This is the official website of the musician, sound engineer, DJ, composer & producer for film & media Ingo Vogelmann. No MySpace, Fuckbook or whatever ... this is a real real deal.
Below this welcome message and the (very important) ads you find Ingo's (multilangual) Blog posts. Also explore the internal pages and (masses of) good stuff in the sidebars to the right and have a nice stay!
getFrisky! Essen | 31. Januar 2009 | Ticket-Vorverkauf
ich musste heute feststellen, das mein Name in Verbindung mit meinem Geburtsdatum und meinem Wohnort auf der Website ihrer offensichtlichen Mandantschaft, der Betreiberin der Website yasni.de, einer Personensuchmaschine, für jeden öffentlich einzusehen ist. Hiermit bin ich überhaupt nicht einverstanden.
Das ich diese Daten der Fa. Amazon für meine sog. “Wunschliste” zur Verfügung stelle, bedeutet noch lange nicht, daß ich diese Daten der breiten Masse zugänglich machen möchte, zumal diese Daten auf Amazon.de nicht so einfach für jedermann zugänglich sind. Beispielsweise muss jemand schon gezielt nach dieser (meiner) Wunschliste suchen, um überhaupt fündig zu werden.
Wenn ich der Fa. Google (oder auch allen anderen ausser ihrer Mandantin) Suchergebnisse gestatte, dann deshalb, weil ich dies auch gezielt so forciere bzw. bewusst nicht verhindere. Das bedeutet abermals nicht, daß ich dies für ihre Mandantin vorgesehen habe.
Ich muss ihre Mandantin leider auffordern, Suchergebnisse auf yasni.de bezüglich meines Namens umgehend unmöglich zu machen, zumindest aber die Nennung meines Geburtsdatums und meines Wohnortes. Diesem Verfahren bzw. dieser Verbreitung meiner persönlichen Daten habe ich nicht ausdrücklich zugestimmt, und ich habe dies auch zukünftig nicht vor.
Diese Email geht zur reinen Information in Kopie an meinen Rechtsanwalt XXX XXXXXX, XXXXXXXXXX.
Mit freundlichen Grüßen,
Ingo Vogelmann
Anhang: Screenshot des oben beschriebenen Suchergebnisses, mit Datums- und Zeitangaben im Dateinamen
Update (Antwort nach 7 Minuten!)
Sehr geehrter Herr Vogelmann,
vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich werde die Angelegenheit an den Betreiber der Website weiterleiten und das weitere Vorgehen mit diesem besprechen. Ich melde mich dann umgehend bei Ihnen zurück. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dies einige Tage in Anspruch nehmen kann.
auch bei uns findet man die Wunschliste, wie bei Amazon selbst, nur wenn jemand explizit Ihren Namen eingibt.
Und wenn die Ihnen so unangenehm ist - man kann die auch nicht oder halböffentlich auf Amazon machen und das Geburtsdatum/Wohnort sind auch einzeln abstellbar (haben die meisten Leute so eingestellt). Dann erscheint dies auch bei yasni nicht mehr.
Ansonsten sind Sie doch als erfolgreicher Musikproduzent und Komponist sicher nicht böse über mehr Sichtbarkeit zu den von Ihnen veröffentlichten Artikeln? Kann ja nur mehr Aufträge bzw. Fans bringen
Sie können übrigens in einem persönlichen Profil diese Fundstücke auch nach Ihren Wünschen sortieren und durch eigene Texte/Bilder ergänzen (vielleicht auch bald mit Hörproben?).
Ich denke, dass wir hier auch ohne Anwälte eine vor allem für Sie gewinnbringende Lösung finden können.
Sie können mich persönlich über die angegebene email-Adresse erreichen.
zunächst möchte ich sie bitten, meine Worte nicht als Angriff oder gar Drohung zu werten. Selbstverständlich rufe ich nicht gleich meinen Anwalt an, wenn mein Nachbar Gartenzwerge für mich sichtbar platziert. Ich habe mich an ihren Anwalt gewandt, weil sie diesen hinsichtlich rechtlicher Fragen auf yasni.de präsentieren. Die Kopie der Mail an meinen Anwalt dient ja, wie erwähnt, der reinen Information.
