This is the official website of the musician, sound engineer, DJ, composer & producer for film & media Ingo Vogelmann. No MySpace, Fuckbook or whatever ... this is a real real deal.
Below this welcome message and the (very important) ads you find Ingo's (multilangual) Blog posts. Also explore the internal pages and (masses of) good stuff in the sidebars to the right and have a nice stay!
Demos 7, 12, 16 und 17 sind aktualisiert. Ich werde Euch bis zur Veröffentlichung stets mit Updates bedienen.
Noch was für Euch: Der Erste, der herausfindet, was der Morsecode in Demo 18 bedeutet, bekommt das ganze Stück (knapp 16 Minuten) vor Veröffentlichung sofort von mir geschenkt. Es wird auch nur einen Gewinner geben, denn er muss die Lösung in die Kommentare zu diesem Beitrag schreiben :o) … ich glaube nicht, das jemand das kann. Vielleicht wenn er mal (wie ich z.B.) Funker bei der BW war ;o)
Nachtrag 2:
Wenn ich jetzt nicht bald mal den V-Sag Remix fertig mache (”Close to the end”), bewirft Vasilis mich mit Tzatziki, bis ich tot bin. Aber vor allem seine Fans :o)
… habe ich heute mindestens 5 mal gehört, sitzend, scharrend, wartend auf dem Flur des Krankenhauses, in dem unsere Tochter zur Welt kommen wird. Tina plagen seit Wochen ein viel zu hoher Puls und extreme Kreislaufprobleme. Diagnose: Anämie (Blutmangel … kein Wunder, bei der Menge an Blut, die ihr abgezapft wurde). Therapie: Rostige Nägel essen … nein, Eisentabletten futtern.
Im Kreissaal ging’s zu wie im Bienenstock, unsere peruanische Ärtzin kam rein mit Worten wie “Hallo!”, und zack! ging ihr Pieper und sie war auch wieder weg. Womit die Zeit vertreiben? Andere Bäuche ansehen*, wahnsinnig spannende Prospekte lesen (*pruuust*), den Kaffeeautomaten vergewaltigen, aus dem Fenster kucken, nochmal aus dem Fenster kucken, auf- und ablaufen, Solitär auf dem PDA zocken, über dies und das nachdenken, auch mal über jenes und welches. Und dann wieder dieses “… gleich kommt die Ärtzin …”, was bedeutet: In einer halben Stunde, oder so. Kaffee besorgen, mit der Tasse rumrennen, mal zum Klo gehen, mal sehen, was dort los ist, usw. usf. …
“Was habt ihr denn am Sonntag gemacht?” “Oooch, wir haben einen lustigen Tag im Krankenhaus verbracht …”
Ich kann nur hoffen, daß nicht alle Leute ihre Babies zum Gleichen Zeitpunkt (in ca. 3 Wochen) kriegen, wie wir. Denn eins ist sicher: Wenn ich dann “die Ärtzin kommt gleich” höre, werde ich ungenießbar. Ich werde mit Sicherheit (innerlich) nervös genug sein, da brauche ich das dann nicht auch noch. Vor Allem die anderen nicht. Also mich dann.
Na ja, unsere Tochter hat derzeit recht beständige150 Beats pro Minute und ist somit immer noch auf dem Drum & Bass Trip :o) (siehe Herztöne-Bild).
*Beobachtet: Es gibt Bäuche … dagegen ist Tinas ein Stecknadelkopf.
parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.ingovogelmann.com/wp/wp-content/plugins/hot-linked-image-cacher/upload//images/newsl.jpg”>… kann ich (vielleicht) auch …
Ich habe “GOD” heute mal vorsichtshalber als Weltrekord beim Guinness Buch der Rekorde angemeldet, als längstes, veröffentlichtes Musikalbum aller Zeiten.*
Die Fragen waren merkwürdig - ich bin mir nicht sicher, ob das alles so sinnig ist - aber sie sagen, ich bekomme innerhalb von 24 Stunden Antwort. Warten wir mal ab :o)
Ich nehme das nicht besonders ernst, aber man weiß ja nie. Schließlich habe ich das Album deshalb nicht so lang gemacht, sondern weil ich das gut und richtig finde. * Das wäre übrigens nur einer von mehreren Rekorden, die “GOD” aufstellt. Den anderen Anmeldungen würde ich mich erst widmen, wenn einer genehmigt ist.
parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.ingovogelmann.com/wp/wp-content/plugins/hot-linked-image-cacher/upload/ingovogelmann.com/pic/b/boss/dr220a.jpg”>Irgendwo in meiner Biographie steht, das ich in Sachen elektronischer Musik mit einem Drumcomputer angefangen habe, und so ist das auch gewesen. Hier rechts seht Ihr, wie das kleine Monster aussah, welches, ungefähr von der Größe eines Pausenbrotdöschens, mein Leben in seinen Grundfesten erschüttern sollte.
Mit 16 kannte ich einen Musiker, der eigentlich (vollkommen erfolglos) Jura studierte. Er verdiente sich sein Studium mit Alleinunterhalterauftritten; Keyboard, Drumcomputer, Mikrofon, basta. Stefan - so hieß er, meine ich mich zu erinnern - war sehr nett und war eigentlich ein Bekannter meiner Schwester. Aber immer, wenn er bei uns war, nahm ich ihn vollkommen in Beschlag und löcherte ihn in Sachen Musik usw. … wir haben uns richtig gut verstanden. Ich war damals noch so ein “Handgemacht”-Freak, der elektronische Musik zum Kotzen fand, weshalb mich sein Equipment zunächst überhaupt nicht interessierte. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaber … eines Tages kam er direkt von einem Gig - mit seinen Instrumenten im Kofferraum - zu uns. Bei der Gelegenheit schaute ich mir das an und entdeckte IHN, den BOSS Dr. Rhythm DR-220a (die akustische Version, schwarz). Ich hab Stefan dann, wie üblich, gelöchert und er führte mir das Teil vor.
