bekanntlich frei. Ich bin ein deutscher Bürger, und ich schöpfe die Rechtsmittel aus, die mir nach dem Grundgesetz (u.a.) zur Verfügung stehen. So will es die Demokratie.
Ich benötige (juristische) Hilfe. Meine Fähigkeiten/Wissen reichen nicht aus, um hier im Alleingang das entsprechend Richtige zu tun. Ich will gerne den “Kopf hinhalten” und Antragsführer sein, aber ich begebe mich in einen mir unbekannten Dschungel, wenn ich nicht (kostenlose oder gesponserte) juristische Hilfe bekomme. Hierbei wäre vielleicht auch eine Spendenaktion für Anwaltskosten denkbar. Hilfreich wäre auch die Beteiligung von Nicht-Juristen, also Leute wie mir, die sich einfach - in welcher Form auch immer - hilfreich an dem Verfahren beteiligen wollen.
Ich bitte also alle potentiell Vorgenannten, sich bei mir zu melden, entweder via “CONTACT” oder hier in den Kommentaren! Vor Allem schwebt die Frage über mir: Was tue ich als nächstes Sinnvolles? Wie reagiere ich?
Ich habe zum Gegenwärtigen Zeitpunkt (noch) keine Ahnung, wie ich weiter vorgehen kann oder soll. Es wäre schön, wenn mir bei diesen Überlegungen geholfen werden würde.
Natürlich sind eure Kommentare zur Sache auch abgesehen davon sehr willkommen!
Ich mache mir schon etwas Sorgen um Wilmas Verletzung, vermutlich eine Stauchung/Reizung (möglicherweise der Knochenhaut) am rechten Vorderlauf, Schulter- oder Ellbogengelenk, vielleicht auch Sehnen- oder Muskelfaser(an)riß. Letztes ist eher unwahrscheinlich, dafür hat sie “zu wenig” Schmerzreaktionen; Ein Muskelfaser(an)riß ist die Hölle, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Eine - wie auch immer geartete - Überlastung der Schulter scheint mir am wahrscheinlichsten.
Sie hat Schmerzen, zeigt das nur nicht sehr deutlich, weil sie von Natur aus sehr robust und tapfer ist. Ich sehe das aber in ihren Augen, den Schmerz. Wilma ist ein Hund mit tausend sprechenden Gesichtern, und ich kenne jedes einzelne davon. Außerdem steht sie unter “Schmerzstreß”, was am ständigen Hecheln selbst im kühlen Studio zu erkennen ist.
Ich habe ihr bereits gestern Abend 20 Tropfen (alkoholfreies) Propolis mit Joghurt verabreicht und erhoffe mir davon eine Verhinderung oder Eindämmung von Entzündungserscheinungen. Ich benutze Propolis grundsätzlich als natürliches, unschädliches Antibiotikum auch bei mir selbst und Menschen, die sich gern darauf einlassen, mit immensem Erfolg. Ist auch nicht teurer als Praxisgebühr und Medikamentenzuzahlung zusammen. Im Gegenteil: Da habe ich noch Geld gespart. Von Tierarztkosten mal ganz abgesehen.
Wilma war in den letzten acht Jahren, sehen wir mal von den trotteligen Junghundverletzungen ab, so gut wie unverletzt und nie krank, was für einen Pastor Mallorquin nicht ungewöhnlich ist. Diese Hunde sind ursprünglich und sehr robust. Sie ist weder regelmässig geimpft noch entwurmt (aus Überzeugung) und sieht Tierärzte seit vielen vielen Jahren nicht. Ihre stetige Gesundheit ist für mich ein Beweis dafür, das meine Überzeugung da richtig ist.
Die jetzige Verletzung führe ich auch ein bißchen auf ihr langsam beginnendes, höher werdendes Alter zurück. Da ist alles nicht mehr so gut geschmiert und geschmeidig. Eine derartig heftige Verletzung - rein skeletttechnisch - hatte sie noch nie. Mit 3 Jahren konnte Wilma problemlos (und natürlich mit Pausen und viel Trinken zwischendurch) 40 km am Fahrrad laufen. Das ist Marathondistanz. Das Gestern waren gerade 9 km bei sehr niedriger Geschwindigkeit von durchschnittlich 9 km/h. Trink- und Erholungspausen waren auch dabei. Die Hitze ist - erstaunlicherweise - für einen langhaarigen Pastor Mallorquin überhaupt kein Problem. Wilma legt sich freiwillig in die pralle Sonne.
