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getFrisky! Germany 2008

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Friday, October 20, 2006 by Ingo

Der kleine Freund


parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.ingovogelmann.com/wp/wp-content/plugins/hot-linked-image-cacher/upload/ingovogelmann.com/pic/b/boss/dr220a.jpg”>Irgendwo in meiner Biographie steht, das ich in Sachen elektronischer Musik mit einem Drumcomputer angefangen habe, und so ist das auch gewesen. Hier rechts seht Ihr, wie das kleine Monster aussah, welches, ungefähr von der Größe eines Pausenbrotdöschens, mein Leben in seinen Grundfesten erschüttern sollte.

Mit 16 kannte ich einen Musiker, der eigentlich (vollkommen erfolglos) Jura studierte. Er verdiente sich sein Studium mit Alleinunterhalterauftritten; Keyboard, Drumcomputer, Mikrofon, basta. Stefan - so hieß er, meine ich mich zu erinnern - war sehr nett und war eigentlich ein Bekannter meiner Schwester. Aber immer, wenn er bei uns war, nahm ich ihn vollkommen in Beschlag und löcherte ihn in Sachen Musik usw. … wir haben uns richtig gut verstanden. Ich war damals noch so ein “Handgemacht”-Freak, der elektronische Musik zum Kotzen fand, weshalb mich sein Equipment zunächst überhaupt nicht interessierte. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaber … eines Tages kam er direkt von einem Gig - mit seinen Instrumenten im Kofferraum - zu uns. Bei der Gelegenheit schaute ich mir das an und entdeckte IHN, den BOSS Dr. Rhythm DR-220a (die akustische Version, schwarz). Ich hab Stefan dann, wie üblich, gelöchert und er führte mir das Teil vor.

Ich musste zugeben: Ich war begeistert. Deshalb hab ich Stefan gefragt, ob er mir das Ding mal ein paar Tage ausliehen würde … daraus wurden MONATE. Natürlich musste ich das Teil auch irgendwann mal wieder abgeben, aber von dem Moment an kritzelte ich “Patterns”. Ein Pattern ist eine Art Matrix, auf der man sehr einfach Schlagzeugnoten notieren kann. Ich habe so Stunden an Schlagzeugspuren komponiert, und jetzt kommt’s: DIE NIE GEHÖRT WURDEN, nicht mal von mir selbst. Sie existierten in meinem Kopf und fanden auch dort akustisch statt.

Und so (oder so ähnlich) ist es auch heute noch. Alles, was ich nicht direkt umsetzen kann, frißt sich in meinem Kopf fest und wartet dort bis zur Umsetzung. Dann ist es so, als würde sich etwas entleeren, was sehr befreiend ist :o)

Der BOSS Drumcomputer hat den Weg geebnet, die Begegnung mit ihm war schicksalhaft. Heute wäre ich froh, wenn ich noch einen hätte, wenn ich mir überlege, wie kompliziert Manches ist …

Update:

Mein lieber Freund Bernhard erweitert diesen Beitrag um SEINE erste “Klopfkiste”, die nämlich diese ist und so aussieht:

parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.ingovogelmann.com/blog/uploaded_images/rhythmaker-730956.jpg”>

Wer auch was dazu beitragen möchte, bitte, gerne :o)

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