CDU-Kontroverse : Kann man die Linke mit der NPD gleichsetzten?
Da steht in dem Artikel:
„Für die CDU kann es keine Zusammenarbeit mit der NPD und der Linken geben.“ Anträge von „Parteien am rechten und linken Rand“ seien „generell abzulehnen“. Außerdem formulierte Flath: „Die CDU sollte keine Bündnisse mit der Linken zur Bekämpfung der NPD eingehen.“ Die Zurückdrängung der NPD sei „ureigenste Aufgabe der CDU. Diese Aufgabe ist antiextremistisch, nicht antifaschistisch orientiert.“
Aha. Die Linke ist also extremistisch. Das ist mir weder bei meiner Parteiarbeit noch sonstwie aufgefallen. Weiter steht dort:
Außerhalb Sachsens stößt das Papier auf Kritik – insbesondere die Gleichsetzung von NPD und Linkspartei „Sie tun beide unserer Gesellschaft nicht gut, aber man sollte sie nicht gleichbehandeln“, sagte etwa Thüringens CDU-Fraktionschef Mike Mohring.
Hahaha … wieso tut die Linke der Gesellschaft nicht gut? Die CDU etwa, oder wie? ![]()
Sein Kollege im Landtag von Schwerin, Armin Jäger, betonte besonders die Unterschiede: Während die NPD das Ziel verfolge, Rechtsstaat und Demokratie durch das „Führer-Prinzip“ zu ersetzen, sei die Linke zumindest in Teilen durchaus demokratisch.
“In Teilen”! Muhahahaha!!
Lieber Herr Jäger, ich weiss ja nicht, was sie für ein Verständnis von Demokratie haben, aber meines ist das nicht.
Sehr treffend sind jedoch die Leserkommentare bisweilen:
Die CDU haben die Realität verlassen. Die einzige Frage, die sich der Herren nächstes Jahr stellen werden müssen ist, wie sehr man die Wahl manipulieren kann, ohne dass ein größerer Aufstand entsteht…
Man könnte eventuell ALLE politisch Andersdenkenden abschaffen? Das wäre doch praktisch? Da müßte man sich keine Gedanken mehr drum machen, ob der NPD Mann jetzt der eingeschleuste Verfassungsschutzmann ist oder ein echter. Und die Linken wäre man auch los, zuviel Sozialtheater macht nervös, das versteht jeder.
Dem ist kaum etwas hinzuzufügen. Bis auf: Die CDU weiss genau, wie man Wahlen verliert bzw. Wählerwille ignoriert.