Diese leidenschaftlich mutige und unabhängige Rasse sieht ziemlich derb aus, weil sie nie auf Schönheit gezüchtet wurde. Sie ist unkompliziert, urtümlich und selbstlos, geistig und körperlich gesund. Es ist zwar ungewöhnlich, dass ein schwarzer Hund Hitze gut verträgt, aber diese Rasse hält auch hohe Temperaturen aus - deswegen wurden einige Tiere nach Südamerika exportiert, wo sie zum Schutz von privaten Anwesen eingesetzt werden. Weil der Ca de Bestiar imstande ist, in großer Hitze zu arbeiten und sich kaltem Wetter ein dickes Fell zuzulegen, ist er auch ein guter Kandidat für die Kojotenbekämpfung auf nordamerikanischen Schaffarmen. Im menschlichen Umgang ist er kein unproblematischer Hund, oft unleidlich gegen Fremde und/oder gegen andere Hunde, seiner eigenen Menschen-Familie aber treu ergeben; starker Schutztrieb.
Ich werde heute ein natürliches Schmerzmittel konzipieren, vielleicht auch etwas Homöopathisches (aber eher nicht, weil akut). Ich denke, wenn die Schmerzen gelindert sind, fördert das auch den Heilungsprozeß, denn 1. führen Schmerzen zu ungünstigen Bewegungsabläufen, die die Verletzung verschlimmern können, und 2. ist ihre Laune echt Scheiße. Sie ist sehr schlecht drauf und braucht viel Zuwendung. Das tut ihr gut.
Man merkt vielleicht, wie wichtig mir dieser Hund ist. Und das ist er. Ich kann nicht genug betonen, wieviel Achtung ich vor Wilma habe.
Jemand eine Idee oder gute Erfahrungen mit einem natürlichen Schmerzmittel? Tipps sind sehr willkommen!
Wenn ich remixe, dann baue ich nicht selten 500% an Eigenkomposition auf meist dürftige Vorlagen, sorry. Ich habe manchmal das Gefühl (nicht immer!), irgendwelche dahergelaufenen Schlafzimmerproduzenten, die obendrein überhaupt keinen Schimmer von Harmonielehre oder gar Musikproduktion haben, frickeln da von vorne bis hinten nur fertige Samples zusammen, die sie nichtmal gekauft haben sondern irgendwo “her haben”. WIE WÄRE ES MAL MIT EIN BISSCHEN EIGENKOMPOSITION?
Ich darf - ohne überheblich zu sein - behaupten, daß meine Remixe stets sehr viel MEHR Arbeit bedeuten als die Originalkünstler je hatten. Wenn ich remixe, dann werte ich einen Release deutlich auf. Soviel Realismus muss jetzt mal sein. Ich rege mich nämlich gerade ziemlich ÜBER DIE FAULHEIT und die ABSTAUBERHALTUNG von semiprofessionellen Vollpfosten auf, die gerade versuchen, MEINE MUSIK zu remixen. Bei dem Versuch bleibt es oft.
Ich verbringe mehr Zeit damit, die Remix Parts vorzubereiten, als solche Leute mit dem Remix daran verbringen! Da stimmt doch was nicht, Freunde!
Ich finde, allein der Respekt untereinander gebietet es allein schon, sich für einen Remix wirklich Mühe zu geben. Wenn ich dann von angeblichen Profis einen Remix meiner Nummer höre, der so klingt, als habe man ihn in einer Stunde “mal eben” zusammengehauen, dann könnte ich ins Essen brechen, aber in sämtlichen Regenbogenfarben. Was soll so ein Scheiß?? Ich würde mich in Grund und Boden schämen, so eine AUSGESPROCHENE SCHEISSE abzuliefern. Ich frage mich, womit ich meine Zeit aus dem Fenster werfe. Ich habe langsam keine Lust mehr, immer nur Zugpferd für die anderen zu sein. Das ist Trittbrettfahrerei, ganz klar.
In Zukunft remixe ich NUR NOCH ausgesprochen GUTE Originale, und für meine eigenen Nummern akzeptiere ich nur Remixe, die richtig Arbeit waren und auch danach klingen. Ich kann diese zusammengehauenen Kackdinger nicht mehr hören. Und ausserdem fühle ich mich beleidigt durch so einen respektlosen Dreck. Nicht EINE EINZIGE verkackte Melodie wird da selbst dazugebaut!! Nehmen meine Samples her und fügen sie nur in anderer Anordnung wieder zusammen. DAS KANN JEDER, der einen Computer und zwei Ohren hat!! Da reicht sogar EIN OHR! Oder gar keins, das geht sogar rein visuell …
Nicht zu vergessen: Was das Geschäftliche angeht, bin ich ein äusserst fairer Remixer, der keine überzogenen Honorarvorstellungen oder Ähnliches hat. Wenn ich also dann schon bereit bin, meine Zeit zu investieren, wieso bekomme ich dann Originale vorgesetzt, die meine Oma im Grab besser hinkriegt? Ich gebe mir für jeden Remix immer dieselbe Mühe, egal, wer der Originalkünstler ist. Aber wenn ich dann sehe, das so ein Künstler es nichtmal auf die Reihe bekommt, sich eine ANSEHNLICHE Homepage zu basteln, dann hört’s echt auf. Ich bekomme dann hier Emails, nachdem mein Remix raus ist, á la:
Sag mal Ingo, für wen hast du denn da geremixt?
