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getFrisky! Essen | 31. Januar 2009 | Ticket-Vorverkauf

Saturday, June 7, 2008 by Ingo

(Eigen-)Direktvertrieb statt Plattendeal

A little bit of advertising ...

heise online - Statt Plattenvertrag: Direktvertrieb über iTunes & Co.

Apple iDontcare
Creative Commons License photo credit: l0ckergn0me

Die veränderte Situation bedeutet allerdings nicht zwingend, dass es junge Bands viel einfacher haben, Käufer für ihre Werke zu finden. Sie können ihre Songs zwar in sozialen Netzwerken wie MySpace bewerben, doch gehen sie dort häufig im riesigen Angebot unter. Auch die Platzierung und der Verkauf von Alben und Singles in den großen Musikangeboten ist alles andere als einfach. So verhandeln die marktbeherrschenden Anbieter noch immer am liebsten mit traditionellen großen und kleineren Plattenfirmen, deren Gesamtkatalog sie auf einen Rutsch aufnehmen können, ohne sich mit einzelnen Künstlern auseinandersetzen zu müssen.

Der US-Musikdienstleister Tunecore will das nun ändern und bietet das Einstellen in diverse große Plattformen auch für Musiker ohne Plattenvertrag an. Er übernimmt dabei die gesamte Backend-Infrastruktur: Künstler übergeben ihre Musik an TuneCore und das Hosting sowie die Bezahlabwicklung laufen über den Anbieter. Tunecore unterstützt zur Zeit iTunes in allen Vertriebsgebieten, Amazon MP3, Rhapsody, Napster, E-Music, Lala.com sowie einige kleinere Anbieter mehr. Neben dem Einzelabsatz werden auch Abomodelle angeboten.

Hab ich’s gesagt? Ja, hab ich.

Now playing on friskyRadio » Powerplant - 01 December 2008 - Kevin Shiu » Tune in!

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2 comments »

  Max wrote on June 23rd, 2008 at 16:56



Auf http://www.gomakemusic.de/marketing/vier-digitale-vertriebe-im-vergleich-oder-wie-bekomme-ich-meine-musik-auf-iTunes gibt es einen Vergleich von vier Anbietern - neben Tuncore sind ja noch einige andere im Spiel.

  guani76 wrote on August 4th, 2008 at 18:26



Ich denke solche Modelle sind die Zukunft, Wenn man sich den Musikmarkt ansieht wird doch eindeutig klar, dass der Trend (und das auch bei etablierten “Stars”) hin zum Eigenvertrieb und zur Künstlerselbstvermarktung geht.

Natürlich reicht es nicht, seine Musik verfügbar zu machen, man muss gerade als noch unbekannter Künstler hart für seinen Erfolg arbeiten, aber da bietet das Internet doch unbegrenzte Möglichkeiten! Das frühere “Expertenwissen”, was Markt, Marketing und Promotion angeht liegt doch heutzutage offen für jedermann und darin sehe ich einen riesen Vorteil für (junge) Künstler! Riesen Marketingbudgets sind heutzutage weniger wert als innovative und kreative Ideen.

Ich finde den Vergleich audf gomakemusic sehr gelungen! Letzendlich muss jeder selbst entscheiden, welches Modell besser auf ihn zugeschnitten ist - ich kann nur aus persönlicher (schlechter) Erfahrung sagen, dass ich mich in Zukunft als deutscher Künstler aus rechtlichen Gründen auch für einen deutschen Anbieter entscheiden würde.

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