Ich musste zugeben: Ich war begeistert. Deshalb hab ich Stefan gefragt, ob er mir das Ding mal ein paar Tage ausliehen würde … daraus wurden MONATE. Natürlich musste ich das Teil auch irgendwann mal wieder abgeben, aber von dem Moment an kritzelte ich “Patterns”. Ein Pattern ist eine Art Matrix, auf der man sehr einfach Schlagzeugnoten notieren kann. Ich habe so Stunden an Schlagzeugspuren komponiert, und jetzt kommt’s: DIE NIE GEHÖRT WURDEN, nicht mal von mir selbst. Sie existierten in meinem Kopf und fanden auch dort akustisch statt.
Und so (oder so ähnlich) ist es auch heute noch. Alles, was ich nicht direkt umsetzen kann, frißt sich in meinem Kopf fest und wartet dort bis zur Umsetzung. Dann ist es so, als würde sich etwas entleeren, was sehr befreiend ist :o)
Der BOSS Drumcomputer hat den Weg geebnet, die Begegnung mit ihm war schicksalhaft. Heute wäre ich froh, wenn ich noch einen hätte, wenn ich mir überlege, wie kompliziert Manches ist …
Update:
Mein lieber Freund Bernhard erweitert diesen Beitrag um SEINE erste “Klopfkiste”, die nämlich diese ist und so aussieht:
parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.ingovogelmann.com/wp/wp-content/plugins/hot-linked-image-cacher/upload/ingovogelmann.com/img/dirk_vogelmann.jpg”>Als Gott die Welt schuf, waren die Menschen noch alle bei ihm in seinem himmlischen Reich. Aber Gott wollte, dass sie sich auf die Erde begaben, die er für sie bestimmt hatte.
“Was können wir tun,” fragte der Erzengel Gabriel, “damit sie nicht immer hierher zu uns in den Himmel kommen? Sie sollen dort leben, wo sie hingehören - auf der Erde.”
Der Engel Michael sagte: “Wir müssen den Himmel verschließen.”
“Aber wo lassen wir den Schlüssel?”, fragte Gabriel.
Michael: “Wir müssen ihn verstecken. An irgendeinem Ort, wo die Menschen ihn nicht finden.”
Einer der Engel schlug vor: “Wir könnten den Schlüssel im Meer versenken.”
Darauf Gott: “Ich kenne die Menschen. Sie werden ihn finden.”
Ein anderer Engel: “Dann verstecken wir ihn im Schnee der höchsten Berge.”
Gott: “Sie werden ihn finden.”
Der Engel Esekiel, der auch ein moderner Engel ist: “Wir schießen ihn in den Weltraum.”
Gott: “Sie werden ihn finden.”
Da meldete sich Gabriel: “Ich hab’s gefunden. Wir verstecken den Schlüssel im Herzen der Menschen.”
Darauf Gott: “Ja, laß uns das tun, sie finden ihn leichter im Meer und im Weltraum als in ihrem eigenen Herzen, aber wenn sie ihn dort finden, sollen sie ihn auch benutzen dürfen.”
parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.ingovogelmann.com/wp/wp-content/plugins/hot-linked-image-cacher/upload//images/img/whalingspa021.jpg”>19/10/2006 Dear Mr. Ă“lafur Ragnar GrĂmsson Dear Minister Einar Kristinn Guðfinnsson Dear Mrs. Valgerður SverrisdĂłttir Dear Ambassador Sveinn Björnsson (Botschaft in Österreich) Dear Ambassador Ă“lafur DavĂðsson (Botschaft in Deutschland) I write to express my concern and disappointment at Iceland’s recent decision to resume both commercial whaling and international trade in whale meat. These decisions contradict and defy the will of the international community to conserve and protect whale populations. Specifically, Iceland’s announcment that it will hunt 30 minke and nine fin whales defies the International Whaling Commission (IWC) moratorium on commercial whaling – a decision your government acepted in 1982, yet renounced twenty years later when it attempted to rejoin the IWC in 2002. At that time, Iceland’s Reservation to the moratorium on commercial whaling was rejected by many Contracting Governments as impermissible, since it is incompatible with the object and purpose of the International Convention for the Regulation of Whaling. Iceland’s membership of the IWC, decided by its own casting vote, was also rejected by a number of contracting governments and continues a matter of controversy. Iceland’s decision in 2003 to conduct scientific whaling was characterized by the IWC as “contrary to the spirit of the moratorium on commercial whaling and to the will of the Commissionâ€?. Its decisions this year to export at least 500 tonnes of whale meat to the Faroe Islands and to challenge the ban on international commercial trade in fin whales defy the will of CITES, the Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora, to protect whales from trade. The statements made recently by Icelandic officials that its commercial hunt will be well-regulated, sustainable, and humane are far from convincing: - Even when the IWC overaw Iceland’s hunts in the 1970s and 1980s, Iceland repeatedly commited violations; killing and exporting large numbers of undersized fin and sei whales. This new hunt will not be subject to any oversight and control by the IWC; - The status of the Central North Atlantic population of fin whales is not clear and the species remains classified as endangered by IUCN; - To support their assertion that the hunt will be humane, Icelandic officials cite statistics from Norway’s, not Iceland’s, minke whale hunts. In fact, since resuming whaling in 2003, Iceland has failed to provide any data to the IWC on how long whales take to die in its hunts. Furthermore, Iceland has not indicated what adaptations it will make to equipment that is designed to kill minke whales, to ensure that fin whales, which are up to twelve time heavier, do not suffer a prolonged and agonizing death. Whaling cannot be viewed in an isolated context. The marine environment is changing rapidly in response to human activities such as over-fishing, as well as to climate change. For example, global warming is having a direct negative impact on northern polar regions where great whales feed, and total ice area has fallen by some 6-8% in the Arctic. It was in response to such concerns that the IWC created a Conservation Committee. Yet, Iceland, contrary to its claim of being a leading advocate of international cooperation on marine resources and conservation, did not support the creation of that Committee. I reiterate my opposition to the Government of Iceland’s plans to resume commercial whaling and trade and trade and urge it to focus instead on developing its far more lucrative and sustainable whale watching industry.