Wieso muss ich dann immer alles aus dem Feuer reißen und sowas sagen wie “… ja ja, ich weiss, aber die Menschen entwickeln sich halt noch …”?
Jeder beschissene Online-Homepage-Baukasten bekommt da was halbwegs Anständiges hin, Freunde. Die Menschheit mit irgendwelchen beschissenen MySpace-Seiten zu penetrieren, ist eine REINE Zumutung. Jeder kennt in seinem Bekanntenkreis irgendwen, der halbwegs in der Lage ist, eine anständige Homepage zu basteln, da gibt es einfach keine Entschuldigung für. Ich kann doch nicht erwarten, weit zu kommen, wenn mein Onlineauftritt aussieht, wie der eines Taubenzüchtervereins aus Castrop-Rauxel! Damit das mal klar ist: So geht’s nicht weiter. Ihr wollt anerkannt werden und Erfolg haben? Gut, dann verhaltet euch auch so.
Ich sehe keinen Grund, weshalb ich da weiterhin gute Mine machen sollte. Ich haue niemandem ein Messer in den Rücken und grinse ihm ins Gesicht, ich sage nur klar, was mich nervt, in der Hoffnung ein paar Leute merken mal was. Wer jetzt beleidigt ist, der muss damit leben. Vermutlich ist das der richtige Zeitpunkt, mal - meine Fäkalsprache ausgeklammert - über sein Handeln und Schaffen nachzudenken. In Qualitätsfragen bin ich kompromisslos, und ich finde, das sollte jeder Profi sein. Eins kann ich ohne Übertreibung behaupten: Wer mir was in die Hände legt, bekommt Qualität zurück. So ist das, und nicht anders. Also darf ich auch mal die Klappe aufreißen.
Jetzt kommt sicher irgendwie sowas wie: “Wieso nimmst du den Scheiß denn dann erst an?” Kann ich euch sagen, aus zwei Gründen:
Weil ich manchmal das Original nichtmal mehr höre oder die Künstlerhomepage nicht besuche. Ich hör mir die Remixsamples an und schaue, ob mir dazu was einfällt.
Weil ich gerne andere unterstütze. Ich frage mich nur, wann mich mal jemand remixt, der meine Nummer aufwertet?!?!?!
Wer selbst nur Hirse abliefert, der darf sich nicht über die Musiklandschaft beschweren. Meine gut- und ernst gemeinte Bitte: Schult euch mal etwas in Sachen Musiktheorie und nehmt euch für einen Track mal 4 Wochen Zeit. Das ist nicht zuviel verlangt. Es gibt Tracks an denen ich 5 Monate gearbeitet habe. Und so klingen die auch: Ausgereift bis ins Detail.
Anmerkung: Am wenigsten verstehe ich Label Honchos, die sowas auch noch signen.
So, Mr. Arrogant himself hat gesprochen. Im Prinzip meine ich das alles gut, liebe Freunde, das sollte man nicht vergessen, wenn man sich jetzt hier angepinkelt fühlt.
Und jetzt könnt ihr euch aufregen. Ich bin gespannt. Ich mach mir jetzt einen Kaffee …
Ich schicke voraus, das ich mir gesternmit Absichtaus Versehen den Arsch verbogen habe (Alkohol), nicht heute! Der Björn (der übrigens an HAARGENAU dem selben Tag Geburtstag hat wie ich, nämlich dem 4. Januar) hat mich gestern dazu verlitten (verleitet, verlötet?). Wir haben in Skype ein Weilchen Blödsinn gelabert, so unter Mülheimern … (Nein, nicht Mülleimern).
Also, was ich mal sagen möchte und mir quasi (sozusagen) eine REINE Herzensangelegenheit ist:
Ich bin ja nun schon etwas länger als 2 Tage als Musiker unterwegs und habe auch schon etwas länger als ein paar Stunden eine Website. Seit nunmehr einiger Zeit häufen sich hier (also hier jetzt) gute Menschen mit guten Gedanken und guten Herzen, die das gut finden, was ich mache. Und da rinnen mir mehr und mehr nahezu (ja sogar schon fast oder gar beinahe!) ein paar kleine Tränchen aus dem Knopfloch, weil ihr alle sehr entzückend seid. Und zwar nicht, weil unter euch auch nur ein Schleimbeutel dabei ist, der mir nach dem Mund redet sondern weil ihr alle total geile Leute seid, die mir im Übrigen auch jederzeit angemessene Kritik um die Ohren hauen können, was ich sehr begrüße.
