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getFrisky! Essen | 31. Januar 2009 | Ticket-Vorverkauf

Saturday, July 26, 2008 by Ingo

Berlin, die gespaltene Persönlichkeit

Eine Persönlichkeit ist sie schon, diese Stadt. Ich habe ein Mischverhältnis mit ihr. Ich mag Berlin nicht besonders, es ist die Größe und die Anonymität, aber auch der Geruch der Vergangenheit, Faktoren, die mich an Berlin immer wieder irritieren. Dieses Bild drückt meine Beziehung zu Berlin ziemlich gut aus:


Geschossen mitten in Berlin

Außen herum ist das, was ich gerade oben beschrieb. In der Mitte sind die vielen lieben Leute, die ich in Berlin kenne, die Offenheit, der Mut zu Vielfältigkeit, platt gesagt: Das Multikulturelle.

Das Dunkle in dem Bild ist aber auch das Versteckte, die - ja bereits oben erwähnte - Anonymität, und auch die Aggression, die ich immer wieder in Berlin wahrnehmen kann.

Wenn ich es auf den Punkt bringen müsste: Berlin ist mir zu GROSS.

Wednesday, June 25, 2008 by Ingo

Bitte gut durchlesen!

Hartz IV ist ein Ausgrenzungsgesetz

Zu diesem Ergebnis kam eine Fachanhörung zur verfassungsrechtlichen Bewertung von Hartz IV am 13.06.2008, organisiert durch die Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag. Dies ist nachzulesen in der Presseerklärung von Katja Kipping. Im Einzelnen wurde auf der Fachanhörung festgestellt:

 

1. Leistungshöhe und Leistungsrecht
Anders als breite Teile der Öffentlichkeit sieht die herrschende Rechtsauffassung die Höhe der Regelleistung für Erwachsene als verfassungsgemäß an.

Allerdings erscheint erstens die unzureichende Gewährung von Sonderbedarfen als verfassungsrechtlich bedenklich, weil dadurch eine mangelnde Bedarfsdeckung zu konstatieren ist. Zweitens sind Kürzungen von Leistungen infolge von Sanktionen verfassungsrechtlich bedenklich, weil daraus eine Unterdeckung des Existenzminimums folgt.

Die derzeitige Höhe der Leistungen für Kinder und Jugendliche ist verfassungsrechtlich ebenfalls sehr bedenklich. Die normative Ableitung dieser Regelleistung von den Erwachsenenbedarfen (80 bzw. 60 Prozent vom Erwachsenenbedarf) ist weder inhaltlich aussagekräftig begründet noch rational nachvollziehbar.

2. “Fordern” und Sanktionieren
Prinzipiell gehört das gesamte Sanktionsregime von Hartz IV auf den verfassungsrechtlichen und politischen Prüfstand. Die Absenkung der Leistungen bei geringstem “Fehlverhalten” bis hin zur völkerrechtswidrigen Arbeitserzwingung und die totale Absenkung der Leistung auf Null widersprechen dem Menschenwürdegrundsatz, dem Sozialstaatsgebot und dem rechtsstaatlichen Prinzip der Verhältnismäßigkeit.

Vor dem Hintergrund der politisch vorgegebenen Sparzwänge und der von der herrschenden Politik inszenierten Missbrauchsdebatten öffnet das verfassungsrechtlich bedenkliche Sanktionsregime Missbrauch und Willkür durch die Ämter Tür und Tor. Das zeigt auch die hohe Zahl der erfolgreich angefochtenen Sanktionen (bis zu 40 Prozent). Zudem unterwandern die faktisch fehlenden Zumutbarkeitskriterien in Kombination mit dem Sanktionsregime arbeitsmarktpolitische und arbeitsrechtliche Regulierungen (z.B. Erosion des Lohngefüges).

Die grundgesetzlich geschützte Vertragsautonomie wird durch die sanktionsbewehrte Erzwingung von Eingliederungsvereinbarungen ausgehebelt. Auch wenn diese Erzwingung nach einem aktuellen. Referentenentwurf zur Änderung des SGB II aufgehoben werden soll, verbleibt das Problem: Die Eingliederung wird dann bei einer abgelehnten Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt erzwungen. Die verfassungsrechtlichen Folgen dieser möglichen Praxis müssen noch bestimmt werden.

