… habe ich heute mindestens 5 mal gehört, sitzend, scharrend, wartend auf dem Flur des Krankenhauses, in dem unsere Tochter zur Welt kommen wird. Tina plagen seit Wochen ein viel zu hoher Puls und extreme Kreislaufprobleme. Diagnose: Anämie (Blutmangel … kein Wunder, bei der Menge an Blut, die ihr abgezapft wurde). Therapie: Rostige Nägel essen … nein, Eisentabletten futtern.
Im Kreissaal ging’s zu wie im Bienenstock, unsere peruanische Ärtzin kam rein mit Worten wie “Hallo!”, und zack! ging ihr Pieper und sie war auch wieder weg. Womit die Zeit vertreiben? Andere Bäuche ansehen*, wahnsinnig spannende Prospekte lesen (*pruuust*), den Kaffeeautomaten vergewaltigen, aus dem Fenster kucken, nochmal aus dem Fenster kucken, auf- und ablaufen, Solitär auf dem PDA zocken, über dies und das nachdenken, auch mal über jenes und welches. Und dann wieder dieses “… gleich kommt die Ärtzin …”, was bedeutet: In einer halben Stunde, oder so. Kaffee besorgen, mit der Tasse rumrennen, mal zum Klo gehen, mal sehen, was dort los ist, usw. usf. …
“Was habt ihr denn am Sonntag gemacht?” “Oooch, wir haben einen lustigen Tag im Krankenhaus verbracht …”
Ich kann nur hoffen, daß nicht alle Leute ihre Babies zum Gleichen Zeitpunkt (in ca. 3 Wochen) kriegen, wie wir. Denn eins ist sicher: Wenn ich dann “die Ärtzin kommt gleich” höre, werde ich ungenießbar. Ich werde mit Sicherheit (innerlich) nervös genug sein, da brauche ich das dann nicht auch noch. Vor Allem die anderen nicht. Also mich dann.
Na ja, unsere Tochter hat derzeit recht beständige150 Beats pro Minute und ist somit immer noch auf dem Drum & Bass Trip :o) (siehe Herztöne-Bild).
*Beobachtet: Es gibt Bäuche … dagegen ist Tinas ein Stecknadelkopf.