Mich macht das glücklich, zu wissen, das ihr da seid. Ihr seid anständige und ehrliche Peeps, und ich genieße die Kommunikation hier auch sehr. Und damit meine ich JEDEN, der sich hier in der letzten Zeit eingefunden hat.
Ich bin zu beneiden.
Danke Männer (und Frauen). Für eure Haltung, eure Handlungen und eure Worte. Mich rührt das wirklich sehr.
Claudia Roth sagte: “Wir fordern Angela Merkel auf, die systematischen Menschenrechtsverletzungen in Putins ‘lupenreiner Demokratie’ zum Thema beim bevorstehenden G8-Gipfel zu machen und mit deutlichen Worten die Einhaltung elementarer Grund- und Menschenrechte in Russland einzufordern”.
In Deutschland wird Demokratie auch nach Gutdünken interpretiert und “bedarfsweise” verbogen, also FANGT IM EIGENEN LAND DAMIT AN, Demokratie zu schützen. Da haben sie, liebe Frau Roth, genug zu tun. Und wenn ihnen dann noch Zeit übrig bleibt, was ich bezweifle, können sie sich ja um Russland kümmern.
… Klimawandel ist das Stichwort jetzt, ne? Im Folgenden möchte ich anheim stellen, weshalb es bei jeder Gegebenheit - so auch dieser - immer einen Anlaß für die Kräfte der Dunkelheit gibt, wieder Geschäft zu riechen und sich die Angst der Menschen zu Nutze zu machen. Ja, selbst die Politik nutzt diesen Umstand für sich, oder gerade die! Die sind meist die ersten, die auf dem Plan stehen, wenn es Stimmen zu gewinnen gibt und Vorteile zu erhaschen. Persönliche natürlich. Ich schließe dabei (fast selbstkritisch) meine Lieblingspartei ein (LINKE). Selbst da wird darauf herumgeritten und von der Wahrheit abgesehen. Und die werde ich jetzt hier aus meiner Sicht verkünden.
Halten wir kurz und mehr grob fest, denn es ist uns ja medial mittlerweile allen indoktriniert: In roundabout 15 Jahren sind wir alle im Arsch. Sagen die anerkannten Wissenschaftler, oder besser: Sagen die anerkannten Medien über Wissenschaftler, die anerkannt sein sollen. Mag ja auch so seinn, meinetwegen. Schließlich müssen Forschungsprojekte und wissenschaftliche Arbeiten ja nach wie vor finanziert werden. Und da wird auch schon mal was Medienwirksames, Politikförderndes, Geschäftsträchtiges in die Welt gepflanzt, natürlich von anerkannten Wissenschaftlern.
Das ich hier nicht falsch verstanden werde: Ich denke schon, im Kern ist die Prognose korrekt, das wir es in kurzer Zeit hier auf diesem Planeten mit einem massiven Klimawandel zu tun haben. Ich habe wenig bis gar keine Zweifel an den prognostizierten Daten. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaber, und jetzt kommt das Entscheidende ins Spiel, wieso sollte uns, die Erde oder sonstwen das eigentlich jucken?
Es gibt da zwei Gründe. Der eine sollte jeden von uns jucken, der andere braucht es nicht:
Die Erde verändert sich - auch klimatisch - seit Millionen von Jahren, wie sie will. Und es gibt sie immer noch. Fauna und Flora hat sich schon immer den vorhandenen Gegebenheiten angepasst, der Mensch bis zu einem gewissen Punkt auch. Ich sehe da kein wirkliches Problem. Das ist der Teil, der uns nicht jucken braucht.
Es ist schlicht nicht richtig und gut, die Ressourcen des lebendigen Organismus “Mutter Erde” zu mißbrauchen. Biologisch gesehen ist das Mist, spirituell gesehen ist das finster und karmaaufladend.
Ergo: Wir sollten generell respektabel und würdigend mit dem umgehen, was Gott und geschenkt hat, ob es nun den Klimawandel gibt oder nicht.
Kommen wir nochmal zum Geschäft: Hier greifen die Medien in die Zahnräder der Geschäftemacher. Kaum werden erneuerbare Energien aus einem Bewusstseinswandel heraus populär, erscheinen auch schon die ersten Geldhaie und vermarkten das Schlagwort 2007 “Klimawandel” bis zum Letzten. Und? Was machen Schafe? Sie fressen brav Gras und lassen sich brav scheren.
Politiker nutzen das Thema bis 2008 für sich aus, darauf verwette ich meinen Arsch, und direkt nach den Bundestagswahlen interessiert den Klimawandel keinen Politiker mehr. Dann muss erst dann wieder ein Skandal oder sowas herhalten, wenn man ihn braucht.
