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getFrisky! Germany 2008

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Monday, July 21, 2008 by Ingo

Molotow-Cocktail am Dortmunder Hbf

Ich habe heute meine Berlin-Tickets organisiert(1), als plötzlich etwas Seltsames auf den Bahnhofsboden (gestern noch mit Körpern gepflastert) vorzufinden war:

Sekunden vorher muss jemand einen Molotow-Cocktail durch die Gegend geschmissen haben. Ich bin recht glücklich, daß ich das Teil nicht abbekommen habe, denn ich kam gerade vom Frisör. Das schöne Geld.

Dann liefen da zwei Onkels von der Bundespolizei herum, die ich neugierig frug™,(2) wer denn hier Molotow-Cocktails herumwirft.

Wie, Molotow-Cocktail?

Na ja, da liegt wohl einer.

WAS? WO?

Na dort.

Man war recht erstaunt, schaute auf einmal wichtig und plötzlich leicht angespannt.

  1. Obama und so … (back)
  2. By MC Winkel. (back)
Monday, July 21, 2008 by Ingo

Loveparade in Dortmund - Das perfekte Chaos - Part 2

Ich erinnere mich da an was. ZUM Gig kommen gestaltete sich schwierig. Der Dortmunder Bahnhof war weiträumig abgesperrt, 60.000 Menschen blockierten den Hauptbahnhof, es gab absolut kein Weiterkommen, ich musste auf die Droschke ausweichen.(1) NACH dem Gig, morgens gegen 7 Uhr, Dortmund Hauptbahnhof, ein Zombiefriedhof:

Der ganze Bahnhof war übersät von Leuten, die auf dem köstlichen Boden geschlafen haben, Beamte standen herum und kümmerten sich um nichts mehr. Man schien - wie im letzten Jahr - wieder alles im Griff zu haben.

Mir bleibt schleierhaft, wieso die Menschen sich das antun. Die Bahn ist und bleibt eine Seuche.

  1. Nach einer halben Stunde fand ich sogar eine freie … (back)
Tuesday, June 24, 2008 by Ingo

Ich war dicht

Ich auch schon ein, zwei Mal in meinem Leben …  :roll: jemandem den Schädel gebrochen habe ich da nicht. Nichtmal in der Bahn geraucht. Es gibt nicht viele (eher gar keine) Dinge, die ich mir ‘dicht’ aber nicht nüchtern erlaube. Mir fallen zumindest keine ein.

Boulevard: Spyridon L.: “Ich war dicht” - HNA Online

Mit äußerster Brutalität hatten die Angeklagten Bruno N. (76) am 20. Dezember im U-Bahnhof Arabellapark in München zusammengeschlagen - vor laufender Überwachungskamera. Das Verbrechen, das als versuchter Mord angeklagt ist, hatte die Wellen der Emotionen hoch schlagen lassen. Vor allem Spyridon empörte, der Anlauf nahm, um wie beim Elfmeter gegen den Kopf des Bewusstlosen zu treten.

Klar, wenn man das liest, ist der erste Gedanke sicher nicht von großem Erbarmen begleitet. Ich habe das Überwachungsvideo gesehen, und was die beiden Jungs da gemacht haben, ist wirklich allerhärteste Brutalität und keine Achtung vor dem Leben. Dem 18-jährigen Halbgriechen (der Schädelbrecher) drohen nach Jugendstrafrecht max. 10 Jahre, dem 20-jährigen Halbtürken max. lebenslange Haft (beide wegen versuchten Mordes). Lebenslang, das ist schon ‘ne Hausnummer. Da keimt in mir die Frage auf:

Was soll eine lebenslange Haft bewirken? Oder auch ‘nur’ 10 Jahre? Resozialisierung? Sehr witzig. Ich vermute mal, wer so lange absitzt, ist hinterher ein grösserer Verbrecher als vorher. Verbrechen, die man nicht kennt, lernt man im Knast kennen; das weiß jedes Kind.

