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getFrisky! Essen | 31. Januar 2009 | Ticket-Vorverkauf
Vor ca. einem Jahr empfahl mir eine Bank, mein nicht vorhandenes Vermögen zu mehren. Das war in sich schon albern, aber ich hatte mir mal den Spaß erlaubt, die empfohlene, spekulative Anlage über einen Alert-Service via Email zu beobachten. In den letzten Tagen bekam ich auf einmal Emails … wie schön, daß ich Spekulationsgeschäfte Shyce finde …
Minus 30% ist doch mal ‘ne Hausnummer, oder? Wer tritt solchen Bankberatern eigentlich in den Arsch?
Überall kann man entweder Sowjet-, NVA- oder Nazigeschichte förmlich riechen, aber mindestens spüren. Meist alles zusammen auf einmal, denn das ist heute kaum noch trennbar. Die Epochen haben sich - bezogen auf die Relikte - vermischt. Aber besonders die gewaltige Vernichtungsmaschinerie der Nazis wird sehr deutlich und ist hier und da wirklich überwältigend.
Hier nur ein Beispiel:
Das Steinkohle-Kraftwerk der Peenemünder Versuchsanstalten.
Das Steinkohlekraftwerk vermittelt als eines der wenigen erhaltenen Gebäude der Peenemünder Versuchsanstalten noch heute eine Vorstellung vom großtechnischen Charakter, dem funktionalen Stil und dem technischen Standard der Anlagen. Die Raketenentwicklung, die Produktion von flüssigem Sauerstoff für den Raketenantrieb, die Peenemünder Werkbahn und die anlaufende Serienproduktion der Raketen benötigten große Mengen von Elektrizität. In kürzester Bauzeit von etwa zweieinhalb Jahren wurde das Kraftwerk unter massiven Einsatz von Zwangsarbeitern gebaut und erzeugte ab 1942 eine Leistung von 30 Megawatt.
Nach der teilweisen Demontage unter sowjetischer Besatzung produzierte das Kraftwerk nach einer Instandsetzung und Erweiterung noch bis 1990 Strom und Wärme.