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Quelle: www.welt.de/politik/…
Den übereinstimmenden Berichten zufolge gehört zu der Gruppe der Ex-Chefplaner des Terrornetzes al-Qaida, Khalid Scheich Mohammed. Der gebürtige Pakistaner hat einem im März 2007 veröffentlichten Vernehmungsprotokoll zufolge zugegeben, die Anschläge vom 11. September im Auftrag von Al-Qaida-Chef Osama bin Laden geplant zu haben. Dem zufolge gestand er auch weitere Angriffe, wie etwa einen Bombenanschlag auf einen Nachtclub der indonesischen Insel Bali und einen Angriff auf das World Trade Center 1993. Außerdem hat er eigenen Angaben zufolge den US-Journalisten Daniel Pearl enthauptet und steckte laut eigenen Aussagen hinter den Plänen von „Schuhbomber” Richard Reid, eine Passagiermaschine während eines Transatlantikfluges zu sprengen. Diese Pläne waren vereitelt worden.
Weiter unten heißt es dann:
Wie CIA-Chef Michael Hayden erst vor kurzem bestätigte, gehört Mohammed zu drei Terrorverdächtigen, bei denen während geheimdienstlicher Verhöre die Methode des simulierten Ertränkens angewendet wurde. Dieses „Waterboarding” wird im westlichen Ausland als Folter angesehen. Vor diesem Hintergrund äußerten US-Zeitungen die Erwartung, dass die Todesstrafen-Prozesse weltweit neue Kontroversen über die amerikanische Behandlung von Terrorverdächtigen auslösen werden. Es ist möglich, dass die Geständnisse Mohammeds wegen verbotener Verhörmethoden nicht im Prozess verwertet werden kann.
- Wieso sollte der Beschuldigte diese vermeintlichen Taten denn nicht zugeben? Die Todesstrafe ist ihm seit 7 Jahren bewusst.
- Selbst wenn er das alles nicht getan hat: Mit der Unterstützung von ‘Waterboarding’ hat man gerne alles verbrochen.
- Wieso sollte er Osama bin Laden nicht als Auftraggeber nennen? Die ganze Welt glaubt doch sowieso an diese Version. Das ist ein Ermittlungsergebnis, was niemanden überrascht.
- Anstatt in Guantánamo zu sitzen, wäre ich auch lieber tot.