Ich möchte der Einfachheit halber überhaupt nicht darüber diskutieren, ob und inwieweit ich bei Amazon meine Daten verschleiern kann oder wie sinnvoll das eine oder andere ist. Darum geht es nämlich nicht. Die Aussage “Dann erscheint es auch bei yasni nicht mehr” ist für mich nicht hinnehmbar. Warum? Das habe ich ja bereits in meinem ersten Schreiben erklärt.
Ob ich erfolgreich bin oder nicht, steht übrigens auch auf einem anderen Blatt. Auf einem GANZ anderen Blatt steht auch, ob yasni.de mir bei meinem Erfolg behilflich sein kann oder soll. Ich habe sie - mit Verlaub - nicht um Promotion gebeten. Und die Darstellung meines Wohnortes und Geburtsdatums ist dabei sowieso wenig hilfreich; es sei denn ich hätte Lust auf NOCH MEHR Stalker.
Ich möchte meine Amazon-Einstellungen nicht verändern, verstehen sie? Ich möchte nur, daß mein Geburtsdatum und mein Wohnort bei IHNEN nicht mehr erscheint. Und genau das, lieber Herr Rühl, ist die Lösung, die wir mit der grössten Freude ohne Anwälte finden können. Eine andere befriedigt nämlich meinen Anspruch auf Selbstbestimmung nicht, was meine persönlichen Daten angeht (so nett ich ihre Ausführungen auch finde), und nur darum geht es.
Ich danke IHNEN für ihr Verständnis und rechne also mit der Berücksichtigung meiner Wünsche und Achtung ihrerseits hinsichtlich der Wahrung meiner Persönlichkeitsrechte.
Ich mutmaße nun auch einmal, und gehe davon aus, das eine derart intelligent programmierte Website problemlos in der Lage ist, die gewünschten Ergebnisse herauszufiltern.
Nur ungern verweise ich auch auf § 14 , Abs. 2 Bundesdatenschutzgesetz. Das Gesetz sieht ziemlich eindeutig die Einwilligung desjenigen vor, dessen Daten benutzt werden. Diese habe ich nicht gegeben und werde ich nicht geben. Die weiteren Punkte dieses Absatzes sind auch relevant, aber die lasse ich jetzt hier mal weg.
Ich würde die Diskussion ungern hier führen. Unabhängig von der Äußerung von Herrn Rühl, erhalten Sie in den nächsten Tagen auch noch eine Antwort von mir auf direktem Wege.
Ihr Hinweis auf § 14 BDSG bzw. vielmehr ihre Schlussfolgerung in diesem Zusammenhang ist allerdings, soviel kann ich jetzt schon sagen, nicht korrekt. Es gibt Sonderregelungen in den §§ 28, 29 BDSG, die Rechtsvorschriften i.S.d. § 14 Abs. 2 Nr. 1 BDSG darstellen. Darüber hinaus gelten ggf. bereichsspezifische Vorschriften für Suchmaschinen, die Informationen aus allgemein zugänglichen Quellen lediglich flüchtig für Zwecke der Darstellung speichern und öffentlich zugänglich machen. Bitte berücksichtigen Sie, dass yasni ohne Ihre Einwilligung kein Persönlichkeits-Profil über sie speichert, sondern den Zugang zu allgemein zugänglichen Informationen vermittelt.
Für meine ausführlichere Stellungnahme bitte ich noch um etwas Geduld.
Ich ahne, in welche Richtung diese Stellungnahme und die gesamte Angelegenheit geht. Und ich finde das nicht erfreulich. Insbesondere die Art und Weise, wie hier doch offensichtlich versucht wird, Lücken zu nutzen, finde ich eher peinlich.
Glücklicherweise gibt es weitaus wichtigere Dinge, um die ich mich zu kümmern habe. Ich habe ein kleines Bißchen gedacht, sie wären im Stande, meine Wünsche und Bedenken einfach zu respektieren, zumal ich - wie gesagt - zu wissen meine, wie leicht so ein Filter zu installieren bzw. auszuführen ist.
Wenn sie die Wünsche der Menschen doch so hochhalten, wie in ihrer Datenschutzerklärung verfasst, dann verstehe ich nicht, wo ihr Problem liegt, meinen Wünschen gerecht zu werden.
