This is the official website of the musician, sound engineer, DJ, composer & producer for film & media Ingo Vogelmann. No MySpace, Fuckbook or whatever ... this is a real real deal.
Below this welcome message and the (very important) ads you find Ingo's (multilangual) Blog posts. Also explore the internal pages and (masses of) good stuff in the sidebars to the right and have a nice stay!
getFrisky! Essen | 31. Januar 2009 | Ticket-Vorverkauf
“Die Menschen sind schockiert, ich bekomme besorgte Mails aus aller Welt. Sie können das nicht fassen, dass Knut womöglich Berlin verlassen soll.“ Doris Webb ist Berlinerin, einer der größten Fans des handaufgezogenen Eisbären im Zoo – und Begründerin der Initiative „Knut forever in Berlin“.
Manchmal, aber nur manchmal, frage ich mich, wo der eine oder andere seinen Verstand vergraben hat. Ich frage mich das auch manchmal hinsichtlich meines eigenen Verstandes, aber seltener.
Nur nochmal so zur Info:
Während allein in Deutschland seit 1980 bereits rund 70 Eisbären weitgehend unbeachtet von der Presse geboren und aufgezogen wurden, handelt es sich bei dem von Hand aufgezogenen Knut um ein Medienphänomen.
Peter Jenner, alter Hase im Musikgeschäft und Ex-Manager von Bands wie Pink Floyd, hat sich auf der Popkomm in Berlin für ein Ende des Kampfs der Rechteinhaber gegen die vielfach beschworene Internetpiraterie ausgesprochen. Schon der konzeptionelle Ansatz der Bemühungen zum Stopp von “Raubkopien” im privaten Umfeld sei falsch, da es sich beim Filesharing meist um ein Pendant zum rechtlich ganz legalen Verleihen von CDs im Freundeskreis handle. Statt weiter gegen das sich bereits eingebürgerte Verhalten der Verbraucher beim Nutzen von Peer-to-Peer-Netzen (P2P) vorzugehen, sollte die Musikwirtschaft besser auf internationaler Ebene wie der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) nach Wegen suchen, die Praktiken der Nutzer über Vergütungsansätze wie eine “Kultur-Flatrate” oder andere Pauschaltarife in bare Münze zu verwandeln.
Eine Persönlichkeit ist sie schon, diese Stadt. Ich habe ein Mischverhältnis mit ihr. Ich mag Berlin nicht besonders, es ist die Größe und die Anonymität, aber auch der Geruch der Vergangenheit, Faktoren, die mich an Berlin immer wieder irritieren. Dieses Bild drückt meine Beziehung zu Berlin ziemlich gut aus:
Geschossen mitten in Berlin
Außen herum ist das, was ich gerade oben beschrieb. In der Mitte sind die vielen lieben Leute, die ich in Berlin kenne, die Offenheit, der Mut zu Vielfältigkeit, platt gesagt: Das Multikulturelle.
Das Dunkle in dem Bild ist aber auch das Versteckte, die - ja bereits oben erwähnte - Anonymität, und auch die Aggression, die ich immer wieder in Berlin wahrnehmen kann.
Wenn ich es auf den Punkt bringen müsste: Berlin ist mir zu GROSS.
Also Freunde, ich bin zurück,(1) und daß Erste, was ich tun möchte:
Herzlichsten Dank an Sascha Lobo für seine Gastfreundschaft(2) … ebenso herzlichsten Dank an Sven Weimann (Durango) und Tom Beltor (beide friskyDJs) für die gute Zeit, die wir zusammen in Berlin hatten. Es schreit nach Wiederholung, die aber sowieso am 9. August stattfindet.
Bei der Masse an Menschen war es nicht nur nahezu unmöglich, nahe an das Geschehen heran zu kommen, es sei denn, man war gewillt, körperliche Schäden in Kauf zu nehmen (was ich nicht war). Das Ganze erinnerte mich an die Beatles (oder Elvis) in den 60-ern, als reihenweise Menschen in Ohnmacht fielen, wenn die irgendwo auftraten.(3)
Ohne weitere große Umschweife, hier der vMovie zum Geschehen. Anmerkung: Ich konnte nicht so, wie ich ursprünglich wollte. Warum, das seht ihr, wenn ihr den vMovie schaut:
Der Mann ist ein reiner Popstar. Wenn einer, dann er. Obama hat selbst in den USA noch nie vor 250.000 Menschen gesprochen, noch nicht einmal vor mehr als 100.000. Wenn man das (fast) hautnah miterlebt, dann wird der Unterschied zwischen einem Bildschirm und ‘live’ schon sehr deutlich (ähnlich wie bei mir und meinen Sendungen auf friskyRadio, obgleich ich sicher nicht mit Obama zu vergleichen bin). Obama elektrisiert, fesselt und emotionalisiert die Massen. Seine Aura ist unbeschreiblich, er ist der ‘Freund der Menschen’. Man nimmt die Inszenierung zwar wahr, aber irgendwie passt es trotzdem. Oder genau deshalb, ich weiss es nicht genau zu beschreiben.