Dieses Video entstand heute morgen vor meinem Haus, als die Sonne aufging. Die Musik darin sind 3 Minuten aus “GOD“. Das war der geilste Sonnenaufgang (in Deutschland), den ich je erlebt habe. Gott war in der Luft, zum Greifen nah … hab ihn aber in Ruhe gelassen und die Atmosphäre genossen.
Übrigens: Und die Wolken bewegen sich doch … müsst nur genau hinsehen ;o) Da ist soviel Bewegung … nichts steht still. Wenn Ihr den Slider - sobald das Video voll geladen ist - nach rechts und links bewegt, also quer durch die 3 Minuten, dann seht Ihr die Wolkenbewegung.
parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.ingovogelmann.com/blog/uploaded_images/nuendo-721452.jpg”>Ich krieg’ Hörner. Ich befinde mich in der Phase der finalen “Post Production” für “GOD“, wozu ich Steinberg’s Nuendo und ein paar VST-Plugins benutze, denn “GOD” beinhaltet viele sogenannte “Glitch”-Effekte. Ihr kennt das vielleicht von BT … nun, dabei werde Audiodaten in Bruchteile zerhäkselt, durcheinandergeworfen, rhytmisch wieder zusammengesetzt und dabei mit stinknormalen Effekten (Retrigger, Repeater, Modulator, Reverser, Flanger, Bitcrusher etc. …) überlagert. Dies aber alles nach Plan. Verstanden? :o) Ist schon ein lustiges Spielzeug, aber keine Angst, ich übertreibe damit nicht so, wie genannter Herr Transeau. Das ist ja kaum zum Aushalten, wie er damit angibt umgeht. Man könnte fast meinen, ihm fällt zum Thema Komposition nichts mehr ein, er wirft alles einmal durch den Audiowolf, und basta, fertig ist ein Album. BT räumt für die - Verzeihung - recht billige Produktionstechnik Guinness Weltrekorde ab (kein Scherz!). Die Effekte selbst sind unfassbar einfach zu generieren. Ich habe wirklich NULL Ahnung, wieso er deshalb für ein Genie gehalten wird, ich mache das - abermals mit Verlaub - mit links, die Plugins dafür sind sogar Freeware :o). Gut, aber das ist nicht Thema meiner Hörner, die ich kriege …
Nuendo ist eine der besten Media Production Softwares - wenn nicht DIE beste - die es gibt. Aber was fehlt? Eine verdammte Auto-Split-Exportfunktion, oder zumindest eine geeignete Batch Processing (Stapelverarbeitung), die das Produkt “Wavelab”, aus gleichem Softwarehaus, standardmässig bietet (aber hier auch mit Rechenfehlern bei den Autosplit-Intervallen)! Manchmal habe ich das Gefühl, die Softwareprogrammierer sollten sich mehr mit Produzenten unterhalten.
Mit anderen Worten: “GOD” besteht aus Abertausenden von Takten, und ich kann jetzt hergehen und alle 16 Takte MANUELL exportieren, um den Kram dann wieder dem eigentlichen Stück zugänglich machen. Das Ganze wird mich viel Zeit kosten, die ich nicht habe. Stümper, diese Programmierer … ich könnte kotzen, zumal das ein VÖLLIG unkreative Arbeit ist. Das hat nichts mit Musik zu tun, das ist Arbeit für Schafe. Määäääh …
parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.ingovogelmann.com/wp/wp-content/plugins/hot-linked-image-cacher/upload//00637/80/33/637953308_l.jpg”> One of the very rare english written blog entries for all of you english speaking dudes …
Just had a long talk to my mate Marc Mitchell from the Jersey Channel Islands ;o) … he’s doing quite a similar (or same-spiced) album as me with “GOD“. I heard his demos and what to say? Kick-ass!!!
He’s also filmscoring at the mo and this also sounds wicked. Beware of the man from the tiny island in the channel island … he will kick you off your socks very soon ;o)
(Photo shows his cat “MOTU” [Mark Of The Unicorn] and himself, the Wizard Of Oz …)
Die „Svenska Akademien“ hat den diesjährigen Literaturnobelpreis an den türkischen Schriftsteller Orhan Pamuk vergeben. Es ist das erste Mal, dass diese Auszeichnung an einen türkischen Schriftsteller geht.
Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip ErdoÄźan fordert die Rücknahme eines Gesetzes, dass vom französischen Parlament am Donnerstag verabschiedet wurde und in dem das Leugnen des Genozids an den Armeniern vor 90 Jahren durch das Osmanische Reich unter Strafe gestellt wird.
Klingt jetzt vielleicht bescheuert, aber ich finde, das sind ins gesamt großartige Nachrichten, von WIKIPEDIA ;o). Ich finde Frankreichs Haltung mehr als in Ordnung, als Außenstehender muss man doch fragen: Liebe Türken, welches Problem habt ihr denn damit, Euch diesen Dingen zu stellen? Und wieso darf man in Eurem Land das Land selbst nicht kritisieren oder kritisch darstellen? Wieso bekommt dafür ein Autor Probleme mit dem Gesetz? Ist das Eure Idee von Demokratie? Und damit in die EU?
Och, lass mal.