Im Übrigen verstehe ich auch nicht, wieso sie die öffentliche Diskussion scheuen. Habe ich keine Bedenken bei. Geht doch alle etwas an, oder nicht?
Nichtsdestotrotz habe ich natürlich Geduld, was ihre ausführliche Stellungnahme betrifft.
Ich hoffe, Herr Vogelmann, dass Sie mit der gleichen Vehemenz zu den geplanten rechtlichen Veränderungen vorgehen, die wohl am Freitag im Bundestag verabschiedet werden. Und ich hoffe doch sehr, dass Sie mit der gleichen Vehemenz zum geplanten Gesetz vorgehen, gegen die das ehemalige DDR-Regime richtig blass aussieht. Yasni ist doch nur ein Kindergarten, eine Spielwiese. Zwar nett, aber auch nötig?
Sollte es möglich sein, die RFID-Chips Ihres zukünftigen Reisepasses auslesen zu können, ist die Bekanntgabe Ihres Geburtsdatums wohl das geringste Problem.
Ich verstehen ehrlich gesagt ihr Problem nicht. Sie gaben Ihre Daten öffentlich bei Amazon, haben aber dort nicht gesagt, dass Sie es gar nicht öffentlich haben wollen. Was denn nun? Ist die von Ihnen gewollte Schutzwürdigkeit Ihrer Daten nur dadurch gegeben, dass ein Interessierter “nur stärker” danach suchen muss?
ich gehe bereits viel VEHEMENTER gegen die von ihnen angesprochenen Sachverhalte vor, als sie scheinbar wissen. Schauen sie auf dieser Seite mal genau nach, wenn es ihnen nicht zuviel Mühe bereitet. Kritik bereitet ihnen ja scheinbar keine Mühe. Oder nicht genug. Noch in diesem Monat treffe ich Journalisten, die entsprechende Informationen zu diesem Thema aus meinem Munde veröffentlichen. Halten sie mal die Augen und Ohren auf.
Wenn sie richtig gelesen haben, dann wäre ihnen aufgefallen, daß ich nicht gesagt habe, das ich meine Wunschzettel-Daten nicht veröffentlichen wollte. Ich wollte lediglich SELBST entscheiden, WO ich diese veröffentliche. Und was das Thema angeht, erübrigt sich nun wirklich jedwede Diskussion. Sowas nennt man nämlich das persönliche Recht auf Selbstbestimmung.
Ansonsten haben sie natürlich vollkommen Recht: Sie müssen das nicht verstehen.
Alles Gute,
Naja - Heise hatte den Artikel nun wohl schon in der Pipeline
Nochmal von mir: ich verstehe Ingo da vollkommen und ein Ziel von yasni ist auch, den Usern gerade vor Augen zu führen, was andere über sie finden können und es dann zu bereinigen (Löschung beantragen bei der Quelle) oder zu berichtigen (via yasni-Profil).
Aber das wird wohl noch dauern, bis das alle verstanden haben …
In unserem Telefonat haben Steffen und ich übrigens - abgesehen von den typischen, schlüpfrigen Männerthemen - auch darüber geredet, das ich seine Motivationen durchaus verstehen und im Ansatz gut finden kann.
Menschen sind offensichtlich immer noch im alten Denken verhaftet, Dinge seien entweder nur schwarz oder nur weiß. Dem ist nicht so.
Ich brauche yasni weder verteidigen noch weiterhin angreifen, denn ich kann mich darauf verlassen, das Steffen seine Absichten nicht aus dem Auge verliert, von denen ich mich persönlich überzeugen konnte.
Ich streichel für gewöhnlich niemanden ohne Grund. Und wer mich kennt, weiß das auch. Sinnfreies auf jemandem Herumgehacke brauche ich aber noch weniger.
Nun ja, haben Sie denn bei Amazon mitgeteilt, dass Ihre Daten (oder zumindest einen Teil davon) nur und AUSSCHLIESSLICH DORT veröffentlicht haben wollen? Yasni hat doch nur die Daten “abgegriffen”, die Amazon zur Verfügung gestellt hat. Haben Sie sich bei Amazon auch beschwert?