3. Bedarfsgemeinschaften
Die Anrechnung von Einkommen und Vermögen und die Gewährung von Leistungen im Rahmen der Bedarfsgemeinschaft sind in vielen Einzelkonstellationen verfassungsrechtlich höchst bedenklich bis verfassungswidrig. Dazu gehören z. B. die Konstruktion eines „fiktiven Hilfebeziehers“, d. h. der Eingriff in das Persönlichkeitsrecht (Art 2 GG) einer genügend verdienenden Person, die durch die derzeitige Konstruktion der Bedarfsgemeinschaft faktisch zum Bedürftigen gemacht wird. Ebenso gehören dazu die Statuierungen von Unterhaltsverpflichtungen, die das Bürgerliche Gesetzbuch und das Familienrecht nicht kennen (z. B. bei eheähnlichen Lebensgemeinschaften inkl. Beweislastumkehr und Stiefkindern). Auch die Einbeziehung bedürftiger, unverheirateter junger Menschen unter 25 Jahre in die Bedarfsgemeinschaft der Eltern inkl. der “Stallpflicht” ist aus verfassungsrechtlicher Sicht höchst bedenklich.

Als erste Konsequenz der Anhörung wurde durch die Fraktion der Antrag auf Aufhebung der Stiefkinderregelung eingereicht. In weiteren Anträgen werden die Ergebnisse der Expertise und der Anhörung aufgenommen.

Fazit
Die Fraktion DIE LINKE. hat bereits in mehreren Gesetzentwürfen, Anträgen und anderen parlamentarischen Initiativen sowohl das Hartz IV-Armuts- und Ausgrenzungs-Gesetz als auch die konkrete Praxis bei den Trägern der Grundsicherung für Arbeitsuchende kritisiert. Unsere Kritik an Hartz IV lässt sich verfassungsrechtlich untersetzen. Auch daher gilt also: Hartz IV muss weg. Eine repressionsfreie soziale Grundsicherung muss her. Im Grundgesetz muss darüber hinaus die soziale Absicherung der Menschen als soziales Grundrecht normativ verankert und geschützt werden. Das ist die Voraussetzung einer funktionierenden sozialen Demokratie.

Quelle: DIE LINKE. Newsletter

Thursday, May 29, 2008 by Ingo

30% ich

Ich habe mal mein Geburtshoroskop (Steinbock, AC Skorpion) kostenlos berechnen lassen, die Gratisversion ist nur sehr knapp:

Sonne und Mond in Steinbock

Mit Sonne und Mond in Steinbock sind Sie sehr verschlossen,(1) nachdenklich und sehr vorsichtig.(2) Anderen Menschen mißtrauen Sie.(3)

Ihr Leben verläuft in fest strukturierten Bahnen mit relativ starren Gebräuchen.(4) In Geldangelegenheiten sind Sie vorsichtig.(5) Ihre Selbstkontrolle ist stark ausgeprägt.(6) Oft zeigen Sie sich zu unabhängig.(7) Auf andere Menschen wirken Sie düster und streng.(8)

Auch in der Liebe sind Sie äußerst vorsichtig.(9) Gewöhnlich gibt es für Sie einen praktischen Grund, eine Beziehung zu beginnen.(10) Wenn Sie sich auf eine Beziehung einlassen, sind Sie sehr verläßlich und vertrauenswürdig.(11)

Werden Sie offener(12) und teilen Sie auch Ihre Gedanken mehr mit anderen Menschen.(13) Es kostet Sie zu viel Kraft, wenn Sie immer Ihre Gefühle unterdrücken.(14)

Also, ich würde sagen, wir haben hier eine Trefferquote von max. 30%, der Rest ist ausgemachter Bullshit.

Hier nochmal ein paar Hard Facts:

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  1. Genau. Gerade ich. (back)
  2. Vorsichtig? *PRUUUST* (back)
  3. Weshalb ich ja auch SO WENIG Lehrgeld bezahlt habe. Ich vertraue (viel zu) gern und schnell. (back)
  4. MUAHAHAHAHAHAHA!!! (back)
  5. Ich lach mich tot! (back)
  6. Okay, ein Punkt an den Astroservice. :| (back)
  7. Huch, noch ein Punkt. (back)
  8. So? (back)
  9. Ja und nein. (back)
  10. Ficken? :D (back)
  11. Das sagt man mir in der Tat nach. (back)
  12. Noch offener?? Dann werde ich alle 2 Tage verhaftet! (back)
  13. Vielleicht 5 Blogs? (back)
  14. Vielleicht. Oder Krankenhausaufenthalte … (back)