Foto: Völkermord-Mahnmal (erbaut 1965–1967) in Eriwan, Armenien (WIKIPEDIA)
parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.ingovogelmann.com/wp/wp-content/plugins/hot-linked-image-cacher/upload/photobucket.com/00302/51/35/302675315_l.gif”>parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.ingovogelmann.com/wp/wp-content/plugins/hot-linked-image-cacher/upload/photobucket.com/albums/e386/reddick13/ballllls.jpg”>Ich hab ihn irgendwann schon mal hier im Blog erwähnt, meinen engsten Freund Josh. Nebenbei: Er ist einer der besten DJ’s, die ich je gehört habe, aber das ist für unsere Freundschaft unwichtig ;o)
Ich habe heute seit langer Zeit wieder mit Josh gesprochen, und mann … das hat so gut getan! Er ist von L.A. nach Las Vegas gezogen, braucht mal eine Los Angeles-Auszeit. Jetzt ist er Resident DJ im Cherry Club im Red Rock Casino der “Sin City”.
Nächstes Frühjahr (oder Sommer) kommt er nach Deutschland. Ich freu mich so :o)) Und weil ich nicht weiß wohin mit meiner ganzen Freude, erzähl ich Euch das. Ich denke, Josh wird bald eine Show auf frisky haben ;o) Ich bin dabei, was zu arrangieren …
Das Foto zeigt Josh bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Anders sein. Er trinkt bei McDonalds zum Frühstück Bier (nur in Deutschland, in den USA gibt es das nicht), kotzt Sander Kleinenberg bei einem Gig in den Nacken und wird am nächsten Morgen irgendwo in München wach (war am Vorabend noch in Düsseldorf), verliert dabei seine Kamera, und alles, was ihm dazu einfällt, ist: “Ich hatte eine geile Party, fuck it!”. Er betrinkt sich gern im Flugzeug und belästigt Stewardessen, die ihn aber doch irgendwie knuddelig finden. Er heult mit mir zusammen, wenn wir GLADIATOR kucken und lacht mit mir, bis wir kurz vorm Herzstillstand sind.
Kleine Anekdote dazu:
9 Uhr morgens, wir kommen von einem Gig, kriechen meinen damaligen Hausflur (1 Million Treppen) mit schweren Plattenkoffern hoch, sind total erledigt, fallen beide auf die Schnauze - mit Plattenkoffern natürlich - und lachen uns ne halbe Stunde lang tot. Alle Nachbarn (Sonntags morgens) werden wach, machen ihre Wohnungstüren auf und erkennen mich gar nicht, rufen die Polizei, weil sie denken, wir sind irgendwelche Hausierer …
Ich habe ihn heute leider nicht davon überzeugen können, nach Europa zu ziehen.
parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.ingovogelmann.com/wp/wp-content/plugins/hot-linked-image-cacher/upload//pics/LZ16EX2.gif”>Ein “richtiges” Studio zu bauen ist nicht selten sehr kostspielig. Was gehört alles dazu, mal abgesehen von den Klangerzeugern und Computern usw. …?
Zunächst mal einen Raum. Und der sollte - im Optimalfall - schon gewisse Voraussetzungen mitbringen. Quadratisch ist gut, jedenfalls nicht breiter als lang, dann gibt es zu viele Rückwandreflektionen. Sehr vorteilhaft ist eine tiefe Decke, sonst verliert sich Schall nach oben, und dann klingt das wie in einer Kirche.
Aber jetzt habe ich was entdeckt, was für jeden Raum funktioniert: DAS HIER. Ich brauche es nicht, aber Ihr vielleicht :o) Für - verhältnismässig - wenig Kohle viel akustische Dämpfung.
Ich sag Euch: Schall ist ein sensibles Kind, da muss man mit umgehen, wie mit einem rohen Ei. Je besser man sowas kalkuliert, desto erfreulicher sind die Er(l)gebnisse.
Ein Kammfiltereffekt hat was mit Musik zu tun, besonders mit meiner. Die reinen Musikhörer unter Euch kennen den Effekt, er zeichnet sich durch eine Art „u-ü-i“ bzw. „i-ü-u“ aus. Der Sound scheint periodisch zu “wandern”, von rechts nach links und moduliert dabei. Profis wissen es: Das sind “Phaser” oder “Flanger”-Effektmodule, die sowas machen.
Das dahintersteckende Prinzip unterscheidet sich bei beiden nur sehr geringfügig, es geht hier um Phasenverschiebung, den Kammfiltereffekt. Das heißt deshalb so, weil der Frequenzgang des Kammfilters im Graphen aussieht wie ein Kamm.
Bei der Phasenverschiebung haben wir EIN Mono-Eingangssignal, welches in zwei Kanäle (Stereo) aufgeteilt und gegeneinander verschoben wird, und zwar periodisch mit einer gewissen Modulationstiefe (Frequenzgang). Das erzeugt einen sehr plastischen, spacigen Effekt.
Was Viele nicht wissen, aber sehr sehr wichtig ist, damit man diesen “Wandereffekt” hat: DAS MONOSIGNAL. In fast allen virtuellen Studio-Softwares und Plugin-Softwares gibt es Phaser und Flangereffektmodule, aber es gibt auch meist einen Stereoein- und ausgang. Und genau das liegt das Problem der Unwissenden. Die meisten konnektieren das komplett in Stereo, also EIN- und AUSgang wodurch es zwar auch einen ähnlichen Effekt gibt, aber eben nicht den selben.
Phasenverschiebung? Was ist das denn? Nun, jedes Audiosignal besteht aus winzigen Kurven, die im Ganzen eine große Kurve ergeben. Man könnte das mit einem Sägeblatt vergleichen. Wenn man nun zwei Sägeblätter hat (Stereokanäle z.B.) und beide gegeneinander verschiebt, ergeben sich permanent sich selbst verändernde Frequenzen, die zeitlich und von der Tiefe her durch das Effektmodul steuerbar sind.