Ich denke, Sie gehen den Falschen an (nein, ich mag Yasni auch nicht, aber dies nur am Rande…), Fakt ist doch, dass sich das Unternehmen Amazon das RECHT herausnimmt, Ihre Daten anderen zur Verfügung zu stellen. Hier stimme ich Steffen überein. Yasni ist ja richtig “human”, was den Umgang mit Ihren Daten anbelangt. Schon mal was bei Conrad electronic bestellt? Oder bei Quelle? Selbst wenn der Bestellvorgang abgebrochen wird, ist die entsprechende Schufa-Anfrage schon abgeschickt und bei der selbigen gespeichert…
Ansonsten ist ja schön, dass Sie sich noch “in diesem Monat” mit Journalisten treffen. Das Gesetz wird wohl aber am Freitag verabschiedet. Was danach gesagt oder veröffentlich wird, ist erstmal zweitrangig, denn das Kind ist dann schon in den Brunnen gefallen.
Ich frage mich manchman, was wäre gewesen, wenn ein Adolf Hitler die technischen Möglichkeiten von heute gehabt hätte und den entsprechenden Minister… Mir wird ganz mau bei dem Gedanken, aber dies nur am Rande…
Yasni ist nur ein Nebenschauplatz - und dies noch ein ziemlich humaner wenn man sich die Möglichkeiten anschaut, die das Portal bietet. Die “Global-Players”, einschl. unserer “Regierung”, denken da bereits in ganz anderen Dimensionen.
Mich würde schon interessieren, was Amazon gesagt hat, vor allem zu Ihrem Wunsch, selbst entscheiden zu dürfen, wo Ihre Daten sichtbar ist.
grüsse, Delle
P.S. Ja, ich schau mich jetzt mal auf Ihrer Site um
Aber unabhängig davon, WAS hat Amazon denn gesagt bzw. mitgeteilt?
Yasni hat die Daten gelöscht. Fein! Und? Was hindert eine Firma XYZ morgen daran, genau das gleiche wie Yasni zu tun?
Bleiben wir bei Ihrem Beispiel: Amazon kippt seinen Müll in IHRE Aschentonne, - und sie wollen das nicht. Ja und, glauben Sie wirklich, dass Amazon das interessiert?
Wer hat eigentlich gesagt, daß ich mit Amazon in der Sache Kontakt hatte? Ich nicht. Auch habe ich nicht gesagt - weder hier noch irgendeinem heise-Redakteur - yasni habe Daten gelöscht. Das wurde so gemutmaßt, da kann ich aber nichts für. Als Kinder haben wir sowas “stille Post” genannt.
Bei dem Amazon-Beispiel ging es um etwas anderes, Detlef.
hm… ich habe es so verstanden, dass Sie sich das Recht vorbehalten wollten, zu entscheiden, WER und WO Ihre Daten voröffentlicht, unabhängig davon, wo sie bereits liegen und “öffentlich” sind. Darüber hinaus das Recht, zu entscheiden, WELCHE Daten öffentlich sind. Sollte ich hier was falsch verstanden haben, mea culpa!
Sorry, ich habe auch nicht gesagt, dass Sie mit Amazon Kontakt hatten. Ich bin nur davon ausgegangen, dass man denjenigen anspricht, der die Daten zur Verfügung stellt.
Bei Heise steht: “Inzwischen erreichte den Musiker eine Stellungnahme des yasni-Datenschutzbeauftragten Hansen-Oest. Demnach würden weder Geburtsdaten noch Wohnortangaben im Zusammenhang mit der Ausgabe von Suchergebnissen von Amazon-Wunschzetteln veröffentlicht.” Meine Interpretation war die, dass die Daten bei Yasni gelöscht wurden. Sorry, Falsch-Interpretation! (Wirklich?)
Ich denke, dass es bei uns mittlerweile Usus ist, dass wenn Daten veröffentlicht wurden, diese auch für jedermann zugänglich sind. Es wäre naiv, zu glauben, nur dem Unternehmen XYZ diese Daten zur Verfügung zu stellen und an eine Ethik zu glauben, dass die Unternehmen mit diesen Daten sorgsam umgehen.
.
Ok, stellen wir die Daten auf irgendwelchen Wunschzetteln bereit und hoffen mal das beste…
Trotzallem denke ich, dass Yasni eine “Spielwiese” ist, einen Schutz, einen WIRKLICHEN Schutz der eigenen Identität im Netz wird es auf Dauer nicht mehr geben.