Daimler verkauft Chrysler, weil “die Sparte” auf einmal nicht mehr “profitabel genug” ist. Für mich riecht das eher nach “Ey, Leute, lasst uns den Chrysler-Quatsch loswerden, die Leute reden von Klimawandel, Chrysler-Karren schlucken zuviel. Der Ami-Scheiß wird generell immer unpopulärer”. Zielsicheres Argument: Daimler-Benz ist ja sowieso deutsche Tradition und klingt auch viel besser, alles soll so werden wie früher. Ja, auch früher war Daimler-Benz schon Rüstungszulieferer in höchstem Maße, genauso, wie heute noch. Aber das wissen die meisten Schafe ja nicht. Da sagt aber kein Daimler-Manager “Ey, Leute, lasst und die Rüstungssparte einstampfen, es gibt zuviel Krieg auf der Welt”. Es ist ja “profitabel”. Vielleicht sollten die Daimler-Manager aber auch bei ihrer Entamerikanisierung die Managergehälter nicht vergessen zu kürzen, die ja auch amerikanisiert (also erhöht) wurden. Geringere Managergehälter schaffen Arbeitsplätze.
Mercedes-Benz, Ihr guter Stern auf allen Straßen. (Werbeslogan aus den 80-ern)
Und genau so wird es auch noch eine Weile bleiben, liebe Freunde, Weggefährten und Mitmenschen: So lange etwas “profitabel” ist, wird es bestehen. Und was in der Öffentlichkeit nicht passt, wird passend gebogen. Ist in der Musikindustrie übrigens genauso. Das ist überall so.
Klimawandel vs. Bewusstseinswandel. Das ist hier das Stichwort.
Die Bundesrepublik selbst versteht sich als streitbare Demokratie, die sowohl das Recht als auch die Pflicht hat, die FDGO (freiheitliche demokratische Grundordnung) zu verteidigen. Die verwendeten Mittel dazu sind beispielsweise das Parteiverbot oder die Aberkennung der Grundrechte. (!!!)
Als ultima ratio zur Verteidigung der FDGO steht gem. Art. 20 IV GG jedem Deutschen das Widerstandsrecht zu. (… was natürlich im Zweifel sowieso abprallt wie ein Tropfen an der Windschutzscheibe.)
Das “Familienprojekt” der Stadt schreibt uns heute:
… Glüchwünsche anlässlich der Geburt … wir schließen uns den Glückwünschen des Oberbürgermeisters an … miteinander ins Gespräch kommen … Deshalb möchten wir sie gern am So-und-so-vielten um So-und-so-viel Uhr besuchen. Sollten sie verhindert sein, setzen sie sich bitte mit uns in Verbindung.
Nein, danke, ich verzichte. Ich brauche niemanden, der mir in meine Familienplanung bzw. -leben hereinreden möchte, ganz im Sinne der deutschen “Leitkultur”. Fragen sie mal den Herrn Schäuble oder die Frau von der Leyen, die finden das bestimmt toll, wenn sie bei denen zu Hause herumschnüffeln.
Statt Krippenplätze sollten eher innerfamiliäre Möglichkeiten ausgebaut werden, werte Frau von der Leyen. Sie haben 7 Kinder und einen voll berufstätigen Ehemann. Und sie haben die Kohle, um dafür zu sorgen, das sich jemand um ihre Kinder kümmert. Na, wie oft haben ihre Kinder (alle 7 zusammen) sie in den letzten Wochen gesehen? Schließlich haben sie gerade eine Menge zu tun.
Wenn ich das Wort “Familienleitkultur” nur höre wird mir schon schlecht.
Wir wohnen seit fast einem jahr in einer Neubausiedlung, die selbst schon knapp 4 Jahre existiert. Bis dato hat das Bauamt der Stadt es nicht geschafft, aus der Zone 30 - die täglich mehrfach mißachtet wird - eine Spielstrasse zu machen. Mit der Begründung, die Bauarbeiten seien noch nicht überall abgeschlossen, es fehle die rechtliche Grundlage dafür. So gut wie JEDE hier lebende Familie hat minderjährige Kinder. Mein Sohn ist im letzten November um ca. 30 cm fast von dem Auto einer NACHBARIN (!) mit überhöhtem Tempo erwischt worden. Er lag am Boden und hatte einen leichten Schock.
Es ist hier eine Frage der Zeit, wann ein Kind tatsächlich dran glauben muss. Der Meinung sind hier alle Bewohner. Das Bauamt verspricht immer wieder irgendwelche Besserungen, sogar mit Terminangaben, die jedoch nicht eingehalten werden.