Ich habe Euch mal Klangbeispiele gebastelt (Material aus “GOD“):
Flanger (benutze ich gern bei Flächen und Drums) … man achte auf das Verhalten der Bassfrequenzen!
Phaser (benutze ich gern bei Leadssynths) … bei dem Beispiel laufen übrigens zwei gephaserte Sounds gleichzeitig. Das geht, macht aber nur klanglich Sinn (meiner Meinung nach), wenn die Perioden unterschiedlich sind, damit der Stereoeffekt unterschiedlich “wandert”.
Also, immer drauf achten: MONO rein, STEREO raus … und immer VOR dem Delay (Echo) oder Reverb (Hall), sonst wird das eine Klangsuppe. Es ist meist auch hilfreich, ein Limiter/Compressor dahinter zu hauen, weil Phaser- und Flangereffekte oft andere, massive Pegel verursachen.
Achso, bevor ich’s vergesse: DEMO 3 und 4 sind beide aktualisiert :o)
parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.ingovogelmann.com/iv-store/process.php?pname=ShowAlbumDetailsProcess-Start&CategoryID=CategoryID&AlbumID=77″>Heute erreichte mich folgende Email, bitte nehmt Euch alle die fünf Minuten, um das zu lesen:
Versteigerungstermin für Katzenhaus Rees-Bienen schneller als erwartet
Heute erhielten wir ein Schreiben unserer Vermieterin in dem sie uns aufforderte die in der Garage eingerichteten Katzenzimmer, die für die hier wild zugelaufenen Tiere verwendet werden, zu entfernen, und dass nachdem wir diese in monatelanger Kleinarbeit gerade noch vor dem nahenden Winter fertig gestellt haben. Dies war mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Die Vermieterin hatte uns hierfür vor Anmietung des Hauses eine mündliche Genehmigung erteilt. Sie teilte heute mit, die Garage würde in Kürze abgerissen. Wahrscheinlich wieder mal ein Bluff um uns weiter zu tyranisieren, aber uns hat es mal wieder eine Menge Nerven gekostet und den ganzen Tag von allen anderen anfallenden Arbeiten abgehalten.
Wir nahmen dieses Schreiben zum Anlass uns mit dem für die Zwangsversteigerung zuständigen Gericht in Verbindung zu setzen, denn uns wurde von Seiten des vom Gericht bestellten Gutachters kürzlich mitgeteilt, dass am Haus nichts mehr verändert werden dürfte, da jetzt alles in die Zwangsversteigerungsmasse gehen würde.
Wir haben beim Gericht nachgefragt, wann die Zwangsversteigerung denn vorraussichtlich sein würde. Die Antwort war, das zum jetzigen Zeitpunkt Termine für Versteigerungen bis April vergeben seien. Unser Haus ist noch nicht ausgehängt, weil das Gutachten dem Gericht noch nicht vorliegt. Sobald dies geschehen ist, wird auch hier ein Gerichtstermin bestimmt werden. Dieser könnte möglicherweise bereits im Mai oder Juni sein. Ich hatte es schon befürchtet, dass nicht jedes Gericht überlastet ist und daher die Zeiträume für ein Zwangsversteigerungsverfahren auch anders ausfallen können als man dies immer wieder pauschal mitgeteilt bekommt. Es wird jetzt also eng für uns und unsere Tiere.
Nachdem unsere Vermieterin uns kürzlich in der Zeitung so dargestellt hat, als hätten wir das Haus in die Zwangsversteigerung getrieben, was nicht den Tatsachen entspricht, und die Zeitung nicht bereit war eine Gegendarstellung zu bringen, dürfte es sehr schwer für uns sein etwas zur Miete zu finden. Aus dem Grund haben wir vor wenigen Tagen eine Internetaktion gestartet über die wir 1000 Menschen suchen, die uns 100 € spenden, damit wir uns ein Haus kaufen können. Einige Menschen haben sich hieran bereits beteiligt, andere haben uns Hilfe zugesagt. Dies reicht aber bei weitem noch nicht aus.
Wir haben in den letzten Tagen drei Tiere vermitteln können. Für zwei weitere Tiere haben wir eine Zusage für ein neues Zuhause. Wir werden uns weiter bemühen so viele Tiere wie möglich zu vermitteln. Manche sind aber auch nicht vermittelbar.
Können wir kein Haus zur Miete finden oder erwerben, ist dass das Ende für unseren Tierschutzverein und das Todesurteil für viele von uns betreute Tiere. Die Tierheime sind voll, die Tiervermittlung gestaltet sich sehr schwierig weil wir hier ländlich wohnen. Können wir die Tiere bis wir hier raus müssen nicht vermitteln bleibt uns kein anderer Weg als die Tiere einschläfern zu lassen. Dies muß in jedem Fall vermieden werden. Aus diesem Grund brauchen wir jetzt dringend Hilfe!
Das größte Problem sind unsere wilden Katzen die hier zugelaufen sind und die Tiere an den Futterstellen. Hier läßt sich die Zahl der Tiere nicht reduzieren, daher brauchen wir dringend ein Haus mit Grundstück um weiter machen zu können.
Obwohl wir keine Tiere mehr aufnehmen können, waren wir auch heute wieder mal dazu gezwungen.
Der Postbote brachte ein völlig ausgehungerte Katze die seit Tagen an einer Bushaltestelle saß. Das zuständige Tierheim war überbelegt, es gab keinen Platz wo man dieses Tier hätte unterbringen können. Schon einige Tage vorher mußten wir zwei Katzenkinder von einer unserer Futterstellen mitnehmen. Diese sind an Pilz erkrankt und konnten dort nicht bleiben.