Sie sehen, das mit der Selbst-Erleuchtung ist nicht wirklich effektiv.
hm… ich habe es so verstanden, dass Sie sich das Recht vorbehalten wollten, zu entscheiden, WER und WO Ihre Daten voröffentlicht, unabhängig davon, wo sie bereits liegen und “öffentlich” sind. Darüber hinaus das Recht, zu entscheiden, WELCHE Daten öffentlich sind. Sollte ich hier was falsch verstanden haben, mea culpa!
Sorry, ich habe auch nicht gesagt, dass Sie mit Amazon Kontakt hatten. Ich bin nur davon ausgegangen, dass man denjenigen anspricht, der die Daten zur Verfügung stellt.
Bei Heise steht: “Inzwischen erreichte den Musiker eine Stellungnahme des yasni-Datenschutzbeauftragten Hansen-Oest. Demnach würden weder Geburtsdaten noch Wohnortangaben im Zusammenhang mit der Ausgabe von Suchergebnissen von Amazon-Wunschzetteln veröffentlicht.” Meine Interpretation war die, dass die Daten bei Yasni gelöscht wurden. Sorry, Falsch-Interpretation! (Wirklich?)
Ich denke, dass es bei uns mittlerweile Usus ist, dass wenn Daten veröffentlicht wurden, diese auch für jedermann zugänglich sind. Es wäre naiv, zu glauben, nur dem Unternehmen XYZ diese Daten zur Verfügung zu stellen und an eine Ethik zu glauben, dass die Unternehmen mit diesen Daten sorgsam umgehen.
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Ok, stellen wir die Daten auf irgendwelchen Wunschzetteln bereit und hoffen mal das beste…
Trotzallem denke ich, dass Yasni eine “Spielwiese” ist, einen Schutz, einen WIRKLICHEN Schutz der eigenen Identität im Netz wird es auf Dauer nicht mehr geben.
Sie sehen, das mit der Selbst-Erleuchtung ist nicht wirklich effektiv.
Mir ging es - nochmal - darum, daß ich meine Daten, wenn überhaupt, bewusst irgendwo angebe und nicht damit rechne, das jemand das als Freibrief für die Verbreitung derselben versteht. Die Straße, in der ich privat wohne, ist auf der ganzen Welt über kartografische Systeme und Verzeichnisse öffentlich einsehbar. Das bedeutet noch lange nicht, daß ich möchte, das jeder weiß, das ich darin wohne. Das ich Vogelmann heiße, ist auch allen klar, weshalb es aber niemanden etwas angeht, wie meine ganze Familie heißt. Auch diese Daten sind aber öffentlich verfügbar. Deshalb breite ich sie trotzdem nicht aus.
Ich mag naiv sein, meinetwegen. Aber auch das ist gar nicht das Thema. Ich bin sehr selten empfindlich, es sei denn, man möchte mir irgendwas überstülpen, was mein Pribvatleben angeht. Da entscheide ich immer noch selbst, wieviel Information ich da gezielt öffentlich zugänglich mache. Und auch als Person des öffentlichen Interesses ist das immer noch mein Recht, piepegal, ob ich nun Hollywoodstar oder Musikproduzent bin.
Bisher wurde ich immer höflich gefragt, bevor jemand etwas von mir oder über mich veröffentlichen wollte, was in meinen Privatbereich geht. Bei yasni habe ich das nicht entschieden sondern andere für mich, weshalb ich angesäuert war. Ich habe mich aber entschieden, mit Steffen Rühl auf eine bestimmte Weise umzugehen, und auch das ist meine höchstpersönliche Sache, nebst der des Herrn Rühl. Diese Entscheidung hing massgeblich mit dem Verhalten von Steffen zusammen, denn ich pflege Menschen immer vor Unternehmen zu stellen. Meine Meinung über yasni steht auf einem anderen Blatt als meine Meinung über Herrn Rühl. Denn 1. kann ich sowas trennen und 2. Herr Rühl auch. Die Telekom z.B. ist der letzte Saftladen, ich weiß aber, das Maybrit Illner das hinsichtlich René Obermann egal ist, und das kann ich auch verstehen.
