Weltschmerz ist ein von Jean Paul geprägter Begriff für ein Gefühl der Trauer und schmerzhaft empfundener Melancholie, das jemand über seine eigene Unzulänglichkeit, die er zugleich als Teil der Unzulänglichkeit der Welt, der bestehenden Verhältnisse betrachtet, empfindet. Er geht oft mit Pessimismus, Resignation oder Realitätsflucht einher.
Nachträglich wurde der Begriff insbesondere auf eine Geisteshaltung und den ihr entsprechenden literarischen Ausdruck der Romantik (u. a. Joseph Freiherr von Eichendorff, Clemens Brentano, Nikolaus Lenau) übertragen. Am Rande der musikalischen New Wave Popkultur des 20. Jahrhunderts wurde Weltschmerz wieder zu einem wichtigen Thema, etwa in den Songtexten der britischen Spoken word-Künstlerin Anne Clark.
Weltschmerz ist ein Germanismus in der englischen Sprache.
- “Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden, als Freude zu gewinnen.” - Sigmund Freud
Weltschmerz
- “Aus einem tiefen Weltschmerz reißt uns zuweilen sehr wohltätig ein kleines Alltagsärgernis.” - Françoise Sagan
- “Wäre kein Schmerz in der Welt, so würde der Tod alles aufreiben. Wenn mich eine Wunde nicht schmerzte, würde ich sie nicht heilen, und daran würde ich sterben.” - Ewald Christian von Kleist
(Quelle: WIKIPEDIA.de)