Immer wieder kommen Situationen, in denen wir die Aufnahme von Tieren nicht guten Gewissens ablehnen können, da diese Tiere sonst sterben könnten. Es ist in unserer jetzigen Situation jedesmal ein echter Gewissenskonflikt Tiere abzulehnen oder sie in der Hoffnung eine schnelle Lösung zu finden aufzunehmen.Wir haben uns auch heute wieder dazu entschieden diesem Tier zu helfen.
Tiere wie Tom sind auf einen Verein wie den unseren angewiesen. Es gibt keine alternativen Lösungen wenn Tierheime in der Umgebung überfüllt sind. Tom ist völlig unterernährt, er wäre draußen in den nächsten Tagen gestorben.
Bitte leiten Sie diese Mail weiter an Freunde und Bekannte die tierlieb sind. Aus eigener Kraft können wir es nicht schaffen das aktuelle Problem zu lösen. Die Zeit läuft uns davon!
Die Welt in der wir leben ist hart und kalt und manches Mal könnte man den Glauben an die Menschheit verlieren wenn man sieht was an Grausamkeiten jeden Tag um uns herum geschieht und was uns selbst an abgrundtiefen Gemeinheiten wiederfährt. Die Arbeit die Tierschützer leisten bringt ein wenig Licht in diese Welt in der Lieblosigkeit, Gemeinheit und Egoismus gegen Tiere jeden Tag mehr Raum einnehmen. Wir geben misshandelten, und achtlos weggeworfenen Tieren neue Hoffnung. Wir vertrauen darauf, dass wir Menschen mit einem Herz für Tiere finden die uns helfen, weil die Arbeit die wir Tag für Tag zum Schutz der Tiere leisten nicht sterben darf.
Gabriele Hilbig und das Samtpfoten Team vom Katzenhaus Rees Bienen
Ich wiederhole mich: Das sollte niemandem egal sein. Natürlich nimmt das Katzenhaus auch jede kleinere Spende als 100 € entgegen, wahlweise kann man dies kaufen und damit etwas Gutes tun.
Was ist los mit Euch? Habe ich Euch je um was gebeten? Wieviel Geld gebt Ihr für Blödsinn aus? Ich will niemanden zu nahe treten, aber Leute: Ihr könnt helfen! Und ich bitte Euch darum. Glaubt mir, wenn ich das könnte, würde ich alles ganz allein stemmen. Einfach so, weil es mir wichtig ist.
Warum? Weil es da draußen Leute gibt, die Ihr eigenes Leben für ein paar Katzen opfern, Ihr Familien- und Privatleben, die bei jedem Wetter und jeder Situation draußen irgendwelche Futterstellen bestücken und zu Tierärtzen rennen, meist alles aus der privaten Tasche bezahlen. Weil sie an etwas glauben, oder vielleicht schon gar nicht mehr drüber nachdenken. Weil Gott mit ihnen ist, aber Menschen sie verlassen haben.
Bitte leitet diesen Eintrag mindestens an alle weiter, die Ihr kennt. Dieses Blog hat unter jedem Eintrag eine Versendefunktion, die Ihr nutzen könnt. Ich danke Euch.
parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.ingovogelmann.com/wp/wp-content/plugins/hot-linked-image-cacher/upload//webbilder/11102006/nolte4.jpg”>Der Soderstorfer Thomas Nolte veröffentlicht seine ‘Journey To Cetus’ auf CD
ff Soderstorf. Viel Aufhebens um seine erste CD mit eigener Musik macht Thomas Nolte nicht gerade — sie sei jetzt eben ‘einfach fertig geworden’. Zwei Jahre Arbeit stecken in dem Solo-Projekt, das der Soderstorfer eigentlich nur so zum Spaß für sich selbst begann, und das stetig wuchs. ‘Journey to Cetus’ heißt das Konzeptalbum. Es bietet immerhin 72 Minuten Sound, Stücke mit zuweilen etwas rätselhaften Titeln wie ‘NGC-246′, ‘Tau Ceti’ und ‘Secrets Of Deneb Kaitos’. Dafür fand sich nun sogar ein Label.
In ‘Journey To Cetus’ steckt etwas von der stillen Experimentierfreude des Tüftlers, die der 19-jährige Mike Oldfield empfunden haben muss, als er 1972 fast ganz allein sein Album ‘Tubular Bells’ aufnahm. Thomas Nolte, Jahrgang 1962, natürlich auch Oldfield-Fan, spielt ’so leidlich’ Keyboards und E-Gitarre. Das Hauptinstrument ist der Computer. Damit schrieb und produzierte er vor 15 Jahren seine ersten Stücke, die er heute als ‘nicht so doll’ einschätzt. Ehefrau und Freunde immerhin ermutigten ihn. Ebenfalls erfreulich war die Resonanz, als Thomas Nolte seine Kompositionen im Internet veröffentlichte und zum kostenlosen Herunterladen anbot. Auch der Zyklus ‘Journey To Cetus’ ist über das Web zu hören: ‘Ziemlich zufällig’, so Thomas Nolte, habe er den Produzenten des Dortmunder (Anm. d. Bloggers: FALSCH! Birmingham, England) Labels L2 Music kennengelernt, der nun die Musik erstens per Download, ab Januar 2007 auch als CD veröffentlicht.
Daheim im Souterrain, wo ein Sohn sein Schlagzeug und die Ehefrau ihren Schreibtisch stehen haben, hat sich auch Thomas Nolte eingerichtet. Grundlage der ‘Journey’ sind gesampelte Sounds: rund 90 CDs mit Melodie-Fragmenten, mit eingespeicherten Rhythmen und Instrumenten aller Art. Aus diesem Fundus komponiert Thomas Nolte am Computer seine Stücke, die theoretisch bis zu 64 Tonspuren haben können. Zwölf reichen aber auch schon, um bereits einen üppigen Orchesterklang zu erzeugen.