Ich wiederhole mich also: Im Prinzip gibt es da nichts mehr zu diskutieren. Das ist und war meine Sache mit yasni bzw. Steffen Rühl. Wenn andere Menschen sich durch yasni gestört fühlen, kann ich das mehr als gut nachvollziehen.
Mit Amazon habe ich überhaupt nichts zu diskutieren. Das wäre nicht nur verschwendete Energie sondern auch noch sachlich daneben. Ich kann schon Texte neben Radiobuttons lesen, bevor ich die anklicke …
[...] eine ganz andere Qualität der Informationsverdichtung und -verwertung dar, nicht unbedingt zur Freude der aktiven Web-2.0 User. Trackback-URL dieses Beitrages Schlagworte (Tags): Datenschutz, digitale identität, [...]
Wie auch Sie Herr Vogelmann hat die Suchmaschine yasni mich und mein Schaffen wahllos mit links die meinen Namen, mein Geburtsdatum und meine Adresse enthalten veröffentlicht. Ich wundere mich auch etwas das die Firma yasni bei 80 Millionen Deutschen ausgerechnet wegen ein oder zwei Leutchen herumdiskutiert und nicht einfach die Daten löscht.
Sehr geehrter Herr Vogelmann,
Ich hab das mit dem Sie mal so gelernt. Das klingt vornehm und höflich!
Ich versuche mir eine Karriere als Filmemacher aufzubauen und muss zusehen das dies auch online klappt. yasni sammelt einfach alle möglichen Schlagwörter und schmeisst die mit meinem Namen durcheinander. Ich bin nicht böse darüber wenn in meinen Links mit einem sportlichen Carsten Braatz aus Westdeutschland vermischt werden, auch wenn ich mich nicht mit fremden Federn schmücke.
Yasni produziert eine Schlagwortliste mit meinem Namen und so Worten wie Massenmörder und Anschlag und dergleichen.
Desweiteren wirbt yasni nach aussen hin mit meinem Namen. Sprich wenn ich bei Google nach meinem Namen suche taucht die Seite yasni.de auf, die voll mit Werbung geknallt ist. Solange ich dafür nicht bezahlt werde finde ich das nicht gut.
Herr Vogelmann, Sie erinnern mich sehr an Don Quichote.
Der hat aber die Windmühlenflügel noch gesehen gegen die er kämpfte.
Weiter viel Spass bei Ihren Bemühungen Informationen über Sie im Netz zu verhindern Es gibt mehr davon als Sie sich vorstellen können. Unabhängig davon ob Sie etwas darin veröffentlichen.
Netzliche Grüsse
Hasso
mir ist die Verbreitung meines Namens und evtl. Daten im Netz durchaus bekannt. Viel davon ist erwünscht - ich bin nunmal eine öffentliche Person. Das, was nicht erwünscht ist, versuche ich zu vermeiden oder einzudämmen. Nicht alles gelingt. Ich kann damit leben.
Ich habe mich mit der Geschäftsführung von yasni.de auf einen Konsens einigen können, der für mich in Ordnung ist.
Hallo Herr Vogelmann, können Sie mir an die angegebene E-Mail-Adresse schreiben, wie der Konsens aussieht? Ich möchte keine privaten Details erfahren, nur einen Tipp, mit welchen Worten ich mich an Yasni wenden muss, damit meine Daten gelöscht werden.
Ich bin nämlich keine öffentliche Person und man findet ganz viele (glücklicherweise nette) Ergebnisse über mich, die allerdings veraltet sind und auch längst nicht mehr in anderen Suchmaschinen erscheinen.
Ich finde das besorgniserregend und möchte für die Zukunft wissen, wie ich das verhindern kann, ohne mich zu sehr einengen lassen zu müssen.
habe zufällig diesen blogpost hier gefunden und gleich vorweg ich bin im team von dem pendant/konkurrenten zu yasni, http://www.123people.de.
Was uns und die restlichen Anbieter jedoch ausmach ist dass keine neuen Daten generiert werden sondern bestehene Informationen “nur” aggregiert werden. Ich weiss nicht in wie weit das bei der Vielzahl an Kommenataren schon besprochen wurde aber auch wir wurden mit einigen “Klagen” bedroht und die Rechtslage ist hier jedoch ganz klar…