Die am nahesten gelegene, weiterführende Schule meines Sohnes liegt 5 km entfernt, und er muss einmal umsteigen, um morgens zur Schule zu kommen. Und das in einer Großstadt im Ruhrgebiet.
Permanent bekommt man als Eltern von der Schule regelrecht Dinge vorgeschrieben, es wird in Erziehungsfragen reingeredet, und so weiter und so fort. Wenn man sich daran nicht in einem gewissen Rahmen hält, bekommt man Ärger mit dem Jugendamt und der Schulbehörde.
Zusammengefasst: Wir bewegen uns mit sicheren Schritten hin zu einer Kulturdiktatur, die nichts mehr mit einem demokratischen Grundgedanken zu tun hat.
Christian Klar, der Ex-RAF-Terrorist, verkündet seine Meinung öffentlich bzw. lässt sie verkünden. Hierbei ist für mich vollkommen unerheblich, was ich oder andere von dieser Meinung halten, aber Fakt ist: Für seine Meinung, die als solche nicht gegen geltendes Gesetz verstösst, werden nun Fäden gezogen, die seine Begnadigung unmöglich machen. Es ist durchaus nicht so, das ich die Meinung, das Verhalten oder die Verbrechen, die er begangen hat, befürworte, aber soweit ich mich erinnern kann, ist es im Grundgesetz verankert, das jeder Mensch ein Recht auf eine freie Meinungsäußerung hat und deshalb auch nicht benachteiligt werden darf. Wieder einmal werde Grundrechte nach Belieben zurechtgebogen, oder im Zweifel halt geändert, wenn es nach Herrn Schäuble (und einigen anderen) geht.
Christian Klar sei “politisch verwirrt”. Freunde, das wäre ich vermutlich auch, wenn ich 24 Jahre im Knast verbracht hätte, und nicht nur politisch verwirrt. Ich kann mir nicht vorstellen, das seine Ex-Gefährtin, der es ja nun vorteilhafter ergeht, nicht auf gewisse Art und Weise verwirrt ist.
Der Begriff der Resozialisierung geht von der Vorstellung aus, ein Straftäter habe sich durch seine Tat außerhalb der Gesellschaft gestellt oder jedenfalls offenbart, dass er nicht im erforderlichen Maße in diese Gesellschaft eingebunden sei. Ziel des staatlichen Strafens habe es daher zu sein, den Täter wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Dabei ist zwischen dem Zweck der Strafverhängung und dem Ziel des Strafvollzuges zu unterscheiden. Im ersteren Fall gilt die Resozialisierung (als eine Form positiver Spezialprävention) als ein möglicher Strafzweck neben anderen, im zweiten Fall wird die Resozialisierung von der herrschenden Meinung als alleiniges Ziel des Vollzuges angesehen (vgl. Feest 2006).
Hehe, kann mir einer schlüssig erklären, wie das funktionieren soll? Mir ist nicht bekannt geworden, das ein Straftäter, der seine Zeit abgesessen hat, beim Wiedereingliedern in die Gesellschaft keine eigene Meinung mehr haben darf. Erinnert alles ein bißchen an “Demolition Man”, so bescheuert ich den Film auch finde. In dem Film werden Straftäter einfach eingefroren, der Einfachheit halber. Sie sind somit gefangen, kosten nicht soviel, als würden die “aktiv in Gefangenschaft leben” und machen auch sonst keine Probleme. Außerdem sind sie nicht tot, womit man ja wieder Einigem gerecht wird.
Ich behaupte aber: Wer viele Jahre im Knast gesessen hat, ist zwar biologisch noch lebendig, aber ansonsten mehr tot als alles andere. Ihn zum Leben zu erwecken halte ich für unmöglich. Ein in Gefangenschaft aufgewachsenes Säugetier lässt sich auch nicht mehr in die freie Natur setzen. Es geht unter bzw. stirbt.
Für mich die Pharmaindustrie im Schafspelz. Ich will nur mal einige, wenige Artikel kurz anzitieren, die ich beim googeln gefunden habe:
Was glaubst Du, warum die Babyartikelindustrie so viele Überwachungsgeräte für die Nacht verkauft!? Weil sie genau diese Gefühle zu Geld macht! Also ich denke schon es ist “normal”, denn es wird einem einfach bewusst, was man für eine große Verantwortung für so einen hilflosen kleinen Wicht übernommen hat & zudem ist man durch die Medienwelt auch völlig von Ängsten geprägt (plötzlicher Kindstod, was darf mein Säugling essen?, wie soll er schlafen? usw.)
