Welt.de - China zeigt in Tibet sein wahres Gesicht
Mit brutaler Gewalt versucht die chinesische Regierung den Unruhen in Tibet Herr zu werden. Selbst vor Frauen und Kindern macht das Militär keinen Halt. Mit allen Mitteln setzen sie den verordneten “Volkskrieg gegen den Separatismus” durch.
Hat es schon je funktioniert, die Menschen einzusperren? Ist nicht bei jedem Mal der Drang der Menschen nach Freiheit noch größer geworden, statt kleiner? Das bezieht sich nicht nur auf Tibet im Speziellen, sondern auch auf China allgemein. Es macht keinen Sinn, die Bevölkerung in ihrer Informationsfreiheit zu beschneiden. Wenn außen noch andere Nationen existieren, in denen Menschen leben, die andere Informationen erhalten, wird über kurz oder lang auch die chinesische Bevölkerung von gewissen Dingen erfahren.
Wenn man wirklich Menschen auf seine Seite holen will, muss man ihnen die Entscheidungsfreiheit lassen. Dann hat man sich WIRKLICH auf seiner Seite, nicht nur gezwungenermaßen. Wenn die Argumente überzeugend und die Zeit reif ist, werden die Menschen schon die “richtige” Entscheidung treffen.
Zhang, der mit der Ministerriege Samstag früh die Truppen inspizierte, berief kurz danach eine Krisenkonferenz ein. Die Teilnehmer forderten zum „Volkskrieg gegen Separatisten“ auf und zur konzertierten Propagandakampagne, bei der die „Untaten der feindlichen Kräfte kritisiert und die scheußliche Fratze der Dalai-Clique entlarvt“ werden soll.
Außerdem - wer hat hier eigentlich die scheußliche Fratze? Erinnert mich, auch wenn man es viel zu oft hört, alles so stark an “1984″, dass es schon gar nicht mehr geht… ![]()