“Journey To Cetus” ist eine ruhige, sich bedächtig entwickelnde Musik mit sparsam eingesetzten Glanzeffekten. Eine selbstgeschriebene Fantasy-Geschichte steckt dahinter, die in der Wüste von Nevada beginnt und zum Sternbild des Cetus (des Wales) führt. Thomas Nolte will sie demnächst auf seiner Webpage veröffentlichen, aber nicht im Booklet der CD, jeder Hörer möge seine eigenen Assoziationen entwickeln. Story und Musik werden bereits fortgesetzt — Mike Oldfield ist inzwischen bei Tubular Bells III angekommen.
parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}” href=”http://www.ingovogelmann.com/wp/wp-content/plugins/hot-linked-image-cacher/upload/ingovogelmann.com/media/studio_54.jpg”>Ich habe ein eher ungewöhnliches, wenngleich spassmachendes Booking reinbekommen: Live trommeln zu Funky House Music. Steht zwar eigentlich nicht auf meinem üblichen Speiseplan, aber warum nicht? House Music auf einem Drumset aus digitalen Drumpads zu begleiten macht Spaß, also mache ich das.
Warum ich da nicht als DJ bin? Nun, ist nicht ganz meine Richtung, also ich spiele sowas nicht, was dort gewünscht wird. Aber ich trommel auch gerne :o)
Vielleicht wohnt jemand von Euch ja in der Nähe (Wesel), gute Gelegenheit, mich schwitzend und trommelnd zu erleben …
Die Angst ist das Befürchten möglichen Leidens und bezeichnet somit eine Empfindungs- und Verhaltenssituation aus Ungewissheit und Anspannung, die durch eine eingetretene oder erwartete Bedrohung (z.B. Schmerz, Verlust, Tod) hervorgerufen wird. Der Begriff Angst grenzt sich von der Furcht dadurch ab, dass sich Furcht immer auf eine reale Bedrohung bezieht (gerichtete Angst), Angst ist dagegen ein ungerichteter Gefühlszustand.
Theologisch gesprochen ist Angst das Gegenteil von Glaube.
Auf die Zusammenhänge zwischen Angst auf der einen und Religion, Politik, Sicherheitsdenken und Individuum auf der anderen Seite spielt Christoph Schlingensief mit dem von ihm begründeten Projekt Church of Fear an.
Thanks WIKIPEDIA! Aber eines ist richtig unwahr: Das Gegenteil von Angst ist nicht Glaube. Glaube ist Zweifel, das Gegenteil von Angst ist WISSEN. Ergo ist Angst UNWISSEN.
Gemäß den Definitionen von Christoph plane ich eine terroristische Tat bzw. bin mitten dabei, eine zu begehen. Ich werde “GOD” veröffentlichen. Würde die Kirche, also der Vatikan, sich für mich interessieren, so würde “GOD” ihnen nicht gefallen. Nicht weil “GOD” gottlos oder blasphemisch (gotteslästernd) ist, sondern weil es ein Abbild von Gott zeichnet, was ja angeblich - laut der 10 Gebote aus der Bibel - verboten ist, nach christlichen Tugenden.
Ich bin kein Christ. Ich gehöre - genau genommen - keiner Religion an, und das möchte ich auch nicht. Wer sich die Mühe machen möchte, tiefer zu blicken, oder einfach mit offeneren Augen (vor allem Ohren), der könnte erkennen, welche meine Lebens- und Glaubensphilosophie ist. Soviel sei zunächst versichert: Meine Lebenshaltung hat durchaus einen Gründungsursprung, wenn man das mal auf eine Art “Glaubensgemeinschaft” bezieht, aber das ist unwichtig. Wichtig ist: Sie nährt sich nicht von der Angst der Menschen, die in ihnen geschürt wird. Angst ist Macht, es gibt kaum ein besseres Mittel, um Menschen “in Schach” zu halten, also zu kontrollieren, wie die Angst. So machen die Schäfchen ganz sicher, was man will, so funktionieren sie nach Belieben.
“GOD” zeichnet also nicht nur ein Abbild desselben (”Du sollst Dir kein Abbild von Gott machen!”), “GOD” hat sogar die Dreistigkeit noch mehrere Schritte weiter zu gehen: Es (das Werk mit seinem Eigenleben) erhebt sich über den Kirchengott, den Christengott, im Prinzip sämtliche Götter, die es gibt! Aber vollkommen unabsichtlich … er hat einfach viel mehr mit wahrer Liebe zu Allem zu tun, als alle konstruierten Götter, die es so gibt. Damit erhebt er sich schon aus seiner Natur heraus über alle anderen Götter.
HUCH! Ja, liebe islamische Brüder und Schwestern (alle anderen werden ja weinger ein Problem mit meiner Darstellung haben). DIESER Gott erhebt sich auch über Allah und Mohammed, denn er handelt aus der reinsten Form der Liebe. Die wahre Liebe nimmt nichts, erwartet und fordert nichts, sie gibt nichts als sich selbst, sie bestraft nicht, sie mißbraucht nicht, SIE ÄNGSTIGT NICHT. Darin inbegriffen ist übrigens auch, das sie NIEMANDEN BEDROHT. Also, wenn irgendjemand da draußen sich nun in seinen religiösen Gefühlen beleidigt fühlt, so sehe er bitte davon ab, mich zu bedrohen; ich habe ja gar kein Interesse daran, Euch zu erzürnen. Aber meinen Mund zukleben lasse ich mir auch nicht. Im Zweifel sind die Gedanken frei, Ihr Lieben. Was wollt Ihr dann machen? Mein Gehirn konfiszieren? Denn:
Das ist vollkommen lieblos und entgegen jeglicher religiösen Dogmata. Aber auch gegen alle alternativen Glaubensgemeinschaften, sehen wir mal vom Satanismus pauschal ab.
