Ich krieg’ Hörner. Ich befinde mich in der Phase der finalen “Post Production” für “GOD”, wozu ich Steinberg’s Nuendo und ein paar VST-Plugins benutze, denn “GOD” beinhaltet viele sogenannte “Glitch”-Effekte. Ihr kennt das vielleicht von BT … nun, dabei werde Audiodaten in Bruchteile zerhäkselt, durcheinandergeworfen, rhytmisch wieder zusammengesetzt und dabei mit stinknormalen Effekten (Retrigger, Repeater, Modulator, Reverser, Flanger, Bitcrusher etc. …
überlagert. Dies aber alles nach Plan. Verstanden?
) Ist schon ein lustiges Spielzeug, aber keine Angst, ich übertreibe damit nicht so, wie genannter Herr Transeau. Das ist ja kaum zum Aushalten, wie er damit angibt umgeht. Man könnte fast meinen, ihm fällt zum Thema Komposition nichts mehr ein, er wirft alles einmal durch den Audiowolf, und basta, fertig ist ein Album. BT räumt für die - Verzeihung - recht billige Produktionstechnik Guinness Weltrekorde ab (kein Scherz!). Die Effekte selbst sind unfassbar einfach zu generieren. Ich habe wirklich NULL Ahnung, wieso er deshalb für ein Genie gehalten wird, ich mache das - abermals mit Verlaub - mit links, die Plugins dafür sind sogar Freeware
). Gut, aber das ist nicht Thema meiner Hörner, die ich kriege …
So hören sich übrigens völlig zerstörte 16 Takte an (”Glitch”-Demo). Aus einem Teil von “GOD”.
Nuendo ist eine der besten Media Production Softwares - wenn nicht DIE beste - die es gibt. Aber was fehlt? Eine verdammte Auto-Split-Exportfunktion, oder zumindest eine geeignete Batch Processing (Stapelverarbeitung), die das Produkt “Wavelab”, aus gleichem Softwarehaus, standardmässig bietet (aber hier auch mit Rechenfehlern bei den Autosplit-Intervallen)! Manchmal habe ich das Gefühl, die Softwareprogrammierer sollten sich mehr mit Produzenten unterhalten.
Mit anderen Worten: “GOD” besteht aus Abertausenden von Takten, und ich kann jetzt hergehen und alle 16 Takte MANUELL exportieren, um den Kram dann wieder dem eigentlichen Stück zugänglich machen. Das Ganze wird mich viel Zeit kosten, die ich nicht habe. Stümper, diese Programmierer … ich könnte kotzen, zumal das ein VÖLLIG unkreative Arbeit ist. Das hat nichts mit Musik zu tun, das ist Arbeit für Schafe. Määäääh …







