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getFrisky! Essen | 31. Januar 2009 | Ticket-Vorverkauf
Ich verstehe ja, warum mir jeder Zweite erzählen will, ich brauche ja unbedingt eine (neue) Frau an meiner Seite und sowas. Und überhaupt, so ohne jemanden zu haben, das geht doch nicht und ist doch Shyce und so weiter und so fort. Und den Harten brauche ich doch jetzt auch nicht markieren, nur weil bei mir in der Vergangenheit Einiges gescheitert ist, und DIE Richtige turnt ja auch für mich da draußen herum, und was weiss ich noch alles …
Freunde. Ich weiß eure Gedanken ja irgendwie zu schätzen, wirklich. Aber die sind wirklich völlig überflüssig, denn:
Es geht mir sehr gut.
Ich brauche die Art von Liebe nicht, von der ihr sprecht. DIEJENIGE übrigens auch nicht. Niemand braucht die wirklich.
Ich möchte niemanden an mich binden und mich schon gar nicht binden lassen.
Ich fühle mich nicht einsam und bin nicht einsam. Im Gegenteil, ich sehe mehr geliebte Leute aus meinem Umfeld als je zuvor, und wir haben stets eine super Zeit.
Wer sagt eigentlich, daß ich niemanden habe? Also frauentechnisch jetzt?
Lasst euch versichern: Es gibt jemanden, und so schwer ist das ja jetzt auch nicht zu erraten.(1) Ich hausiere halt nur nicht mit meinem Privatleben, was das angeht. Ihr wisst, da bin ich etwas empfindlich.(2) Diese jemand ist eine große Bereicherung für mein Leben, und ich habe selten so viel Spaß in meinem Leben gehabt. Und geliebt fühle ich mich auch. Und so weiter.
Also, Sorgenmodus abschalten. Vogelmann-Herz auf der richtigen Spur. Und ausserdem bin ich nicht hart sondern konsequent. Das ist schon noch ein Unterschied.
Ich weiss, daß diese Meldung jetzt auch ein paar Menschen schwer anpisst, aber das ist ja nicht mein Problem. (back)
Einige wenige wissen, um wen es sich handelt, und das reicht dann auch. (back)
Heute habe ich die folgende Mail an Thomas Sävert (tornadoliste.de) geschrieben:
Hallo Thomas,
am Donnerstag, den 15. Mai 2008, um ca. 15:05, saß ich in einem Zug von Dortmund nach Duisburg. Kurz hinter dem Bahnhof Bochum Wattenscheid - also irgendwo zwischen Wattenscheid und Essen - habe ich über einen Zeitraum von ca. 20 bis 30 Sekunden (zwischen den Bäumen, die immer wieder während der Fahrt an mir vorbeirauschten) einen typischen Tornadorüssel links von der Bahnstrecke (in Fahrtrichtung) gesehen. Die Entfernung war schlecht abzuschätzen, aber ich gehe von 500 bis 1000 Metern Entfernung von den Bahngleisen aus, der Tornado befand sich über weitestgehend freiem Feld.
Der Rüssel sah sehr typisch aus, über ihm befand sich eine sehr hoch aufgetürmte, dunkle Gewitterzelle. Als ich in Duisburg ankam, habe ich den DWD angerufen, dort mit einem Meteorologen gesprochen und das Ereignis gemeldet.
Leider konnte ich kein klares Foto von dem Tornado einfangen, zum Einen, weil ich nicht schnell genug mit der Kamera dabei war, zum Anderen wegen der vielen Bäume, die zwischen uns standen und der schnellen Fahrt des Zuges. Ich habe dir trotzdem ein Foto angehängt, welches ich etwas zu spät machen konnte, auf dem man aber sehen kann, welche Wetterverhältnisse herrschten. Das Foto ist völlig unbearbeitet und so aus der Kamera gezogen.
Der Meteorologe beim DWD hat die Meldung übrigens ernst aufgenommen und das für sehr wahrscheinlich gehalten. Ich persönlich halte es für ausgeschlossen, daß ich mich geirrt habe.
Seht ihr die Kirchturmglocke da oben? So einen Kopf habe ich seit gestern. Migräne.
Ich sitze hier, habe meine Wohnung abgedunkelt, weil ich lichtempfindlich bin (Photophobie), habe noch nicht eine Zigarette geraucht (und das heisst was) und bewege mich so wenig wie möglich, weil jeder Schritt, jede Bewegung die Glocke im Kopf zum Schwingen bringt.
Ich habe die schlimmsten Kopfschmerzen meines Lebens. Ich bin wetterfühlig, weiss nicht, ob es daran liegt; getrunken habe ich nichts, ansonsten auch nichts besonderes gemacht, außer viel gereist mit viel Klimaanlagenluft. Das könnte es sein, Klimaanlagen sind nicht mein Fall.
Mir platzt bald der Schädel. Und ich habe den Tisch voll Arbeit.