Eay Jubi Stoeckchen | marcO’s_br4inh4ck
Hat’s mich wieder erwischt.
Ich worte dann mal ant:
Was bedeutet Dir dieses Blog?
Schon viel. Ich liebe es, sozusagen! Mein Blog ist die Schnittstelle zwischen mir und außen, wenn wir mal vom Real Life absehen. Ich liebe es, hier mit den Leuten zu kommunizieren, Spaß zu haben, über weniger Lustiges zu reden. All das ist ‘Global Communication’, so wie Musik es ist. Natürlich ist das Blog auch mein persönliches Ventil, meine Überdruckschraube, die ich aufdrehe, wenn was raus muss. Das Feedback der Leute kann dann manchmal viel wieder abfedern, ohne das es Schaden verursachen würde. Es fühlt sich gut an, wenn ich weiß “hey, da nimmt jemand wahrhaftig Anteil an meiner Geschichte, die ich gerade erzählt habe, es berührt ihn/sie”.
Welcher Kommentar hat Dir viel bedeutet oder gut gefallen? Poste ihn!
In dem Moment, wo ich das hier schreibe, hat mein Blog 5.417 Kommentare. Es ist mir unmöglich, daß zu sagen. Aber ich kann sagen, daß mir jedes mal das Herz aufgeht, wenn jemand echt ist, authentisch, wenn jemand seine wahre Geschichte zu erzählen hat und dabei Herz in sein Geschriebenes legt. Das ist aber schon sehr oft vorgekommen, und ich würde mich achteckig suchen, um da was zu finden, was von Allem ‘besonders’ hervorsticht. Das ist alles besonders.(1)
Ist das Schreiben in Deinem Blog Last, Lust, Bedürfnis oder was anderes?
Alles ausser Last (das musste ich jetzt so vom Arschbildermann übernehmen, weil es 100% übereinstimmt). Für mich ist mein Geblogge aber auch noch ganz viel Anderes. Bei jedem Post habe ich einen anderen Grund. Jetzt frag mich nicht … es gibt 2.731 Posts …
Ist Dein Blog “eins unter vielen” oder “ganz speziell”?
Na ja, ich kenne keinen Musiker, Produzenten, Komponisten, DJ (und was weiss ich noch …), der SO bloggt (oder überhaupt bloggt). Insofern: Ja, es ist ’speziell’. Lässt man meinen Beruf außen vor, bin ich sicher ‘nur’ einer unter ganz vielen. Alles gut so.
Welche Ziele hat Dein Blog?
Mein Blog ist ja - wie weiter oben erwähnt - eine bidirektionale Kommunikationsplattform. Außerdem natürlich auch ein Marketinginstrument. Ich ‘verkaufe’ meine Personality. Gut, es gibt Leute, die sagen, ich habe keine, aber das macht nichts.
Das Gute an dem Verkaufen meiner Personality ist: Das kostet nichts. Meine Musik schon.
Welche Gegebenheiten könnten dazu führen, Dein Blog zu löschen?
Keiner. Ich schreibe ja auch kein Buch und lasse Jahre später alle Exemplare verbrennen, oder schreibe ein Album und möchte nicht mehr, daß es gehört wird. Das Blog gehört zu mir, wie alles andere, auch wenn ich mir selbst gestatte (oder besonders deshalb), mich ständig zu verändern und weiterzuentwickeln, Meinungen zu ändern, Sichtweisen zu justieren etc. …
Wie reagieren Leute aus Deinem “real life” auf deine Blogtexte?
Anerkennend. Die allermeisten finden das sehr gut und fühlen sich ‘entertaint’. Man erlaube mir das mal: Die meisten, die das bescheuert finden, haben auch sonst einen Haufen Probleme. ![]()
Könntest Du “blogsüchtig” sein oder werden?
Nein. Ich kann sehr gut wochenlang ohne leben.
Zwei gute und zwei schlechte Seiten am Bloggen?
Ooch, daß habe ich oben schon weitestgehend erläutert. Schlechte Seiten sehe ich sowieso nicht.
Das Stöckchen schmeiße ich weiter an Alex Schweigert, Thomas Nolte, Lilith, MC Winkel und Jens Scholz.
- Soeben ergab sich ein Kommentar, der mich sehr tief berührt hat. Er ist ganz neu und dient deshalb als ein gutes Beispiel. Zu finden ist er hier (ganz weit unten). Er ist von Andi. (back)








