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Ich muss leider mal etwas sagen, was nicht so doll rüberkommt, aber durchaus gute Absichten verfolgt.
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Als jemand der (gewissermaßen) Bewunderung erfährt, übernimmt man automatisch Verantwortung Menschen gegenüber, die einen bewundern. Das ist nicht vermeidbar. Ich nehme diese Verantwortung bis zu einem gewissen Punkt sehr ernst und versuche dieser nachzukommen. Menschen sind manchmal geneigt, mir öffentlich ihre Probleme zu erzählen. Zunächst möchte ich dazu sagen, daß das natürlich - sofern ich dafür kompetent genug etwas sagen kann - auch kein Problem ist. Hier ergibt sich meine “Kompetenz” sicher nicht aus akademischen Hintergründen sondern sagen mir mal: aus persönlicher Lebenserfahrung.
Man bewegt sich da manchmal auf einem schmalen Grad, zum Beispiel dann, wenn jemand ernsthaft psychische Probleme hat, die gesellschaftlich anders gesehen werden als ich sie sehe. Deshalb möchte ich mal erklären, WIE ich sie sehe, und zwar grundsätzlich:
Psychische Probleme - oder besser: eigentlich alle Probleme - erwachsen stets aus einem Mangel an Liebe. Dunkelheit ist immer ein Mangel an Licht und somit Liebe. Wenn die Dunkelheit einen gefangen genommen hat und man selbst nicht über genügend Kraft verfügt, sich selbst wieder dem Licht zuzuwenden, dann braucht man die Hilfe anderer. Ich konnte die schon oft geben in meinem Leben, und ich brauchte sie auch selbst schon oft, nur nebenbei. Ich selbst hatte auch bereits schwere Depressionen und befand mich in tiefen Löchern. Ich kenne das Gefühl, wenn man vom Licht abgeschnitten ist und in die pure Finsternis getaucht ist. Grauenhaft.
Jeder kann sich wieder dem Licht zuwenden. Das hängt maßgeblich immer davon ab, wie sehr jemand bereit ist - in seiner Gefangenschaft - von der Dunkelheit abzulassen und sich lichtvollen Dingen zuzuwenden. Manchmal geht das überhaupt nicht, und eine langwierige Arbeit an sich selbst bzw. mit einem Hilfeleister ist vonnöten. Ich kann dieser Hilfeleister natürlich nicht bei jedem Menschen sein, es sei denn jemandem genügt meine Musik als Therapie, was schön wäre und mich unglaublich glücklich machen würde. Aber ich denke, das ist Utopie. Dazu sind wir alle noch zu begrenzt.
Ich versuche immer gern, zu helfen, muss aber auch ganz realistisch erkennen, wo meine Grenzen liegen bzw. wo sich meine Ansichten nicht mehr gesellschaftlich vertreten lassen, also: wo ich damit auf zuviel Unverständnis und Widerstand stoße. Dann nützt das Ganze nämlich nichts mehr. Damit schade ich mehr als ich nütze. Und dann ziehe ich - im Rahmen der von mir empfundenen Verantwortung - die Notbremse.
Was ich gern herausgestellt wissen möchte:
MEINE Fähigkeiten mit dem Leben umzugehen sollen zwar gerne für den einen oder anderen zur Inspiration dienen, aber nicht dazu, jemanden aus mir zu machen, der ich nicht bin. Ich bin kein Mensch, der über Wasser läuft und keine Probleme hat, weil er alles “easy gewuppt” kriegt. Entsprechend kann ich auch nicht jedermanns Probleme lösen. Natürlich halten Menschen sich gern an anderen fest, die etwas heller leuchten und strahlen als sie selbst, und ich habe eine Menge Verständnis dafür. Das geht aber manchmal ungesund zu weit. Wenn ich selbst überhaupt etwas formulieren könnte, was mir gut gefällt, dann wäre das:
Es macht mich glücklich und zufrieden, wenn ich wegen meiner Musik geschätzt werde, ich damit Menschen Glück bereite und man mich für einen netten Typen hält, mit dem man gern locker kommuniziert, gerne auch über fast jedes Thema. Ich bin da ganz offen, ihr wisst das.
Aber kommen wir wieder zu den Motten und dem Licht. Da fliegen die nämlich immer hin, logischerweise. Und das ist gut und richtig so. Bitte verinnerlicht aber auch, das ich auch nicht NUR strahle und alles gewuppt kriege sondern einer UNTER EUCH bin, der sich manchmal mit den selben Geistern plagen muss, wie ihr.
Ich bin gerne für jeden Menschen eine Hilfe, wenn ich kann. Der Grund, warum ich das hier so schreibe, ist: Es gibt einen aktuellen Fall mit jemandem, dem ich mich von nun an NICHT mehr öffentlich zu diesem Thema zuwende sondern persönlich, unter uns. Denn da gehört das hin. Ich mache das in dem Fall auch nur, weil mir seine Geschichte nahe geht und ich glaube, helfen zu können. Und, liebe Freunde, aller ihr da draußen, das möchte ich auch noch deutlich sagen: Ebenso wie ich meine Bereiche habe, die nicht in die Öffentlichkeit gehören, so achte und schätze ich auch EURE. Deshalb habe ich ein paar Kommentare gelöscht, die demjenigen selbst mehr geschadet als genutzt hätten. Er sieht das heute auch selbst so.
Ich hoffe, ich konnte euch verständlich rüberbringen, worum es mir geht. Wenn ich einen Rat auf Erden in diesem Leben JEDEM geben kann, dann geht der so: Liebt alles. So sehr ihr könnt! Und fangt bei euch selbst an. Das ist eine absolute Lebensmaxime und das Heilsamste, was ich kenne, für jeden Menschen. Musik ist eine gute weil unschädliche “Medikamentation”, Musik ist eine der besten Therapien, die ich persönlich kenne. Jegliche Einflüsse in Form von chemischer Arznei, schulmedizinischer Behandlung bei psychischen Problemen halte ich für menschlich gesehen mindestens grob fahrlässig und 100% schädlich. Da werden Menschen mittels dunkler Instrumente “tranquilized”, in Schach gehalten, weggesperrt, unschädlich gemacht und ihres Selbst beraubt. Emotionen werden abgeschnitten und Herzen erstickt. Das sollte so nicht ablaufen. Es gibt andere Wege, mit Menschen umzugehen, die Probleme haben.
Jeder Mensch ist in der Lage “sich selbst” zu helfen, indem er liebt, so sehr er kann. Dazu muss man auch nicht an Gott glauben, der übernimmt viele Jobs schon für einen, ohne das man es merkt. Er liebt nämlich alles und jeden und macht das nicht abhängig davon, ob man an ihn glaubt oder nicht, da seine Liebe BEDINGUNGSLOS ist. Viele Menschen haben Angst vor ihm, natürlich. Wäre ich Gott abgeneigt, könnte ihn nicht leiden, oder hätte Wesenheiten in mir, die so drauf sind, dann würde es mich auch nicht wundern, wenn diese sich beim Erscheinen von Gott wehren, sich aufbäumen und Theater machen. Und daher kommt dann die Angst. Je näher uns Gott ist, desto eher kriegen diese Wesenheiten Fracksausen und machen Terror.
Mit einem Bewusstsein, das über diese Vorgänge Bescheid weiss, macht das aber nichts. Und jetzt werde ich jemandem helfen, das so erkennen zu können.
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