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Erinnert ihr euch an diese Leute aus eurer Schulzeit, die erst dann aufgezeigt haben, wenn jemand eine Antwort formulierte, und danach drangenommen wurden, um zu sagen:
Genau dasselbe wollte ich auch sagen.
Buuuuhhh! Diese Leute gingen mir immer auf den Keks. Es waren die selben, die Lehrertaschen getragen, die Tafel freiwillig geputzt und sich ständig immer und überall mit fremden Federn geschmückt haben. Die selben Leute, die heute - als Erwachsene - zu allem was zu sagen haben, egal ob sie selbst etwas miterlebt haben oder der Schwager der Freundin ihrer Tante mütterlicherseits 4. Grades. So zum Beispiel:
Ich habe Trombose.
Oh, das kenn ich! Der Schwager der Freundin meiner Tante mütterlicherseits 4. Grades hat das auch!
Grauenhaft. Wieso erzähle ich das?
Nun, als ich letzte Nacht die Debatte zwischen Joe Biden und Sarah Palin gesehen habe, erinnerte mich Frau Palin an diese Leute. Wann immer Joe Biden etwas gesagt hat, dem sie nicht fachlich fundiert entgegentreten konnte, kam sowas wie:
Natürlich sehen WIR das genauso.
Bäääh.

photo credit: Jon Person
McCain und (natürlich) Frau Palin reden ständig davon, das ein “Krieg zu gewinnen” ist. So? Ist er das? Man ist also in den Krieg gezogen bzw. hat in angezettelt, um einen zu gewinnen? Oder ging es um die Freiheit von Irakis und Afghanen? Ich dachte immer, das wäre das Hauptthema. Jedenfalls äußerte sich Bush so.
Ich schlage vor, Frau Palin verbringt mal einen Monat im Irak oder in Afghanistan, zusammen mit kämpfenden Truppen. Vermutlich überlebt sie den einen Monat nichtmal.
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