Ich könnte darauf falsch reagieren, und ich werde bald zum Zweiten Mal Vater. In einer solchen Situation könnte ich sehr empfindlich überreagieren. Beim Letzten Mal, als irgendwelche Dänen Spaß mit Karikaturen gemacht haben, sind insgesamt 50 Menschen deswegen gestorben, und jetzt gerade gibt es schon wieder Ärger …
Das alles sage ich wohlwissend, das ich viele Besucher (möglicherweise sogar “Fans”) aus dem Iran usw. habe. Mir macht das aber nichts, vor mir braucht ja niemand Angst zu haben. Und da sind wir wieder - trotz einigen Abschweifungen - beim Thema: Angst.
Es gibt die Angst, die ein einzelner gezielt jemandem einflößt, um Herrschaft über ihn zu erlangen, aber auch die “Kollektivangst” (ich nenne sie mal so), die dazu gedacht ist, wie oben beschrieben, ganze Völker, ja, die ganze Welt zu beherrschen. Gewichtige Worte, aber dennoch passend platziert, wie ich finde. Denn was Anderes macht diese Angst nicht. Sie beherrscht, und zwar die gesamte Weltbevölkerung. Was ist also das einträglichste Vorgehen, um Macht und augenscheinliche Vorteile für sich einzuheimsen? Zu lernen, vollkommen perfekt das Instrument Angst zu benutzen. Wer das kann, hat eine Menge Macht, zumindest weltlich gesehen mehr als jeder andere.
Okay, so weit, so schlecht … aber was hat ein solcher jemand noch zusätzlich? Einen Riesenhaufen Probleme, die sich ihm vielleicht jetzt noch nicht erschließen, aber ganz sicher irgendwann. Denn wer sich so verhält, der wird dafür einen hohen Preis bezahlen müssen, früher oder später, daran kommt keiner vorbei. Und oben drauf noch Zinsen und Zinseszinsen.
Meiner Haltung nach wird eine Zeit kommen, und die ist nicht soo weit weg, in der auch der letzte Blinde sehen lernt, der letzte Taube hören wird, der letzte Schlafende wach werden wird. Eine Zeit in der die Schafe zwar noch blöken, sich aber nicht mehr scheren und danach schlachten lassen. Und sie werden nicht einmal etwas besonderes dafür tun müssen, sie werden so bleiben, wie sie sind.
Worum geht es eigentlich? Rede ich von Vergeltung, Auge um Auge, Zahn um Zahn, den Tag des jüngsten Gerichts, die Rache des kleinen Schafes? Nein, ich rede von Zeit. Jeder, JEDER entscheidet HEUTE und JEDEN TAG selbst darüber, WANN sein persönlicher Zeitpunkt gekommen ist, JA oder NEIN zu sagen. Gerechtigkeit waltet da, wo Gerechtes gewünscht wird, so wie alles Göttliche, jede Bitte an Gott sich in Null-Komma-Nix erfüllt. Aber für wie bescheppert halten die Menschen Gott manchmal? Manche denken tatsächlich, er wüsste nicht um die wahren Absichten, die sich wirklich im Herzen eines Menschen verbergen. Weit gefehlt, liebe Mitbrüder! Der weiß genau, was abgeht. Und ist da auch nur ein Funke reinstem Eigennutzes bzw Egoismus drin, dann wird das nichts mit der Erfüllung einer Bitte. Erinnert Euch in dem Zusammenhang mal an das Relikt des Kommunismus … das schwächste Glied in der Kette hat bisher jede Ideologie zerschmettert.
Lasst Euch weiter von der Angst regieren, glaubt an 9/11, macht Herrn Bush zu Eurem verleibten Gott, kauft Major-Label-Musik, schaut weiter Talkshows, boxt Euch weiter durch’s Berufleben und schaltet Eure persönlichen Rivalen aus, macht die Medien weiter zu Eurer Kirche, lasst Euch von staatlichen Organen repressieren und formen, esst getötete Tiere und nehmt dabei deren Ängste noch mit in Euch auf, schaltet einfach die Glotze an und Eure Herzen aus, denkt nicht nach, und empfangt Eure Anweisungen über eine 70-cm-Bildschirmdiagonale … kurz: Verlängert die Frist, bis Eure Qualen ein Ende haben. Niemand außer Ihr selbst wird Euch dabei im Weg stehen. Ihr dürft Journalisten ruhig “moderne Engel” nennen. Sie sind die Diener Eures Gottes. Dogmata leben durch Ihre Jünger, nicht durch den Gedanken, vergesst das nicht.
Ja, ich lebe auch in einer Welt der Angst, ich bin davon umgeben, tagein, tagaus. Und es schmerzt mich jeden Tag. Mehr als alles Andere. Nicht mein persönliches Leid ist es, was mir Schmerz aufbürdet. Nein, all die Menschen, Tiere und-was-weiss-ich-was für Wesenheiten um mich herum, die täglich, jede Sekunde von Angst beherrscht werden, die, denen ich nicht helfen kann - bei allen Problemen, die ich selbst habe - die sind es, die mich oft verzweifeln lassen. Oft tut es mir so sehr weh, Euch und mich selbst so zu sehen.
Denn ich liebe die Menschen. Alle. Man glaubt es kaum, aber im Prinzip und im Genauen ist es so. Wie gerne würde ich alle Ängste einfach so wegwischen können, alle Wesen einfach zu Ruhe und Frieden geleiten können? Aber den Weg muss jeder selbst gehen, und ich auch. Kommt doch alle ein bißchen mit mir, begleitet mich ein kleines Bißchen auf dem Weg. Lasst los und geschehen, viel mehr als sterben könnt Ihr nicht. Es gibt keinen Grund, diesen Weg nicht zu gehen.
Den Weg zurück, mit dem Jetzt als Wegzehrung im Herzen. Ich habe keine Angst. Wer noch?