Die viel interessanteren und mir wichtig erscheinenden Fragen sind doch: Was treibt zwei sehr junge Männer dazu, so auszuticken? Woher kommt die Bereitschaft zu so einer Tat? Wieso nimmt jemand Anlauf, um jemandem mit voller Wucht den Schädel wegzutreten? Ein Schädel ist ein sehr massives Knochengebilde, um den zu brechen bedarf es sehr großer Wucht. Wieso kann eine Aufforderung eines alten Mannes, nicht in der Bahn zu rauchen, soviel Aggression, blanken Hass (und vielleicht sogar die Absicht zu töten) erzeugen?

Wie geht sowas?

Update

Heute (25.05.) bei Spiegel Online entdeckt:

Schließlich habe der 21-jährige Serkan A. ihm das Handy weggenommen, einen Freund angerufen und gesagt: “Willst du zuhören, wie ich einen Deutschen umbringe?” Serkan A. sei auf ihn losgegangen, habe ihn mit Anlauf getreten und bespuckt. “Da bin ich abgehauen”, sagte der Zivildienstleistende. Der angerufene Freund von Serkan A. hatte die Drohung bestätigt.

Oops. 8-O

Sunday, June 22, 2008 by Ingo

TV Tipp: Supervulkan im Yellowstone

Supervulkan im Yellowstone - Infos - TV Movie.de

Boiling Pot of Martian Doom
Creative Commons License photo credit: Fort Photo

Nur wenigen Besuchern des Yellowstone-Nationalparks, des ältesten Nationalparks der Welt im Nordwesten der USA, ist bewusst, dass sie sich auf einem der gigantischsten Vulkane der Welt bewegen. Im Gegensatz zu normalen Vulkanen ist der Supervulkan an der Oberfläche nicht sichtbar. Doch in etwa acht Kilometern Tiefe brodelt es auf 80 Kilometern Länge und 40 km Breite. Bei gewöhnlichen Vulkanen bahnt sich die Lava ihren Weg direkt nach oben. Der Supervulkan unter dem Yellowstone-Nationalpark hingegen spart seine Energie für den grossen Ausbruch. Der letzte war vor 600′000 Jahren. Vulkanologen haben berechnet, dass die nächste Explosion bevorsteht. Doch niemand kann vorhersagen, wann genau das sein wird. Forscher befürchten, dass die globalen Auswirkungen einer solchen Eruption das Ende der Menschheit bedeuten könnte.

UNBEDINGT ANSCHAUEN! 8-O

Sunday, May 25, 2008 by Ingo

Angeblich kein Programm

Quelle: linksfraktion.de

Berlin Reichstag
Creative Commons License photo credit: FrizzText

In Berichten über DIE LINKE wird immer wieder behauptet, DIE LINKE habe kein Programm. Nachfolgend werden 100 wichtige Initiativen der Bundestagsfraktion DIE LINKE aufgelistet. Die zugrundeliegenden Programmpunkte sind mittlerweile so beliebt, dass sie auch den konkurrierenden Parteien als Fundgrube dienen.

Das will DIE LINKE

100 wichtige Programmpunkte und Initiativen der Fraktion DIE LINKE im Bundestag

» Show details | Zeige Details »

Positionspapier als PDF herunterladen

Anmerkung meinerseits: Mir gefällt das nicht vorhandene Programm sehr gut. :)

Saturday, May 17, 2008 by Ingo

Tornado gesichtet

Heute habe ich die folgende Mail an Thomas Sävert (tornadoliste.de) geschrieben:

Hallo Thomas,

am Donnerstag, den 15. Mai 2008, um ca. 15:05, saß ich in einem Zug von Dortmund nach Duisburg. Kurz hinter dem Bahnhof Bochum Wattenscheid - also irgendwo zwischen Wattenscheid und Essen - habe ich über einen Zeitraum von ca. 20 bis 30 Sekunden (zwischen den Bäumen, die immer wieder während der Fahrt an mir vorbeirauschten) einen typischen Tornadorüssel links von der Bahnstrecke (in Fahrtrichtung) gesehen. Die Entfernung war schlecht abzuschätzen, aber ich gehe von 500 bis 1000 Metern Entfernung von den Bahngleisen aus, der Tornado befand sich über weitestgehend freiem Feld.

