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Bezeichnend ist, daß erst reagiert wurde, als der Fall in den Medien gelandet ist. Ich kann nur hoffen, das die Tausende von anderen Schulen nun auch Hilfe bekommen, quasi nach dem Gleichstellungsprinzip. Ich könnte mir allerdings nun auch eine Flut von Briefen seitens allgemeiner Lehrerschaft an die entsprechenden Behörden vorstellen.
Berlin-Neukölln ist da ja leider “nur” repräsentativ.
Es gibt also ein echtes “Türken und Albander-Problem” an Deutschen Schulen, richtig?
Ich glaube nicht. Die anderen Kinder sind einfach zu weich - vollgepumpt mit “Willenshemmern”. Wir hatten zu meiner Schulzeit jede Menge Türken als Schulkameraden. Allerdings waren sich alle “Parteien” immer ebenbürdig. Ein Streit (unter Kindern/Jugendlichen voll normal - man will ja die Grenzen finden) war somit in wenigen Sekunden geschlichtet.
Heutzutage hauen sich die Deutschen Kinder leider zuviel rein (physisch als auch psychisch). Das Problem an der Sache ist, dass Verblödung erstens nicht weh tut, zweitens schleichend vonstatten geht, und somit vom Opfer nicht bemerkt wird. Noch dazu bleibt Verblödung in der Öffentlichkeit relativ anonym, da ja fast alle – mehr oder weniger stark – verblödet sind, und ihnen von der Propagandamaschinerie inklusive Businesswelt und Umwelt zudem auch noch ein hoher Intellekt und Wissen einsuggeriert wird. In Wirklichkeit ist das Bewusstsein der Menschen in einem Zustand, wie er desolater fast gar nicht mehr sein kann. Alles in unserer Welt wird naturferner und techniknaher, und diese Entwicklung geht äußerst rasant von statten. Wohl dem, dem es vergönnt ist, sich von alldem möglichst fern zu halten, und der die Fähigkeit bewahrt hat, einen Blick in sein Innerstes zu werfen.
Man kann den Eltern von Damals nur dankbar sein; sie hatten nicht immer alles erlaubt, was die Rotzbängel so haben wollten!
“Einer Gesellschaft, die man damit unterhalten kann, dass zwei Leute einen Ball hin und her schlagen, ist alles zuzutrauen. (Manfred Rommel, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart)
Tja, das sich erst jetzt etwas rührt, wo die Strukturen in allen Schulen längst fest stehen, ist mal wieder typisch. Lange genug ist das Thema “Gewalt an Schulen” ja nun schon existent, wurde bisher nur erfolgreich totgeschwiegen. Jetzt den Versuch zu unternehmen etwas dagegen zu tun ist ziemlich naiv und aussichtslos. Was sollen die paar Polizisten in Neukoeln denn auch verändern? Und was soll das den vielen anderen Schulen bringen, von denen ja selbst heute noch behauptet wird, dort wäre es ja gar nicht so schlimm? Alles Augenwischerei und Unfug, genau so schwachsinnige und unüberlegte Aktionen wie bei der Pseudo Vogelgrippe.
Das Problem sind nicht die Ausländer. Auch wenn das Thema Sprachbarriere in den Schulen nicht unwichtig ist. Das Hauptproblem aber sind die “antiautoritär” (un)erzogenen Kids mit all ihren (sinn)Freiheiten. Völlig ohne Respekt und Moral anderen gegenüber.
Heutzutage hat doch kein Jugendlicher mehr etwas zu befürchten wenn er “Scheiße” baut. Der Staat hebt zigmal mahnend den Zeigefinger, bis er vieleicht mal eingreift und macht sich damit bei den Jugendlichen zu Witzfigur. Lehrer dürfen nicht mehr durchgreifen, weil sonst gleich der Staatsanwalt vor ihnen steht. Selbst Eltern müssen fürchten von ihren eigenen Kindern angezeigt zu werden. Ok, einige hättens auch wirklich verdient!
Ich glaube man kann diesem Problem nur mit Härte entgegnen. Die Jugendlichen Straftäter dürfen nicht mehr mit einem blauen Auge davon kommen wenn sie Lehrer bedrohen, andere Schüler zusammenschlagen, mit Drogen dealen, oder mit geklauter Ware handeln. Sie müssen sich bewußt sein das sie dafür in den Knast kommen und nicht in irgendein “Ferienlager in Spanien”! Wenn ihnen ihre Eltern den Sinn von Recht und Unrecht nicht vermitteln können, dann müssen sie eben am eigenen Leib erfahren welche Konsequenzen das haben kann.
Die Strafmündigkeit muß dem immer schneller vonstatten gehenden Reifeprozeß der Kinder heutzutage angepaßt werden. Respekt erreicht man heute nicht mehr durch gutes Zureden, nicht durch Sozialarbeiter und nicht durch Polizei, dieser Zug ist längst abgefahren. Denn nicht umsonst haben die Angestellten der Schule in Neukoeln gleich um die Schließung gebeten.
Ob Ausländer, oder Deutscher, gleiches Recht für alle, aber auch gleiche Pflichten. Es ist total schwachsinnig zu verlangen das ein ausländisches Kind in die Schule geht, wenn es kein Wort deutsch spricht. Hier muß zuerst die Sprache beigebracht werden und dann geht’s in die Schule. Solche simplen Grundvoraussetzungen müssen schon bei der Einbürgerung den Ausländern abverlangt werden, dann klappt’s vieleicht auch eher mit der Bildung.