Es ist meine zweite Schwangerschaft und umso mehr fällt mir auf, wie viel unnötige Anschaffungen manche Erstmütter aus Unwissenheit machen. Schuld daran sind zahlreiche Elternratgeber, die die Prioritäten nicht richtig setzen und somit die Babyartikelindustrie bis ins Unendliche fördern. Klar- man kann eine werdenden Erstmutter ja auch alles verkaufen- was sie wirklich braucht wird sich ja dann noch herausstellen. Aber auch die gutgemeinten Ratschläge von der Familie tragen ihren Teil dazu bei. Wer sich um Geld keine Sorgen macht, kann meinen Bericht getrost ignorieren. Ich möchte Jene bewahren, die auf jeden Cent schauen müssen oder wollen und am Ende eines Jahres nicht feststellen wollen, Hunderte von Euro umsonst ausgegeben zu haben.
Deutlich hat sich uns in der Diskussion gezeigt, dass mit dem Anfang und Ende des Lebens ganz unterschiedlich umgegangen wird. Längst vorbei sind die Zeiten, in den Hebammen noch für Geburt und Tod zuständig waren, in denen der Mensch nicht nur in das Leben geholt wurde, sondern in denen der Mensch auch im Abschiednehmen professionell und liebevoll begleitet wurde. Das “freudige Ereignis” Geburt steht heute im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit - Geburtsvorbereitungskurse, unzählige Literatur zu Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege, Glückwünsche, Fotos jedes Augenblicks, Geschenke und schließlich eine umsatzstarke Babyartikelindustrie. Was haben Menschen in ihrem Leben getan, dass sie so freudig und mit großem Aufwand begrüßt werden - ihre Verabschiedung jedoch häufig nicht mehr als unangenehme Pflicht ist? Während die Rituale um die Geburt genutzt und zelebriert werden, verhält es sich mit den Ritualen in der Sterbephase und nach den Sterben, wie wir gesehen haben, anders. Denn wer besucht nach dem “partnerschaftlichen Geburtsvorbereitungskurs” schon einen “Sterbevorbereitungskurs”? Und im Gegensatz zum Knipsen von Babyfotos ist es heute eher tabuisiert, zum Andenken Aufnahmen von Toten zu machen. Trauer trägt kaum noch jemand, am Kinderwagen oder Tragetuch wird sofort klar: Ein Kind ist da, und die Glückwünsche folgen. Um die Hinterbliebenen dagegen wird eher ein Bogen gemacht. Kann es sein, dass wir wohl wissen, wie Freude ausdrücken und wie eine Zukunft planen - aber der Umgang mit Trauer, Verlust und Schmerz uns abhanden kommt?
Kurzum: Die totale Versklavung, schon vor der ersten Lebenssekunde. Mach ich nicht mit. Ich bin nicht euer Kunde, meine Seele gehört mir.
parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.ingovogelmann.com/wp/wp-content/plugins/hot-linked-image-cacher/upload//dynfiles/hefte/heft72/rep2267_big.jpg”>1985 sollte die Rainbow Warrior zum Mururoa-Atoll in Französisch-Polynesien fahren, um gegen die dort stattfindenden französischen Atomtests zu protestieren, und lag im Hafen von Auckland vor Anker.
Sie wurde kurz vor Mitternacht am 10. Juli durch zwei Sprengladungen versenkt, die durch Agenten des französischenAuslands-Nachrichtendienstes (DGSE) an der Außenhaut des Schiffes angebracht worden waren. Von den zwölf Besatzungsmitgliedern ertrank der portugiesische Greenpeace-Fotograf, Fernando Pereira, als er versuchte, Fotos und seine Ausrüstung aus seiner Kabine zu retten. Das zerstörte Wrack der Rainbow Warrior wurde am 21. August1985 gehoben und zur forensischen Untersuchung in einen Hafen geschleppt. Obwohl die Hülle wiederhergestellt werden konnte, war der Schaden so groß, dass eine Reparatur unwirtschaftlich gewesen wäre. Daher wurde das Schiff am 2. Dezember1987 in der Matauri-Bucht (Cavalli-Inseln) versenkt.
Die vom französischen Geheimdienst als “Operation Satanique” bezeichnete Aktion wurde aus den “fonds speciaux”, einer schwarzen Kasse, über die nur der Präsident der Republik verfügen kann, finanziert und von der französischen Regierung stets gedeckt.