Der Rüssel sah sehr typisch aus, über ihm befand sich eine sehr hoch aufgetürmte, dunkle Gewitterzelle. Als ich in Duisburg ankam, habe ich den DWD angerufen, dort mit einem Meteorologen gesprochen und das Ereignis gemeldet.

Leider konnte ich kein klares Foto von dem Tornado einfangen, zum Einen, weil ich nicht schnell genug mit der Kamera dabei war, zum Anderen wegen der vielen Bäume, die zwischen uns standen und der schnellen Fahrt des Zuges. Ich habe dir trotzdem ein Foto angehängt, welches ich etwas zu spät machen konnte, auf dem man aber sehen kann, welche Wetterverhältnisse herrschten. Das Foto ist völlig unbearbeitet und so aus der Kamera gezogen.

Der Meteorologe beim DWD hat die Meldung übrigens ernst aufgenommen und das für sehr wahrscheinlich gehalten. Ich persönlich halte es für ausgeschlossen, daß ich mich geirrt habe.

Beste Grüße,

Ingo Vogelmann
www.ingovogelmann.com

Hier das Bild:

Und so kann ein Tornado dann wirklich aussehen:

Project Vortex-99: Occluded mesocyclone tornado (NOAA/unidentified fotog)
Creative Commons License photo credit: pingnews.com

Friday, May 16, 2008 by Ingo

Peoplefucking - Deutsche Bahn


YouTube » Original-Gregor


YouTube » Original-Oskar

Kürzlich hatte mein Zug (und viele andere in Köln) 1 Stunde Verspätung. Wegen ‘Böschungsbrand’. Den vollen Fahrpreis habe ich aber bezahlt. Ich war um 20 Uhr am Bahnhof in Köln Ehrenfeld … und um 24 Uhr zu Hause. Aus Köln, ins Ruhrgebiet. Ich war totmüde, völlig abgefuckt, mein Hund ebenso und ich hätte fast töten können.

Als ich mich hinterher beim ‘Service’ Center beschwerte, legte man mir einen Brief oder eine 01805-Nummer nahe.

Zum Kotzen.

Monday, April 28, 2008 by Ingo

Schienheilig?

ICE-Unglück : Leitstelle wusste von Schafen auf den Gleisen - Nachrichten Vermischtes - WELT ONLINE

Der Landwirt hat sich nach Ansicht des Schafzüchterverbands Hessen nichts vorzuwerfen. „Irgendjemand muss die Tiere von der Weide hoch zur Bahnlinie getrieben haben“, sagte Landeschef Reinhard Heintz. Die Schafweide, aus der die Tiere ausgebrochen sind, liegt etwa 500 Meter unterhalb der Bahnlinie und wird von Elektrozäunen und einen Bach eingegrenzt. Heintz appellierte an die Bahn, mit Zäunen für mehr Sicherheit an dem fast elf Kilometer langen Landrückentunnel zu sorgen. Der Schäfer, von dessen Herde bei dem Unfall mindestens 20 Tiere getötet wurden, habe dies schon vor zehn Jahren beantragt. Dies sei aber aus Kostengründen abgelehnt worden.

Sieht doch alles danach aus, als hätte die Bahn da viel mehr Mist gebaut als der Schäfer. Es gab dann wohl auch noch einen besoffenen Zugführer in dem Rettungszug … das sieht alles nicht wirklich gut aus für die Bahn.

Ich bedauere den Tod der 20 Schafe sehr.


Creative Commons License photo credit: Lionoche