Super Interview mit Jogi Löw in der Süddeutschen!
Joachim Löw - ”Ich liebe diese Extremsituationen” - Sport - sueddeutsche.de
SZ: Bild hat nach dem Kroatien-Spiel Fotos Ihrer Frau aus dem Stadion veröffentlicht und Ihre Anwesenheit thematisiert. Bisher war dieser Teil Ihres Privatlebens ein Tabuthema. Hat Sie der Bruch dieses Tabus irritiert?
Löw: Ja, das hat mich irritiert. Das war nicht gewünscht. Meine Frau möchte nicht in die Öffentlichkeit. Sie ist eigentlich immer im Stadion. Jetzt ist diese Situation dargestellt worden. Ich war überrascht davon, und es war mir nicht recht.
SZ: Auch da spürt man dann womöglich die Last dieses Amtes.
Löw: Absolut. Sportlich gesehen, spüre ich es weniger, aber in dieser Hinsicht schon. Das ist einfach ein Eingriff. Bei uns zuhause stehen Leute vor der Tür und vor dem Garten, sie schießen Fotos, befragen Nachbarn und Familienmitglieder. Das belastet mich, weil es auch die Betroffenen belastet. Man ist ohnmächtig. Meine Verwandten können sich ja nicht einschließen.
SZ: Eines der bekannten Fotos von Ihnen ist ein Paparazzo-Foto aus dem Urlaub, mit Sonnenbrille. Immerhin eine vorteilhafte Version des coolen Herrn Löw.
Löw: Ich weiß nicht, ob ein Foto von mir mit Zigarette im Mund vorteilhaft ist. Es gibt ja schon Politiker in Deutschland, die sich beschweren, dass ich in der Loge in Basel geraucht habe.
Jetzt bloß nicht einknicken, mein Guter. Rauche, wenn du Bock hast!