Zwei der sechs Attentäter wurden durch die neuseeländische Polizei über das Autokennzeichen ihres Mietwagens ermittelt und letztendlich verhaftet. Die zwei Agenten waren mit gefälschten Pässen als Schweizer Ehepaar Turenge eingereist. Es handelte sich dabei um den Hauptmann Frau Dominique Prieur und den Major Alain Mafart, einen Kampfschwimmer. Ein neuseeländisches Gericht verurteilte die beiden Agenten im November 1985 zu je zehn Jahren Haft. Die anderen Täter entkamen und wurden von der französischen Regierung gedeckt, die den Anschlag angeordnet hatte. Erst durch die Enthüllung der Tageszeitung Le Monde vom 17. September1985 wurde bekannt, dass insgesamt drei französische Mannschaften in Auckland tätig waren, von denen die dritte aus französischen Soldaten bestand, die das Attentat ausgeführt hatte. Um die inhaftierten französischen Agenten freizupressen, verhängte die EU 1986 ein Importverbot gegen neuseeländisches Lammfleisch und drohte damit, die Wirtschaftssaktionen noch auszubauen. Neuseeland und Frankreich appellierten an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Javier Pérez de Cuéllar, als Vermittler zu fungieren um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Im Juli 1986 erfolgte ein Schiedsspruch: Die beiden inhaftierten Täter wurden nach einer Entschädigung der Familie des verstorbenen Fotografen aus der neuseeländischen Haft entlassen und sollten bis 1989 ihre Haftstrafe auf einem französischen Stützpunkt im Pazifik, auf dem Hao-Atoll, absitzen. Agent Mafart wurde aber bereits 1987 wegen (angeblicher) psychisch bedingter Magenprobleme entlassen. Agentin Prieur folgte anderthalb Jahre später (Nach anderer Quelle 5 Monate), da sie schwanger war. Beide wurden in Frankreich mit Orden ausgezeichnet und wie Helden gefeiert.
Die meisten Beteiligten verblieben im Dienst der französischen Regierung. Jedoch trat der französische Verteidigungsminister Charles Hernu am 20. September1985 von seinem Amt zurück und wurde durch Paul Quilès ersetzt. Im DGSE wurde Admiral Pierre Lacoste durch General Imbot abgelöst.
20 Jahre nach dem Attentat auf die Rainbow Warrior, also Anfang Juli 2005, gab der damalige Geheimdienstchef Pierre Lacoste der Nachrichtenagentur AFP bekannt, dass der Anschlag bis in die französische Staatsspitze bekannt war. So soll sogar der französische Präsident François Mitterrand eingeweiht gewesen sein. Lacoste zur Agentur: „Der Präsident hat mir gesagt, wenn das schlecht läuft, fliegen [Verteidigungsminister Charles] Hernu und Lacoste raus.“ In dem Geständnis 20 Jahre danach bedauerte Lacoste zutiefst den Tod des Fotografen Fernando Pereiras. Zudem gab er zu Protokoll, dass die gesamte Aktion Satanic schlecht vorbereitet und überhastet geplant gewesen war.
Die Verantwortlichen in der französischen Regierung wurden nie zur Rechenschaft gezogen. 1987 zahlte die französische Regierung unter starkem internationalen Druck 8,16 Millionen US-Dollar Entschädigung an Greenpeace und mehr als sieben Millionen US-Dollar an die neuseeländische Regierung. Die Familie des getöteten Fotografen Fernando Pereira erhielt eine Entschädigung von umgerechnet 300.000 Euro. Eine offizielle Entschuldigung erfolgte lediglich gegenüber der neuseeländischen Regierung, nicht jedoch gegenüber den betroffenen Angehörigen.
Einen Teil der Entschädigung investierte Greenpeace in das neue Flaggschiff der Flotte - die Rainbow Warrior II.
1992 wurde der in US-neuseeländischer Koproduktion entstandene Film The Sinking of the Rainbow Warrior veröffentlicht.
Wenn die Erde verwüstet wurde und die Tiere sterben, wird ein neuer Stamm auf die Welt kommen, der aus Menschen vieler Farben, Klassen und Glaubensrichtungen bestehen wird. Sie werden durch ihre Taten die Erde wieder grün machen und Krieger des Regenbogens (Warriors of the Rainbow) genannt werden.
Da gleichzeitig auch Wissenschaftlerumfragen laufen, die sicher noch mehr und völlig unkontrollierte TV fordern werden, bitte um ganz zahlreiche Weiterverbreitung und Ausfüllen des Fragebogens - dauert rund 5 m.
Auf der Umfrage-Homepage der EU (durch Rückblättern erreichbar) sind übrigens auch interessante Umfragen zu den Themen Fischerei, Soziales, usw. - die Sprache kann rechts oben jeweils auf DEUTSCH eingestellt werden.
Bitte um rege Beteiligung! DANKE -dieVersuchestiere + E. Richter
parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.ingovogelmann.com/wp/wp-content/plugins/hot-linked-image-cacher/upload/n-tv.de/img/622521_src_path.jpg”>Das Innenministerium von Baden-Württemberg hat für die Einbürgerung von Ausländern einen “Gesprächsleitfaden” für die Einbürgerungsbehörden entwickelt. Wir dokumentieren den bislang in Deutschland einmaligen Fragebogen.