Es hat mich schlicht ergriffen, als ich mir bewusst machte, daß ein US-Senator aus Illinois - der noch kein US-Präsident ist - eine private Veranstaltung an der Berliner Siegessäule abhält, die derartige Ausmaße annimmt. Das ist schon abgefahren.
Die Rede, vom Inhalt her, war fast nebensächlich, obgleich sehr gut. Man kann, wenn man will, Vieles daran kritisch betrachten (Thomas), muss man aber nicht, es geht nämlich um HOFFNUNG und WECHSEL, und da bin ich doch erstmal prinzipiell dabei; kaum etwas brauchen wir ALLE mehr.
Ich mag die positiven Vibes, die Obama weckt und verbreitet. Etwas, was auf der Welt defintiv fehlt … dieses Gefühl, dieser Antriebsmotor, der Menschen bewegt. Ich finde das gut, damit rennt Barack bei mir offene Türen ein.
Ich möchte mir gerne einbilden, daß er DER RICHTIGE ist, genau der Richtige zum Richtigen Zeitpunkt. Möge man das kritisch betrachten, soviel man möchte … mich juckt erstmal nur der positive Effekt. Und ich erinnere nur: Obama predigt keine Gewalt, keine heile Welt, keine radikalen Schritte.
Cool down people. Man gehe nicht fehl und vergleiche das Eine mit dem Anderen. Lasst uns alle ein wenig in dem Gefühl verweilen und Hoffnung haben. Sie stirbt zuletzt.
Auch wenn’s schwer fällt: Auch Bush (beide) war Gottes Wille.
Eisenbahn fahren bei der Hitze suckt big time! (back)
Ein wirklich superbequemes Bett! Ich habe geschlafen wie ein Baby. (back)
Ich lebte zwar zu der Zeit nicht, aber es gibt ja ausreichend Filmmaterial, welches das bezeugt. (back)
Morgen treffe ich Sascha Lobo, Sven (Durango), Tom Beltor und - im Prinzip - halb Deutschland in Berlin zum Obamisieren und einem späteren, mannestypischen Begießungsritual. Ich werde das alles, soweit ich dazu fähig bin und die Akkus halten, filmen und später in Form eines vMovies dem Volke zugänglich machen. Und so.
Hier übrigens (und thematisch leicht verissen) ein Paar sehr aktuelle Bilder. Ich freue mich sehr, gleich um 3:30 wieder aufstehen zu dürfen.
Am Donnerstag in Berlin (Obama-Rede) nehme ich ja an einem Event teil, bei dem BBBQ(1) auf dem Programm steht. Als (Ovo-Lacto-)Vegetarier(2) ist man da immer sowas wie ein Exot, und man fragt sich immer - nicht zuletzt, um nicht als Spaßbremse in Erscheinung zu treten - was man denn so grillen könnte. Und ich bin nun alles andere als ‘ne Spaßbremse … aber sowas empfinde ich persönlich als pervers:
So werde ich also vermutlich ganz frisch in Berlin noch ein wenig Gemüse, Tzatziki und Ähnliches besorgen und das da irgendwie in Spießform auf den Grill hauen. Also Tzatziki jetzt nicht.
Keine tierischen Erzeugnisse, abgesehen von Eiern und Milchprodukten, wobei sich das bei mir auch nochmal darauf beschränkt, daß ich keine Milch trinke. Ich vertrage Milch überhaupt nicht mehr. Da explodiere ich förmlich von. (back)
Einer Genehmigung der örtlichen Behörden für eine Obama-Rede am Brandenburger Tor steht offenbar nichts im Wege. “Der Regierende Bürgermeister hat das begrüßt, und wir helfen gerne bei der Umsetzung” …
Ich bekenne: Ich bin ein Obama Fan. Nicht, weil ich ihn für glaubhafter halte als alle anderen Politiker, nein, weil ich seinen Stil mag. Dafür fahre ich nach Berlin,(1) ziehe mir Obama rein und gehe hinterher mit Sascha Lobo - der wo mein Fan ist - einen trinken.
Word.
Die Stadt, die mir eigentlich nicht liegt … oder ich der Stadt nicht. (back)
An diesem Abend legen gleich zwei Kollegen, die zugleich liebe Freunde sind, in der Turbine in Berlin auf. Das ist jetzt keine Riesensensation, aber witzig daran ist, das ich beide unabhängig voneinander kannte und wir erst eben herausgefunden haben (Addliss und ich), das wir beide auch Jens (Enoh) kennen.
Und weil ich beide mag, mache ich hier ein bißchen Werbung für das Event. Abgesehen davon kennt ihr Addliss selbst, denn das ist 1. der Jakob, der hier auch ab und zu bloggt, und 2. der Addliss, den ich jetzt 2 Mal bei LIGHTWORKS als Gast-DJ hatte.
Also, wenn ihr in Berlin lebt oder gerade zufällig dort seid: Ab in die Turbine!
Der EU-Reformvertrag liegt in Deutschland vorerst auf Eis. Bundespräsident Horst Köhler will bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über Klagen gegen den Vertrag die Ratifikationsurkunde nicht unterzeichnen. „Angesichts vorliegender Anträge auf einstweilige Anordnung folgt der Bundespräsident damit einer Bitte des Bundesverfassungsgerichts“, teilte das Präsidialamt in Berlin mit.
Gegen den EU-Reformvertrag haben der CSU- Abgeordnete Peter Gauweiler und DIE LINKE Klagen in Karlsruhe eingereicht. Linke-Fraktionschef Gregor Gysi sagte zur Entscheidung Köhlers: „Das ist ein erster Erfolg der Linksfraktion bei ihrer Klage gegen den Lissabon-Vertrag.“
On Wednesday evening, June 25, Germany and Turkey will meet in the semifinal round of the 2008 European Football Championship in Basel, Switzerland. Various cities in Germany have set up viewing areas for the public to watch the live broadcast of this game. The “Fan Mile” in front of the Brandenberg Gate in Berlin is expected to draw up to 500,000 German and Turkish fans, Frankfurt am Main will host a public viewing area at the Rossmarkt, and Munich is setting up a large public viewing area at the Olympic Stadium where 30,000 fans are anticipated. Similar events are planned in other cities and spontaneous celebrations or demonstrations related to the match may occur throughout Germany.
Because of the high fan interest in this prestigious semi-final elimination game between Germany and Turkey, there exists the possibility that disturbances, including violent disturbances may occur before, during or after the match, which begins at 20:45. At a minimum, post-game celebrations will likely result in traffic congestion in larger cities. Crowds celebrating previous German and/or Turkish victories have blocked streets and rocked vehicles attempting to pass through them.
We remind American citizens in Germany that even mass gatherings and demonstrations intended to be peaceful can turn confrontational and possibly escalate into violence. American citizens are therefore urged to avoid the areas of demonstrations if possible, and to exercise caution if within the vicinity of any demonstrations. American citizens should stay current with media coverage of local events and be aware of their surroundings at all times.
Die Berliner Polizei soll im Vorjahr nach Angaben von “Morgenpost online” fast eine Million Telefongespräche abgehört haben. Dabei wurden nach Angaben der Justizverwaltung die Telefone von 1100 Berlinern überwacht. Im Jahr zuvor waren noch 540 Berliner davon betroffen, berichtet das Internet-Portal der Berliner Morgenpost. Die meisten Anschlüsse wurden bis zu vier Wochen abgehört, zwei Anschlüsse allerdings zehn Monate lang, in einem Fall soll die Polizei sogar 14 Monate lang mitgehört haben.
Auch die Zahl der Verfahren, in denen die Telefonüberwachung zum Einsatz kam, stieg. Waren es 2006 noch 113 Verfahren, so wuchs die Zahl im vergangenen Jahr auf 178 an. Die meisten Telefonüberwachungen fanden dem Bericht zufolge im Zusammenhang mit Drogendelikten statt (500 Personen), gefolgt von der Überwachung von Verdächtigen in Mord- und Totschlagsfällen (239). Der Vorsitzende der Vereinigung der Berliner Strafverteidiger, Peter Zuriel, kritisierte die Flut der Abhöraktionen. “Es reicht inzwischen schon ein ganz geringer Anfangsverdacht, um grundrechtswidrig in die Privatsphäre einzudringen”, sagte er.